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	<title>ErWiN - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-18T05:42:01Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Fl%C3%A4chenversiegelung:_Was_bedeutet_das_f%C3%BCr_die_Umwelt_und_welche_Alternativen_gibt_es%3F&amp;diff=1077</id>
		<title>Flächenversiegelung: Was bedeutet das für die Umwelt und welche Alternativen gibt es?</title>
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		<updated>2022-08-23T07:55:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Was ist eine Flächenversiegelung? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Flächenversiegelung wird der Boden luft- und wasserdicht abgedeckt, sodass zum Beispiel kein Regenwasser in der darunter liegenden Erde versickern kann. Versiegelte Flächen entstehen beispielsweise durch Verkehrswege wie Straßen und Gehsteige, aber auch durch Gebäude, die auf Boden errichtet werden und je nach Größe mehr oder weniger Platz in Anspruch nehmen. Fast die Hälfte aller Siedlungs- und Verkehrsflächen sind in Deutschland aktuell versiegelt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/boden/bodenversiegelung#was-ist-bodenversiegelung, letzter Zugriff 14.08.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum ist Flächenversiegelung so schädlich für die Umwelt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Versiegelung von Boden – unter anderem durch Beton, Bebauung, Asphalt oder Pflasterung – wird der Kontakt zwischen Erde und Luft unterbrochen. Aus ökologischer Sicht ist das als kritisch zu betrachten: Bei Regen kann das Wasser nicht oder nur erschwert in der Erde versickern, sodass sich die Grundwasservorräte nicht ausreichend  auffüllen können. Gleichzeitig bedeutet dies auch: Je weniger Wasser in die Erde geleitet werden kann, desto höher ist das Risiko für Hochwasser und Überschwemmungen – irgendwohin muss das Regenwasser, das auf dem Boden landet, schließlich abfließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch, dass Böden bei einer Versiegelung weder Wasser noch Luft bekommen, wird auch die Bodenfruchtbarkeit beeinflusst. Die Nährstoffe werden dem Boden entzogen und er geht ein, sodass keine Neubildung von fruchtbarem Boden entstehen kann. Gleichzeitig kann ein beschädigter Boden keinen Staub und andere Schadstoffe aus der Luft filtern, weshalb vor allem in stark bebauten Großstädten die Feinstaubbelastung zunimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Klima leidet unter Bodenversiegelungen: Normalerweise verdunsten Böden das aufgenommene Regenwasser, was zur Abkühlung führt. In unversiegelten Böden können zudem Pflanzen wachsen, die Schatten spenden und ebenfalls Wasser verdunsten können. Versiegelte Flächen verhindern also eine natürliche Abkühlung der Umgebung und führen im Umkehrschluss zu höheren Temperaturen. Dieses Phänomen kann man im Alltag ganz leicht erkennen, wenn man sich an heißen Tagen in der Stadt, umgeben von Straßen und Gebäuden, und dann im Vergleich im Wald oder im Park aufhält. Umgeben von Pflanzen und Bäumen herrscht eine angenehmere Temperatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Alternativen zur Flächenversiegelung gibt es für Unternehmen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist eine Fläche einmal versiegelt, bleibt die natürliche Bodenstruktur gestört – auch, wenn die Versiegelung wieder entfernt wurde. Es braucht eine lange Zeit, bis sich der Boden wieder erholt hat und selbst dann wird die Bodenqualität nie wieder so hoch sein wie vor der Versiegelung. Für Unternehmen gilt deshalb: Wenn möglich, sollte eine Bodenversiegelung in jedem Fall vermieden werden. Falls bereits große Flächen des Geländes versiegelt sind, kann über eine Bodenentsiegelung nachgedacht werden, da sich der Boden anschließend zumindest in Teilen wieder renaturieren kann. Die nachhaltigste Lösung ist allerdings, Flächen gar nicht erst zu versiegeln, sondern umweltfreundliche Alternativen für den Boden auf dem Unternehmensgelände zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternativen für befahrbare und begehbare Flächen ====&lt;br /&gt;
Als Unternehmen braucht man in der Regel Flächen, die zum Beispiel als Parkplatz, Auffahrt oder Gehweg fungieren. Dass für solche Fälle ein herkömmlicher Rasen nicht geeignet ist, liegt auf der Hand. Es gibt allerdings auch umweltfreundliche und vor allem wasserdurchlässige Alternativen zu gepflasterten oder betonierten Wegen. Vor allem für Parkplätze eignen sich Kies oder Rasengittersteine, die zwar Regenwasser in die Erde versickern lassen, dennoch einen ebenen Untergrund für Autos und Laufwege bieten. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.heimatboden-frankfurt.de/wp-content/uploads/2019/04/SoilSealing-Brochure_de.pdf, letzter Zugriff 14.08.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Klein- und Großpflaster mit offenen Zwangsfugen bieten sich für Flächen an, die während des laufenden Betriebes immer wieder genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternativen für Flächen, die nicht genutzt werden ====&lt;br /&gt;
Auch auf dem Unternehmensgelände befinden sich ähnlich wie bei Privathäusern oft Vorgärten oder andere Flächen rund ums Gebäude, die nicht aktiv genutzt werden. Hier ist man als Unternehmen in der nachhaltigen Gestaltung sehr flexibel. Um die Biodiversität zu stärken, empfiehlt sich der Anbau von möglichst vielen Pflanzen, Büschen und vielleicht auch Bäumen. Tiere wie Insekten oder Nagetiere finden dort genug Nahrung und können das Ökosystem vor Ort stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für solche Flächen kommen beispielsweise Rasenflächen, Trockenrasen oder Schotterrasen in Frage. Auch Rindenschrot, Holzroste und Holzpflaster eignen sich für solche Flächen. Vorteil dieser Bodenbeläge ist, dass sie in der Regel etwas ansprechender aussehen als ein einfacher Rasen, der zum Beispiel bei starker Hitze regelmäßig bewässert werden muss, um nicht einzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über weitere Bodenbeläge und deren Eignung für verschiedene Stellen auf dem Unternehmensgelände findest du hier: https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/boden/bodenschutz/bodenschutz_bauen/pdf/Versickern_statt_Versiegeln_Stadt_Siegen.pdf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alternative Stellen zur Kompensation nutzen ====&lt;br /&gt;
Nicht immer lässt sich eine Versiegelung des Bodens vermeiden, zum Beispiel bei Gebäuden und Garagen. Diese Stellen können aber in manchen Fällen kompensiert werden. Wer zum Beispiel ein Flachdach hat, kann über eine Dachbegrünung nachdenken. Bei starken Regenfällen kann das Wasser dort versickern und das Wachstum von Pflanzen auf dem Dach stärken. Ein Gründach bietet einheimischen Tieren ein weiteres Stück Lebensraum, kühlt die Umgebung an heißen Tagen ab und verbessert die Luftqualität. Gleichzeitig kann eine Wasserverdunstung auf dem Dach dafür sorgen, dass Energie für das Kühlen bzw. Heizen des Gebäudes eingespart wird. Circa 10 bis 15 Prozent an Energiekosten können dadurch eingespart werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.heimatboden-frankfurt.de/wp-content/uploads/2019/04/SoilSealing-Brochure_de.pdf, letzter Zugriff 14.08.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Dachbegrünung lohnt sich also nicht nur aus Gründen des Umweltschutzes, sondern auch finanziell. Mittlerweile können auch Gebäudefassaden begrünt werden, wozu am besten Bodendecker oder Klettergewächse in Beeten an den Wänden des Gebäudes angepflanzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bio-Diversität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Welche_Rechte_habe_ich_als_Arbeitnehmer*in,_um_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_den_Klimaschutz_in_meinem_Unternehmen_durchzusetzen%3F&amp;diff=1070</id>
		<title>Welche Rechte habe ich als Arbeitnehmer*in, um Maßnahmen für den Klimaschutz in meinem Unternehmen durchzusetzen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Welche_Rechte_habe_ich_als_Arbeitnehmer*in,_um_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_den_Klimaschutz_in_meinem_Unternehmen_durchzusetzen%3F&amp;diff=1070"/>
		<updated>2022-04-18T12:59:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Statue-Justitia.jpeg|350px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr als Arbeitnehmer*innen seid für Unternehmen unverzichtbar und deren treibende Kraft. Das Wirken von Unternehmen ist zugleich (mit-)entscheidend für das Voranschreiten des Klimawandels. Ihr habt daher einen großen Hebel – sofern ihr diesen nutzen könnt. Denn leider ist zwar allen Menschen klar, dass etwas passieren muss und wir – als Unternehmen – aktiv werden müssen. Trotzdem sind Arbeitgeber*innen oder Entscheider*innen nicht immer begeistert, wenn wir Vorschläge zum nachhaltigen Leben im Unternehmen bringen. Damit Ihr wisst, welche Rechte Ihr habt und wie Ihr diese durchsetzen könnt, hat uns Rechtsanwältin Dr. Caroline Dressel von den Lawyers4Future die wichtigsten Punkte im Folgenden zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer/Eure Arbeitgeber*in muss immer dafür sorgen, dass euer Arbeitsplatz so eingerichtet ist, dass dieser für eure Gesundheit förderlich ist. Das ergibt sich aus verschiedenen Gesetzen, wie z.B. dem Arbeitsschutzgesetz. Dabei geht es bislang im Wesentlichen um Dinge, wie etwa, dass euer Computer richtig eingestellt ist oder im Notfall eine Erste-Hilfe-Versorgung gewährleistet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage könnt ihr beispielsweise argumentieren, dass ein Arbeitsplatz in einem nachhaltig organisierten Umfeld für Eure Gesundheit besser ist. Denn der/die Arbeitgeber*in muss immer die „Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten“ anstreben. Dafür müsst ihr geltend machen, dass eine konkrete Gesundheitsgefährdung vorliegt. Diese Gesundheitsgefährdung ergibt sich aktuell aus dem Klimawandel, den bereits eingetretenen Folgen und den künftigen Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So könnt ihr beispielsweise für die Einführung von Jobrädern statt Dienstwagen, die Verarbeitung von regionalen Produkten in der Kantine oder eine „grüne“ Arbeitsumgebung argumentieren. Denn diese Maßnahmen wirken sich ohne Zweifel positiv auf die Gesundheit aus. Zudem könnt ihr anbringen, dass ein nachhaltiges Handeln eures Unternehmens nachweislich dafür sorgt, dass die gesamte Welt gesund ist und bleibt – und das hat auch Auswirkungen auf eure Gesundheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebsrat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eure Unternehmen mehr als fünf Arbeitnehmer*innen beschäftigt, könnt ihr sehr stark an den Entscheidungen des Arbeitgebers mitwirken, nämlich über einen Betriebsrat. Sollte dieser noch nicht existieren, solltet ihr über eine Gründung nachdenken. Denn dieser hat viele Mitbestimmungsrechte und kann so auch für die Umsetzung von nachhaltigen Maßnahmen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise gibt es eine Vorschrift, die vorsieht, dass der Betriebsrat sich für die Umsetzung von Arbeits- und Umweltschutz einzusetzen hat und diesen zu überwachen hat. Außerdem hat der Betriebsrat ein Beratungsrecht bei der Planung neuer Maßnahmen zu Arbeitsabläufen und Umbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betriebsrat kann also bei geplanten Maßnahmen darauf hinwirken, dass umweltschutzrechtliche Bedenken berücksichtigt werden. Er kann auch dafür sorgen, dass bereits bestehende Vorgaben zum betrieblichen Umweltschutz durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betriebsrat kann sich außerdem in die „Ordnung des Betriebs“ einmischen. Er kann beispielsweise bei der Nutzung von Gemeinschaftsräumen mitbestimmen. Der Betriebsrat könnte für diese Räume ein stromsparendes Konzept vorlegen. Und auch bei der Einführung von Arbeitskleidung kann der Betriebsrat mitbestimmen und so darauf hinwirken, dass künftig bei deren Anschaffung darauf geachtet wird, dass diese bzw. deren Herstellung bestimmten Standards entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen weiteren Mitbestimmungstatbestand kann der Betriebsrat die Anschaffung von IT-Equipment beeinflussen, jedenfalls für Mobiles Arbeiten. Der Betriebsrat kann so verlangen, dass Hardware, die für Mobile Arbeit verwendet wird, nach bestimmten Vorgaben, wie etwa der Energieeffizienz, ausgesucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorschlagswesen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unternehmen könnte zudem ein einfaches und sinnvolles Vorschlagswesen eingeführt werden. Ein solches Verfahren führt zwar nicht dazu, dass euer/eure Arbeitgeber*in eure Vorschläge tatsächlich umsetzen muss. Es kann euch aber das notwendige Gehör verschaffen. Beispielsweise könnte (vom Betriebsrat) initiiert werden, dass ein*e Ansprechpartner*in benannt oder eine gesonderte Plattform im Intranet eröffnet wird, auf der ihr Vorschläge posten oder euch austauschen könnt. Die Vorschläge sind damit vor einem „Verlorengehen“ geschützt und der/die Arbeitgeber*in kann sie nicht einfach ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Task Force ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als eine Gruppe von Arbeitnehmer*innen könnt Ihr euch zudem natürlich immer zusammen-schließen und beispielsweise eine Task Force gründen. Diese Task Force kann Vorschläge ausarbeiten und diese gut aufbereitet dem/der Arbeitgeber*in vorstellen. Damit lässt er*sie sich sicherlich überzeugen. Diese „Vorarbeit“ darf aber leider nicht während der Arbeitszeit gemacht werden, sondern muss zunächst in eurer Freizeit erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr habt gute Möglichkeiten, eure Ideen zur Transformation einzubringen und umzusetzen. Es ist davon auszugehen, dass es zu diesen rechtlichen Fragen auch bald neue Rechtsprechung geben wird. Zudem hoffen wir weiter, dass die Politik die Notwendigkeit erkennt und entsprechend die Gesetze im Arbeitsrecht anpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schritt B]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Datei:Statue-Justitia.jpeg&amp;diff=1069</id>
		<title>Datei:Statue-Justitia.jpeg</title>
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		<updated>2022-04-18T12:57:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Statue der Justitia&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| '''Autor''' || [https://unsplash.com/@tingeyinjurylawfirm Tingey Injury Law Firm] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| '''Bild-Quelle''' || https://unsplash.com/photos/DZpc4UY8ZtY &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| '''Lizenz:''' || https://unsplash.com/license &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
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		<updated>2022-04-18T12:56:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: Statue der Justitia
  

{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; 

|- 

| '''Autor''' || [https://https://unsplash.com/@tingeyinjurylawfirm Tingey Injury Law Firm] 

|- 

| '''Bild-Quelle''' || https://https://unsplash.com/photos/DZpc4UY8ZtY 

|- 

| '''Lizenz:''' || https://unsplash.com/license 

|}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Statue der Justitia&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| '''Autor''' || [https://https://unsplash.com/@tingeyinjurylawfirm Tingey Injury Law Firm] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| '''Bild-Quelle''' || https://https://unsplash.com/photos/DZpc4UY8ZtY &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| '''Lizenz:''' || https://unsplash.com/license &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
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		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Welche_Rechte_habe_ich_als_Arbeitnehmer*in,_um_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_den_Klimaschutz_in_meinem_Unternehmen_durchzusetzen%3F&amp;diff=1067</id>
		<title>Welche Rechte habe ich als Arbeitnehmer*in, um Maßnahmen für den Klimaschutz in meinem Unternehmen durchzusetzen?</title>
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		<updated>2022-04-18T11:50:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei: Arbeitnehmer-haben-ihre-Rechte.jpg|400px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr als Arbeitnehmer*innen seid für Unternehmen unverzichtbar und deren treibende Kraft. Das Wirken von Unternehmen ist zugleich (mit-)entscheidend für das Voranschreiten des Klimawandels. Ihr habt daher einen großen Hebel – sofern ihr diesen nutzen könnt. Denn leider ist zwar allen Menschen klar, dass etwas passieren muss und wir – als Unternehmen – aktiv werden müssen. Trotzdem sind Arbeitgeber*innen oder Entscheider*innen nicht immer begeistert, wenn wir Vorschläge zum nachhaltigen Leben im Unternehmen bringen. Damit Ihr wisst, welche Rechte Ihr habt und wie Ihr diese durchsetzen könnt, hat uns Rechtsanwältin Dr. Caroline Dressel von den Lawyers4Future die wichtigsten Punkte im Folgenden zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer/Eure Arbeitgeber*in muss immer dafür sorgen, dass euer Arbeitsplatz so eingerichtet ist, dass dieser für eure Gesundheit förderlich ist. Das ergibt sich aus verschiedenen Gesetzen, wie z.B. dem Arbeitsschutzgesetz. Dabei geht es bislang im Wesentlichen um Dinge, wie etwa, dass euer Computer richtig eingestellt ist oder im Notfall eine Erste-Hilfe-Versorgung gewährleistet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage könnt ihr beispielsweise argumentieren, dass ein Arbeitsplatz in einem nachhaltig organisierten Umfeld für Eure Gesundheit besser ist. Denn der/die Arbeitgeber*in muss immer die „Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten“ anstreben. Dafür müsst ihr geltend machen, dass eine konkrete Gesundheitsgefährdung vorliegt. Diese Gesundheitsgefährdung ergibt sich aktuell aus dem Klimawandel, den bereits eingetretenen Folgen und den künftigen Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So könnt ihr beispielsweise für die Einführung von Jobrädern statt Dienstwagen, die Verarbeitung von regionalen Produkten in der Kantine oder eine „grüne“ Arbeitsumgebung argumentieren. Denn diese Maßnahmen wirken sich ohne Zweifel positiv auf die Gesundheit aus. Zudem könnt ihr anbringen, dass ein nachhaltiges Handeln eures Unternehmens nachweislich dafür sorgt, dass die gesamte Welt gesund ist und bleibt – und das hat auch Auswirkungen auf eure Gesundheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebsrat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eure Unternehmen mehr als fünf Arbeitnehmer*innen beschäftigt, könnt ihr sehr stark an den Entscheidungen des Arbeitgebers mitwirken, nämlich über einen Betriebsrat. Sollte dieser noch nicht existieren, solltet ihr über eine Gründung nachdenken. Denn dieser hat viele Mitbestimmungsrechte und kann so auch für die Umsetzung von nachhaltigen Maßnahmen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise gibt es eine Vorschrift, die vorsieht, dass der Betriebsrat sich für die Umsetzung von Arbeits- und Umweltschutz einzusetzen hat und diesen zu überwachen hat. Außerdem hat der Betriebsrat ein Beratungsrecht bei der Planung neuer Maßnahmen zu Arbeitsabläufen und Umbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betriebsrat kann also bei geplanten Maßnahmen darauf hinwirken, dass umweltschutzrechtliche Bedenken berücksichtigt werden. Er kann auch dafür sorgen, dass bereits bestehende Vorgaben zum betrieblichen Umweltschutz durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betriebsrat kann sich außerdem in die „Ordnung des Betriebs“ einmischen. Er kann beispielsweise bei der Nutzung von Gemeinschaftsräumen mitbestimmen. Der Betriebsrat könnte für diese Räume ein stromsparendes Konzept vorlegen. Und auch bei der Einführung von Arbeitskleidung kann der Betriebsrat mitbestimmen und so darauf hinwirken, dass künftig bei deren Anschaffung darauf geachtet wird, dass diese bzw. deren Herstellung bestimmten Standards entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen weiteren Mitbestimmungstatbestand kann der Betriebsrat die Anschaffung von IT-Equipment beeinflussen, jedenfalls für Mobiles Arbeiten. Der Betriebsrat kann so verlangen, dass Hardware, die für Mobile Arbeit verwendet wird, nach bestimmten Vorgaben, wie etwa der Energieeffizienz, ausgesucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorschlagswesen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unternehmen könnte zudem ein einfaches und sinnvolles Vorschlagswesen eingeführt werden. Ein solches Verfahren führt zwar nicht dazu, dass euer/eure Arbeitgeber*in eure Vorschläge tatsächlich umsetzen muss. Es kann euch aber das notwendige Gehör verschaffen. Beispielsweise könnte (vom Betriebsrat) initiiert werden, dass ein*e Ansprechpartner*in benannt oder eine gesonderte Plattform im Intranet eröffnet wird, auf der ihr Vorschläge posten oder euch austauschen könnt. Die Vorschläge sind damit vor einem „Verlorengehen“ geschützt und der/die Arbeitgeber*in kann sie nicht einfach ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Task Force ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als eine Gruppe von Arbeitnehmer*innen könnt Ihr euch zudem natürlich immer zusammen-schließen und beispielsweise eine Task Force gründen. Diese Task Force kann Vorschläge ausarbeiten und diese gut aufbereitet dem/der Arbeitgeber*in vorstellen. Damit lässt er*sie sich sicherlich überzeugen. Diese „Vorarbeit“ darf aber leider nicht während der Arbeitszeit gemacht werden, sondern muss zunächst in eurer Freizeit erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr habt gute Möglichkeiten, eure Ideen zur Transformation einzubringen und umzusetzen. Es ist davon auszugehen, dass es zu diesen rechtlichen Fragen auch bald neue Rechtsprechung geben wird. Zudem hoffen wir weiter, dass die Politik die Notwendigkeit erkennt und entsprechend die Gesetze im Arbeitsrecht anpasst.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
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		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Welche_Rechte_habe_ich_als_Arbeitnehmer*in,_um_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_den_Klimaschutz_in_meinem_Unternehmen_durchzusetzen%3F&amp;diff=1066</id>
		<title>Welche Rechte habe ich als Arbeitnehmer*in, um Maßnahmen für den Klimaschutz in meinem Unternehmen durchzusetzen?</title>
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		<updated>2022-04-18T11:49:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei: Arbeitnehmer-haben-ihre-Rechte.jepg|400px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr als Arbeitnehmer*innen seid für Unternehmen unverzichtbar und deren treibende Kraft. Das Wirken von Unternehmen ist zugleich (mit-)entscheidend für das Voranschreiten des Klimawandels. Ihr habt daher einen großen Hebel – sofern ihr diesen nutzen könnt. Denn leider ist zwar allen Menschen klar, dass etwas passieren muss und wir – als Unternehmen – aktiv werden müssen. Trotzdem sind Arbeitgeber*innen oder Entscheider*innen nicht immer begeistert, wenn wir Vorschläge zum nachhaltigen Leben im Unternehmen bringen. Damit Ihr wisst, welche Rechte Ihr habt und wie Ihr diese durchsetzen könnt, hat uns Rechtsanwältin Dr. Caroline Dressel von den Lawyers4Future die wichtigsten Punkte im Folgenden zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer/Eure Arbeitgeber*in muss immer dafür sorgen, dass euer Arbeitsplatz so eingerichtet ist, dass dieser für eure Gesundheit förderlich ist. Das ergibt sich aus verschiedenen Gesetzen, wie z.B. dem Arbeitsschutzgesetz. Dabei geht es bislang im Wesentlichen um Dinge, wie etwa, dass euer Computer richtig eingestellt ist oder im Notfall eine Erste-Hilfe-Versorgung gewährleistet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage könnt ihr beispielsweise argumentieren, dass ein Arbeitsplatz in einem nachhaltig organisierten Umfeld für Eure Gesundheit besser ist. Denn der/die Arbeitgeber*in muss immer die „Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten“ anstreben. Dafür müsst ihr geltend machen, dass eine konkrete Gesundheitsgefährdung vorliegt. Diese Gesundheitsgefährdung ergibt sich aktuell aus dem Klimawandel, den bereits eingetretenen Folgen und den künftigen Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So könnt ihr beispielsweise für die Einführung von Jobrädern statt Dienstwagen, die Verarbeitung von regionalen Produkten in der Kantine oder eine „grüne“ Arbeitsumgebung argumentieren. Denn diese Maßnahmen wirken sich ohne Zweifel positiv auf die Gesundheit aus. Zudem könnt ihr anbringen, dass ein nachhaltiges Handeln eures Unternehmens nachweislich dafür sorgt, dass die gesamte Welt gesund ist und bleibt – und das hat auch Auswirkungen auf eure Gesundheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebsrat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eure Unternehmen mehr als fünf Arbeitnehmer*innen beschäftigt, könnt ihr sehr stark an den Entscheidungen des Arbeitgebers mitwirken, nämlich über einen Betriebsrat. Sollte dieser noch nicht existieren, solltet ihr über eine Gründung nachdenken. Denn dieser hat viele Mitbestimmungsrechte und kann so auch für die Umsetzung von nachhaltigen Maßnahmen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise gibt es eine Vorschrift, die vorsieht, dass der Betriebsrat sich für die Umsetzung von Arbeits- und Umweltschutz einzusetzen hat und diesen zu überwachen hat. Außerdem hat der Betriebsrat ein Beratungsrecht bei der Planung neuer Maßnahmen zu Arbeitsabläufen und Umbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betriebsrat kann also bei geplanten Maßnahmen darauf hinwirken, dass umweltschutzrechtliche Bedenken berücksichtigt werden. Er kann auch dafür sorgen, dass bereits bestehende Vorgaben zum betrieblichen Umweltschutz durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betriebsrat kann sich außerdem in die „Ordnung des Betriebs“ einmischen. Er kann beispielsweise bei der Nutzung von Gemeinschaftsräumen mitbestimmen. Der Betriebsrat könnte für diese Räume ein stromsparendes Konzept vorlegen. Und auch bei der Einführung von Arbeitskleidung kann der Betriebsrat mitbestimmen und so darauf hinwirken, dass künftig bei deren Anschaffung darauf geachtet wird, dass diese bzw. deren Herstellung bestimmten Standards entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen weiteren Mitbestimmungstatbestand kann der Betriebsrat die Anschaffung von IT-Equipment beeinflussen, jedenfalls für Mobiles Arbeiten. Der Betriebsrat kann so verlangen, dass Hardware, die für Mobile Arbeit verwendet wird, nach bestimmten Vorgaben, wie etwa der Energieeffizienz, ausgesucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorschlagswesen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unternehmen könnte zudem ein einfaches und sinnvolles Vorschlagswesen eingeführt werden. Ein solches Verfahren führt zwar nicht dazu, dass euer/eure Arbeitgeber*in eure Vorschläge tatsächlich umsetzen muss. Es kann euch aber das notwendige Gehör verschaffen. Beispielsweise könnte (vom Betriebsrat) initiiert werden, dass ein*e Ansprechpartner*in benannt oder eine gesonderte Plattform im Intranet eröffnet wird, auf der ihr Vorschläge posten oder euch austauschen könnt. Die Vorschläge sind damit vor einem „Verlorengehen“ geschützt und der/die Arbeitgeber*in kann sie nicht einfach ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Task Force ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als eine Gruppe von Arbeitnehmer*innen könnt Ihr euch zudem natürlich immer zusammen-schließen und beispielsweise eine Task Force gründen. Diese Task Force kann Vorschläge ausarbeiten und diese gut aufbereitet dem/der Arbeitgeber*in vorstellen. Damit lässt er*sie sich sicherlich überzeugen. Diese „Vorarbeit“ darf aber leider nicht während der Arbeitszeit gemacht werden, sondern muss zunächst in eurer Freizeit erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr habt gute Möglichkeiten, eure Ideen zur Transformation einzubringen und umzusetzen. Es ist davon auszugehen, dass es zu diesen rechtlichen Fragen auch bald neue Rechtsprechung geben wird. Zudem hoffen wir weiter, dass die Politik die Notwendigkeit erkennt und entsprechend die Gesetze im Arbeitsrecht anpasst.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Welche_Rechte_habe_ich_als_Arbeitnehmer*in,_um_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_den_Klimaschutz_in_meinem_Unternehmen_durchzusetzen%3F&amp;diff=1065</id>
		<title>Welche Rechte habe ich als Arbeitnehmer*in, um Maßnahmen für den Klimaschutz in meinem Unternehmen durchzusetzen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Welche_Rechte_habe_ich_als_Arbeitnehmer*in,_um_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_den_Klimaschutz_in_meinem_Unternehmen_durchzusetzen%3F&amp;diff=1065"/>
		<updated>2022-04-18T11:35:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ihr als Arbeitnehmer*innen seid für Unternehmen unverzichtbar und deren treibende Kraft. Das Wirken von Unternehmen ist zugleich (mit-)entscheidend für das Voranschreiten des Klimawandels. Ihr habt daher einen großen Hebel – sofern ihr diesen nutzen könnt. Denn leider ist zwar allen Menschen klar, dass etwas passieren muss und wir – als Unternehmen – aktiv werden müssen. Trotzdem sind Arbeitgeber*innen oder Entscheider*innen nicht immer begeistert, wenn wir Vorschläge zum nachhaltigen Leben im Unternehmen bringen. Damit Ihr wisst, welche Rechte Ihr habt und wie Ihr diese durchsetzen könnt, hat uns Rechtsanwältin Dr. Caroline Dressel von den Lawyers4Future die wichtigsten Punkte im Folgenden zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer/Eure Arbeitgeber*in muss immer dafür sorgen, dass euer Arbeitsplatz so eingerichtet ist, dass dieser für eure Gesundheit förderlich ist. Das ergibt sich aus verschiedenen Gesetzen, wie z.B. dem Arbeitsschutzgesetz. Dabei geht es bislang im Wesentlichen um Dinge, wie etwa, dass euer Computer richtig eingestellt ist oder im Notfall eine Erste-Hilfe-Versorgung gewährleistet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage könnt ihr beispielsweise argumentieren, dass ein Arbeitsplatz in einem nachhaltig organisierten Umfeld für Eure Gesundheit besser ist. Denn der/die Arbeitgeber*in muss immer die „Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten“ anstreben. Dafür müsst ihr geltend machen, dass eine konkrete Gesundheitsgefährdung vorliegt. Diese Gesundheitsgefährdung ergibt sich aktuell aus dem Klimawandel, den bereits eingetretenen Folgen und den künftigen Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So könnt ihr beispielsweise für die Einführung von Jobrädern statt Dienstwagen, die Verarbeitung von regionalen Produkten in der Kantine oder eine „grüne“ Arbeitsumgebung argumentieren. Denn diese Maßnahmen wirken sich ohne Zweifel positiv auf die Gesundheit aus. Zudem könnt ihr anbringen, dass ein nachhaltiges Handeln eures Unternehmens nachweislich dafür sorgt, dass die gesamte Welt gesund ist und bleibt – und das hat auch Auswirkungen auf eure Gesundheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebsrat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eure Unternehmen mehr als fünf Arbeitnehmer*innen beschäftigt, könnt ihr sehr stark an den Entscheidungen des Arbeitgebers mitwirken, nämlich über einen Betriebsrat. Sollte dieser noch nicht existieren, solltet ihr über eine Gründung nachdenken. Denn dieser hat viele Mitbestimmungsrechte und kann so auch für die Umsetzung von nachhaltigen Maßnahmen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise gibt es eine Vorschrift, die vorsieht, dass der Betriebsrat sich für die Umsetzung von Arbeits- und Umweltschutz einzusetzen hat und diesen zu überwachen hat. Außerdem hat der Betriebsrat ein Beratungsrecht bei der Planung neuer Maßnahmen zu Arbeitsabläufen und Umbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betriebsrat kann also bei geplanten Maßnahmen darauf hinwirken, dass umweltschutzrechtliche Bedenken berücksichtigt werden. Er kann auch dafür sorgen, dass bereits bestehende Vorgaben zum betrieblichen Umweltschutz durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betriebsrat kann sich außerdem in die „Ordnung des Betriebs“ einmischen. Er kann beispielsweise bei der Nutzung von Gemeinschaftsräumen mitbestimmen. Der Betriebsrat könnte für diese Räume ein stromsparendes Konzept vorlegen. Und auch bei der Einführung von Arbeitskleidung kann der Betriebsrat mitbestimmen und so darauf hinwirken, dass künftig bei deren Anschaffung darauf geachtet wird, dass diese bzw. deren Herstellung bestimmten Standards entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen weiteren Mitbestimmungstatbestand kann der Betriebsrat die Anschaffung von IT-Equipment beeinflussen, jedenfalls für Mobiles Arbeiten. Der Betriebsrat kann so verlangen, dass Hardware, die für Mobile Arbeit verwendet wird, nach bestimmten Vorgaben, wie etwa der Energieeffizienz, ausgesucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorschlagswesen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unternehmen könnte zudem ein einfaches und sinnvolles Vorschlagswesen eingeführt werden. Ein solches Verfahren führt zwar nicht dazu, dass euer/eure Arbeitgeber*in eure Vorschläge tatsächlich umsetzen muss. Es kann euch aber das notwendige Gehör verschaffen. Beispielsweise könnte (vom Betriebsrat) initiiert werden, dass ein*e Ansprechpartner*in benannt oder eine gesonderte Plattform im Intranet eröffnet wird, auf der ihr Vorschläge posten oder euch austauschen könnt. Die Vorschläge sind damit vor einem „Verlorengehen“ geschützt und der/die Arbeitgeber*in kann sie nicht einfach ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Task Force ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als eine Gruppe von Arbeitnehmer*innen könnt Ihr euch zudem natürlich immer zusammen-schließen und beispielsweise eine Task Force gründen. Diese Task Force kann Vorschläge ausarbeiten und diese gut aufbereitet dem/der Arbeitgeber*in vorstellen. Damit lässt er*sie sich sicherlich überzeugen. Diese „Vorarbeit“ darf aber leider nicht während der Arbeitszeit gemacht werden, sondern muss zunächst in eurer Freizeit erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr habt gute Möglichkeiten, eure Ideen zur Transformation einzubringen und umzusetzen. Es ist davon auszugehen, dass es zu diesen rechtlichen Fragen auch bald neue Rechtsprechung geben wird. Zudem hoffen wir weiter, dass die Politik die Notwendigkeit erkennt und entsprechend die Gesetze im Arbeitsrecht anpasst.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
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	<entry>
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		<title>Welche Rechte habe ich als Arbeitnehmer*in, um Maßnahmen für den Klimaschutz in meinem Unternehmen durchzusetzen?</title>
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		<updated>2022-04-18T11:30:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ihr als Arbeitnehmer*innen seid für Unternehmen unverzichtbar und deren treibende Kraft. Das Wirken von Unternehmen ist zugleich (mit-)entscheidend für das Voranschreiten des Klimawandels. Ihr habt daher einen großen Hebel – sofern ihr diesen nutzen könnt. Denn leider ist zwar allen Menschen klar, dass etwas passieren muss und wir – als Unternehmen – aktiv werden müssen. Trotzdem sind Arbeitgeber*innen oder Entscheider*innen nicht immer begeistert, wenn wir Vorschläge zum nachhaltigen Leben im Unternehmen einbringen. Damit Ihr wisst, welche Rechte Ihr habt und wie Ihr diese durchsetzen könnt, hat uns Rechtsanwältin Dr. Caroline Dressel von den Lawyers4Future die wichtigsten Punkte im Folgenden zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer/Eure Arbeitgeber*in muss immer dafür sorgen, dass euer Arbeitsplatz so eingerichtet ist, dass dieser für eure Gesundheit förderlich ist. Das ergibt sich aus verschiedenen Gesetzen, wie z.B. dem Arbeitsschutzgesetz. Dabei geht es bislang im Wesentlichen um Dinge, wie etwa, dass euer Computer richtig eingestellt ist oder im Notfall eine Erste-Hilfe-Versorgung gewährleistet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage könnt ihr beispielsweise argumentieren, dass ein Arbeitsplatz in einem nachhaltig organisierten Umfeld für Eure Gesundheit besser ist. Denn der/die Arbeitgeber*in muss immer die „Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten“ anstreben. Dafür müsst ihr geltend machen, dass eine konkrete Gesundheitsgefährdung vorliegt. Diese Gesundheitsgefährdung ergibt sich aktuell aus dem Klimawandel, den bereits eingetretenen Folgen und den künftigen Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So könnt ihr beispielsweise für die Einführung von Jobrädern statt Dienstwagen, die Verarbeitung von regionalen Produkten in der Kantine oder eine „grüne“ Arbeitsumgebung argumentieren. Denn diese Maßnahmen wirken sich ohne Zweifel positiv auf die Gesundheit aus. Zudem könnt ihr anbringen, dass ein nachhaltiges Handeln eures Unternehmens nachweislich dafür sorgt, dass die gesamte Welt gesund ist und bleibt – und das hat auch Auswirkungen auf eure Gesundheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebsrat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eure Unternehmen mehr als fünf Arbeitnehmer*innen beschäftigen, könnt ihr sehr stark an den Entscheidungen des Arbeitgebers mitwirken, nämlich über einen Betriebsrat. Sollte dieser noch nicht existieren, solltet ihr über eine Gründung nachdenken. Denn dieser hat viele Mitbestimmungsrechte und kann so auch für die Umsetzung von nachhaltigen Maßnahmen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise gibt es eine Vorschrift, die vorsieht, dass der Betriebsrat sich für die Umsetzung von Arbeits- und Umweltschutz einzusetzen hat und diesen zu überwachen hat. Außerdem hat der Betriebsrat ein Beratungsrecht bei der Planung neuer Maßnahmen zu Arbeitsabläufen und Umbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betriebsrat kann also bei geplanten Maßnahmen darauf hinwirken, dass umweltschutzrechtliche Bedenken berücksichtigt werden. Er kann auch dafür sorgen, dass bereits bestehende Vorgaben zum betrieblichen Umweltschutz durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betriebsrat kann sich außerdem in die „Ordnung des Betriebs“ einmischen. Er kann beispielsweise bei der Nutzung von Gemeinschaftsräumen mitbestimmen. Der Betriebsrat könnte für diese Räume ein stromsparendes Konzept vorlegen. Und auch bei der Einführung von Arbeitskleidung kann der Betriebsrat mitbestimmen und so darauf hinwirken, dass künftig bei deren Anschaffung darauf geachtet wird, dass diese bzw. deren Herstellung bestimmten Standards entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen weiteren Mitbestimmungstatbestand kann der Betriebsrat die Anschaffung von IT-Equipment beeinflussen, jedenfalls für Mobiles Arbeiten. Der Betriebsrat kann so verlangen, dass Hardware, die für Mobile Arbeit verwendet wird, nach bestimmten Vorgaben, wie etwa der Energieeffizienz, ausgesucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorschlagswesen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unternehmen könnte zudem ein einfaches und sinnvolles Vorschlagswesen eingeführt werden. Ein solches Verfahren führt zwar nicht dazu, dass euer/eure Arbeitgeber*in eure Vorschläge tatsächlich umsetzen muss. Es kann euch aber das notwendige Gehör verschaffen. Beispielsweise könnte (vom Betriebsrat) initiiert werden, dass ein*e Ansprechpartner*in benannt oder eine gesonderte Plattform im Intranet eröffnet wird, auf der ihr Vorschläge posten oder euch austauschen könnt. Die Vorschläge sind damit vor einem „Verlorengehen“ geschützt und der/die Arbeitgeber*in kann sie nicht einfach ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Task Force ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine Gruppe von Arbeitnehmer*innen könnt ihr euch zudem natürlich immer zusammen-schließen und beispielsweise eine Task Force gründen. Diese Task Force kann Vorschläge ausarbeiten und diese gut aufbereitet dem/der Arbeitgeber*in vorstellen. Damit lässt er/sie sich sicherlich überzeugen. Diese „Vorarbeit“ darf aber leider nicht während der Arbeitszeit gemacht, sondern muss zunächst in eurer Freizeit erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr habt gute Möglichkeiten, eure Ideen zur Transformation einzubringen und umzusetzen. Es ist davon auszugehen, dass es zu diesen rechtlichen Fragen auch bald neue Rechtsprechung geben wird. Zudem hoffen wir weiter, dass die Politik die Notwendigkeit erkennt und entsprechend die Gesetze im Arbeitsrecht anpasst.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Green_Logistics:_Wissenswertes&amp;diff=1063</id>
		<title>Green Logistics: Wissenswertes</title>
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		<updated>2022-04-18T11:03:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Blick-in-eine-Lagerhalle.jpeg|350px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsument*innen in Deutschland wandern kontinuierlich vom stationären zum Onlinehandel ab. 2021 lag der Anteil von E-Commerce am gesamten Einzelhandelsumsatz bereits bei 18,3 % - Tendenz steigend. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.iwkoeln.de/studien/christian-rusche-die-effekte-der-corona-pandemie-auf-den-onlinehandel-in-deutschland.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Trend sorgt für einen höheren Bedarf an Logistikdienstleistungen. Umso wichtiger ist es, einen Blick auf die Problemfelder und Chancen dieser Branche zu werfen.&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Unter Green Logistic werden die Strukturen, Systeme, Strategien und Prozesse der Logistik zusammengefasst, die dazu beitragen, Logistik umweltgerecht und ressourcenschonend zu gestalten. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.orgaplan-logistik.de/strategie/green-logistics/)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Problemfelder von Green Logistics ==&lt;br /&gt;
Green Logistics untergliedert sich in die Bereiche nachhaltiges Transport-, Lagerhaus- und Verpackungsmanagement. Im Rahmen des nachhaltigen '''Transportmanagements''' sollen umweltfreundliche Transportmittel, Transportketten und weniger bzw. kürzere Transportfahrten etabliert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Transporte wegfallen (z. B. durch digitale Güter), verringert werden (z. B. durch Leerfahrtenvermeidung) oder ressourcenschonender durchgeführt werden (z. B. durch Elektromobilität). Um das '''Lagerhausmanagement''' umweltfreundlicher zu gestalten, müssen sich Unternehmen mit der Lagerung und ihren Fördermitteln zum Beispiel unter Gesichtspunkten der Energieeffizienz beschäftigen. Außerdem muss die Größe der Lagerfläche reduziert werden. Im Rahmen des nachhaltigen '''Verpackungsmanagements''' sollen Verpackungen soweit wie möglich entfallen. Wenn dies nicht möglich ist, sollte auf  eine ressourcenschonende und schadstofffreie Verpackung umgestellt werden sowie die Wiederverwendung oder das Recycling von Verpackung gefördert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bme.de/fileadmin/_horusdam/691-SCMA_Green_Logistics.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Optimierungsbereiche für Logistikunternehmen ==&lt;br /&gt;
Aus den Problemfeldern lassen sich mehrere Bereiche zur Optimierung von Logistikdienstleistungen und -unternehmen ableiten. Im Mittelpunkt steht vor allem der '''Transport zwischen Quellen und Senken''' und die '''Intralogistik''' von Unternehmen (Transport, Lagerung und Verpackungen). Zeitlich vorgelagert sind '''strategische Überlegungen''', die dafür sorgen, dass die vorhandene Flotte optimal ausgenutzt wird. Zusätzlich sollten aber auch weiter vom eigentlichen Gütertransport entfernte Bereiche wie z. B. von Logistikunternehmen genutzte '''Immobilien''' in die Nachhaltigkeitsbestrebungen der Logistikbranche einbezogen werden. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.logistik-express.com/nachhaltiges-handeln-in-der-logistikbranche/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Neue Konzepte &amp;amp; Innovationen für Logistikunternehmen ==&lt;br /&gt;
=== Leerfahrten vermeiden ===&lt;br /&gt;
Ein Problem der Logistikbranche, das sich mithilfe von Kooperation und Technologie reduzieren lässt, sind Leerfahrten. Diese entstehen, wenn Senken (der Zielort eines Güterflusses) und Quellen (der Ursprungsort des darauffolgenden Güterflusses) auseinander fallen. Um diese Distanzen zu reduzieren, kann der Netzwerkeffekt von Transportnetzwerken genutzt werden. Logistikunternehmen schließen sich dabei zu einem Kooperationsnetzwerk zusammen. Kunden werden innerhalb dieser Netzwerke gemeinschaftlich bedient, sodass durch die Kooperation eine größere geografische Fläche auf effizientere Weise beliefert werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;https://opus.hs-offenburg.de/frontdoor/deliver/index/docId/70/file/Leerfahrten.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusätzlich können mit Tracking- und Tracing-Programmen wichtige Informationen wie Ankunftszeiten, Verzögerungen und Auslastung der Ladekapazitäten errechnet und freiwerdende Kapazitäten innerhalb von Transportnetzwerken angeboten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mm-logistik.vogel.de/leerkilometer-und-leerfahrten--wie-man-sie-reduziert-und-vermeidet-a-673353/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Innerstädtische Logistik ===&lt;br /&gt;
Auch im Bereich der letzten Meile lassen sich durch Innovationen Emissionen einsparen. Elektromobilität bietet hier für leichte und schwere Fahrzeuge die höchste Einsparquote durch das Wegfallen von Verbrennungsmotoren. Wichtige Veränderungen sind zudem die Zustellung an einem zentralen Ort (z. B. Paketstationen) und die Zustellung beim ersten Versuch, die durch diese zentralen Orte oder Ablagesysteme vereinfacht wird. Neue Konzepte sind zudem die geräuscharme Lieferung in der Nacht, die durch den steigenden Einsatz von E-Fahrzeugen ermöglicht wird, und kleinere Lager innerhalb von Städten, aus denen Senken in der Stadt bei Bedarf bedient werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bvl.de/themenkreise/urbane-logistik/factsheet-emissionen-in-der-logistik&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mobilität und Logistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Datei:Blick-in-eine-Lagerhalle.jpeg&amp;diff=1062</id>
		<title>Datei:Blick-in-eine-Lagerhalle.jpeg</title>
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		<updated>2022-04-18T10:59:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Blick in eine Lagerhalle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| '''Autor''' || [https://unsplash.com/https:/@ruchindra Ruchindra Gunasekara] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| '''Bild-Quelle''' || https://unsplash.com/photos/GK8x_XCcDZg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| '''Lizenz:''' || https://unsplash.com/license &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
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	<entry>
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		<title>Datei:Blick-in-eine-Lagerhalle.jpeg</title>
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		<updated>2022-04-18T10:55:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: Blick in eine Lagerhalle. 

  



 

{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; 

|- 

| '''Autor''' || [https://unsplash.com/https:/@ruchindra Ruchindra Gunasekara] 

|- 

| '''Bild-Quelle''' || https://unsplash.com/s/photos/logistics

|- 

| '''Lizenz:''' || https://unsplash.com/license 

|}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Blick in eine Lagerhalle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| '''Autor''' || [https://unsplash.com/https:/@ruchindra Ruchindra Gunasekara] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| '''Bild-Quelle''' || https://unsplash.com/s/photos/logistics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| '''Lizenz:''' || https://unsplash.com/license &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
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		<title>Green Logistics: Wissenswertes</title>
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		<updated>2022-04-15T11:32:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Konsument*innen in Deutschland wandern kontinuierlich vom stationären zum Onlinehandel ab. 2021 lag der Anteil von E-Commerce am gesamten Einzelhandelsumsatz bereits bei 18,3 % - Tendenz steigend. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.iwkoeln.de/studien/christian-rusche-die-effekte-der-corona-pandemie-auf-den-onlinehandel-in-deutschland.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Trend sorgt für einen höheren Bedarf an Logistikdienstleistungen. Umso wichtiger ist es, einen Blick auf die Problemfelder und Chancen dieser Branche zu werfen.&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Unter Green Logistic werden die Strukturen, Systeme, Strategien und Prozesse der Logistik zusammengefasst, die dazu beitragen, Logistik umweltgerecht und ressourcenschonend zu gestalten. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.orgaplan-logistik.de/strategie/green-logistics/)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Problemfelder von Green Logistics ==&lt;br /&gt;
Green Logistics untergliedert sich in die Bereiche nachhaltiges Transport-, Lagerhaus- und Verpackungsmanagement. Im Rahmen des nachhaltigen '''Transportmanagements''' sollen umweltfreundliche Transportmittel, Transportketten und weniger bzw. kürzere Transportfahrten etabliert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Transporte wegfallen (z. B. durch digitale Güter), verringert werden (z. B. durch Leerfahrtenvermeidung) oder ressourcenschonender durchgeführt werden (z. B. durch Elektromobilität). Um das '''Lagerhausmanagement''' umweltfreundlicher zu gestalten, müssen sich Unternehmen mit der Lagerung und ihren Fördermitteln zum Beispiel unter Gesichtspunkten der Energieeffizienz beschäftigen. Außerdem muss die Größe der Lagerfläche reduziert werden. Im Rahmen des nachhaltigen '''Verpackungsmanagements''' sollen Verpackungen soweit wie möglich entfallen. Wenn dies nicht möglich ist, sollte auf  eine ressourcenschonende und schadstofffreie Verpackung umgestellt werden sowie die Wiederverwendung oder das Recycling von Verpackung gefördert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bme.de/fileadmin/_horusdam/691-SCMA_Green_Logistics.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Optimierungsbereiche für Logistikunternehmen ==&lt;br /&gt;
Aus den Problemfeldern lassen sich mehrere Bereiche zur Optimierung von Logistikdienstleistungen und -unternehmen ableiten. Im Mittelpunkt steht vor allem der '''Transport zwischen Quellen und Senken''' und die '''Intralogistik''' von Unternehmen (Transport, Lagerung und Verpackungen). Zeitlich vorgelagert sind '''strategische Überlegungen''', die dafür sorgen, dass die vorhandene Flotte optimal ausgenutzt wird. Zusätzlich sollten aber auch weiter vom eigentlichen Gütertransport entfernte Bereiche wie z. B. von Logistikunternehmen genutzte '''Immobilien''' in die Nachhaltigkeitsbestrebungen der Logistikbranche einbezogen werden. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.logistik-express.com/nachhaltiges-handeln-in-der-logistikbranche/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=== Leerfahrten vermeiden ===&lt;br /&gt;
Ein Problem der Logistikbranche, das sich mithilfe von Kooperation und Technologie reduzieren lässt, sind Leerfahrten. Diese entstehen, wenn Senken (der Zielort eines Güterflusses) und Quellen (der Ursprungsort des darauffolgenden Güterflusses) auseinander fallen. Um diese Distanzen zu reduzieren, kann der Netzwerkeffekt von Transportnetzwerken genutzt werden. Logistikunternehmen schließen sich dabei zu einem Kooperationsnetzwerk zusammen. Kunden werden innerhalb dieser Netzwerke gemeinschaftlich bedient, sodass durch die Kooperation eine größere geografische Fläche auf effizientere Weise beliefert werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;https://opus.hs-offenburg.de/frontdoor/deliver/index/docId/70/file/Leerfahrten.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusätzlich können mit Tracking- und Tracing-Programmen wichtige Informationen wie Ankunftszeiten, Verzögerungen und Auslastung der Ladekapazitäten errechnet und freiwerdende Kapazitäten innerhalb von Transportnetzwerken angeboten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mm-logistik.vogel.de/leerkilometer-und-leerfahrten--wie-man-sie-reduziert-und-vermeidet-a-673353/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Innerstädtische Logistik ===&lt;br /&gt;
Auch im Bereich der letzten Meile lassen sich durch Innovationen Emissionen einsparen. Elektromobilität bietet hier für leichte und schwere Fahrzeuge die höchste Einsparquote durch das Wegfallen von Verbrennungsmotoren. Wichtige Veränderungen sind zudem die Zustellung an einem zentralen Ort (z. B. Paketstationen) und die Zustellung beim ersten Versuch, die durch diese zentralen Orte oder Ablagesysteme vereinfacht wird. Neue Konzepte sind zudem die geräuscharme Lieferung in der Nacht, die durch den steigenden Einsatz von E-Fahrzeugen ermöglicht wird, und kleinere Lager innerhalb von Städten, aus denen Senken in der Stadt bei Bedarf bedient werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bvl.de/themenkreise/urbane-logistik/factsheet-emissionen-in-der-logistik&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mobilität und Logistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Welche_Rechte_habe_ich_als_Arbeitnehmer*in,_um_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_den_Klimaschutz_in_meinem_Unternehmen_durchzusetzen%3F&amp;diff=1059</id>
		<title>Welche Rechte habe ich als Arbeitnehmer*in, um Maßnahmen für den Klimaschutz in meinem Unternehmen durchzusetzen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Welche_Rechte_habe_ich_als_Arbeitnehmer*in,_um_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_den_Klimaschutz_in_meinem_Unternehmen_durchzusetzen%3F&amp;diff=1059"/>
		<updated>2022-04-15T11:20:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ihr als Arbeitnehmer*innen seid für Unternehmen unverzichtbar und deren treibende Kraft. Das Wirken von Unternehmen ist zugleich (mit-)entscheidend für das Voranschreiten des Klimawandels. Ihr habt daher einen großen Hebel – sofern ihr diesen nutzen könnt. Denn leider ist zwar allen Menschen klar, dass etwas passieren muss und wir – als Unternehmen – aktiv werden müssen. Trotzdem sind Arbeitgeber*innen oder Entscheider*innen nicht immer begeistert, wenn wir Vorschläge zum nachhaltigen Leben im Unternehmen einbringen. Damit Ihr wisst, welche Rechte Ihr habt und wie Ihr diese durchsetzen könnt, hat uns Rechtsanwältin Dr. Caroline Dressel von den Lawyers4Future die wichtigsten Punkte im Folgenden zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arbeitsschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer/Eure Arbeitgeber*in muss immer dafür sorgen, dass euer Arbeitsplatz so eingerichtet ist, dass dieser für eure Gesundheit förderlich ist. Das ergibt sich aus verschiedenen Gesetzen, wie z.B. dem Arbeitsschutzgesetz. Dabei geht es bislang im Wesentlichen um Dinge, wie etwa, dass euer Computer richtig eingestellt ist oder im Notfall eine Erste-Hilfe-Versorgung gewährleistet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage könnt ihr beispielsweise argumentieren, dass ein Arbeitsplatz in einem nachhaltig organisierten Umfeld für Eure Gesundheit besser ist. Denn der/die Arbeitgeber*in muss immer die „Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten“ anstreben. Dafür müsst ihr geltend machen, dass eine konkrete Gesundheitsgefährdung vorliegt. Diese Gesundheitsgefährdung ergibt sich aktuell aus dem Klimawandel, den bereits eingetretenen Folgen und den künftigen Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So könnt ihr beispielsweise für die Einführung von Jobrädern statt Dienstwagen, die Verarbeitung von regionalen Produkten in der Kantine oder eine „grüne“ Arbeitsumgebung argumentieren. Denn diese Maßnahmen wirken sich ohne Zweifel positiv auf die Gesundheit aus. Zudem könnt ihr anbringen, dass ein nachhaltiges Handeln eures Unternehmens nachweislich dafür sorgt, dass die gesamte Welt gesund ist und bleibt – und das hat auch Auswirkungen auf eure Gesundheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Betriebsrat'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eure Unternehmen mehr als fünf Arbeitnehmer*innen beschäftigen, könnt ihr sehr stark an den Entscheidungen des Arbeitgebers mitwirken, nämlich über einen Betriebsrat. Sollte dieser noch nicht existieren, solltet ihr über eine Gründung nachdenken. Denn dieser hat viele Mitbestimmungsrechte und kann so auch für die Umsetzung von nachhaltigen Maßnahmen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise gibt es eine Vorschrift, die vorsieht, dass der Betriebsrat sich für die Umsetzung von Arbeits- und Umweltschutz einzusetzen hat und diesen zu überwachen hat. Außerdem hat der Betriebsrat ein Beratungsrecht bei der Planung neuer Maßnahmen zu Arbeitsabläufen und Umbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betriebsrat kann also bei geplanten Maßnahmen darauf hinwirken, dass umweltschutzrechtliche Bedenken berücksichtigt werden. Er kann auch dafür sorgen, dass bereits bestehende Vorgaben zum betrieblichen Umweltschutz durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betriebsrat kann sich außerdem in die „Ordnung des Betriebs“ einmischen. Er kann beispielsweise bei der Nutzung von Gemeinschaftsräumen mitbestimmen. Der Betriebsrat könnte für diese Räume ein stromsparendes Konzept vorlegen. Und auch bei der Einführung von Arbeitskleidung kann der Betriebsrat mitbestimmen und so darauf hinwirken, dass künftig bei deren Anschaffung darauf geachtet wird, dass diese bzw. deren Herstellung bestimmten Standards entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen weiteren Mitbestimmungstatbestand kann der Betriebsrat die Anschaffung von IT-Equipment beeinflussen, jedenfalls für Mobiles Arbeiten. Der Betriebsrat kann so verlangen, dass Hardware, die für Mobile Arbeit verwendet wird, nach bestimmten Vorgaben, wie etwa der Energieeffizienz, ausgesucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorschlagswesen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unternehmen könnte zudem ein einfaches und sinnvolles Vorschlagswesen eingeführt werden. Ein solches Verfahren führt zwar nicht dazu, dass euer/eure Arbeitgeber*in eure Vorschläge tatsächlich umsetzen muss. Es kann euch aber das notwendige Gehör verschaffen. Beispielsweise könnte (vom Betriebsrat) initiiert werden, dass ein*e Ansprechpartner*in benannt oder eine gesonderte Plattform im Intranet eröffnet wird, auf der ihr Vorschläge posten oder euch austauschen könnt. Die Vorschläge sind damit vor einem „Verlorengehen“ geschützt und der/die Arbeitgeber*in kann sie nicht einfach ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Task Force'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine Gruppe von Arbeitnehmer*innen könnt ihr euch zudem natürlich immer zusammen-schließen und beispielsweise eine Task Force gründen. Diese Task Force kann Vorschläge ausarbeiten und diese gut aufbereitet dem/der Arbeitgeber*in vorstellen. Damit lässt er/sie sich sicherlich überzeugen. Diese „Vorarbeit“ darf aber leider nicht während der Arbeitszeit gemacht, sondern muss zunächst in eurer Freizeit erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fazit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr habt gute Möglichkeiten, eure Ideen zur Transformation einzubringen und umzusetzen. Es ist davon auszugehen, dass es zu diesen rechtlichen Fragen auch bald neue Rechtsprechung geben wird. Zudem hoffen wir weiter, dass die Politik die Notwendigkeit erkennt und entsprechend die Gesetze im Arbeitsrecht anpasst.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=W%C3%A4rme_%26_Heizen:_Wie_kann_das_vorhandene_Heizungssystem_optimiert_werden%3F&amp;diff=1050</id>
		<title>Wärme &amp; Heizen: Wie kann das vorhandene Heizungssystem optimiert werden?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=W%C3%A4rme_%26_Heizen:_Wie_kann_das_vorhandene_Heizungssystem_optimiert_werden%3F&amp;diff=1050"/>
		<updated>2022-02-04T16:55:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Heating unsplash.jpg|rahmenlos|400px|rechts]]&lt;br /&gt;
Heizen kostet in der Regel viel Energie und damit Geld und Ressourcen. Das Optimieren oder Modernisieren des Heizungssystems kann dem entgegenwirken.&lt;br /&gt;
Wenn die Optimierung oder Modernisierung keine Option darstellen, dann kann das Heizverhalten optimiert werden. Dazu gibt es einen gesonderten [[Wärme &amp;amp; Heizen: Wie kann ich das Heizverhalten optimieren?|ErWiN-Artikel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründe für eine Optimierung oder Modernisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Kostenersparnis''' durch bessere Effizienz&lt;br /&gt;
* '''Entlastung der Umwelt''' durch geringeren Brennstoffverbrauch&lt;br /&gt;
* Unabhängiger von Brennstoffen werden&lt;br /&gt;
* Höhere '''Zuverlässigkeit''' im Vergleich zu alten Anlagen&lt;br /&gt;
* Ersatzteile für vorhandene Anlage sind nur schwer oder gar nicht erhältlich&lt;br /&gt;
* Mehr '''Komfort''' beispielsweise durch höheren Bedienkomfort im Zuge der Digitalisierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleinere bis mittlere Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wärme reflektieren'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dämmende und reflektierende Folie hinter dem Heizkörper reduziert das Aufheizen des Mauerwerks und erhöht die Effektivität.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dämmung der Heizungsrohre'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Wärmeverlust kann reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Installation smarter Heizkörperthermostate'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die elektronisch programmierbaren Thermostate bieten den Vorteil, dass die Temperatur zeitabhängig eingestellt werden kann. Beispielsweise wird so nicht vergessen, die Heizung beim Verlassen des Büros runterzudrehen und damit einer Überversorgung entgegengewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fenster und Türen abdichten'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Undichte Fenster und Türen führen zu Wärmeverlust, was durch Abdichten verringert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heizung regelmäßig entlüften'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn statt dem Wasser auch Luft Platz in den Heizkörpern und Rohren einnimmt, verringert dies die Wärmeleistung. Eine Wartung des Systems oder Entlüften der Heizung verbessert die Wärmeleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Alte Heizungspumpe austauschen'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alte Geräte (&amp;gt;10 Jahre) brauchen in der Regel schlicht mehr Energie als modernere Geräte. Ein Austausch spart Energie und bringt gegebenenfalls zusätzliche nützliche Funktionen mit sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Große Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
Größere Modernisierungsmaßnahmen sind teurer und aufwendiger als die kleineren Maßnahmen, bringen in der Regel aber auch eine höhere Ersparnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gebäudehülle dämmen'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was für Neubauten selbstverständlich ist, kann auch bei älteren Gebäuden nachgepflegt werden. Ein gedämmtes Gebäude hält die Wärme in der kalten Jahreszeit drinnen und in der warmen Jahreszeit draußen.&lt;br /&gt;
Dazu zählen Dachdämmung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.energie-experten.org/bauen-und-sanieren/daemmung/dachdaemmung, letzter Zugriff am 30.01.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;, Innendämmung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.energie-experten.org/bauen-und-sanieren/daemmung/innendaemmung, letzter Zugriff am 30.01.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;, Fassadendämmung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.energie-experten.org/bauen-und-sanieren/daemmung/aussendaemmung/fassadendaemmung, letzter Zugriff am 30.01.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; und Perimeterdämmung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.energie-experten.org/bauen-und-sanieren/daemmung/perimeterdaemmung, letzter Zugriff am 30.01.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hydraulischer Abgleich bei Warmwasserheizung'''&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.energie-experten.org/energie-sparen/heizkosten-sparen/hydraulischer-abgleich, letzter Zugriff am 30.01.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine hydraulisch abgeglichene Heizung arbeitet effizienter. Ohne hydraulischen Abgleich, kann es dazu kommen, dass der Heizung nah gelegenen Räume überheizen und hydraulisch ungünstig gelegene Räume nicht ausreichend beheizt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Austausch des Heizkessels'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sinnvoll, wenn nicht die gesamte Anlage getauscht werden kann oder soll und wenn ein Wechsel des Brennstoffs nicht infrage kommt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Modernisierung&amp;quot;&amp;gt;https://www.energie-experten.org/bauen-und-sanieren/altbausanierung/heizungsmodernisierung, letzter Zugriff am 30.01.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Brennstoffverbrauch kann damit deutlich reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Austausch der Heizung'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unter einem Heizungstausch versteht man in der Regel den Austausch einer Heizung unter Beibehaltung der bisher genutzten Heiztechnik. Häufig werden dann alte Öl- oder Gasheizungen mit entsprechend neuen Öl- oder Gasheizungen mit Gasbrennwerttechnik ersetzt. Dies ist gerade im Altbau eine weit verbreitete Variante der Heizungsmodernisierung, da keine Gasanschlüsse oder Lagerbehälter verändert werden müssen.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Modernisierung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Neuinstallation der Heizung'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einem Wechsel auf eine neue Heiztechnik handelt es sich um eine Neuinstallation. Häufig wird hierbei von fossilen Energieträgern auf Erneuerbare gewechselt.&lt;br /&gt;
Auf der Seite https://www.energie-experten.org/bauen-und-sanieren/altbausanierung/heizungsmodernisierung gibt es zahlreiche Informationen zu Heizungsarten und Kosten-Vergleichen. &lt;br /&gt;
In den folgenden Artikeln werden ebenfalls die Heizungsarten beschrieben und auf ihre Vor- und Nachteile eingegangen: &lt;br /&gt;
* https://energiemarie.de/energietipps/heizen/heizungsarten&lt;br /&gt;
* https://www.raiffeisen.ch/casa/de/immobilien-sanieren/erneuerbar-heizen/heizsysteme-im-ueberblick.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördern die Heizungsmodernisierung mit Zuschüssen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.co2online.de/foerdermittel/liste/kmu_heizungsmodernisierung/, letzter Zugriff am 30.01.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.energie-experten.org/energie-sparen/energieberatung/beg-foerderung, letzter Zugriff am 30.01.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://www.energie-experten.org/energie-sparen/heizkosten-sparen&lt;br /&gt;
* https://heizung.de/heizung/modernisierung/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Nachhaltigkeitsbericht:_Was_geh%C3%B6rt_in_einen_CSR-Report%3F&amp;diff=1038</id>
		<title>Nachhaltigkeitsbericht: Was gehört in einen CSR-Report?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Nachhaltigkeitsbericht:_Was_geh%C3%B6rt_in_einen_CSR-Report%3F&amp;diff=1038"/>
		<updated>2022-01-24T07:37:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Topview Arbeitsplatz.jpg|rahmenlos|400px|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltigkeit und Transparenz wird im unternehmerischen Kontext immer wichtiger. Daher gehört es mittlerweile zum guten Ton eines Unternehmens, einen Corporate Social Responsibilty Bericht (CSR-Bericht) zu veröffentlichen. Hier werden alle Maßnahmen zur gesellschaftlichen Verantwortung eines Unternehmens oder einer Organisation erfasst und erläutert. Der CSR-Bericht dient also auch als Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-berichtspflicht.de/csrd, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten CSR-Berichte umfassen Maßnahmen zur wirtschaftlichen, rechtlichen, ethischen sowie philanthropischen Verantwortung eines Unternehmens in Bezug auf Produktion, Vertrieb, Umgang mit Mitarbeitenden, Umwelt und Gesellschaft. Da der CSR-Bericht von vielen Unternehmen oftmals zu PR- und Imagezwecken verwendet wird, lohnt es sich also sowohl bei den Inhalten des Berichts als auch bei der  konkreten Umsetzung genau hinzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der CSR-Bericht enthält verschiedene Kategorien und wird oftmals anhand der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, kurz SDG; https://www.bundesr egierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/nachhaltigkeitsziele-verstaendlich-erklaert-232174) definiert. Die Ziele dienen jedoch nur einer allgemeinen Orientierung. Für eine qualitativ hochwertige und glaubwürdige Berichterstattung kann ein Unternehmen sich auf folgende materielle bzw. inhaltliche Anforderungen beziehen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollte der Bericht mit einem Unternehmensprofil eingeleitet werden. Darauf folgt eine Beschreibung der Vision, der Strategie und des Managements. Anschließend sollten die Ziele und das Programm der Nachhaltigkeitsstrategie aufgezeigt und erläutert werden. Da sich ein CSR-Bericht nicht nur mit der wirtschaftlichen und ökologischen Dimension der Nachhaltigkeit befasst, ist ein wesentlicher Punkt der sich ändernden Arbeitswelt, vor allem auch die soziale nachhaltige Dimension in die Berichterstattung mit aufzunehmen. Hierbei geht es vor allem um die Interessen der Mitarbeiter*innen. Falls es sich um ein Dienstleistungsunternehmen handelt, steht die soziale Nachhaltigkeit auch bei der Erläuterung der Wirkung und Verantwortung des Unternehmens im Vordergrund. Sollte es sich um die Herstellung eines Produktes handeln, beinhaltet der CSR-Bericht ebenfalls die ökologischen Aspekte der Produktion, sowie die Produktverantwortung als auch die Verantwortung in der Lieferkette. Doch sowohl bei Produkt- als auch bei Dienstleistungsunternehmen ist ein zentraler Punkt der Berichterstattung das gesellschaftliche Umfeld und die gesellschaftliche Verantwortung der Firmen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-in-deutschland.de/DE/Unternehmen/CSR-Berichterstattung/Kriterien-guter-Berichterstattung/was-macht-guten-csr-bericht-aus.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Qualität und Transparenz des Nachhaltigkeitsberichts sind die Glaubwürdigkeit und Offenheit des Berichtes ebenso wichtig wie die Behandlung wesentlicher Themen des Unternehmens. Eine hohe kommunikative Qualität dient nicht nur der authentischen, sondern auch der allgemein verständlichen Wiedergabe des Inhaltes. Die Berichterstattung sollte durchgehend strukturiert sein und das Layout lesefreundlich und sowohl optisch als auch inhaltlich leicht zu erfassen sein. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-in-deutschland.de/DE/Unternehmen/CSR-Berichterstattung/Kriterien-guter-Berichterstattung/was-macht-guten-csr-bericht-aus.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensprofil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmensprofil legt die Hintergrundinformationen dar, die für die Definition und Einordnung der Nachhaltigkeitsaspekte wichtig sind. Dazu gehören Informationen zu Umsatz, Gewinn, Mitarbeiter*innen und Standorten, aber auch zu den Geschäftsbereichen, Produkt- und Kundengruppen. Hierzu gehört vor allem auch die Jahresbilanz des Unternehmens in den angeführten Punkten, auch die Herausstellung signifikanter Veränderungen innerhalb des Unternehmens sind hier aufzuführen. Auch die Rechtsform und die Eigentumsverhältnisse, sowie Stimmrechte, Anteile und Sonderregelungen für innerbetriebliche Prozesse sollten  zusammengefasst und verständlich dargelegt werden. Diese grundlegenden Informationen sind wichtig für das Verständnis von real umzusetzenden Maßnahmen und bieten eine Möglichkeit, den Prozess der Transformation zu mehr Nachhaltigkeit über mehrere Jahre hinweg festhalten und analysieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vision, Strategie und Management ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Teil des Berichtes geht es um die grundsätzliche Analyse von sozialen, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen der Geschäftsaktivitäten/Dienstleistungen. Auch die Wettbewerbsfähigkeit sowie Chancen und Risiken der Stakeholder (Teilhaber*innen, Investor*innen, Anteilseigner*innen etc.) werden analysiert bzw. eingeschätzt und in nachhaltige Ziele, Strategien, Strukturen und Handlungsvorgaben übersetzt. Dieser Teil des Berichtes wird auch gerne als Wesentlichkeitsanalyse bezeichnet, da hier systematisch dargestellt wird, welche relevante  Beteiligung  interner und externer Anspruchsgruppen gegeben ist, um Nachhaltigkeitsthematiken herauszuarbeiten und festzulegen. Hierbei wird nicht nur die Unternehmensstrategie beleuchtet, sondern auch dargelegt, welche Regeln und Strukturen zur Sicherung rechtlicher Grundsätze in Bezug auf  Umweltrecht, Menschen- und Arbeitnehmerrechte sowie Wettbewerbsrecht in einem Unternehmen aktiv angewendet werden und wo hier eventuelle Verstöße zu verzeichnen sind. Die Steuerung nachhaltiger Prozesse soll hierbei möglichst transparent dargelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele und Programm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter CSR-Bericht definiert zunächst einen Zeitraum, über den berichtet wird, welche Zielsetzungen festgelegt wurden und welche konkreten Maßnahmen das Unternehmen aus seiner Nachhaltigkeitsstrategie ableitet. Die Berichterstattung erfolgt über die konkrete Umsetzung der formulierten Ziele und Maßnahmen für den festgelegten Zeitraum (normalerweise ein Jahr). Durch die  Festlegung  eines Zeitraums, können Leser*innen feststellen, welche Prioritäten die einzelnen Transfomationsbereiche in dem jeweiligen  Unternehmen genießen. Diese Vorgehensweise ermöglicht es dem Unternehmen jedoch auch selbst nachzuvollziehen, wie Themenfelder abgeleitet wurden und wie die Nachhaltigkeitsstrategie im fortlaufenden Prozess funktioniert. Hierbei ist eine stetige Beobachtung des Prozesses Teil des nachhaltigen Wandels einer Organisation. Die Nachhaltigkeitsziele werden also mit dem konkreten Programm analysiert und stellen dessen Maßnahmen und Wirkung vor. &amp;lt;ref&amp;gt;https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:52017XC0705(01)&amp;amp;qid=1553715320502&amp;amp;from=DE, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessen der Mitarbeiter*innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Verantwortung bedeutet im Unternehmenskontext nicht nur, dass auf die Menschen im Umfeld des Unternehmens, die Kommune, sowie Kund*innen, Konsumen*innen, Klient*innen Rücksicht genommen wird. Die soziale Nachhaltigkeit eines Unternehmens bezieht sich vor allem nach innen. Es geht um die Verantwortung, die eine arbeitgebende Organisation gegenüber seinen aktuellen und zukünftigen Beschäftigten übernimmt. Hier gilt die Einhaltung der Menschen- und  Arbeitnehmerrechte. Aber auch ein generelles Verständnis für Interessens- und Schutzmaßnahmen der Beschäftigten. Hierzu gilt es, etablierte Normen und Standards des Arbeitsmarktes zu verfolgen, aber auch auf den demografischen Wandel in der Unternehmenskultur zu reagieren und diesen wahrzunehmen. Der Bericht sollte einen umfassenden Überblick über die unternehmerische Entgeltpolitik, Arbeitszeitregelungen, Ausbildung und systematische Personalentwicklung geben. Vor allem aber beinhaltet dieses Kapitel die Leitlinie zur Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit. Für die Transparenz des Berichtes ist eine Abbildung exemplarischer Maßnahmen sinnvoll. Gesundheit, Sicherheit und die Zufriendheit der Mitarbeitenden sollte Teil des Nachhaltigkeitsprogramms sein und stetig anhand gesellschaftlicher Entwicklungen hinterfragt und ausgearbeitet werden. Ein zentraler Punkt der modernen Arbeitswelt für Unternehmen ist, die Arbeitgeberattraktivität nachhaltig zu sichern. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.haufe.de/compliance/csr-berichtspflicht-wer-muss-was-berichten_230128_407310.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologische Aspekte der Produktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ökologischen Aspekten der Produktion gehören der Ressourcenverbrauch und der Schadstoffausstoß. Diese müssen für einen Nachhaltigkeitsbericht analysiert und ausgewertet werden, um eine systemische Optimierung im Produktionsprozess und -verfahren zu ermöglichen. Ziel ist es, das Energiemanagement und den Klimaschutz in der gesamten Produktion mitzudenken und sowohl die Schadstoffemissionen in die Luft als auch die Lärmemissionen zu reduzieren. Außerdem gehört zu diesen Aspekten die Aufschlüsselung der verwendeten Rohstoffe und Materialien sowie Details zum Abfall- und Wassermanagement. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.roedl.de/themen/wirtschaftspruefung/csr-berichterstattung-veraenderung-reporting-unternehmen, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gesamte Logistik zum Beispiel beim Transport und den ausgelagerten Prozessen wird hier aufgelistet, um mögliche Freisetzungen von Schadstoffen zu betrachten und zukünftig zu reduzieren. Eine Betrachtung der Logistik ermöglicht die Ableitung von Lösungsmethoden wie die Minimierung von Verkehrswegen oder die Umstellung der Art der Materialien und der Transportmittel. Alle Angaben sind bestenfalls mit den Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die Natur, die Flächen und die Artenvielfalt darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktverantwortung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Produktverantwortung ist die Auswirkung des Produktlebenszyklus auf die Umwelt gemeint. Inwiefern ist ein Produkt oder eine Dienstleistung an Nachhaltigkeitsanforderungen ausgerichtet? Unter dem Produktlebenszyklus versteht man die Darstellung von Material, Herstellung, Transport, Lebensdauer und Entsorgungs- bzw. Recyclingmöglichkeit. Auch die Informationskultur gegenüber Kund*innen sowie dem Verbraucherschutz sind Teil eines nachhaltigen Produktlebenszyklus. Im Vordergrund steht hierbei nicht die Schadensanalyse, sondern die stetige Verbesserung der sozialen und ökologischen Aspekte der Produktentwicklung sowie der Produktpalette. Das Produktportfolio wird auf Umweltverträglichkeit sowie auf die positiven und negativen gesellschaftlichen Auswirkungen, die Produkte gegebenenfalls haben, hinterfragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verantwortung in der Lieferkette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Lieferkette ist Teil der Verantwortung eines Unternehmens. Erste Schritte zu einer breit angelegten Regulierung des Prozesses traten in Deutschland am 25. Juni 2021 mit dem Lieferkettengesetz in Kraft. Dieses dient dem Schutz und der Verbesserung der Menschenrechte in der globalen Lieferkette. Vor allem will diese Gesetzgebung Kinderarbeit verhindern und dem Arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen vorbeugen und schließt dabei auch die Verantwortung deutscher Unternehmen gegenüber ihren internationalen Zulieferfirmen mit ein. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bmz.de/de/entwicklungspolitik/lieferkettengesetz, letzter Zugriff: 23.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher ist es wichtig, dass Firmen sich mit den Gegebenheiten ausgelagerter Prozesse beschäftigen. Hierbei sollen Missstände vermieden werden, es geht um die Sicherstellung von Umwelt- sowie Menschenrechts-, Arbeits- und Sozialstandards in der Lieferkette. Dazu kommt die Betrachtung der ökologischen und sozialen Risiken, negative Auswirkungen sowie Entwicklungspotentiale entlang der Lieferprozesse. Die Einhaltung nachhaltiger Standards bei wesentlichen Beschaffungen dient der generellen Fairness im Wettbewerb und soll langfristig zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Lieferant*innen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 __TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliches Umfeld / Gesellschaftliche Verantwortung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt des Berichtes hat ein Unternehmen die Möglichkeit, über Nachhaltigkeitsbemühungen auch jenseits seines Kerngeschäfts zu informieren. Das bedeutet, dass hier transparent über politisches, gesellschaftliches, regionales und ehrenamtliches Engagement berichtet werden kann. Da dies außerhalb der grundlegenden Verantwortung eines Betriebs liegt, ist diese Auflistung rein freiwillig und dient der  Darstellung des Mehrwerts, den ein Unternehmen aus sich heraus leistet. Für eine gute Berichterstattung gehört hierzu jedoch auch die Transparenz hinsichtlich steuerlicher Vorteile oder Subventionen durch außerbetriebliches Engagement. Vor allem größere und global agierende Unternehmen stellen hierbei ihre Position dar, die sie gegenüber nachhaltigkeitsrelevanten Themen beziehen. Auch die Lobbyarbeit und Kooperationsbereitschaft sowie die nationale und internationale Wirkung eines Unternehmens wird hier erläutert. Bestenfalls stellt ein Unternehmen abschließend ein Konzept und die daraus abgeleiteten Aktivitäten zur Förderung gemeinnütziger Zwecke dar - z.B. in den Bereichen Sport, Kultur, Wissenschaft und Bildung. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bmas.de/DE/Europa-und-die-Welt/International/Gesellschaftliche-Verantwortung-von-Unternehmen/gesellschaftliche-verantwortung-von-unternehmen.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziale Nachhaltigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Nachhaltigkeitsbericht:_Was_geh%C3%B6rt_in_einen_CSR-Report%3F&amp;diff=1037</id>
		<title>Nachhaltigkeitsbericht: Was gehört in einen CSR-Report?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Nachhaltigkeitsbericht:_Was_geh%C3%B6rt_in_einen_CSR-Report%3F&amp;diff=1037"/>
		<updated>2022-01-24T07:23:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Topview Arbeitsplatz.jpg|rahmenlos|400px|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltigkeit und Transparenz wird im unternehmerischen Kontext immer wichtiger. Daher gehört es mittlerweile zum guten Ton eines Unternehmens, einen Corporate Social Responsibilty Bericht (CSR-Bericht) zu veröffentlichen. Hier werden alle Maßnahmen zur gesellschaftlichen Verantwortung eines Unternehmens oder einer Organisation erfasst und erläutert. Der CSR-Bericht dient also auch als Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-berichtspflicht.de/csrd, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten CSR-Berichte umfassen Maßnahmen zur wirtschaftlichen, rechtlichen, ethischen sowie philanthropischen Verantwortung eines Unternehmens in Bezug auf Produktion, Vertrieb, Umgang mit Mitarbeitenden, Umwelt und Gesellschaft. Da der CSR-Bericht von vielen Unternehmen oftmals zu PR- und Imagezwecken verwendet wird, lohnt es sich also sowohl bei den Inhalten des Berichts als auch bei der  konkreten Umsetzung genau hinzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der CSR-Bericht enthält verschiedene Kategorien und wird oftmals anhand der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, kurz SDG; https://www.bundesr egierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/nachhaltigkeitsziele-verstaendlich-erklaert-232174) definiert. Die Ziele dienen jedoch nur einer allgemeinen Orientierung. Für eine qualitativ hochwertige und glaubwürdige Berichterstattung kann ein Unternehmen sich auf folgende materielle bzw. inhaltliche Anforderungen beziehen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollte der Bericht mit einem Unternehmensprofil eingeleitet werden. Darauf folgt eine Beschreibung der Vision, der Strategie und des Managements. Anschließend sollten die Ziele und das Programm der Nachhaltigkeitsstrategie aufgezeigt und erläutert werden. Da sich ein CSR-Bericht nicht nur mit der wirtschaftlichen und ökologischen Dimension der Nachhaltigkeit befasst, ist ein wesentlicher Punkt der sich ändernden Arbeitswelt, vor allem auch die soziale nachhaltige Dimension in die Berichterstattung mit aufzunehmen. Hierbei geht es vor allem um die Interessen der Mitarbeiter*innen. Falls es sich um ein Dienstleistungsunternehmen handelt, steht die soziale Nachhaltigkeit auch bei der Erläuterung der Wirkung und Verantwortung des Unternehmens im Vordergrund. Sollte es sich um die Herstellung eines Produktes handeln, beinhaltet der CSR-Bericht ebenfalls die ökologischen Aspekte der Produktion, sowie die Produktverantwortung als auch die Verantwortung in der Lieferkette. Doch sowohl bei Produkt- als auch bei Dienstleistungsunternehmen ist ein zentraler Punkt der Berichterstattung das gesellschaftliche Umfeld und die gesellschaftliche Verantwortung der Firmen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-in-deutschland.de/DE/Unternehmen/CSR-Berichterstattung/Kriterien-guter-Berichterstattung/was-macht-guten-csr-bericht-aus.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Qualität und Transparenz des Nachhaltigkeitsberichts sind die Glaubwürdigkeit und Offenheit des Berichtes ebenso wichtig wie die Behandlung wesentlicher Themen des Unternehmens. Eine hohe kommunikative Qualität dient nicht nur der authentischen, sondern auch der allgemein verständlichen Wiedergabe des Inhaltes. Die Berichterstattung sollte durchgehend strukturiert sein und das Layout lesefreundlich und sowohl optisch als auch inhaltlich leicht zu erfassen sein. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-in-deutschland.de/DE/Unternehmen/CSR-Berichterstattung/Kriterien-guter-Berichterstattung/was-macht-guten-csr-bericht-aus.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensprofil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmensprofil legt die Hintergrundinformationen dar, die für die Definition und Einordnung der Nachhaltigkeitsaspekte wichtig sind. Dazu gehören Informationen zu Umsatz, Gewinn, Mitarbeiter*innen und Standorten, aber auch zu den Geschäftsbereichen, Produkt- und Kundengruppen. Hierzu gehört vor allem auch die Jahresbilanz des Unternehmens in den angeführten Punkten, auch die Herausstellung signifikanter Veränderungen innerhalb des Unternehmens sind hier aufzuführen. Auch die Rechtsform und die Eigentumsverhältnisse, sowie Stimmrechte, Anteile und Sonderregelungen für innerbetriebliche Prozesse sollten  zusammengefasst und verständlich dargelegt werden. Diese grundlegenden Informationen sind wichtig für das Verständnis von real umzusetzenden Maßnahmen und bieten eine Möglichkeit, den Prozess der Transformation zu mehr Nachhaltigkeit über mehrere Jahre hinweg festhalten und analysieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vision, Strategie und Management ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Teil des Berichtes geht es um die grundsätzliche Analyse von sozialen, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen der Geschäftsaktivitäten/Dienstleistungen. Auch die Wettbewerbsfähigkeit sowie Chancen und Risiken der Stakeholder (Teilhaber*innen, Investor*innen, Anteilseigner*innen etc.) werden analysiert bzw. eingeschätzt und in nachhaltige Ziele, Strategien, Strukturen und Handlungsvorgaben übersetzt. Dieser Teil des Berichtes wird auch gerne als Wesentlichkeitsanalyse bezeichnet, da hier systematisch dargestellt wird, welche relevante  Beteiligung  interner und externer Anspruchsgruppen gegeben ist, um Nachhaltigkeitsthematiken herauszuarbeiten und festzulegen. Hierbei wird nicht nur die Unternehmensstrategie beleuchtet, sondern auch dargelegt, welche Regeln und Strukturen zur Sicherung rechtlicher Grundsätze in Bezug auf  Umweltrecht, Menschen- und Arbeitnehmerrechte sowie Wettbewerbsrecht in einem Unternehmen aktiv angewendet werden und wo hier eventuelle Verstöße zu verzeichnen sind. Die Steuerung nachhaltiger Prozesse soll hierbei möglichst transparent dargelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele und Programm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter CSR-Bericht definiert zunächst einen Zeitraum, über den berichtet wird, welche Zielsetzungen festgelegt wurden und welche konkreten Maßnahmen das Unternehmen aus seiner Nachhaltigkeitsstrategie ableitet. Die Berichterstattung erfolgt über die konkrete Umsetzung der formulierten Ziele und Maßnahmen für den festgelegten Zeitraum (normalerweise ein Jahr). Durch die  Festlegung  eines Zeitraums, können Leser*innen feststellen, welche Prioritäten die einzelnen Transfomationsbereiche in dem jeweiligen  Unternehmen genießen. Diese Vorgehensweise ermöglicht es dem Unternehmen jedoch auch selbst nachzuvollziehen, wie Themenfelder abgeleitet wurden und wie die Nachhaltigkeitsstrategie im fortlaufenden Prozess funktioniert. Hierbei ist eine stetige Beobachtung des Prozesses Teil des nachhaltigen Wandels einer Organisation. Die Nachhaltigkeitsziele werden also mit dem konkreten Programm analysiert und stellen dessen Maßnahmen und Wirkung vor. &amp;lt;ref&amp;gt;https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:52017XC0705(01)&amp;amp;qid=1553715320502&amp;amp;from=DE, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessen der Mitarbeiter*innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Verantwortung bedeutet im Unternehmenskontext nicht nur, dass auf die Menschen im Umfeld des Unternehmens, die Kommune, sowie Kund*innen, Konsumen*innen, Klient*innen Rücksicht genommen wird. Die soziale Nachhaltigkeit eines Unternehmens bezieht sich vor allem nach innen. Es geht um die Verantwortung, die eine arbeitgebende Organisation gegenüber seinen aktuellen und zukünftigen Beschäftigten übernimmt. Hier gilt die Einhaltung der Menschen- und  Arbeitnehmerrechte. Aber auch ein generelles Verständnis für Interessens- und Schutzmaßnahmen der Beschäftigten. Hierzu gilt es, etablierte Normen und Standards des Arbeitsmarktes zu verfolgen, aber auch auf den demografischen Wandel in der Unternehmenskultur zu reagieren und diesen wahrzunehmen. Der Bericht sollte einen umfassenden Überblick über die unternehmerische Entgeltpolitik, Arbeitszeitregelungen, Ausbildung und systematische Personalentwicklung geben. Vor allem aber beinhaltet dieses Kapitel die Leitlinie zur Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit. Für die Transparenz des Berichtes ist eine Abbildung exemplarischer Maßnahmen sinnvoll. Gesundheit, Sicherheit und die Zufriendheit der Mitarbeitenden sollte Teil des Nachhaltigkeitsprogramms sein und stetig anhand gesellschaftlicher Entwicklungen hinterfragt und ausgearbeitet werden. Ein zentraler Punkt der modernen Arbeitswelt für Unternehmen ist, die Arbeitgeberattraktivität nachhaltig zu sichern. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.haufe.de/compliance/csr-berichtspflicht-wer-muss-was-berichten_230128_407310.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologische Aspekte der Produktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ökologischen Aspekten der Produktion gehören der Ressourcenverbrauch und der Schadstoffausstoß. Diese müssen für einen Nachhaltigkeitsbericht analysiert und ausgewertet werden, um eine systemische Optimierung im Produktionsprozess und -verfahren zu ermöglichen. Ziel ist es, das Energiemanagement und den Klimaschutz in der gesamten Produktion mitzudenken und sowohl die Schadstoffemissionen in die Luft als auch die Lärmemissionen zu reduzieren. Außerdem gehört zu diesen Aspekten die Aufschlüsselung der verwendeten Rohstoffe und Materialien sowie Details zum Abfall- und Wassermanagement. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.roedl.de/themen/wirtschaftspruefung/csr-berichterstattung-veraenderung-reporting-unternehmen, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gesamte Logistik zum Beispiel beim Transport und den ausgelagerten Prozessen wird hier aufgelistet, um mögliche Freisetzungen von Schadstoffen zu betrachten und zukünftig zu reduzieren. Eine Betrachtung der Logistik ermöglicht die Ableitung von Lösungsmethoden wie die Minimierung von Verkehrswegen oder die Umstellung der Art der Materialien und der Transportmittel. Alle Angaben sind bestenfalls mit den Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die Natur, die Flächen und die Artenvielfalt darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktverantwortung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Produktverantwortung ist die Auswirkung des Produktlebenszyklus auf die Umwelt gemeint. Inwiefern ist ein Produkt oder eine Dienstleistung an Nachhaltigkeitsanforderungen ausgerichtet? Unter dem Produktlebenszyklus versteht man die Darstellung von Material, Herstellung, Transport, Lebensdauer und Entsorgungs- bzw. Recyclingmöglichkeit. Auch die Informationskultur gegenüber Kund*innen sowie dem Verbraucherschutz sind Teil eines nachhaltigen Produktlebenszyklus. Im Vordergrund steht hierbei nicht die Schadensanalyse, sondern die stetige Verbesserung der sozialen und ökologischen Aspekte der Produktentwicklung sowie der Produktpalette. Das Produktportfolio wird auf Umweltverträglichkeit sowie auf die positiven und negativen gesellschaftlichen Auswirkungen, die Produkte gegebenenfalls haben, hinterfragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verantwortung in der Lieferkette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Lieferkette ist Teil der Verantwortung eines Unternehmens. Erste Schritte zu einer breit angelegten Regulierung des Prozesses traten in Deutschland am 25. Juni 2021 mit dem Lieferkettengesetz in Kraft. Dieses dient dem Schutz und der Verbesserung der Menschenrechte in der globalen Lieferkette. Vor allem will diese Gesetzgebung Kinderarbeit verhindern und dem Arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen vorbeugen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bmz.de/de/entwicklungspolitik/lieferkettengesetz, letzter Zugriff: 23.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher ist es wichtig, dass Firmen sich mit den Gegebenheiten ausgelagerter Prozesse beschäftigen. Hierbei sollen Missstände vermieden werden, es geht um die Sicherstellung von Umwelt- sowie Menschenrechts-, Arbeits- und Sozialstandards in der Lieferkette. Dazu kommt die Betrachtung der ökologischen und sozialen Risiken, negative Auswirkungen sowie Entwicklungspotentiale entlang der Lieferprozesse. Die Einhaltung nachhaltiger Standards bei wesentlichen Beschaffungen dient der generellen Fairness im Wettbewerb und soll langfristig zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Lieferant*innen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 __TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliches Umfeld / Gesellschaftliche Verantwortung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt des Berichtes hat ein Unternehmen die Möglichkeit, über Nachhaltigkeitsbemühungen auch jenseits seines Kerngeschäfts zu informieren. Das bedeutet, dass hier transparent über politisches, gesellschaftliches, regionales und ehrenamtliches Engagement berichtet werden kann. Da dies außerhalb der grundlegenden Verantwortung eines Betriebs liegt, ist diese Auflistung rein freiwillig und dient der  Darstellung des Mehrwerts, den ein Unternehmen aus sich heraus leistet. Für eine gute Berichterstattung gehört hierzu jedoch auch die Transparenz hinsichtlich steuerlicher Vorteile oder Subventionen durch außerbetriebliches Engagement. Vor allem größere und global agierende Unternehmen stellen hierbei ihre Position dar, die sie gegenüber nachhaltigkeitsrelevanten Themen beziehen. Auch die Lobbyarbeit und Kooperationsbereitschaft sowie die nationale und internationale Wirkung eines Unternehmens wird hier erläutert. Bestenfalls stellt ein Unternehmen abschließend ein Konzept und die daraus abgeleiteten Aktivitäten zur Förderung gemeinnütziger Zwecke dar - z.B. in den Bereichen Sport, Kultur, Wissenschaft und Bildung. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bmas.de/DE/Europa-und-die-Welt/International/Gesellschaftliche-Verantwortung-von-Unternehmen/gesellschaftliche-verantwortung-von-unternehmen.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziale Nachhaltigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
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		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Nachhaltigkeitsbericht:_Was_geh%C3%B6rt_in_einen_CSR-Report%3F&amp;diff=1036</id>
		<title>Nachhaltigkeitsbericht: Was gehört in einen CSR-Report?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Nachhaltigkeitsbericht:_Was_geh%C3%B6rt_in_einen_CSR-Report%3F&amp;diff=1036"/>
		<updated>2022-01-24T07:20:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Topview Arbeitsplatz.jpg|rahmenlos|400px|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltigkeit und Transparenz wird im unternehmerischen Kontext immer wichtiger. Daher gehört es mittlerweile zum guten Ton eines Unternehmens, einen Corporate Social Responsibilty Bericht (CSR-Bericht) zu veröffentlichen. Hier werden alle Maßnahmen zur gesellschaftlichen Verantwortung eines Unternehmens oder einer Organisation erfasst und erläutert. Der CSR-Bericht dient also auch als Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-berichtspflicht.de/csrd, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten CSR-Berichte umfassen Maßnahmen zur wirtschaftlichen, rechtlichen, ethischen sowie philanthropischen Verantwortung eines Unternehmens in Bezug auf Produktion, Vertrieb, Umgang mit Mitarbeitenden, Umwelt und Gesellschaft. Da der CSR-Bericht von vielen Unternehmen oftmals zu PR- und Imagezwecken verwendet wird, lohnt es sich also sowohl bei den Inhalten des Berichts als auch bei der  konkreten Umsetzung genau hinzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der CSR-Bericht enthält verschiedene Kategorien und wird oftmals anhand der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, kurz SDG; https://www.bundesr egierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/nachhaltigkeitsziele-verstaendlich-erklaert-232174) definiert. Die Ziele dienen jedoch nur einer allgemeinen Orientierung. Für eine qualitativ hochwertige und glaubwürdige Berichterstattung kann ein Unternehmen sich auf folgende materielle bzw. inhaltliche Anforderungen beziehen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollte der Bericht mit einem Unternehmensprofil eingeleitet werden. Darauf folgt eine Beschreibung der Vision, der Strategie und des Managements. Anschließend sollten die Ziele und das Programm der Nachhaltigkeitsstrategie aufgezeigt und erläutert werden. Da sich ein CSR-Bericht nicht nur mit der wirtschaftlichen und ökologischen Dimension der Nachhaltigkeit befasst, ist ein wesentlicher Punkt der sich ändernden Arbeitswelt, vor allem auch die soziale nachhaltige Dimension in die Berichterstattung mit aufzunehmen. Hierbei geht es vor allem um die Interessen der Mitarbeiter*innen. Falls es sich um ein Dienstleistungsunternehmen handelt, steht die soziale Nachhaltigkeit auch bei der Erläuterung der Wirkung und Verantwortung des Unternehmens im Vordergrund. Sollte es sich um die Herstellung eines Produktes handeln, beinhaltet der CSR-Bericht ebenfalls die ökologischen Aspekte der Produktion, sowie die Produktverantwortung als auch die Verantwortung in der Lieferkette. Doch sowohl bei Produkt- als auch bei Dienstleistungsunternehmen ist ein zentraler Punkt der Berichterstattung das gesellschaftliche Umfeld und die gesellschaftliche Verantwortung der Firmen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-in-deutschland.de/DE/Unternehmen/CSR-Berichterstattung/Kriterien-guter-Berichterstattung/was-macht-guten-csr-bericht-aus.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Qualität und Transparenz des Nachhaltigkeitsberichts sind die Glaubwürdigkeit und Offenheit des Berichtes ebenso wichtig wie die Behandlung wesentlicher Themen des Unternehmens. Eine hohe kommunikative Qualität dient nicht nur der authentischen, sondern auch der allgemein verständlichen Wiedergabe des Inhaltes. Die Berichterstattung sollte durchgehend strukturiert sein und das Layout lesefreundlich und sowohl optisch als auch inhaltlich leicht zu erfassen sein. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-in-deutschland.de/DE/Unternehmen/CSR-Berichterstattung/Kriterien-guter-Berichterstattung/was-macht-guten-csr-bericht-aus.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Unternehmensprofil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmensprofil legt die Hintergrundinformationen dar, die für die Definition und Einordnung der Nachhaltigkeitsaspekte wichtig sind. Dazu gehören Informationen zu Umsatz, Gewinn, Mitarbeiter*innen und Standorten, aber auch zu den Geschäftsbereichen, Produkt- und Kundengruppen. Hierzu gehört vor allem auch die Jahresbilanz des Unternehmens in den angeführten Punkten, auch die Herausstellung signifikanter Veränderungen innerhalb des Unternehmens sind hier aufzuführen. Auch die Rechtsform und die Eigentumsverhältnisse, sowie Stimmrechte, Anteile und Sonderregelungen für innerbetriebliche Prozesse sollten  zusammengefasst und verständlich dargelegt werden. Diese grundlegenden Informationen sind wichtig für das Verständnis von real umzusetzenden Maßnahmen und bieten eine Möglichkeit, den Prozess der Transformation zu mehr Nachhaltigkeit über mehrere Jahre hinweg festhalten und analysieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Vision, Strategie und Management ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Teil des Berichtes geht es um die grundsätzliche Analyse von sozialen, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen der Geschäftsaktivitäten/Dienstleistungen. Auch die Wettbewerbsfähigkeit sowie Chancen und Risiken der Stakeholder (Teilhaber*innen, Investor*innen, Anteilseigner*innen etc.) werden analysiert bzw. eingeschätzt und in nachhaltige Ziele, Strategien, Strukturen und Handlungsvorgaben übersetzt. Dieser Teil des Berichtes wird auch gerne als Wesentlichkeitsanalyse bezeichnet, da hier systematisch dargestellt wird, welche relevante  Beteiligung  interner und externer Anspruchsgruppen gegeben ist, um Nachhaltigkeitsthematiken herauszuarbeiten und festzulegen. Hierbei wird nicht nur die Unternehmensstrategie beleuchtet, sondern auch dargelegt, welche Regeln und Strukturen zur Sicherung rechtlicher Grundsätze in Bezug auf  Umweltrecht, Menschen- und Arbeitnehmerrechte sowie Wettbewerbsrecht in einem Unternehmen aktiv angewendet werden und wo hier eventuelle Verstöße zu verzeichnen sind. Die Steuerung nachhaltiger Prozesse soll hierbei möglichst transparent dargelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Ziele und Programm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter CSR-Bericht definiert zunächst einen Zeitraum, über den berichtet wird, welche Zielsetzungen festgelegt wurden und welche konkreten Maßnahmen das Unternehmen aus seiner Nachhaltigkeitsstrategie ableitet. Die Berichterstattung erfolgt über die konkrete Umsetzung der formulierten Ziele und Maßnahmen für den festgelegten Zeitraum (normalerweise ein Jahr). Durch die  Festlegung  eines Zeitraums, können Leser*innen feststellen, welche Prioritäten die einzelnen Transfomationsbereiche in dem jeweiligen  Unternehmen genießen. Diese Vorgehensweise ermöglicht es dem Unternehmen jedoch auch selbst nachzuvollziehen, wie Themenfelder abgeleitet wurden und wie die Nachhaltigkeitsstrategie im fortlaufenden Prozess funktioniert. Hierbei ist eine stetige Beobachtung des Prozesses Teil des nachhaltigen Wandels einer Organisation. Die Nachhaltigkeitsziele werden also mit dem konkreten Programm analysiert und stellen dessen Maßnahmen und Wirkung vor. &amp;lt;ref&amp;gt;https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:52017XC0705(01)&amp;amp;qid=1553715320502&amp;amp;from=DE, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Interessen der Mitarbeiter*innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Verantwortung bedeutet im Unternehmenskontext nicht nur, dass auf die Menschen im Umfeld des Unternehmens, die Kommune, sowie Kund*innen, Konsumen*innen, Klient*innen Rücksicht genommen wird. Die soziale Nachhaltigkeit eines Unternehmens bezieht sich vor allem nach innen. Es geht um die Verantwortung, die eine arbeitgebende Organisation gegenüber seinen aktuellen und zukünftigen Beschäftigten übernimmt. Hier gilt die Einhaltung der Menschen- und  Arbeitnehmerrechte. Aber auch ein generelles Verständnis für Interessens- und Schutzmaßnahmen der Beschäftigten. Hierzu gilt es, etablierte Normen und Standards des Arbeitsmarktes zu verfolgen, aber auch auf den demografischen Wandel in der Unternehmenskultur zu reagieren und diesen wahrzunehmen. Der Bericht sollte einen umfassenden Überblick über die unternehmerische Entgeltpolitik, Arbeitszeitregelungen, Ausbildung und systematische Personalentwicklung geben. Vor allem aber beinhaltet dieses Kapitel die Leitlinie zur Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit. Für die Transparenz des Berichtes ist eine Abbildung exemplarischer Maßnahmen sinnvoll. Gesundheit, Sicherheit und die Zufriendheit der Mitarbeitenden sollte Teil des Nachhaltigkeitsprogramms sein und stetig anhand gesellschaftlicher Entwicklungen hinterfragt und ausgearbeitet werden. Ein zentraler Punkt der modernen Arbeitswelt für Unternehmen ist, die Arbeitgeberattraktivität nachhaltig zu sichern. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.haufe.de/compliance/csr-berichtspflicht-wer-muss-was-berichten_230128_407310.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
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== Ökologische Aspekte der Produktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ökologischen Aspekten der Produktion gehören der Ressourcenverbrauch und der Schadstoffausstoß. Diese müssen für einen Nachhaltigkeitsbericht analysiert und ausgewertet werden, um eine systemische Optimierung im Produktionsprozess und -verfahren zu ermöglichen. Ziel ist es, das Energiemanagement und den Klimaschutz in der gesamten Produktion mitzudenken und sowohl die Schadstoffemissionen in die Luft als auch die Lärmemissionen zu reduzieren. Außerdem gehört zu diesen Aspekten die Aufschlüsselung der verwendeten Rohstoffe und Materialien sowie Details zum Abfall- und Wassermanagement. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.roedl.de/themen/wirtschaftspruefung/csr-berichterstattung-veraenderung-reporting-unternehmen, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gesamte Logistik zum Beispiel beim Transport und den ausgelagerten Prozessen wird hier aufgelistet, um mögliche Freisetzungen von Schadstoffen zu betrachten und zukünftig zu reduzieren. Eine Betrachtung der Logistik ermöglicht die Ableitung von Lösungsmethoden wie die Minimierung von Verkehrswegen oder die Umstellung der Art der Materialien und der Transportmittel. Alle Angaben sind bestenfalls mit den Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die Natur, die Flächen und die Artenvielfalt darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Produktverantwortung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Produktverantwortung ist die Auswirkung des Produktlebenszyklus auf die Umwelt gemeint. Inwiefern ist ein Produkt oder eine Dienstleistung an Nachhaltigkeitsanforderungen ausgerichtet? Unter dem Produktlebenszyklus versteht man die Darstellung von Material, Herstellung, Transport, Lebensdauer und Entsorgungs- bzw. Recyclingmöglichkeit. Auch die Informationskultur gegenüber Kund*innen sowie dem Verbraucherschutz sind Teil eines nachhaltigen Produktlebenszyklus. Im Vordergrund steht hierbei nicht die Schadensanalyse, sondern die stetige Verbesserung der sozialen und ökologischen Aspekte der Produktentwicklung sowie der Produktpalette. Das Produktportfolio wird auf Umweltverträglichkeit sowie auf die positiven und negativen gesellschaftlichen Auswirkungen, die Produkte gegebenenfalls haben, hinterfragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Verantwortung in der Lieferkette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Lieferkette ist Teil der Verantwortung eines Unternehmens. Erste Schritte zur  Regulierung des Prozesses traten am 25. Juni 2021 mit dem Lieferkettengesetz in Kraft. Dieses dient dem Schutz und der Verbesserung der Menschenrechte in der globalen Lieferkette. Vor allem will diese Gesetzgebung Kinderarbeit verhindern und dem Arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen vorbeugen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bmz.de/de/entwicklungspolitik/lieferkettengesetz, letzter Zugriff: 23.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher ist es wichtig, dass Firmen sich mit den Gegebenheiten ausgelagerter Prozesse beschäftigen. Hierbei sollen Missstände vermieden werden, es geht um die Sicherstellung von Umwelt- sowie Menschenrechts-, Arbeits- und Sozialstandards in der Lieferkette. Dazu kommt die Betrachtung der ökologischen und sozialen Risiken, negative Auswirkungen sowie Entwicklungspotentiale entlang der Lieferprozesse. Die Einhaltung nachhaltiger Standards bei wesentlichen Beschaffungen dient der generellen Fairness im Wettbewerb und soll langfristig zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Lieferant*innen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliches Umfeld / Gesellschaftliche Verantwortung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt des Berichtes hat ein Unternehmen die Möglichkeit, über Nachhaltigkeitsbemühungen auch jenseits seines Kerngeschäfts zu informieren. Das bedeutet, dass hier transparent über politisches, gesellschaftliches, regionales und ehrenamtliches Engagement berichtet werden kann. Da dies außerhalb der grundlegenden Verantwortung eines Betriebs liegt, ist diese Auflistung rein freiwillig und dient der  Darstellung des Mehrwerts, den ein Unternehmen aus sich heraus leistet. Für eine gute Berichterstattung gehört hierzu jedoch auch die Transparenz hinsichtlich steuerlicher Vorteile oder Subventionen durch außerbetriebliches Engagement. Vor allem größere und global agierende Unternehmen stellen hierbei ihre Position dar, die sie gegenüber nachhaltigkeitsrelevanten Themen beziehen. Auch die Lobbyarbeit und Kooperationsbereitschaft sowie die nationale und internationale Wirkung eines Unternehmens wird hier erläutert. Bestenfalls stellt ein Unternehmen abschließend ein Konzept und die daraus abgeleiteten Aktivitäten zur Förderung gemeinnütziger Zwecke dar - z.B. in den Bereichen Sport, Kultur, Wissenschaft und Bildung. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bmas.de/DE/Europa-und-die-Welt/International/Gesellschaftliche-Verantwortung-von-Unternehmen/gesellschaftliche-verantwortung-von-unternehmen.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziale Nachhaltigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
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	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Nachhaltigkeitsbericht:_Was_geh%C3%B6rt_in_einen_CSR-Report%3F&amp;diff=1032</id>
		<title>Nachhaltigkeitsbericht: Was gehört in einen CSR-Report?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Nachhaltigkeitsbericht:_Was_geh%C3%B6rt_in_einen_CSR-Report%3F&amp;diff=1032"/>
		<updated>2022-01-15T13:05:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Topview_Arbeitsplatz.jpg|400px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltigkeit und Transparenz wird im unternehmerischen Kontext immer wichtiger. Daher gehört es mittlerweile zum guten Ton eines Unternehmens, einen Corporate Social Responsibilty Bericht (CSR-Bericht) zu veröffentlichen. Hier werden alle Maßnahmen zur gesellschaftlichen Verantwortung eines Unternehmens oder einer Organisation erfasst und erläutert. Der CSR-Bericht dient also auch als Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-berichtspflicht.de/csrd, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten CSR-Berichte umfassen Maßnahmen zur wirtschaftlichen, rechtlichen, ethischen sowie philanthropischen Verantwortung eines Unternehmens in Bezug auf Produktion, Vertrieb, Umgang mit Mitarbeitenden, Umwelt und Gesellschaft. Da der CSR-Bericht von vielen Unternehmen oftmals zu PR- und Imagezwecken verwendet wird, lohnt es sich also sowohl bei den Inhalten des Berichts als auch bei der  konkreten Umsetzung genau hinzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der CSR-Bericht enthält verschiedene Kategorien und wird oftmals anhand der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, kurz SDG; https://www.bundesr egierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/nachhaltigkeitsziele-verstaendlich-erklaert-232174) definiert. Die Ziele dienen jedoch nur einer allgemeinen Orientierung. Für eine qualitativ hochwertige und glaubwürdige Berichterstattung kann ein Unternehmen sich auf folgende materielle bzw. inhaltliche Anforderungen beziehen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollte der Bericht mit einem Unternehmensprofil eingeleitet werden. Darauf folgt eine Beschreibung der Vision, der Strategie und des Managements. Anschließend sollten die Ziele und das Programm der Nachhaltigkeitsstrategie aufgezeigt und erläutert werden. Da sich ein CSR-Bericht nicht nur mit der wirtschaftlichen und ökologischen Dimension der Nachhaltigkeit befasst, ist ein wesentlicher Punkt der sich ändernden Arbeitswelt, vor allem auch die soziale nachhaltige Dimension in die Berichterstattung mit aufzunehmen. Hierbei geht es vor allem um die Interessen der Mitarbeiter*innen. Falls es sich um ein Dienstleistungsunternehmen handelt, steht die soziale Nachhaltigkeit auch bei der Erläuterung der Wirkung und Verantwortung des Unternehmens im Vordergrund. Sollte es sich um die Herstellung eines Produktes handeln, beinhaltet der CSR-Bericht ebenfalls die ökologischen Aspekte der Produktion, sowie die Produktverantwortung als auch die Verantwortung in der Lieferkette. Doch sowohl bei Produkt- als auch bei Dienstleistungsunternehmen ist ein zentraler Punkt der Berichterstattung das gesellschaftliche Umfeld und die gesellschaftliche Verantwortung der Firmen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-in-deutschland.de/DE/Unternehmen/CSR-Berichterstattung/Kriterien-guter-Berichterstattung/was-macht-guten-csr-bericht-aus.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Qualität und Transparenz des Nachhaltigkeitsberichts sind die Glaubwürdigkeit und Offenheit des Berichtes ebenso wichtig wie die Behandlung wesentlicher Themen des Unternehmens. Eine hohe kommunikative Qualität dient nicht nur der authentischen, sondern auch der allgemein verständlichen Wiedergabe des Inhaltes. Die Berichterstattung sollte durchgehend strukturiert sein und das Layout lesefreundlich und sowohl optisch als auch inhaltlich leicht zu erfassen sein. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-in-deutschland.de/DE/Unternehmen/CSR-Berichterstattung/Kriterien-guter-Berichterstattung/was-macht-guten-csr-bericht-aus.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensprofil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmensprofil legt die Hintergrundinformationen dar, die für die Definition und Einordnung der Nachhaltigkeitsaspekte wichtig sind. Dazu gehören Informationen zu Umsatz, Gewinn, Mitarbeiter*innen und Standorten, aber auch zu den Geschäftsbereichen, Produkt- und Kundengruppen. Hierzu gehört vor allem auch die Jahresbilanz des Unternehmens in den angeführten Punkten, auch die Herausstellung signifikanter Veränderungen innerhalb des Unternehmens sind hier aufzuführen. Auch die Rechtsform und die Eigentumsverhältnisse, sowie Stimmrechte, Anteile und Sonderregelungen für innerbetriebliche Prozesse sollten  zusammengefasst und verständlich dargelegt werden. Diese grundlegenden Informationen sind wichtig für das Verständnis von real umzusetzenden Maßnahmen und bieten eine Möglichkeit, den Prozess der Transformation zu mehr Nachhaltigkeit über mehrere Jahre hinweg festhalten und analysieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vision, Strategie und Management ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Teil des Berichtes geht es um die grundsätzliche Analyse von sozialen, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen der Geschäftsaktivitäten/Dienstleistungen. Auch die Wettbewerbsfähigkeit sowie Chancen und Risiken der Stakeholder (Teilhaber*innen, Investor*innen, Anteilseigner*innen etc.) werden analysiert bzw. eingeschätzt und in nachhaltige Ziele, Strategien, Strukturen und Handlungsvorgaben übersetzt. Dieser Teil des Berichtes wird auch gerne als Wesentlichkeitsanalyse bezeichnet, da hier systematisch dargestellt wird, welche relevante  Beteiligung  interner und externer Anspruchsgruppen gegeben ist, um Nachhaltigkeitsthematiken herauszuarbeiten und festzulegen. Hierbei wird nicht nur die Unternehmensstrategie beleuchtet, sondern auch dargelegt, welche Regeln und Strukturen zur Sicherung rechtlicher Grundsätze in Bezug auf  Umweltrecht, Menschen- und Arbeitnehmerrechte sowie Wettbewerbsrecht in einem Unternehmen aktiv angewendet werden und wo hier eventuelle Verstöße zu verzeichnen sind. Die Steuerung nachhaltiger Prozesse soll hierbei möglichst transparent dargelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele und Programm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter CSR-Bericht definiert zunächst einen Zeitraum, über den berichtet wird, welche Zielsetzungen festgelegt wurden und welche konkreten Maßnahmen das Unternehmen aus seiner Nachhaltigkeitsstrategie ableitet. Die Berichterstattung erfolgt über die konkrete Umsetzung der formulierten Ziele und Maßnahmen für den festgelegten Zeitraum (normalerweise ein Jahr). Durch die  Festlegung  eines Zeitraums, können Leser*innen feststellen, welche Prioritäten die einzelnen Transfomationsbereiche in dem jeweiligen  Unternehmen genießen. Diese Vorgehensweise ermöglicht es dem Unternehmen jedoch auch selbst nachzuvollziehen, wie Themenfelder abgeleitet wurden und wie die Nachhaltigkeitsstrategie im fortlaufenden Prozess funktioniert. Hierbei ist eine stetige Beobachtung des Prozesses Teil des nachhaltigen Wandels einer Organisation. Die Nachhaltigkeitsziele werden also mit dem konkreten Programm analysiert und stellen dessen Maßnahmen und Wirkung vor. &amp;lt;ref&amp;gt;https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:52017XC0705(01)&amp;amp;qid=1553715320502&amp;amp;from=DE, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessen der Mitarbeiter*innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Verantwortung bedeutet im Unternehmenskontext nicht nur, dass auf die Menschen im Umfeld des Unternehmens, die Kommune, sowie Kund*innen, Konsumen*innen, Klient*innen Rücksicht genommen wird. Die soziale Nachhaltigkeit eines Unternehmens bezieht sich vor allem nach innen. Es geht um die Verantwortung, die eine arbeitgebende Organisation gegenüber seinen aktuellen und zukünftigen Beschäftigten übernimmt. Hier gilt die Einhaltung der Menschen- und  Arbeitnehmerrechte. Aber auch ein generelles Verständnis für Interessens- und Schutzmaßnahmen der Beschäftigten. Hierzu gilt es, etablierte Normen und Standards des Arbeitsmarktes zu verfolgen, aber auch auf den demografischen Wandel in der Unternehmenskultur zu reagieren und diesen wahrzunehmen. Der Bericht sollte einen umfassenden Überblick über die unternehmerische Entgeltpolitik, Arbeitszeitregelungen, Ausbildung und systematische Personalentwicklung geben. Vor allem aber beinhaltet dieses Kapitel die Leitlinie zur Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit. Für die Transparenz des Berichtes ist eine Abbildung exemplarischer Maßnahmen sinnvoll. Gesundheit, Sicherheit und die Zufriendheit der Mitarbeitenden sollte Teil des Nachhaltigkeitsprogramms sein und stetig anhand gesellschaftlicher Entwicklungen hinterfragt und ausgearbeitet werden. Ein zentraler Punkt der modernen Arbeitswelt für Unternehmen ist, die Arbeitgeberattraktivität nachhaltig zu sichern. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.haufe.de/compliance/csr-berichtspflicht-wer-muss-was-berichten_230128_407310.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologische Aspekte der Produktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ökologischen Aspekten der Produktion gehören der Ressourcenverbrauch und der Schadstoffausstoß. Diese müssen für einen Nachhaltigkeitsbericht analysiert und ausgewertet werden, um eine systemische Optimierung im Produktionsprozess und -verfahren zu ermöglichen. Ziel ist es, das Energiemanagement und den Klimaschutz in der gesamten Produktion mitzudenken und sowohl die Schadstoffemissionen in die Luft als auch die Lärmemissionen zu reduzieren. Außerdem gehört zu diesen Aspekten die Aufschlüsselung der verwendeten Rohstoffe und Materialien sowie Details zum Abfall- und Wassermanagement. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.roedl.de/themen/wirtschaftspruefung/csr-berichterstattung-veraenderung-reporting-unternehmen, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gesamte Logistik zum Beispiel beim Transport und den ausgelagerten Prozessen wird hier aufgelistet, um mögliche Freisetzungen von Schadstoffen zu betrachten und zukünftig zu reduzieren. Eine Betrachtung der Logistik ermöglicht die Ableitung von Lösungsmethoden wie die Minimierung von Verkehrswegen oder die Umstellung der Art der Materialien und der Transportmittel. Alle Angaben sind bestenfalls mit den Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die Natur, die Flächen und die Artenvielfalt darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktverantwortung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Produktverantwortung ist die Auswirkung des Produktlebenszyklus auf die Umwelt gemeint. Inwiefern ist ein Produkt oder eine Dienstleistung an Nachhaltigkeitsanforderungen ausgerichtet? Unter dem Produktlebenszyklus versteht man die Darstellung von Material, Herstellung, Transport, Lebensdauer und Entsorgungs- bzw. Recyclingmöglichkeit. Auch die Informationskultur gegenüber Kund*innen sowie dem Verbraucherschutz sind Teil eines nachhaltigen Produktlebenszyklus. Im Vordergrund steht hierbei nicht die Schadensanalyse, sondern die stetige Verbesserung der sozialen und ökologischen Aspekte der Produktentwicklung sowie der Produktpalette. Das Produktportfolio wird auf Umweltverträglichkeit sowie auf die positiven und negativen gesellschaftlichen Auswirkungen, die Produkte gegebenenfalls haben, hinterfragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verantwortung in der Lieferkette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Lieferkette ist Teil der Verantwortung eines Unternehmens. Daher ist es wichtig, dass Firmen sich mit den Gegebenheiten bei den ausgelagerten Prozessen beschäftigen. Hierbei sollen Missstände vermieden werden, es geht um die Sicherstellung von Umwelt- sowie Menschenrechts-, Arbeits- und Sozialstandards in der Lieferkette. Dazu kommt die Betrachtung der ökologischen und sozialen Risiken, negative Auswirkungen sowie Entwicklungspotentiale entlang der Lieferprozesse. Die Einhaltung nachhaltiger Standards bei wesentlichen Beschaffungen dient der generellen Fairness im Wettbewerb und soll langfristig zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Lieferant*innen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 __TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliches Umfeld / Gesellschaftliche Verantwortung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt des Berichtes hat ein Unternehmen die Möglichkeit, über Nachhaltigkeitsbemühungen auch jenseits seines Kerngeschäfts zu informieren. Das bedeutet, dass hier transparent über politisches, gesellschaftliches, regionales und ehrenamtliches Engagement berichtet werden kann. Da dies außerhalb der grundlegenden Verantwortung eines Betriebs liegt, ist diese Auflistung rein freiwillig und dient der  Darstellung des Mehrwerts, den ein Unternehmen aus sich heraus leistet. Für eine gute Berichterstattung gehört hierzu jedoch auch die Transparenz hinsichtlich steuerlicher Vorteile oder Subventionen durch außerbetriebliches Engagement. Vor allem größere und global agierende Unternehmen stellen hierbei ihre Position dar, die sie gegenüber nachhaltigkeitsrelevanten Themen beziehen. Auch die Lobbyarbeit und Kooperationsbereitschaft sowie die nationale und internationale Wirkung eines Unternehmens wird hier erläutert. Bestenfalls stellt ein Unternehmen abschließend ein Konzept und die daraus abgeleiteten Aktivitäten zur Förderung gemeinnütziger Zwecke dar - z.B. in den Bereichen Sport, Kultur, Wissenschaft und Bildung. &amp;lt;ref&amp;gt;https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:52011DC0681l, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziale Nachhaltigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Marketing:_Wie_kann_ich_meinen_Marketing-Mix_nachhaltig_gestalten%3F&amp;diff=1029</id>
		<title>Marketing: Wie kann ich meinen Marketing-Mix nachhaltig gestalten?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Marketing:_Wie_kann_ich_meinen_Marketing-Mix_nachhaltig_gestalten%3F&amp;diff=1029"/>
		<updated>2021-12-18T13:29:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: Peter Hasenbein verschob die Seite Marketing: Wie kann ich meinen Marketing-Mix nachhaltig gestalten? nach Marketing: Wie kann ich den Marketing-Mix nachhaltig gestalten?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Marketing: Wie kann ich den Marketing-Mix nachhaltig gestalten?]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Marketing:_Wie_kann_ich_den_Marketing-Mix_nachhaltig_gestalten%3F&amp;diff=1028</id>
		<title>Marketing: Wie kann ich den Marketing-Mix nachhaltig gestalten?</title>
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		<updated>2021-12-18T13:29:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: Peter Hasenbein verschob die Seite Marketing: Wie kann ich meinen Marketing-Mix nachhaltig gestalten? nach Marketing: Wie kann ich den Marketing-Mix nachhaltig gestalten?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschen-am-Tisch-Analyse-Marketing.jpg|rahmenlos|400px|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Unternehmen betreibt heutzutage Marketing – es richtet sich selbst also möglichst konsequent an den Bedürfnissen des Marktes aus, vor allem an seinen Zielgruppen und auch seinen Wettbewerbern.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/marketing-39435, letzter Zugriff am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben diesen wichtigen, allgemeingültigen Faktoren hat sich in den letzten Jahren aber auch ein Trend zum grünen Marketing entwickelt. Im Folgenden findest du nicht nur eine Erklärung dieses Begriffs, sondern auch praktische Hinweise und Tipps, wie du den Marketing-Mix deines Unternehmens nachhaltiger gestalten kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grünes Marketing - was ist das? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grünes Marketing bezeichnet im Gegensatz zum klassischen Marketing nicht nur die konsequente Ausrichtung des Unternehmens am Markt, sondern auch die Tatsache, dass vor allem auch ökologische und ethische Entscheidungskriterien im Rahmen der Unternehmensführung berücksichtigt werden. Diese Form des Marketings äußert sich meist in der Vermeidung und Verringerung von Umweltbelastungen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.careelite.de/gruenes-marketing/, letzter Zugriff am 05.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Synonym werden auch häufig Begriffe wie Ökomarketing, Umweltschutzmarketing oder ökologieorientiertes Marketing verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile von grünem Marketing ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn grünes Marketing in der Regel mit einem erhöhten Aufwand für das Unternehmen verbunden ist, bringt es dennoch einige Vorteile mit sich, die bei der Entscheidung für oder gegen einen nachhaltigeren Marketing-Mix nicht außer Acht zu lassen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wichtigster Punkt sind die positiven Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu nennen, die ein nachhaltiger Marketing-Mix mit sich bringt. Seien es umweltfreundlichere Verpackungen, Inhaltsstoffe oder Produktionsbedingungen. Auch für Konsument*innen gewinnt das Thema Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung und nicht selten werden Kaufentscheidungen unter der Berücksichtigung von z. B. Umweltschutz und/oder fairen Arbeitsbedingungen getroffen. Gleichzeitig kann das bewusste Kommunizieren von Nachhaltigkeitsaspekten Menschen für das Thema sensibilisieren, die bisher keine Berührungspunkte damit hatten, wodurch Unternehmen auch einem Aufklärungsauftrag nachkommen und gesellschaftlichen Mehrwert leisten. Eine bewusste Positionierung als nachhaltiger Arbeitgeber kann wiederum genutzt werden, um bei potenziellen Bewerber*innen besonderes Interesse zu wecken, die ebenfalls einen Mehrwert für Mensch und Umwelt schaffen möchten und sich mit dem Unternehmen identifizieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konkrete Handlungsempfehlungen für den Marketing-Mix ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltiges Marketing klingt in der Theorie natürlich immer toll, allerdings sollten Worten auch Taten folgen, wobei sich die konkrete Realisierung nicht in jedem Fall einfach umsetzen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dir und deinem Unternehmen den Einstieg in ein nachhaltiges Marketing zu erleichtern, haben wir dir für die jeweiligen Bereiche des Marketing-Mix einige konkrete Handlungsempfehlungen und hilfreiche Hinweise zusammengestellt. Gemeinsam mit deinem Nachhaltigkeitsteam, der Geschäftsführung und den jeweiligen Abteilungen kannst du das Thema Nachhaltigkeit Schritt für Schritt in Prozesse, Projekte und Leistungen integrieren und ihm langfristig die notwendige Bedeutung für das Wirtschaften deines Unternehmens zuschreiben. Dabei sollte dir immer bewusst sein: Nachhaltige Veränderungen passieren nicht über Nacht und erfordern viel Zeit, Engagement, Teamarbeit und letztlich auch Ressourcen – vor allem zeitlich, personell und finanziell. Falls du also deinen Marketing-Mix nachhaltig gestalten möchtest, stelle dir vorher einen konkreten Plan auf und verteile Verantwortlichkeiten und Aufgaben und kalkuliere ein Budget ein. Dabei kann es dir helfen, ein eigenes, internes Nachhaltigkeitsteam aufzustellen. Im ErWiN findest du konkrete Anregungen, wie du bei der [[Wie gründe ich ein Nachhaltigkeitsteam?|Aufstellung eines Teams]] am besten vorgehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltige Produktpolitik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rucksäcke aus PET-Flaschen, veganer Fleischersatz aus Erbsen und Verpackungen aus recyceltem Altpapier: Eine nachhaltige Produktpolitik kann viele Facetten annehmen und sich auf unterschiedlichste Art und Weise in Produkten und Dienstleistungen niederschlagen. In unserem [[Marketing: Wie kann ich meine Produktpolitik nachhaltig gestalten?|Artikel zur nachhaltigen Produktpolitik]] erklären wir dir anhand praktischer Beispiele, welche Möglichkeiten dir zur Verfügung stehen, um die Leistungen deines Unternehmens nachhaltiger zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltigkeit in der Kommunikationspolitik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nützt ein nachhaltiges Produkt, wenn es niemand kennt? Damit du deine Zielgruppen effektiv erreichst und sie über dein Angebot informieren kannst, stehen dir verschiedene Kommunikationskanäle und -maßnahmen zur Verfügung. In unserem [[Marketing: Wie kann ich meine Kommunikationspolitik nachhaltig gestalten?|Artikel zur nachhaltigen Kommunikationspolitik]] erläutern wir dir, wie du deine Leistungen auf nachhaltige Weise nach außen trägst, um authentisch über dein nachhaltiges Handeln zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltige Preispolitik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Unternehmen ist das erfolgreiche Wirtschaften essenziell für Erfolg. Eine richtige Preiskalkulation entsprechend deinen Kosten ist dabei unabdingbar. In unserem [[Marketing: Wie kann ich meine Preispolitik nachhaltig gestalten?|Artikel zur Preispolitik]] erklären wir dir nicht nur, wie du Preise deiner nachhaltigen Produkte über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg kalkulierst, sondern auch, wie du sie offen und transparent kommunizierst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltige Distributionspolitik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kauf ist vor dem Transport: Die Art und Weise, wie du Ware herstellst, versendest und die gesamte Lieferkette organisierst, hat große Auswirkungen auf die Umwelt. In unserem [[Marketing: Wie kann ich meine Distributionspolitik nachhaltig gestalten?|Artikel zur Distributionspolitik]] erläutern wir dir, wie du die Verteilung deiner angebotenen Leistungen möglichst nachhaltig und vor allem umweltfreundlich organisieren kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss gar nicht schwer sein, grünes Marketing zu betreiben und dein Unternehmen nicht nur an Absatz- oder Umsatzzielen zu orientieren, sondern auch an ökologischen Aspekten. Halte dir dabei jedoch immer vor Augen, dass ein Betrieb nicht von heute auf morgen und ohne strategische Vorüberlegungen grünes Marketing implementieren kann. Du solltest deshalb in deinem Nachhaltigkeitsteam in enger Zusammenarbeit mit Führungskräften und der Geschäftsleitung eine nachhaltige und langfristige Strategie erarbeiten, mit der Abläufe und der tägliche Betrieb Schritt für Schritt umweltfreundlicher werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirkung erzeugen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Marketing:_Wie_kann_ich_den_Marketing-Mix_nachhaltig_gestalten%3F&amp;diff=1027</id>
		<title>Marketing: Wie kann ich den Marketing-Mix nachhaltig gestalten?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Marketing:_Wie_kann_ich_den_Marketing-Mix_nachhaltig_gestalten%3F&amp;diff=1027"/>
		<updated>2021-12-11T11:38:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschen-am-Tisch-Analyse-Marketing.jpg|rahmenlos|400px|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Unternehmen betreibt heutzutage Marketing – es richtet sich selbst also möglichst konsequent an den Bedürfnissen des Marktes aus, vor allem an seinen Zielgruppen und auch seinen Wettbewerbern.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/marketing-39435, letzter Zugriff am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben diesen wichtigen, allgemeingültigen Faktoren hat sich in den letzten Jahren aber auch ein Trend zum grünen Marketing entwickelt. Im Folgenden findest du nicht nur eine Erklärung dieses Begriffs, sondern auch praktische Hinweise und Tipps, wie du den Marketing-Mix deines Unternehmens nachhaltiger gestalten kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grünes Marketing - was ist das? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grünes Marketing bezeichnet im Gegensatz zum klassischen Marketing nicht nur die konsequente Ausrichtung des Unternehmens am Markt, sondern auch die Tatsache, dass vor allem auch ökologische und ethische Entscheidungskriterien im Rahmen der Unternehmensführung berücksichtigt werden. Diese Form des Marketings äußert sich meist in der Vermeidung und Verringerung von Umweltbelastungen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.careelite.de/gruenes-marketing/, letzter Zugriff am 05.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Synonym werden auch häufig Begriffe wie Ökomarketing, Umweltschutzmarketing oder ökologieorientiertes Marketing verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile von grünem Marketing ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn grünes Marketing in der Regel mit einem erhöhten Aufwand für das Unternehmen verbunden ist, bringt es dennoch einige Vorteile mit sich, die bei der Entscheidung für oder gegen einen nachhaltigeren Marketing-Mix nicht außer Acht zu lassen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wichtigster Punkt sind die positiven Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu nennen, die ein nachhaltiger Marketing-Mix mit sich bringt. Seien es umweltfreundlichere Verpackungen, Inhaltsstoffe oder Produktionsbedingungen. Auch für Konsument*innen gewinnt das Thema Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung und nicht selten werden Kaufentscheidungen unter der Berücksichtigung von z. B. Umweltschutz und/oder fairen Arbeitsbedingungen getroffen. Gleichzeitig kann das bewusste Kommunizieren von Nachhaltigkeitsaspekten Menschen für das Thema sensibilisieren, die bisher keine Berührungspunkte damit hatten, wodurch Unternehmen auch einem Aufklärungsauftrag nachkommen und gesellschaftlichen Mehrwert leisten. Eine bewusste Positionierung als nachhaltiger Arbeitgeber kann wiederum genutzt werden, um bei potenziellen Bewerber*innen besonderes Interesse zu wecken, die ebenfalls einen Mehrwert für Mensch und Umwelt schaffen möchten und sich mit dem Unternehmen identifizieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konkrete Handlungsempfehlungen für den Marketing-Mix ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltiges Marketing klingt in der Theorie natürlich immer toll, allerdings sollten Worten auch Taten folgen, wobei sich die konkrete Realisierung nicht in jedem Fall einfach umsetzen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dir und deinem Unternehmen den Einstieg in ein nachhaltiges Marketing zu erleichtern, haben wir dir für die jeweiligen Bereiche des Marketing-Mix einige konkrete Handlungsempfehlungen und hilfreiche Hinweise zusammengestellt. Gemeinsam mit deinem Nachhaltigkeitsteam, der Geschäftsführung und den jeweiligen Abteilungen kannst du das Thema Nachhaltigkeit Schritt für Schritt in Prozesse, Projekte und Leistungen integrieren und ihm langfristig die notwendige Bedeutung für das Wirtschaften deines Unternehmens zuschreiben. Dabei sollte dir immer bewusst sein: Nachhaltige Veränderungen passieren nicht über Nacht und erfordern viel Zeit, Engagement, Teamarbeit und letztlich auch Ressourcen – vor allem zeitlich, personell und finanziell. Falls du also deinen Marketing-Mix nachhaltig gestalten möchtest, stelle dir vorher einen konkreten Plan auf und verteile Verantwortlichkeiten und Aufgaben und kalkuliere ein Budget ein. Dabei kann es dir helfen, ein eigenes, internes Nachhaltigkeitsteam aufzustellen. Im ErWiN findest du konkrete Anregungen, wie du bei der [[Wie gründe ich ein Nachhaltigkeitsteam?|Aufstellung eines Teams]] am besten vorgehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltige Produktpolitik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rucksäcke aus PET-Flaschen, veganer Fleischersatz aus Erbsen und Verpackungen aus recyceltem Altpapier: Eine nachhaltige Produktpolitik kann viele Facetten annehmen und sich auf unterschiedlichste Art und Weise in Produkten und Dienstleistungen niederschlagen. In unserem [[Marketing: Wie kann ich meine Produktpolitik nachhaltig gestalten?|Artikel zur nachhaltigen Produktpolitik]] erklären wir dir anhand praktischer Beispiele, welche Möglichkeiten dir zur Verfügung stehen, um die Leistungen deines Unternehmens nachhaltiger zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltigkeit in der Kommunikationspolitik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nützt ein nachhaltiges Produkt, wenn es niemand kennt? Damit du deine Zielgruppen effektiv erreichst und sie über dein Angebot informieren kannst, stehen dir verschiedene Kommunikationskanäle und -maßnahmen zur Verfügung. In unserem [[Marketing: Wie kann ich meine Kommunikationspolitik nachhaltig gestalten?|Artikel zur nachhaltigen Kommunikationspolitik]] erläutern wir dir, wie du deine Leistungen auf nachhaltige Weise nach außen trägst, um authentisch über dein nachhaltiges Handeln zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltige Preispolitik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Unternehmen ist das erfolgreiche Wirtschaften essenziell für Erfolg. Eine richtige Preiskalkulation entsprechend deinen Kosten ist dabei unabdingbar. In unserem [[Marketing: Wie kann ich meine Preispolitik nachhaltig gestalten?|Artikel zur Preispolitik]] erklären wir dir nicht nur, wie du Preise deiner nachhaltigen Produkte über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg kalkulierst, sondern auch, wie du sie offen und transparent kommunizierst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltige Distributionspolitik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kauf ist vor dem Transport: Die Art und Weise, wie du Ware herstellst, versendest und die gesamte Lieferkette organisierst, hat große Auswirkungen auf die Umwelt. In unserem [[Marketing: Wie kann ich meine Distributionspolitik nachhaltig gestalten?|Artikel zur Distributionspolitik]] erläutern wir dir, wie du die Verteilung deiner angebotenen Leistungen möglichst nachhaltig und vor allem umweltfreundlich organisieren kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss gar nicht schwer sein, grünes Marketing zu betreiben und dein Unternehmen nicht nur an Absatz- oder Umsatzzielen zu orientieren, sondern auch an ökologischen Aspekten. Halte dir dabei jedoch immer vor Augen, dass ein Betrieb nicht von heute auf morgen und ohne strategische Vorüberlegungen grünes Marketing implementieren kann. Du solltest deshalb in deinem Nachhaltigkeitsteam in enger Zusammenarbeit mit Führungskräften und der Geschäftsleitung eine nachhaltige und langfristige Strategie erarbeiten, mit der Abläufe und der tägliche Betrieb Schritt für Schritt umweltfreundlicher werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirkung erzeugen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Kommunikation:_Wie_kann_ich_meinen_Marketing-Mix_nachhaltig_gestalten%3F&amp;diff=1026</id>
		<title>Kommunikation: Wie kann ich meinen Marketing-Mix nachhaltig gestalten?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Kommunikation:_Wie_kann_ich_meinen_Marketing-Mix_nachhaltig_gestalten%3F&amp;diff=1026"/>
		<updated>2021-12-11T11:17:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: Peter Hasenbein verschob die Seite Kommunikation: Wie kann ich meinen Marketing-Mix nachhaltig gestalten? nach Marketing: Wie kann ich meinen Marketing-Mix nachhaltig gestalten?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Marketing: Wie kann ich meinen Marketing-Mix nachhaltig gestalten?]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Marketing:_Wie_kann_ich_den_Marketing-Mix_nachhaltig_gestalten%3F&amp;diff=1025</id>
		<title>Marketing: Wie kann ich den Marketing-Mix nachhaltig gestalten?</title>
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		<updated>2021-12-11T11:17:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: Peter Hasenbein verschob die Seite Kommunikation: Wie kann ich meinen Marketing-Mix nachhaltig gestalten? nach Marketing: Wie kann ich meinen Marketing-Mix nachhaltig gestalten?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschen-am-Tisch-Analyse-Marketing.jpg|rahmenlos|400px|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Unternehmen betreibt heutzutage Marketing – es richtet sich selbst also möglichst konsequent an den Bedürfnissen des Marktes aus, vor allem an seinen Zielgruppen und auch seinen Wettbewerbern.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/marketing-39435, letzter Zugriff am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben diesen wichtigen, allgemeingültigen Faktoren hat sich in den letzten Jahren aber auch ein Trend zum grünen Marketing entwickelt. Im Folgenden findest du nicht nur eine Erklärung dieses Begriffs, sondern auch praktische Hinweise und Tipps, wie du den Marketing-Mix deines Unternehmens nachhaltiger gestalten kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grünes Marketing - was ist das? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grünes Marketing bezeichnet im Gegensatz zum klassischen Marketing nicht nur die konsequente Ausrichtung des Unternehmens am Markt, sondern auch die Tatsache, dass vor allem auch ökologische und ethische Entscheidungskriterien im Rahmen der Unternehmensführung berücksichtigt werden. Diese Form des Marketings äußert sich meist in der Vermeidung und Verringerung von Umweltbelastungen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.careelite.de/gruenes-marketing/, letzter Zugriff am 05.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Synonym werden auch häufig Begriffe wie Ökomarketing, Umweltschutzmarketing oder ökologieorientiertes Marketing verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile von grünem Marketing ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn grünes Marketing in der Regel mit einem erhöhten Aufwand für das Unternehmen verbunden ist, bringt es dennoch einige Vorteile mit sich, die bei der Entscheidung für oder gegen einen nachhaltigeren Marketing-Mix nicht außer Acht zu lassen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wichtigster Punkt sind die positiven Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu nennen, die ein nachhaltiger Marketing-Mix mit sich bringt. Seien es umweltfreundlichere Verpackungen, Inhaltsstoffe oder Produktionsbedingungen. Auch für Konsument*innen gewinnt das Thema Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung und nicht selten werden Kaufentscheidungen unter der Berücksichtigung von z. B. Umweltschutz und/oder fairen Arbeitsbedingungen getroffen. Gleichzeitig kann das bewusste Kommunizieren von Nachhaltigkeitsaspekten Menschen für das Thema sensibilisieren, die bisher keine Berührungspunkte damit hatten, wodurch Unternehmen auch einem Aufklärungsauftrag nachkommen und gesellschaftlichen Mehrwert leisten. Eine bewusste Positionierung als nachhaltiger Arbeitgeber kann wiederum genutzt werden, um bei potenziellen Bewerber*innen besonderes Interesse zu wecken, die ebenfalls einen Mehrwert für Mensch und Umwelt schaffen möchten und sich mit dem Unternehmen identifizieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konkrete Handlungsempfehlungen für den Marketing-Mix ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltiges Marketing klingt in der Theorie natürlich immer toll, allerdings sollten Worten auch Taten folgen, wobei sich die konkrete Realisierung nicht in jedem Fall einfach umsetzen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dir und deinem Unternehmen den Einstieg in ein nachhaltiges Marketing zu erleichtern, haben wir dir für die jeweiligen Bereiche des Marketing-Mix einige konkrete Handlungsempfehlungen und hilfreiche Hinweise zusammengestellt. Gemeinsam mit deinem Nachhaltigkeitsteam, der Geschäftsführung und den jeweiligen Abteilungen kannst du das Thema Nachhaltigkeit Schritt für Schritt in Prozesse, Projekte und Leistungen integrieren und ihm langfristig die notwendige Bedeutung für das Wirtschaften deines Unternehmens zuschreiben. Dabei sollte dir immer bewusst sein: Nachhaltige Veränderungen passieren nicht über Nacht und erfordern viel Zeit, Engagement, Teamarbeit und letztlich auch Ressourcen – vor allem zeitlich, personell und finanziell. Falls du also deinen Marketing-Mix nachhaltig gestalten möchtest, stelle dir vorher einen konkreten Plan auf und verteile Verantwortlichkeiten und Aufgaben und kalkuliere ein Budget ein. Dabei kann es dir helfen, ein eigenes, internes Nachhaltigkeitsteam aufzustellen. Im ErWiN findest du konkrete Anregungen, wie du bei der [[Wie gründe ich ein Nachhaltigkeitsteam?|Aufstellung eines Teams]] am besten vorgehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltige Produktpolitik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rucksäcke aus PET-Flaschen, veganer Fleischersatz aus Erbsen und Verpackungen aus recyceltem Altpapier: Eine nachhaltige Produktpolitik kann viele Facetten annehmen und sich auf unterschiedlichste Art und Weise in Produkten und Dienstleistungen niederschlagen. In unserem [[Marketing: Wie kann ich meine Produktpolitik nachhaltig gestalten?|Artikel zur nachhaltigen Produktpolitik]] erklären wir dir anhand praktischer Beispiele, welche Möglichkeiten dir zur Verfügung stehen, um die Leistungen deines Unternehmens nachhaltiger zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltigkeit in der Kommunikationspolitik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nützt ein nachhaltiges Produkt, wenn es niemand kennt? Damit du deine Zielgruppen effektiv erreichst und sie über dein Angebot informieren kannst, stehen dir verschiedene Kommunikationskanäle und -maßnahmen zur Verfügung. In unserem [[Marketing: Wie kann ich meine Kommunikationspolitik nachhaltig gestalten?|Artikel zur nachhaltigen Kommunikationspolitik]] erläutern wir dir, wie du deine Leistungen auf nachhaltige Weise nach außen trägst, um authentisch über dein nachhaltiges Handeln zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltige Preispolitik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Unternehmen ist das erfolgreiche Wirtschaften essenziell für Erfolg. Eine richtige Preiskalkulation deinen Kosten entsprechend ist dabei unabdingbar. In unserem [[Marketing: Wie kann ich meine Preispolitik nachhaltig gestalten?|Artikel zur Preispolitik]] erklären wir dir nicht nur, wie du Preise deiner nachhaltigen Produkte über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg kalkulierst, sondern auch, wie du sie offen und transparent kommunizierst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltige Distributionspolitik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kauf ist vor dem Transport: Die Art und Weise, wie du Ware herstellst, versendest und die gesamte Lieferkette organisierst, hat große Auswirkungen auf die Umwelt. In unserem [[Marketing: Wie kann ich meine Distributionspolitik nachhaltig gestalten?|Artikel zur Distributionspolitik]] erläutern wir dir, wie du die Verteilung deiner angebotenen Leistungen möglichst nachhaltig und vor allem umweltfreundlich organisieren kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss gar nicht schwer sein, grünes Marketing zu betreiben und dein Unternehmen nicht nur an Absatz- oder Umsatzzielen zu orientieren, sondern auch an ökologischen Aspekten. Halte dir dabei jedoch immer vor Augen, dass ein Betrieb nicht von heute auf morgen und ohne strategische Vorüberlegungen grünes Marketing implementieren kann. Du solltest deshalb in deinem Nachhaltigkeitsteam in enger Zusammenarbeit mit Führungskräften und der Geschäftsleitung eine nachhaltige und langfristige Strategie erarbeiten, mit der Abläufe und der tägliche Betrieb Schritt für Schritt umweltfreundlicher werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirkung erzeugen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Marketing:_Wie_kann_ich_den_Marketing-Mix_nachhaltig_gestalten%3F&amp;diff=1011</id>
		<title>Marketing: Wie kann ich den Marketing-Mix nachhaltig gestalten?</title>
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		<updated>2021-12-05T15:51:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschen-am-Tisch-Analyse-Marketing.jpg|rahmenlos|400px|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Unternehmen betreibt heutzutage Marketing – es richtet sich selbst also möglichst konsequent an den Bedürfnissen des Marktes aus, vor allem an seinen Zielgruppen und auch seinen Wettbewerbern.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/marketing-39435, letzter Zugriff am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben diesen wichtigen, allgemeingültigen Faktoren hat sich in den letzten Jahren aber auch ein Trend zum grünen Marketing entwickelt. Im Folgenden findest du nicht nur eine Erklärung dieses Begriffs, sondern auch praktische Hinweise und Tipps, wie du den Marketing-Mix deines Unternehmens nachhaltiger gestalten kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grünes Marketing - was ist das? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grünes Marketing bezeichnet im Gegensatz zum klassischen Marketing nicht nur die konsequente Ausrichtung des Unternehmens am Markt, sondern auch die Tatsache, dass vor allem auch ökologische und ethische Entscheidungskriterien im Rahmen der Unternehmensführung berücksichtigt werden. Diese Form des Marketings äußert sich meist in der Vermeidung und Verringerung von Umweltbelastungen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.careelite.de/gruenes-marketing/, letzter Zugriff am 05.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Synonym werden auch häufig Begriffe wie Ökomarketing, Umweltschutzmarketing oder ökologieorientiertes Marketing verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile von grünem Marketing ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn grünes Marketing in der Regel mit einem erhöhten Aufwand für das Unternehmen verbunden ist, bringt es dennoch einige Vorteile mit sich, die bei der Entscheidung für oder gegen einen nachhaltigeren Marketing-Mix nicht außer Acht zu lassen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wichtigster Punkt sind die positiven Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu nennen, die ein nachhaltiger Marketing-Mix mit sich bringt. Seien es umweltfreundlichere Verpackungen, Inhaltsstoffe oder Produktionsbedingungen. Auch für Konsument*innen gewinnt das Thema Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung und nicht selten werden Kaufentscheidungen unter der Berücksichtigung von z. B. Umweltschutz und/oder fairen Arbeitsbedingungen getroffen. Gleichzeitig kann das bewusste Kommunizieren von Nachhaltigkeitsaspekten Menschen für das Thema sensibilisieren, die bisher keine Berührungspunkte damit hatten, wodurch Unternehmen auch einem Aufklärungsauftrag nachkommen und gesellschaftlichen Mehrwert leisten. Eine bewusste Positionierung als nachhaltiger Arbeitgeber kann wiederum genutzt werden, um bei potenziellen Bewerber*innen besonderes Interesse zu wecken, die ebenfalls einen Mehrwert für Mensch und Umwelt schaffen möchten und sich mit dem Unternehmen identifizieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konkrete Handlungsempfehlungen für den Marketing-Mix ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltiges Marketing klingt in der Theorie natürlich immer toll, allerdings sollten Worten auch Taten folgen, wobei sich die konkrete Realisierung nicht in jedem Fall einfach umsetzen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dir und deinem Unternehmen den Einstieg in ein nachhaltiges Marketing zu erleichtern, haben wir dir für die jeweiligen Bereiche des Marketing-Mix einige konkrete Handlungsempfehlungen und hilfreiche Hinweise zusammengestellt. Gemeinsam mit deinem Nachhaltigkeitsteam, der Geschäftsführung und den jeweiligen Abteilungen kannst du das Thema Nachhaltigkeit Schritt für Schritt in Prozesse, Projekte und Leistungen integrieren und ihm langfristig die notwendige Bedeutung für das Wirtschaften deines Unternehmens zuschreiben. Dabei sollte dir immer bewusst sein: Nachhaltige Veränderungen passieren nicht über Nacht und erfordern viel Zeit, Engagement, Teamarbeit und letztlich auch Ressourcen – vor allem zeitlich, personell und finanziell. Falls du also deinen Marketing-Mix nachhaltig gestalten möchtest, stelle dir vorher einen konkreten Plan auf und verteile Verantwortlichkeiten und Aufgaben und kalkuliere ein Budget ein. Dabei kann es dir helfen, ein eigenes, internes Nachhaltigkeitsteam aufzustellen. Im ErWiN findest du konkrete Anregungen, wie du bei der [[Wie gründe ich ein Nachhaltigkeitsteam?|Aufstellung eines Teams]] am besten vorgehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltige Produktpolitik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Produktpolitik umfasst alle Aktivitäten eines Unternehmens, die auf die Gestaltung einzelner Produkte oder des gesamten Absatzprogramms gerichtet sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;Scharf et al. (2015): Marketing. Einführung in Theorie und Praxis, Schäffer-Poeschel, 6. Auflage, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem physische Produkte in Form von Ge- und Verbrauchsgütern, die entweder direkt vom Hersteller oder über Absatzmittler, also Händler, zu den Endkund*innen gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Teil des Marketing-Mix beschäftigt sich mit den angebotenen Leistungen des Unternehmens und wird im Folgenden in die Unterpunkte Programmgestaltung, Produktgestaltung und Servicepolitik gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man in Bezug auf eine nachhaltige Gestaltung der Produktpolitik festhalten, dass angebotene Produkte oder Dienstleistungen, die nachhaltig gestaltet werden, zum Schutz unserer Umwelt beitragen und optimalerweise sogar gleichzeitig bestehende Umweltprobleme bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.careelite.de/gruenes-marketing/, letzter Zugriff am 18.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Programmgestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Programmgestaltung beschäftigt sich mit allen „Entscheidungen, die die Zusammensetzung, Überprüfung und Veränderung des gesamten Leistungsprogramms einer Unternehmung betreffen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Scharf et al. (2015): Marketing. Einführung in Theorie und Praxis, Schäffer-Poeschel, 6. Auflage, S. 253&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engeren Sinne sind damit die vom Unternehmen angebotenen Produktbereiche bzw. -arten und die Anzahl der dazugehörigen Artikel gemeint. Diese übergeordnete Programmstruktur hat maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg deines Unternehmens und bedarf einer ständigen Überprüfung und Anpassung an Veränderungen der Markt- und Wettbewerbssituation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bereich der Produktpolitik birgt insofern Potenzial zur Integration von Nachhaltigkeitsaspekten, als dass im ersten Schritt das bisherige oder geplante Leistungsprogramm hinsichtlich nachhaltiger Aspekte hinterfragt werden sollte. Berücksichtigt werden sollten hier grundlegend zunächst, welche Art von Produkten und in welcher Vielfalt diese angeboten werden. An dieser Stelle könnte man als Unternehmen zum Beispiel darüber nachdenken, eine eigene Nachhaltigkeitslinie auf den Markt zu bringen oder (überflüssige), umweltschädliche Produkte oder Produktgruppen, deren Umsatz kompensierbar ist, zu eliminieren bzw. zunächst im Volumen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Ein Unternehmen, das bisher Shampoo, Duschgels und Seife in flüssiger Form produziert und vertreibt, könnte eine neue Produktlinie mit Artikeln in fester Form auf den Markt bringen. Es ist nicht nur ergiebiger, sondern spart auch durch die feste Form Platz ein und kann in Papier bzw. Pappe verpackt werden – im Gegensatz zu flüssigen Produkten, die in Plastikverpackungen verkauft werden. Auch eine eigene Bio-, vegane oder vegetarische Linie als Ableger von bisherigen Produkten kann neue Zielgruppen eröffnen und bisherigen Kund*innen die Entscheidung für nachhaltige Produkte erleichtern.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Produktgestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt geht es um die konkrete Gestaltung der Produkte. Diese schlägt sich in Faktoren wie dem Produkt an sich (z. B. seinen Inhaltsstoffen), seiner Verpackung, seinem Produktnutzen und dem Produktlebenszyklus im allgemeinen nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Produkt selbst'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dein Unternehmen Produkte in Form von physischen Gütern vertreibt, kommt dem Aspekt Nachhaltigkeit eine bedeutende Schlüsselrolle zu. Je nach Produkt solltest du dir einen Überblick über alle enthaltenen Inhaltsstoffe, Rohstoffe und sonstige Materialien, die dafür zum Einsatz kommen, verschaffen. Informiere dich, welche dieser Ressourcen negative Auswirkungen auf die Umwelt haben, zum Beispiel, weil ihre Herstellung oder Gewinnung hohe Mengen an CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen verursacht oder vielleicht auch, weil die Inhaltsstoffe aus endlichen und nur stark begrenzten Rohstoffen bestehen, die dem Planeten nicht entnommen werden sollten. Vielleicht kann das Produkt auch nach der Entsorgung nicht biologisch abgebaut werden und so ein Risiko für die Umwelt darstellen, da es nicht in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt werden kann. Um den Überblick über alle Produkte und Materialien zu behalten, kannst du beispielsweise eine Liste oder Tabelle mit allen Produkten und deren bedenklichen Inhaltsstoffen anfertigen. Im nächsten Schritt kannst du dann gezielt nach Alternativen zu diesen Materialien suchen, die besonders umweltfreundlich sind. Diese Umstellung ist natürlich mit viel Aufwand, vor allem organisatorischem und finanziellem, verbunden. Setze dir daher realistisch umsetzbare Ziele, um deine Produkte Schritt für Schritt umweltfreundlicher zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Viele Unternehmen verfolgen die Idee, mit ihren Produkten nicht nur weniger Rohstoffe und CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; zu verbrauchen, sondern noch aktiver zu werden: Deshalb bestehen mittlerweile viele Produkte aus altem Plastik, das aus den Meeren gefischt wird – zum Beispiel Rucksäcke. Auch Bademode aus altem Polyester, Fischernetzen aus dem Meer und PET-Flaschen tragen dazu bei, als Unternehmen dem Begriff Nachhaltigkeit gerecht zu werden. In kleinen Schritten gedacht kann natürlich zunächst auf recyceltes Material wie Plastik oder Pappe umgestellt werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Produktverpackung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine nachhaltige Produktverpackung birgt nicht nur viele Vorteile für die Umwelt und unser Klima, sondern nimmt auch eine zunehmende Rolle für Kaufentscheidungen von Konsument*innen ein: Laut einer Studie aus dem Jahr 2019 gaben 77 % der Befragten an, dass die Umweltfreundlichkeit einer Produktverpackung Einfluss auf ihre Kaufentscheidung hat.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.procarton.com/wp-content/uploads/2018/10/STM101-Pro-Carton-Brochure-DE.pdf, letzter Zugriff am 19.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin würden 87 % der Befragten dasselbe Produkt eher in einer Kartonverpackung als in Plastikverpackung kaufen und 77 % würden mehr Geld für das Produkt zahlen, wenn seine Verpackung die Umwelt weniger belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein gesagt sind nachhaltige Verpackungen solche, die aus nachwachsenden und/oder recycelbaren Rohstoffen bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-verpackungs-druckerei.de/blog/nachhaltige-verpackungen-so-gehts, letzter Zugriff am 11.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus sollte auch der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Fußabdruck der Verpackungen so gering wie möglich gehalten und im Optimalfall kompensiert werden. Erste Maßnahmen zur Reduzierung der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sind u.a. folgende: Optimiere deine Produktionsprozesse oder suche gezielt nach Lieferanten für deine Verpackungen, die innerhalb Deutschlands und am besten in der Nähe deines Standortes produzieren, um lange Transportwege zu vermeiden. Dasselbe gilt übrigens auch für die für deine Produkte benötigten Materialien und Rohstoffe. Durch recycelbares Material deiner Verpackungen, wie zum Beispiel Karton aus Holz und Gras, kann die Verpackung lange wiederverwendet und die Dauer des Lebenszyklus erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin solltest du auch auf eine passgenaue Größe deiner Verpackung achten. Lass keinen unnötigen Freiraum zwischen Inhalt und Verpackung, der vielleicht sogar mit Füllmaterial ausgestattet werden muss. Das spart Ressourcen und somit auch Geld. Die [https://www.ihk-muenchen.de/de/Service/Umwelt/verpackungen/ IHK München] bietet auf ihrer Website viele weitere konkrete Tipps für eine nachhaltigere Verpackung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Herkömmliche Chips-Tüten sind ein gutes Beispiel dafür, wie nachhaltige Verpackungen nicht aussehen sollten. Oft werden aus psychologischen Gründen Verpackungen künstlich vergrößert, um den Eindruck eines größeren Inhalts zu vermitteln. Dabei handelt es sich allerdings nicht nur um Konsumententäuschung, sondern auch um die Verschwendung wertvoller Ressourcen, wenn man bedenkt, dass pro Tüte ca. ein Drittel der Verpackung eingespart werden könnte. In Verbindung mit nachhaltigen Veränderungen in anderen Bereichen der Produktpolitik kann natürlich auch über nachhaltigere Materialien der Verpackung, wie zum Beispiel Papier bzw. Pappe, nachgedacht werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herstellung und Versand'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Herstellung und der Versand deiner Produkte können echte Klimakiller sein. Versuche daher, Lieferanten mit kurzen Lieferwegen zu deiner Firma zu finden, um weite Transportwege per Schiff, Flugzeug oder LKW zu vermeiden. Bei der Herstellung selbst kannst du bei stromintensiven Prozessen über den Einsatz von erneuerbaren Energien nachdenken oder bei der Auswahl des herstellenden Unternehmens auf den Faktor Ökostrom achten. Schau dir dazu auch unsere [[Strom sparen: Wie können wir im Büro Energie einsparen?|Tipps zum Stromsparen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''  &lt;br /&gt;
''Bei stromintensiven Produktionsstätten ist der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß besonders hoch. Eine Umstellung auf Ökostrom stellt sicher, dass diese benötigte Energie aus nachhaltigen Quellen stammt. Wenn Materialien oder auch das komplette Produkt von einer anderen Stelle bezogen werden müssen, sollte auf die Länge der Transportwege geachtet werden. Suche also gezielt nach z. B. Druckereien für deine Produktverpackungen, die sich möglichst nah an deinem Unternehmen / deinem Logistikzentrum etc. befinden, um den CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß der Transportwege so gering wie möglich zu halten.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Produktnutzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennbar, kann auch der Nutzen eines Produktes nachhaltig sein. Der Produktnutzen beschreibt dabei einen Vorteil, durch den Konsument*innen ein bestimmtes Bedürfnis befriedigen können. Dabei unterscheidet man zwischen Grundnutzen, Zusatznutzen, Erbauungsnutzen und Geltungsnutzen. Einen sozialen oder ökologischen Nutzen in deine Leistung bzw. dein Angebot zu integrieren, kann dir dabei helfen, dich nachhaltiger aufzustellen, diesen Aspekt gleichzeitig nach außen zu tragen und deine Marke oder dein Unternehmen dadurch zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem bestehenden Produktprogramm und Sortiment bietet sich zum Beispiel ein nachhaltiger Aspekt als Zusatznutzen an. Dieser kann sich u. a. in konkreten Bestandteilen deines Produktes äußern (Materialien aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft, Fair Trade etc.) oder indem der Kauf dieses Produktes mit einer bestimmten Handlung verknüpft ist, zum Beispiel mit der Pflanzung eines Baums oder mit einer Spende an ein Klimaschutzprojekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls neue Produkte oder Leistungen in Planung sind, sollten Nachhaltigkeitsaspekte von Anfang an bei der Entwicklung des Produktnutzens berücksichtigt und fest in diesen integriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Beim Kauf eines Produktes oder bei Inanspruchnahme einer Dienstleistung spendet das Unternehmen an eine Umweltorganisation, die für diesen Kauf einen Baum pflanzt und so die weltweite Aufforstung stärkt. Durch diesen Kauf erlangen Kund*innen also einen sozialen Zusatznutzen, indem sie damit etwas Positives bewirken.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Produktlebenszyklus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Produktlebenszyklus beschreibt den typischen Kreislauf, den ein bestimmtes Produkt deines Unternehmens durchläuft und der mittlerweile von der Herstellung bis zur Entsorgung reicht. Standen vor einiger Zeit noch Kosten und Funktionalität des Produktes im Vordergrund, spielen mittlerweile auch soziale und ökologische Faktoren im Zyklus eine wichtige Rolle. Unternehmen sollten also nicht nur auf die Wirtschaftlichkeit ihrer Leistungen achten, sondern auch darauf, dass diese Leistungen einen „möglichst geringen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Aufwand bei höchstmöglichem Nutzen“ haben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ethiks.de/2017/05/05/produktlebenszyklus-nachhaltig-gestalten/, letzter Zugriff am 28.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesen Prozess nennt man auch Life Cycle Design. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret kann sich diese nachhaltige Gestaltung des Produktlebenszyklus wie folgt äußern: Fertige dir in deinem Unternehmen zu Beginn Checklisten an, mit denen du deine Produkte und deren Lebenszyklus auf Nachhaltigkeit und Potenzial zur Optimierung überprüfen kannst. Angefangen bei der Herstellung deiner Leistung ist das Vermeiden und Reduzieren der Nutzung von endlichen, schädlichen, wertvollen Rohstoffen ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie. Überprüfe daher, welche Materialien konkret für deine Leistungen verwendet werden und inwiefern sie schädliche Auswirkungen für Mensch und/oder Umwelt verursachen. Unter Abwägung von Kostenaspekten kann an entsprechenden Stellen nach nachhaltigeren Alternativen gesucht werden. Vor allem langlebige, recycelbare und biologisch abbaubare Materialien gelten als besonders nachhaltig. Auch Maschinen und andere Hilfsmittel für die Produktion deiner Produkte sollten auf solche Aspekte überprüft werden. Dadurch kannst du nicht nur die Haltbarkeit deiner Produkte verlängern, sondern sie können nach Abnutzung entweder recycelt und wiederverwendet werden oder biologisch und somit umweltfreundlich abgebaut werden. So können auf Dauer knappe, wertvolle oder auch schädliche Rohstoffe der Erde eingespart werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Um selbst vertriebene Produkte so lange im Kreislauf zu halten wie möglich, können Unternehmen ihren Kund*innen die Möglichkeit geben, gebrauchte Produkte wie alte Elektrogeräte oder getragene Mode kostenlos im Geschäft abzugeben oder einzusenden. Aus diesen Teilen können dann wiederum neue entstehen oder Einzelteile möglichst effizient wiederverwertet werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Produktinnovation'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im Bereich der Nachhaltigkeit werden seit einigen Jahren viele Märkte durch unterschiedlichste Startups und kleine Unternehmen mit innovativen Produkten und umweltfreundlichen Lösungen bereichert. Im Mittelpunkt dieser Unternehmungen wird meist der Profit unter der Bedingung eines nachhaltigen Wirtschaftens ohne Belastung von Mensch und Umwelt gesehen. Bei Unternehmen, die lange am Markt bestehen, kann es allerdings auch schwierig sein, zusätzlich zu Veränderungen am bestehenden Produktprogramm auch noch Raum für Produktinnovationen zu schaffen. Wir möchten dir deshalb im Folgenden einige Anreize und Hinweise geben, um euch im Unternehmen die Ideenfindung für eine nachhaltige Produktinnovation mit Mehrwert zu erleichtern oder euch dazu motivieren, sich vermehrt mit diesem Thema zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Technologien im Bereich der Nachhaltigkeit bieten ein großes Potenzial für Produktinnovationen, die umweltfreundlich sind. Die Erfindung des Elektroautos kann ebenso als Innovation bezeichnet werden wie derzeitige Forschungen und Techniken mit Wasserstoff, Solarzellen und Biomasseheizkraftwerke. In Kombination mit anderen Produkten können neue Ideen entstehen: Solarpowerbanks, Solardachziegel, Rucksäcke aus Meeresplastik oder auch ein Sodastream, der einzelne PET-Flaschen überflüssig macht.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Quellen zur Ideenfindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! interne Quellen !! externe Quellen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kundendienst&amp;amp;shy;berichte || Kunden-, Experten-, Händler&amp;amp;shy;befragungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kundenanfragen und -beschwerden || Konkurrenz&amp;amp;shy;beobachtung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorschläge aus F&amp;amp;E und anderen Abteilungen || Internetrecherchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Befragung der Außendienst-MA || Erfinder &amp;amp; Lizenzgeber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebliches Vorschlagswesen || Forschungsinstitute und Technologie&amp;amp;shy;berater&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Marketing- und Innovations&amp;amp;shy;berater&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten zur Ideenfindung für neue, nachhaltige Produkte sind zum Beispiel Brainstorming, Reizwortanalysen, Checklisten oder auch Design Thinking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servicepolitik === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weiterer Unterpunkt der Produktpolitik sollte auch die Service-Politik eines Unternehmens berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang können nicht nur die Kundenzufriedenheit gesteigert und somit die Kundenbindung gestärkt werden, sondern du kannst als Unternehmen auch eine möglichst lange Lebensdauer bzw. Haltbarkeit deiner Leistungen gewährleisten. So trägst du u. a. aktiv dazu bei, dass möglichst viele Produkte wiederverwendet werden können. Dadurch sparst du Ressourcen und kannst diese zum Beispiel durchs Recycling wieder in den Kreislauf zurückführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind Serviceleistungen immaterielle Leistungen, die die Primärleistung unterstützen und somit den Kundennutzen steigern. Sie können sich sowohl auf den/die Endverbraucher*in als auch auf den Geschäftskundenbereich beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Tabelle findest du einige Punkte – sowohl kaufmännischer als auch technischer Art –, anhand derer du deinen Service nachhaltiger gestalten kannst. Das reicht von der Beratung vor dem eigentlichen Kauf oder der Nutzung über die Unterstützung deiner Kund*innen während der Nutzung bis hin zu Informationen dazu, wie man mit den Produkten nach der Nutzung umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Kaufmännische Services&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vor Nutzung !! Während Nutzung !! Nach Nutzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kaufmännische Beratung, Testlieferung, Kosten&amp;amp;shy;voranschlag || Schulung, Anleitung, Ersatzteil&amp;amp;shy;versorgung || Infos über Neu&amp;amp;shy;entwicklungen und Entsorgungs&amp;amp;shy;möglichkeiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Technische Services&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vor Nutzung !! Während Nutzung !! Nach Nutzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Technische Beratung, Altgerät&amp;amp;shy;mitnahme zum Recycling || Technische Einweisung, Installation, Reparatur, Wartung || Erweiterung, Abbau, Entsorgung, fachgerechte Demontage, Re- oder Upcycling&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Kaufmännischer Service kann dabei helfen, dass Produkte nach konkretem Bedarf gekauft und so behandelt werden, dass sie möglichst lange in Gebrauch bleiben. In technischer Hinsicht können eine Einweisung und eine sachgerechte Installation, Reparatur sowie Wartung ebenso dafür sorgen, dass das Produkt lange und reibungslos genutzt werden kann. Um zum Beispiel eine unsachgemäße Entsorgung von Elektroaltgeräten zu vermeiden, kann eine Abholung und Entsorgung durch das Unternehmen angeboten werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oben aufgeführten Hinweise und Empfehlungen beziehen sich sowohl auf das bestehende Leistungsprogramm als auch neue Leistungen oder die Überarbeitung von bestehenden Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kannst du bereits viele Hinweise in dein bestehendes Programm integrieren, sie aber auch von Anfang an bei anstehenden, geplanten Produktneuheiten berücksichtigen und sie aktiv in den Gestaltungsprozess einbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltigkeit in der Kommunikationspolitik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne eines gelungenen und stimmigen Marketing-Mixes sollte sich der Aspekt der Nachhaltigkeit auch in der Kommunikationspolitik deines Unternehmens widerspiegeln. Immerhin rückt die Bedeutung von Nachhaltigkeit gerade im Bereich von Unternehmen zunehmend in den Vordergrund und Konsumenten erwarten heutzutage ein Mindestmaß an Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen sollten, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Eine authentische und vor allem transparente Kommunikation kann dazu beitragen, relevanten Zielgruppen bzw. der Öffentlichkeit glaubhaft die nachhaltigen Bemühungen des eigenen Unternehmens darzustellen. In diesem Zusammenhang bildet „glaubhaft“ das entscheidende Stichwort, ebenso wie „transparent“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Konsumenten werden nicht nur fordernder in Bezug auf Nachhaltigkeitsmaßnahmen, sondern auch kritisch. Grund dafür ist das sogenannte Greenwashing, das zum Leid tatsächlich nachhaltig agierender Unternehmen immer wieder vor allem in großen Konzernen zum Einsatz kommt. Dabei wird Endverbrauchern auf beschönigende Art und Weise kommuniziert, dass das Unternehmen bestimmte Maßnahmen ergreift, um Klimaschutz zu betreiben. Im Endeffekt sind diese Aussagen oft nichts weiter als leere Worthülsen, mit denen Tatsachen besser dargestellt werden als sie eigentlich sind. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, die tatsächlich und realistisch nachhaltige Maßnahmen umsetzen, dies auch glaubhaft und transparent zu kommunizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine erfolgreiche nachhaltige Kommunikation im Unternehmen lassen sich an dieser Stelle zwei unterschiedliche Fragestellungen herausarbeiten, die jedes Unternehmen für sich beantworten sollte, das beabsichtigt, seine Nachhaltigkeit nach außen zu tragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1) Wie kommuniziere ich, dass ich ein nachhaltiges Unternehmen bin?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2) Wie kommuniziere ich nachhaltig?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Frage beschäftigt sich damit, welche Maßnahmen man als Unternehmen ergreifen kann, um relevanten Stakeholder-Gruppen zu zeigen, dass man nachhaltig ist. Hier geht es eher um Plattformen, Botschaften und wie du diese nach außen tragen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Frage hingegen zielt darauf ab, wie man eben diese und auch die Kommunikation abseits von Imageaspekten an sich nachhaltig gestalten kann, um tatsächlich einen authentischen und realistischen Eindruck in der Öffentlichkeit zu hinterlassen. An dieser Stelle fokussieren wir uns eher darauf, wie der Prozess bzw. die Kommunikation an sich möglichst nachhaltig gestaltet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kommuniziere ich, dass ich ein nachhaltiges Unternehmen bin? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Unternehmen ergreift Maßnahmen, um im laufenden Betrieb CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen einzusparen und kompensiert regelmäßig unvermeidbare Emissionen durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten? Perfekt! Aber woher sollen deine relevanten Zielgruppen wie Kunden, Wettbewerber oder Lieferanten wissen, dass dein Betrieb nachhaltig gestaltet ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier lautet das Stichwort: Kommunizieren. Trage deine Botschaften, Erfolge und Entwicklungen nach außen und lass deine Zielgruppen daran teilhaben. Vergiss dabei bitte nicht – unabhängig von den Plattformen, die du nutzt – glaubhaft zu kommunizieren. Dazu gehört zum Beispiel das regelmäßige Nennen von Zahlen und Fakten, die die nachhaltige Arbeit in deinem Unternehmen betreffen. Das können bestimmte KPIs wie C0&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen, der Energieverbrauch oder der Sprit der Dienstwagen sein. Wichtig ist einfach, dass deine Zielgruppen die Möglichkeit haben, sich ein genaues Bild von deinen Fortschritten etc. zu machen und zu vergleichen.&lt;br /&gt;
Zur Kommunikation hast du u. a. folgende Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Nachhaltigkeitsbericht ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für manche Unternehmen schon verpflichtend, veröffentlichen auch viele andere Unternehmen freiwillig einen Nachhaltigkeitsbericht, der die ökologischen, ökonomischen und sozialen Entwicklungen des Unternehmens innerhalb eines Jahres offenlegt. Vor allem für den B2B-Bereich, also deine Geschäftskunden, aber auch für Lieferanten, Partner, die Presse oder die allgemeine Öffentlichkeit bietet der Nachhaltigkeitsbericht eine seriöse Quelle, über die sich Interessierte über dich und dein Unternehmen informieren können. Gleichzeitig kannst du in einem ganz offiziellen Rahmen zeigen, welche Erfolge dein Unternehmen bereits erzielen konnte und welche Maßnahmen in Planung sind. Den Bericht kannst du entweder drucken lassen und an einen ausgewählten Verteiler senden oder auf deiner Website als PDF zum Download zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Online Marketing ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Website'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf deiner Website kannst du eine eigene Unterseite rund ums Thema Nachhaltigkeit in deinem Unternehmen integrieren. Vergiss nicht, auch einen entsprechenden Hinweis auf der Startseite zu platzieren, um Nutzer deiner Website gleich auf das Thema aufmerksam zu machen. So verankert sich dein nachhaltiges Image schnell in den Köpfen deiner Zielgruppe. Wenn du genug Input und Informationen zur Verfügung hast, bietet sich auch ein eigener Blog auf der Website an. Hier kannst du regelmäßig über deine nächsten Schritte, Erfolge und auch Herausforderungen berichten, die ein nachhaltiger Betrieb mit sich bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Social Media'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Social Media hat sich zu einem wichtigen Medium zur Kommunikation zwischen Unternehmen und Endverbrauchern bzw. Kunden entwickelt. Nutze die kostenlose Möglichkeit und deine Reichweite und halte deine Abonnenten dort auf dem Laufenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutze die Vorteile der verschiedenen Plattformen für dein Unternehmen und tritt am besten direkt in den Dialog mit deinen Followern. Plattformen wie Instagram, Facebook und LinkedIn eignen sich hervorragend dafür, deinen relevanten Zielgruppen anhand persönlicher Einsichten zu zeigen, dass bei dir im Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielt. Mit gezielten Fragen und aktivierenden Elementen kannst du deine Abonnenten gleichzeitig zur Interaktion auffordern und so Meinungen, Kritik und Wünsche an deinem Unternehmen einholen und dem Thema Nachhaltigkeit bewusst Raum in deinen Beiträgen und/oder den Kommentaren geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei kannst du auch je nach Plattform verschiedene Schwerpunkte legen: LinkedIn eignet sich bestens zur Akquise neuer Kunden, Geschäftspartner, Investoren und auch Mitarbeitenden. Zeige dich hier von deiner seriösen Business-Seite und gib vor allem faktenbasierte Einblicke in die Nachhaltigkeitsmaßnahmen deines Betriebes. Auf Instagram erreichst du eine etwas jüngere Zielgruppe, die eher auf der Suche nach Unterhaltung als nach Business-Kontakten ist. Hier eignen sich interaktive Elemente, Humor und ein persönlicher Umgang besser für deine Zielgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sponsoring ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Sponsoring unterstützt ein Unternehmen zum Beispiel einen Verein oder eine Organisation finanziell, materiell oder in Form von Dienstleistungen. Im Gegenzug dazu erhält das Unternehmen eine Leistung, die meist auf die Kommunikationsziele des Unternehmens abzielt – so können Vereine oder Organisationen zum Beispiel Werbeflächen zur Verfügung stellen. Diese Struktur kannst du gewinnbringend für dein Unternehmen einsetzen: Wenn du zum Beispiel ein Unternehmen mit starkem lokalen oder regionalen Fokus bist, kannst du beispielsweise eine ansässige Organisation zum Klimaschutz unterstützen, etwa durch einen Geldbetrag, durch Sachspenden oder durch direkte Unterstützung deiner Mitarbeitenden. Im Gegenzug erhältst du zum Beispiel Platz für deine Anzeige im Magazin der Organisation oder du kannst kostenlos Flyer (oder auch deinen Nachhaltigkeitsbericht) in den Räumlichkeiten auslegen. In etwas anderer Form könnte die Gegenleistung natürlich auch aus einer fachlichen Beratung zur Optimierung des Betriebes hinsichtlich nachhaltiger Aspekte bestehen, die du von dem Experten der Organisation erhältst. In jedem Fall profitieren beide Seiten von der gegenseitigen Unterstützung – in welcher Art auch immer. Behalte dabei allerdings immer im Hinterkopf: Sponsoring funktioniert meist nur, wenn ein inhaltlicher Zusammenhang zwischen dem Sponsor und der gesponserten Institution gegeben ist. Wähle deshalb diejenige Institution sorgfältig aus, die in inhaltlichem Zusammenhang zu deinen Nachhaltigkeitsmaßnahmen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Event ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahren veranstaltet die Rügenwalder Mühle als mittlerweile unkonventioneller Fleischhersteller regelmäßig einen Talk bzw. eine Diskussionsrunde zu einem bestimmten Thema aus der Nahrungsmittelbranche und der Ernährung mit ausgewählten Personen. Als Live-Event können Zuschauer vor Ort dabei sein oder das Ganze digital per Livestream mitverfolgen. Bemühungen wie diese können zeigen, wie wichtig dem Unternehmen bestimmte Themen sind – zum Beispiel das nachhaltige Wirtschaften. Denn anders als beim Nachhaltigkeitsbericht oder starren Zahlen auf der Website können Events mit Interaktion, Spannung und persönlicher Begegnung verbunden sein und das Thema Nachhaltigkeit im Unternehmen auf einem ganz anderen Level erfahrbar und vor allem greifbar machen. Das kann zum Beispiel ein Tag der offenen Tür sein, bei dem Einblicke in die Produktion und den Arbeitsalltag gegeben werden. Oder Gewinner eines Gewinnspiels erhalten einen Gutschein für eine Probefahrt mit einem der E-Autos der Dienstflotte. So können sich Interessierte live und in Farbe direkt vor Ort einen Überblick über die tatsächliche Situation im Betrieb verschaffen. Ein weiterer Pluspunkt: Statt leerer Worthülsen setzt du Worte in Taten um und kannst tatsächlich und auf spannende Weise zeigen, wie nachhaltig du tatsächlich bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Klassische Werbung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach vorhandenem Budget für deine Kommunikationsmaßnahmen bieten sich auch Instrumente der klassischen Werbung an, zum Beispiel ein Imagespot im TV, ein Radiospot im lokalen Sender oder eine Out-of-Home-Kampagne mit Plakaten und Postern an öffentlichen Stellen wie Bushaltestellen und Hauswänden. Da diese Maßnahmen im Vergleich zu den oben genannten Maßnahmen in der Regel ein relativ hohes Budget erfordern, sollte in deinem Unternehmen abgewogen werden, ob es Sinn macht, einen hohen Geldbetrag in diese Maßnahmen zu investieren, die im Endeffekt auch höhere Streuverlust mit sich bringen. Eventuell würde sich eine gut angelegte Online Marketing Kampagne mit Schwerpunkt auf Suchmaschinen und Social Media Plattformen eher rentieren, da du deine Zielgruppen genauer bestimmen, deine Werbemittel anpassen und die Kampagne stetig optimieren kannst. Mit Tracking kannst du außerdem den Erfolg der Kampagne messbar machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kommuniziere ich nachhaltig? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein einheitliches Bild deines Unternehmens abzugeben, sollten deine Worte und Taten übereinstimmen. Das heißt: Zu kommunizieren, dass man als Unternehmen nachhaltige Bemühungen anstellt, dann aber jede Woche störende Werbebriefe und Unmengen an Papierkram per Post versendet, stößt meist auf Unverständnis, löst Verwirrung aus und provoziert vielleicht sogar Wut beim Endverbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es darum geht, möglichst nachhaltig zu kommunizieren, lautet die Devise deshalb wie so oft: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. Denn eins ist klar: Je mehr Aufwand, Zeit und Geld du in deine Kommunikation steckst, desto mehr Ressourcen verbrauchst du in der Regel auch. Außerdem: &lt;br /&gt;
Das gilt nicht nur für physische Güter wie klassische Printmedien (z. B. Flyer oder Kataloge), sondern auch für nicht auf den ersten Blick erkennbare Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel: Allein durch das Surfen im Internet verursachen wir in Deutschland jährlich etwa 24 Millionen Tonnen CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.br.de/radio/bayern1/email-co2-100.html, letzter Zugriff am 26.10.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Denn um die immer weiter steigende Anzahl an Internetnutzern und Suchanfragen zu bewältigen, benötigen die riesigen Rechenzentren weltweit Unmengen an Energie. Auch ein prall gefülltes Mail-Postfach muss auf irgendeinem Server gespeichert sein, der ebenfalls Strom verbraucht. Natürlich können und sollen wir deshalb nicht aufs Googeln und auf Mails verzichten, jedoch sollte klar sein: Je intensiver wir diese Funktionen nutzen, desto höher ist der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Fußabdruck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Beispiel: Statt also mehrmals pro Woche einen Newsletter an deine Abonnenten rauszuschicken, sammle lieber die wichtigsten Meldungen, Tipps und Infos und versende sie gesammelt in einem Newsletter einmal pro Woche oder vielleicht auch nur einmal im Monat. Das ist übrigens auch ein guter Zeitpunkt, um einen Blick auf die Verteiler-Liste des Newsletters zu werfen und Karteileichen und Rückläufer auszusortieren. Zu viele Newsletter werden im Übrigen auch sehr schnell als störend von den Adressaten empfunden und ehe du dich versiehst, erhältst du Abmeldungen vom Newsletter.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachhaltige Printprodukte ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade Werbemittel aus Papier wie Flyer, Broschüren und ganze Kataloge werden in der  Öffentlichkeit immer kritischer gesehen. Unser Konsum an Papier ist hoch und steigt weiter an. Dem gegenüber stehen aber immer knapper werdende Rohstoffe – allen voran Holz, das nicht so schnell nachwachsen kann, wie es verbraucht wird. Alternativen zu Frischfaser zu finden und zu nutzen, ist für Unternehmen deshalb nicht nur in der Zukunft, sondern heute schon enorm wichtig. Denn komplett auf Printmedien zu verzichten, wird für viele Unternehmen nicht funktionieren und findet bei einem Großteil der Bevölkerung auch keine Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die momentan einfachste und effizienteste Lösung ist deshalb die Nutzung von Recyclingpapier für deine Printprodukte. Dieses besteht aus Altpapier, das dank des guten Abfallsystems in Deutschland gesammelt und neu aufbereitet wird. Das spart nicht nur Holz als Ressource, sondern auch Wasser, Energie und CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen, da Holz nicht extra in weit entfernten Ländern abgeholzt, transportiert und von Neuem verarbeitet werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die genutzte Farbe zum Drucken entscheidet darüber, ob dein Printprodukt wirklich nachhaltig ist oder nicht. Die meisten herkömmlichen Farben für den Druck enthalten nämlich schädliche Chemikalien, nicht abbaubare Bindemittel und Mineralöle. Auch die Deinkbarkeit, also die Farbentfernbarkeit vom Printprodukt ist besonders im Hinblick auf die Wiederverwertung von Papier ein wichtiger Aspekt, der bei der Wahl der Druckfarbe berücksichtigt werden sollte. Eine Alternative sind hier Farben auf Pflanzenölbasis. Sie sind nicht nur nachwachsend, sondern leicht abbaubar und wasserlöslich. Darüber hinaus können diese Farben leicht und ohne Rückstände entfernen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl des passenden Papiers und der Farbe kannst du dich am besten an Experten wenden, die dich unabhängig und seriös beraten. Eine Orientierung bieten dir auch Siegel bzw. Zertifizierungen wie der Blaue Engel, EMAS, DIN ISO 14001:25, DIN ISO 5001:2018 sowie das Das EU ECOLABEL 053 für Printprodukte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachhaltige Werbemittel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltigkeit und ein hoher Verbrauch an Ressourcen stehen oft im Gegensatz zueinander. Deshalb solltest du vor allem mit Maßnahmen sparsam umgehen, die viele materielle Ressourcen erfordern. Wenn du trotzdem nicht auf Werbemittel verzichten möchtest - zum Beispiel für deine Kunden, Mitarbeiter oder potenziellen Geschäftspartner -  sind nachhaltige Werbemittel eine tolle Alternative und der Beweis dafür, dass man auch umweltbewusst schenken kann. Die Möglichkeiten reichen von nachhaltig produzierten Tassen, Kugelschreibern und Fruchtgummis über Samentütchen zum Einpflanzen bis hin zu Baumspenden, für die je nach Betrag ein oder gleich mehrere Bäume gepflanzt werden. Lies dazu gerne unseren [[Werbemittel: Was können Firmen in Bezug auf Nachhaltigkeit praktisch umsetzen?|Artikel zu nachhaltigen Werbemitteln]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens: Falls du noch mehr Details zu der Art und Weise deiner Nachhaltigkeitskommunikation benötigst, schau doch mal in [[Kommunikation: Wie tragen wir unsere Nachhaltigkeitserfolge nach außen?|diesen Artikel]] von uns rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltige Preispolitik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Preispolitik stehen Unternehmen vor der Aufgabe, ihre angebotenen Leistungen in Form von Produkten oder Dienstleistungen mit angemessenen Preisen auszuzeichnen. Dabei müssen stets alle Faktoren berücksichtigt werden, die ausschlaggebend für den Endpreis sind. Dazu zählen Herstellungskosten – zum Beispiel aufgrund von Rohstoffen und Personal –, Kundenwünsche, Produkteigenschaften und die Preise der Wettbewerber. Welche konkreten Preisstrategien verfolgt werden, hängt ebenfalls von Kunden, Wettbewerb und dem allgemeinen Markt ab, auf dem sich das Unternehmen befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bwl-lexikon.de/wiki/preispolitik/, letzter Zugriff am 25.11.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien belegen, dass immer mehr Endverbraucher mittlerweile bereit sind, für nachhaltige Produkte entsprechend mehr Geld auszugeben, wenn sie wissen, dass das Produkt z. B. unter fairen Arbeitsbedingungen und ohne Kinder- oder Zwangsarbeit hergestellt wurde oder aus biologischem Anbau stammt und keine bedenklichen Chemikalien enthält. Rund 18 % Mehrkosten würden die bereitwilligen Verbraucher für nachhaltige Produkte in Kauf nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.n-tv.de/ticker/Ein-Drittel-wuerde-fuer-nachhaltige-Produkte-mehr-bezahlen-article22899914.html, letzter Zugriff am 26.11.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen sollten sich deshalb – nicht nur, aber auch – an der Preisbereitschaft ihrer Kundschaft orientieren und ihre Preise entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Betrieb entsprechend anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preise nachhaltig gestalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter einer nachhaltigen Preisgestaltung versteht man eben jene, die nicht nur die Gewinnmaximierung des eigenen Unternehmens anstrebt, sondern ein nachhaltiges Wirtschaften in all seinen Formen berücksichtigt. Konkret bedeutet dies, dass Unternehmen in den finalen Preis ihrer Leistungen verschiedene Faktoren einkalkulieren müssen; ebenso sollte diese Kalkulation möglichst langfristig und vorausschauend angelegt sein, um eine bessere Planungssicherheit zu gewährleisten. Produktionskosten für nachhaltige Prozesse, Rohstoffe und benötigte Materialien wie Maschinen gehören ebenso dazu wie Energiekosten, Personalkosten, die fairen Arbeitsbedingungen entsprechen, sowie Puffer für Unvorhersehbares, um eine dauerhafte und stabile, nachhaltige Wertschöpfungskette sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sollte man auch folgende Tatsache nicht außer Acht lassen: Nachhaltige Produkte müssen nicht zwangsläufig teurer sein als konventionelle. Oft können durch nachhaltige und ressourcenschonende Herstellungsprozesse nämlich effektiv große Mengen an Wasser, Energie und Rohstoffen eingespart werden, was wiederum finanzielle Einsparungen für Unternehmen mit sich bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''&lt;br /&gt;
Chipstüten sind das Paradebeispiel, wenn es um ineffiziente Verpackungen geht. Bei diesen künstlich vergrößerten Verpackungen handelt es sich um einen psychologischen Trick, indem suggeriert wird, dass eine so große Tüte vermeintlich mehr Inhalt enthält, als es tatsächlich der Fall ist. Unternehmen, die sich bewusst für einen nachhaltigen Vertrieb entscheiden möchten, werden feststellen, dass diese Art von Verpackung nicht nur Verbraucher täuscht, sondern auch zusätzliche Kosten verursacht, die sich durch eine dem Inhalt angepasste Verpackung deutlich senken lassen. Eine Studie hat ergeben, dass in Deutschland jährlich rund 1,4 Millionen Mülltonnen an Verpackungen eingespart werden könnten, wenn Hersteller eben solcher Produkte die Verpackungen der Menge des Inhalts anpassen würden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/kennzeichnung-und-inhaltsstoffe/mogelpackungen-tricks-mit-luft-und-doppeltem-boden-11707, letzter Zugriff am 25.11.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese 1,4 Millionen Mülltonnen Verpackungsmüll einzusparen, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch das Budget von produzierenden Gewerben.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''&lt;br /&gt;
Viele Materialien aus der Modeindustrie werden unter Bedingungen hergestellt, die für Mensch und Umwelt schädlichen sind. Allein für ein T-Shirt aus konventioneller Baumwolle werden ca. 2.000 Liter Wasser benötigt, hauptsächlich für den Anbau von Baumwolle unter Einsatz von gefährlichen Pestiziden und Chemikalien.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.welt.de/welt_print/wissen/article6839727/2000-Liter-Wasser-fuer-ein-T-Shirt.html, letzter Zugriff am 24.11.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anbau von Bio-Baumwolle hingegen braucht 91 % weniger Frischwasser, da zum Beispiel Regenwasser zum Anbau genutzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;https://utopia.de/ratgeber/bio-baumwolle-wissenswertes/, letzter Zugriff am 24.11.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein T-Shirt aus Bio-Baumwolle benötigt im Vergleich also statt 2.000 Litern Wasser nur ca. 180 Liter. Vor allem angesichts des globalen Wassermangels kommt einem ressourcenschonenden Produktionsprozess in diesem Fall nicht nur eine kostenrelevante, sondern auch eine nachhaltige Bedeutung zu.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beispiele zeigen Potenziale auf, in welchen Bereichen sich Kosten einsparen lassen können, sodass Verbrauchern keine exorbitanten Preise für nachhaltige Leistungen abverlangt werden müssen. Maßnahmen wie Einsparungen an Verpackungsmaterialien, Nutzung nachhaltiger Rohstoffe aus dem Recycling, Verzicht auf Informationen in Papierform und auch der Umstieg auf selbst erzeugten Strom durch eine Photovoltaik-Anlage können zwar einmalig höhere Kosten verursachen, die sich aber langfristig amortisieren und sowohl dem Budget als auch der Umwelt zugute kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preise nachhaltig auszeichnen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter einer nachhaltigen Preispolitik versteht man nicht nur eine nachhaltige Gestaltung der Preise, sondern auch das Demonstrieren einer offenen und transparenten Preispolitik nach außen. Viele Verbraucher sind bereit, höhere Beträge für nachhaltige Produkte zu zahlen – unter der Voraussetzung, dass auch nachvollziehbar ist, aus welchen Faktoren und Kostenstellen sich dieser Gesamtpreis zusammensetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Forderung sollte eine nachhaltige Preispolitik möglichst gut nachkommen und Preise transparent aufschlüsseln. Das Fair-Fashion-Unternehmen Salzwasser beispielsweise geht mit gutem Beispiel voran und schlüsselt den Gesamtpreis verschiedener Produkte nach Kategorien und Kostenträgern auf. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In einem Oberteil zum finalen Verkaufspreis von 80 Euro stecken zum Beispiel 23 % Produktionskosten, die sich wiederum aus Löhnen der Herstellenden, Materialien, Transport und anderen Faktoren zusammensetzen. Weitere 20 % des Verkaufspreises ergeben sich aus dem Lohn der Mitarbeitenden; dazu kommen Steuern, Logistik, Marketing, Zahlungen und ein prozentualer Anteil an Spenden an Umweltschutzprojekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann jede Person genau verfolgen, in welche Prozesse und Bereiche ihr ausgegebener Betrag investiert wird und man kann besser nachvollziehen, welche Kosten überhaupt hinter so einem Produkt stecken. Dies wiederum zeigt deutlich, dass zum Beispiel T-Shirts für 4,99 Euro niemals unter nachhaltigen und fairen Bedingungen produziert werden können, ohne dass innerhalb dieser Produktionskette jemand anderes dafür den Preis zahlen muss – im übertragenden Sinn. Verbraucher bekommen dadurch ein Verständnis für den tatsächlichen Wert eines Produktes und können für solche, wenn auch höheren Preise, sensibilisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachhaltige Preise praktisch umsetzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umstellung deiner Produktion bzw. deiner Wertschöpfungskette nach nachhaltigen Gesichtspunkten sowie eine angepasste Preisgestaltung sollten über einen ausreichend langen Zeitraum geplant, organisiert und umgesetzt werden. Eine Preisanpassung über zu viele Prozentpunkte von heute auf morgen sollte vermieden werden, sondern Schritt für Schritt an Kunden und Lieferanten kommuniziert werden. Diese in die Preisgestaltung mit einzubeziehen, kann deinem Unternehmen äußerst wertvolle Erkenntnisse liefern. Dazu hast du u. a. folgende Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befrage deine Kunden in Form eines Newsletters, eines Fragebogens oder direkt vor, während bzw. nach ihrem Kauf, welchen Preis sie für ein nachhaltigeres Produkt bereit wären zu zahlen. So bekommst du schnell ein Gespür dafür, auf welchem Stand sich deine Kunden gerade befinden und wie wichtig ihnen selbst das Thema Nachhaltigkeit ist. Natürlich sollten deine Entscheidungen in der Preispolitik nicht allein von der Meinung deiner Kunden getroffen werden. Aber sie können maßgeblich mitbestimmen, in wie schnellen Schritten du deinen Betrieb zunehmend nachhaltiger gestalten kannst. Vielleicht sind viele deiner Kunden schon bereit, mehr Geld für nachhaltige Alternativen zu zahlen und wollen dich aktiv bei deinem nachhaltigen Wirtschaften unterstützen. Vielleicht ist dieses Thema aber auch bei genau deiner Zielgruppe bzw. deiner Leistung noch nicht angekommen und du musst deine Kunden langsam an das Thema heranführen, indem du Schritt für Schritt verschiedene Elemente nachhaltiger gestaltest. Das kann zum Beispiel die Einführung einer nachhaltigen Variante eines bestehenden Produktes sein. In einer Art A/B-Test kannst du dann deinen Kunden beide Varianten zur Auswahl anbieten und festhalten, wie deren Reaktionen auf die Alternative sind. Dabei kannst du als weitere Variable gleich verschiedene Preise im direkten Vergleich einsetzen und so analysieren, welche Preisbereitschaft bei den Kunden für ein nachhaltigeres Produkt vorherrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In jedem Fall gilt:''' Eine nachhaltige Preispolitik besteht nicht nur daraus, faire Preise unter Berücksichtigung von Mensch und Umwelt zu kalkulieren. Ebenso wichtig sind die richtige Kommunikation und Transparenz deiner Preispolitik, um (potenziellen) Kunden offenzulegen, wie deine Preise zustande kommen und um sie somit für die Preise nachhaltiger Produkte zu sensibilisieren. Denn im Endeffekt trägst du als Unternehmen so auch als aufklärende Institution dazu bei, dem Thema Nachhaltigkeit den Raum in der Gesellschaft und bei den Verbrauchern zu geben, den es braucht und verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltige Distributionspolitik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Distributionspolitik beschäftigt sich allgemein gesagt mit der Verteilung der Produkte bzw. Dienstleistungen eines Unternehmens. Konkret geht es dabei zum einen darum, wie die Leistungen zu den Verbrauchern gelangen und zum anderen, wo die Leistungen für die Verbraucher angeboten und über welche Kanäle sie vertrieben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fuer-gruender.de/wissen/existenzgruendung-planen/marketingmix/distributionspolitik/, letzter Zugriff am 02.12.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in diesem Teil des Marketing-Mixes können nachhaltige Aspekte Anwendung finden. Vor allem die Logistik und der Transport von Waren zu den Endverbrauchern und entlang der Lieferkette stellen Faktoren dar, die in vielen Fällen unter der Berücksichtigung von nachhaltigen Kriterien gestaltet bzw. optimiert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertriebswege von Leistungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es um die verschiedenen Arten der Vertriebswege weg, unterscheidet man zwischen dem direkten und dem indirekten Vertrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Direkter Vertrieb ====&lt;br /&gt;
Beim direkten Vertrieb werden die Leistungen eines Unternehmens über eigene Absatzkanäle direkt vom Unternehmen selbst an seine Kunden verkauft. Das ist zum Beispiel möglich über eine eigene Website mit Onlineshop oder auch ein stationäres Geschäft, in dem vor Ort Produkte gekauft werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:''' Ein Landwirt bietet seine Lebensmittel wie Kartoffeln, Möhren und Kohl in seinem eigenen Hofladen an, der sich direkt an seinen Feldern befindet. Zwei Mal pro Woche hat er außerdem einen eigenen Stand auf dem städtischen Wochenmarkt und vertreibt dort ebenfalls Obst und Gemüse – vornehmlich an Endverbraucher. Über eine eigene Website können Lebensmittel außerdem vorbestellt und entweder abgeholt oder geliefert werden. In diesem Fall findet der Vertrieb der Ware ausschließlich zwischen dem Hersteller selbst und den Endverbrauchern statt.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
==== Indirekter Vertrieb ====&lt;br /&gt;
Beim indirekten Vertrieb werden ein oder mehrere Händler in der Vertriebskette zwischengeschaltet, sodass das Unternehmen seine Leistungen nicht direkt selbst an seine Kunden vertreibt, sondern dies über eben diese Händler geschieht. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Unternehmen seine Produkte an einen Großhändler vertreibt, der es wiederum an einen Einzelhändler verkauft, in dessen Geschäften Kunden dann die Produkte des Herstellers kaufen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:''' Der Landwirt verkauft seine Ware neben Hofladen, Wochenmarkt und Website auch über einen Großhändler an Geschäftskunden. So liefert er jede Woche festgelegte Mengen an Lebensmitteln an beispielweise die nächstgelegene Metro. Dort kann seine Ware dann wiederum von Geschäftskunden wie Restaurants, Hotels oder Betriebskantinen für ihren Bedarf eingekauft werden. Der Verkauf findet hierbei über den Großhändler und nicht direkt über den Hersteller selbst statt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berücksichtigung nachhaltiger Aspekte ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort und Kanal, über den Produkte vertrieben werden, kann maßgeblichen Einfluss darauf haben, inwiefern dein Betrieb nachhaltig gestaltet ist. Wenn du deine Leistungen zum Beispiel in eigenen Räumlichkeiten wie einem Geschäft mit Lager anbietest, solltest du dir darüber im Klaren sein, dass du dafür nicht nur Miete zahlst, sondern auch Energie verbrauchst, unter anderem für Heizung, Licht und Strom für elektronische Geräte. Mit einem stationären Geschäft einhergeht auch die Frage, wie Kunden zu deinem Geschäft gelangen, um dort deine Leistungen erwerben zu können. Ist dein Geschäft beispielsweise etwas abgelegen und schwer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, kann man davon ausgehen, dass deine Kundschaft mit dem Auto anfahren wird. Liegen deine Räumlichkeiten hingegen zentral und gut zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV erreichbar, kannst du deinen Kunden damit gleichzeitig die Entscheidung für eine nachhaltige „Anreise“ zu deinem Geschäft erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell spielt beim Thema Nachhaltigkeit in der Distribution die geografische Lage deiner Geschäfte, deiner Lieferanten und Händler eine wichtige Rolle. Soweit es möglich ist, sollte eine regionale Wertschöpfung bevorzugt werden. Je nachdem, welche Produkte und Leistungen du anbietest, kann sich diese Regionalität auf einen sehr engen lokalen Kreis beziehen, in anderen Fällen macht vielleicht aber auch nur eine Eingrenzung auf Europa Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:''' Als Restaurant hast du die Möglichkeit, statt über den Groß- oder Einzelhandel frische Lebensmittel direkt von einem oder mehreren landwirtschaftlichen Betrieben in derselben Stadt zu beziehen, die du für deine Gerichte benötigst. Entsprechende Distanzen beschränken sich dabei wahrscheinlich eher auf ein- oder zweistellige Kilometer. So sparst du in diesem Fall unnötige Zwischenschaltungen von anderen Händlern, deren Logistik sich wiederum auf die Umwelt auswirkt. Hinzuzufügen ist die Tatsache, dass die letzte Stelle in der Kette an Händlern in der Regel die höheren Kosten trägt, verursacht durch zusätzlichen Transport, Logistik und Gewinnmargen. An dieser Stelle eine Vereinbarung mit örtlichen landwirtschaftlichen Betrieben über die regelmäßige Belieferung von Lebensmitteln zu treffen, kann diesen Aufwand effektiv reduzieren.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:''' Wenn du allerdings Kleidung produzierst, wirst du in Deutschland keine Anbaugebiete von Baumwolle finden. An dieser Stelle von Transportwegen in ein- oder zweistelligen Kilometerzahlen zu sprechen, ist utopisch. Hier ist also von völlig anderen Dimensionen als beim Restaurant in einer bestimmten Stadt die Rede. Die für deine Kleidung benötigten Rohstoffe sollten also für eine möglichst nachhaltige Distribution zumindest aus Europa statt aus Asien oder Afrika stammen. So verursachst du zwar im Vergleich zu den Distanzen des Restaurants immer noch ein Vielfaches an CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen durch den Transport der Rohstoffe, kannst diese Emissionen aber immer noch besser kompensieren, als wenn die Rohstoffe einen noch weiteren Weg zu dir zurücklegen müssten.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei solltest du außerdem immer die gesamte Wertschöpfungskette deines Produktes berücksichtigen. Falls das Produkt bis zu Fertigstellung und bis zum Verkauf mehrere Produktionsschritte durchlaufen muss, solltest du darauf achten, dass diese verschiedenen Schritte möglichst nah – in geografischer Hinsicht – aneinander liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:''' Wenn du für dein Bekleidungsunternehmen Bio-Baumwolle aus Indien verwendest, ist es auch empfehlenswert, dass diese Baumwolle auch im selben Land weiterverarbeitet wird. Zumindest solltest du darauf achten, dass die entsprechenden Güter nicht an zu vielen Zwischenstellen landen, wodurch sich dein logistischer Aufwand – und somit auch die Belastung für die Umwelt – erhöht. Dazu kannst du deine Kleidung beispielsweise in Indien bis zur Veredelung anfertigen lassen. Dieser Schritt umfasst unter anderem den Baumwoll-Anbau, die Ernte, die Verarbeitung der Wolle zum Garn sowie das Nähen der Kleidungsstücke. Im Optimalfall finden all diese Schritte in derselben Region statt. Anschließend wird die Ware in einer Sendung direkt zu deinem Standort in Deutschland transportiert, wo du selbst die Veredelung wie Stickereien, Schilder und Drucke anbringst und die Ware aus einem Lager versendest.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im Hinblick auf die Transparenz und den Überblick über durch dein Unternehmen verursachte Emissionen ist eine geografisch nahegelegene Produktion ein großer Vorteil. Denn du solltest immer bedenken, dass sich auch das Verhalten der zwischengeschalteten Unternehmen und Händler darin niederschlägt, wie nachhaltig dein Produkt wirklich ist. Im Endeffekt gilt es, Distanzen und zwischengeschaltete Stellen so gering wie möglich zu halten, um CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen zu senken und den Überblick über den Weg deines Produktes zu behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versand ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Versand von Ware und Gütern werden meist große Mengen an CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen verursacht – zum Beispiel durch die Nutzung von Flugzeug, Schiff oder LKW, um Ware zu transportieren. An dieser Stelle geht es zum einen um den Versand, der direkt von deinem Unternehmen ausgeht und zum anderen um den Transport von Gütern, der in der Verantwortung deiner Lieferanten und Zwischenhändler, also Dritten, liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Versand deiner Leistungen an deine Kunden so nachhaltig wie möglich zu gestalten, hast du mehrere Möglichkeiten, die von der Größe deines Unternehmens, deiner geografischen Lage und deinen Kapazitäten abhängen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Selbst zustellen ====&lt;br /&gt;
Wenn sich dein Unternehmen einen starken regionalen oder sogar lokalen Schwerpunkt seiner Tätigkeiten gesetzt hat und du somit vor allem Kunden in greifbarer Nähe hast, bietet sich eine eigene Zustellung an. Je nach Distanz können Produkte zum Beispiel mit einem Fahrrad, zum Beispiel einem Lastenrad, oder auch mit einem Elektroauto ausgeliefert werden. Diese Option bietet sich zum Beispiel für Restaurants, Imbisse oder kleine Start-Ups an, deren Kundschaft sich in einem überschaubaren Radius befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachhaltige Versandanbieter ====&lt;br /&gt;
Falls der unternehmenseigene Versand aus Gründen der Distanz oder der Kapazitäten nicht in Frage kommt, kann man auf nachhaltige Versanddienstleister zurückgreifen. DHL bietet mit DHL GoGreen nach eigenen Angaben die Möglichkeit an, Pakete ohne Mehrkosten klimaneutral zu versenden. Entstandene Emissionen werden dabei durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten kompensiert. Ebenso nehmen ausliefernde Mitarbeitende auch Pakete, die retourniert werden sollen, kostenlos mit. So sparen sich Privatpersonen und Firmen, die sowieso von DHL beliefert werden, den Weg zur Post. Bis 2050 will das Unternehmen zudem alle logistikbezogenen Emissionen auf Null reduzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dhl.de/de/privatkunden/kampagnenseiten/gogreen.html, letzter Zugriff am 04.12.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; DPD bietet nach eigenen Angaben ebenfalls den Service eines klimaneutralen Versands an, und neben der Senkung des CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Fußabdrucks von Paketen finanziert das Versandunternehmen Projekte für saubere Energie. Die Depots von DPD würden mit Ökostrom betrieben und es würden nach Firmeninformationen Alternativen zur Lieferung mit dem Verbrennungsmotor getestet. In vielen Städten sind bereits Elektrofahrzeuge auf den Straßen unterwegs. Auch der Versanddienstleister GLS versendet nach eigenen Angaben Pakete klimaneutral und ist durch verschiedene Institutionen zertifiziert, unter anderem mit DIN ISO 9001:2015 und DIN ISO 14001:2015.&amp;lt;ref&amp;gt;https://gls-group.eu/DE/de/ueber-uns/nachhaltigkeit/zertifikate, letzter Zugriff am 04.12.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Auswahl eines geeigneten Versandanbieters kann das Produkt auch im letzten Schritt möglichst klimafreundlich versendet werden, wodurch Umweltbelastungen so gering wie möglich gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Option, mit einem nachhaltigen Versandanbieter zu kooperieren, kann außerdem auch mit der Option der unternehmenseigenen Zustellung kombiniert werden. Wenn dein Unternehmen zum Beispiel auch einige Kunden in näherer Umgebung hat, kannst du, statt für den kurzen Weg einen Versanddienstleister zu beauftragen, deine Kunden selbst beliefern. Die Zustellung über größere Distanzen übernimmt dann dein Versanddienstleister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Transport bei vorgelagerten Stufen ====&lt;br /&gt;
Wenn du nicht den direkten Vertriebsweg wählst oder dein Produkt während des Produktionsprozesses mehrere Stufen durchläuft, betrifft der Transport der Ware nicht nur dich als anbietendes Unternehmen, sondern auch diejenigen Unternehmen, die in eben diese verschiedenen Stufen involviert sind. Um eine nachhaltige Distribution gewährleisten zu können, liegt es in deiner Verantwortung, sicherzustellen, dass diese zwischengeschalteten Unternehmen ebenso Maßnahmen für einen möglichst nachhaltigen Transport ergreifen. Nur so bist du in der Lage, die komplette Liefer- und Wertschöpfungskette deiner Leistungen nachhaltig zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du siehst: Es muss gar nicht schwer sein, grünes Marketing zu betreiben und dein Unternehmen nicht nur an Absatz- oder Umsatzzielen zu orientieren, sondern auch an ökologischen Aspekten. Halte dir dabei jedoch immer vor Augen, dass ein Betrieb nicht von heute auf morgen und ohne strategische Vorüberlegungen grünes Marketing implementieren kann. Du solltest deshalb in deinem Nachhaltigkeitsteam in enger Zusammenarbeit mit Führungskräften und der Geschäftsleitung eine nachhaltige und langfristige Strategie erarbeiten, mit der Abläufe und der tägliche Betrieb Schritt für Schritt umweltfreundlicher werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirkung erzeugen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Marketing:_Wie_kann_ich_den_Marketing-Mix_nachhaltig_gestalten%3F&amp;diff=1006</id>
		<title>Marketing: Wie kann ich den Marketing-Mix nachhaltig gestalten?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Marketing:_Wie_kann_ich_den_Marketing-Mix_nachhaltig_gestalten%3F&amp;diff=1006"/>
		<updated>2021-11-28T16:06:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschen-am-Tisch-Analyse-Marketing.jpg|rahmenlos|400px|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Unternehmen betreibt heutzutage Marketing – es richtet sich selbst also möglichst konsequent an den Bedürfnissen des Marktes aus, vor allem an seinen Zielgruppen und auch seinen Wettbewerbern.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/marketing-39435, letzter Zugriff am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben diesen wichtigen, allgemeingültigen Faktoren hat sich in den letzten Jahren aber auch ein Trend zum grünen Marketing entwickelt. Im Folgenden findest du nicht nur eine Erklärung dieses Begriffs, sondern auch praktische Hinweise und Tipps, wie du den Marketing-Mix deines Unternehmens nachhaltiger gestalten kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grünes Marketing - was ist das? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grünes Marketing bezeichnet im Gegensatz zum klassischen Marketing nicht nur die konsequente Ausrichtung des Unternehmens am Markt, sondern auch die Tatsache, dass vor allem auch ökologische und ethische Entscheidungskriterien im Rahmen der Unternehmensführung berücksichtigt werden. Diese Form des Marketings äußert sich meist in der Vermeidung und Verringerung von Umweltbelastungen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.careelite.de/gruenes-marketing/, letzter Zugriff am 05.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Synonym werden auch häufig Begriffe wie Ökomarketing, Umweltschutzmarketing oder ökologieorientiertes Marketing verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile von grünem Marketing ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn grünes Marketing in der Regel mit einem erhöhten Aufwand für das Unternehmen verbunden ist, bringt es dennoch einige Vorteile mit sich, die bei der Entscheidung für oder gegen einen nachhaltigeren Marketing-Mix nicht außer Acht zu lassen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wichtigster Punkt sind die positiven Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu nennen, die ein nachhaltiger Marketing-Mix mit sich bringt. Seien es umweltfreundlichere Verpackungen, Inhaltsstoffe oder Produktionsbedingungen. Auch für Konsument*innen gewinnt das Thema Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung und nicht selten werden Kaufentscheidungen unter der Berücksichtigung von z. B. Umweltschutz und/oder fairen Arbeitsbedingungen getroffen. Gleichzeitig kann das bewusste Kommunizieren von Nachhaltigkeitsaspekten Menschen für das Thema sensibilisieren, die bisher keine Berührungspunkte damit hatten, wodurch Unternehmen auch einem Aufklärungsauftrag nachkommen und gesellschaftlichen Mehrwert leisten. Eine bewusste Positionierung als nachhaltiger Arbeitgeber kann wiederum genutzt werden, um bei potenziellen Bewerber*innen besonderes Interesse zu wecken, die ebenfalls einen Mehrwert für Mensch und Umwelt schaffen möchten und sich mit dem Unternehmen identifizieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konkrete Handlungsempfehlungen für den Marketing-Mix ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltiges Marketing klingt in der Theorie natürlich immer toll, allerdings sollten Worten auch Taten folgen, wobei sich die konkrete Realisierung nicht in jedem Fall einfach umsetzen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dir und deinem Unternehmen den Einstieg in ein nachhaltiges Marketing zu erleichtern, haben wir dir für die jeweiligen Bereiche des Marketing-Mix einige konkrete Handlungsempfehlungen und hilfreiche Hinweise zusammengestellt. Gemeinsam mit deinem Nachhaltigkeitsteam, der Geschäftsführung und den jeweiligen Abteilungen kannst du das Thema Nachhaltigkeit Schritt für Schritt in Prozesse, Projekte und Leistungen integrieren und ihm langfristig die notwendige Bedeutung für das Wirtschaften deines Unternehmens zuschreiben. Dabei sollte dir immer bewusst sein: Nachhaltige Veränderungen passieren nicht über Nacht und erfordern viel Zeit, Engagement, Teamarbeit und letztlich auch Ressourcen – vor allem zeitlich, personell und finanziell. Falls du also deinen Marketing-Mix nachhaltig gestalten möchtest, stelle dir vorher einen konkreten Plan auf und verteile Verantwortlichkeiten und Aufgaben und kalkuliere ein Budget ein. Dabei kann es dir helfen, ein eigenes, internes Nachhaltigkeitsteam aufzustellen. Im ErWiN findest du konkrete Anregungen, wie du bei der [[Wie gründe ich ein Nachhaltigkeitsteam?|Aufstellung eines Teams]] am besten vorgehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltige Produktpolitik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Produktpolitik umfasst alle Aktivitäten eines Unternehmens, die auf die Gestaltung einzelner Produkte oder des gesamten Absatzprogramms gerichtet sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;Scharf et al. (2015): Marketing. Einführung in Theorie und Praxis, Schäffer-Poeschel, 6. Auflage, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem physische Produkte in Form von Ge- und Verbrauchsgütern, die entweder direkt vom Hersteller oder über Absatzmittler, also Händler, zu den Endkund*innen gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Teil des Marketing-Mix beschäftigt sich mit den angebotenen Leistungen des Unternehmens und wird im Folgenden in die Unterpunkte Programmgestaltung, Produktgestaltung und Servicepolitik gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man in Bezug auf eine nachhaltige Gestaltung der Produktpolitik festhalten, dass angebotene Produkte oder Dienstleistungen, die nachhaltig gestaltet werden, zum Schutz unserer Umwelt beitragen und optimalerweise sogar gleichzeitig bestehende Umweltprobleme bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.careelite.de/gruenes-marketing/, letzter Zugriff am 18.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Programmgestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Programmgestaltung beschäftigt sich mit allen „Entscheidungen, die die Zusammensetzung, Überprüfung und Veränderung des gesamten Leistungsprogramms einer Unternehmung betreffen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Scharf et al. (2015): Marketing. Einführung in Theorie und Praxis, Schäffer-Poeschel, 6. Auflage, S. 253&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engeren Sinne sind damit die vom Unternehmen angebotenen Produktbereiche bzw. -arten und die Anzahl der dazugehörigen Artikel gemeint. Diese übergeordnete Programmstruktur hat maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg deines Unternehmens und bedarf einer ständigen Überprüfung und Anpassung an Veränderungen der Markt- und Wettbewerbssituation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bereich der Produktpolitik birgt insofern Potenzial zur Integration von Nachhaltigkeitsaspekten, als dass im ersten Schritt das bisherige oder geplante Leistungsprogramm hinsichtlich nachhaltiger Aspekte hinterfragt werden sollte. Berücksichtigt werden sollten hier grundlegend zunächst, welche Art von Produkten und in welcher Vielfalt diese angeboten werden. An dieser Stelle könnte man als Unternehmen zum Beispiel darüber nachdenken, eine eigene Nachhaltigkeitslinie auf den Markt zu bringen oder (überflüssige), umweltschädliche Produkte oder Produktgruppen, deren Umsatz kompensierbar ist, zu eliminieren bzw. zunächst im Volumen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Ein Unternehmen, das bisher Shampoo, Duschgels und Seife in flüssiger Form produziert und vertreibt, könnte eine neue Produktlinie mit Artikeln in fester Form auf den Markt bringen. Es ist nicht nur ergiebiger, sondern spart auch durch die feste Form Platz ein und kann in Papier bzw. Pappe verpackt werden – im Gegensatz zu flüssigen Produkten, die in Plastikverpackungen verkauft werden. Auch eine eigene Bio-, vegane oder vegetarische Linie als Ableger von bisherigen Produkten kann neue Zielgruppen eröffnen und bisherigen Kund*innen die Entscheidung für nachhaltige Produkte erleichtern.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Produktgestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt geht es um die konkrete Gestaltung der Produkte. Diese schlägt sich in Faktoren wie dem Produkt an sich (z. B. seinen Inhaltsstoffen), seiner Verpackung, seinem Produktnutzen und dem Produktlebenszyklus im allgemeinen nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Produkt selbst'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dein Unternehmen Produkte in Form von physischen Gütern vertreibt, kommt dem Aspekt Nachhaltigkeit eine bedeutende Schlüsselrolle zu. Je nach Produkt solltest du dir einen Überblick über alle enthaltenen Inhaltsstoffe, Rohstoffe und sonstige Materialien, die dafür zum Einsatz kommen, verschaffen. Informiere dich, welche dieser Ressourcen negative Auswirkungen auf die Umwelt haben, zum Beispiel, weil ihre Herstellung oder Gewinnung hohe Mengen an CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen verursacht oder vielleicht auch, weil die Inhaltsstoffe aus endlichen und nur stark begrenzten Rohstoffen bestehen, die dem Planeten nicht entnommen werden sollten. Vielleicht kann das Produkt auch nach der Entsorgung nicht biologisch abgebaut werden und so ein Risiko für die Umwelt darstellen, da es nicht in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt werden kann. Um den Überblick über alle Produkte und Materialien zu behalten, kannst du beispielsweise eine Liste oder Tabelle mit allen Produkten und deren bedenklichen Inhaltsstoffen anfertigen. Im nächsten Schritt kannst du dann gezielt nach Alternativen zu diesen Materialien suchen, die besonders umweltfreundlich sind. Diese Umstellung ist natürlich mit viel Aufwand, vor allem organisatorischem und finanziellem, verbunden. Setze dir daher realistisch umsetzbare Ziele, um deine Produkte Schritt für Schritt umweltfreundlicher zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Viele Unternehmen verfolgen die Idee, mit ihren Produkten nicht nur weniger Rohstoffe und CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; zu verbrauchen, sondern noch aktiver zu werden: Deshalb bestehen mittlerweile viele Produkte aus altem Plastik, das aus den Meeren gefischt wird – zum Beispiel Rucksäcke. Auch Bademode aus altem Polyester, Fischernetzen aus dem Meer und PET-Flaschen tragen dazu bei, als Unternehmen dem Begriff Nachhaltigkeit gerecht zu werden. In kleinen Schritten gedacht kann natürlich zunächst auf recyceltes Material wie Plastik oder Pappe umgestellt werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Produktverpackung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine nachhaltige Produktverpackung birgt nicht nur viele Vorteile für die Umwelt und unser Klima, sondern nimmt auch eine zunehmende Rolle für Kaufentscheidungen von Konsument*innen ein: Laut einer Studie aus dem Jahr 2019 gaben 77 % der Befragten an, dass die Umweltfreundlichkeit einer Produktverpackung Einfluss auf ihre Kaufentscheidung hat.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.procarton.com/wp-content/uploads/2018/10/STM101-Pro-Carton-Brochure-DE.pdf, letzter Zugriff am 19.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin würden 87 % der Befragten dasselbe Produkt eher in einer Kartonverpackung als in Plastikverpackung kaufen und 77 % würden mehr Geld für das Produkt zahlen, wenn seine Verpackung die Umwelt weniger belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein gesagt sind nachhaltige Verpackungen solche, die aus nachwachsenden und/oder recycelbaren Rohstoffen bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-verpackungs-druckerei.de/blog/nachhaltige-verpackungen-so-gehts, letzter Zugriff am 11.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus sollte auch der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Fußabdruck der Verpackungen so gering wie möglich gehalten und im Optimalfall kompensiert werden. Erste Maßnahmen zur Reduzierung der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sind u.a. folgende: Optimiere deine Produktionsprozesse oder suche gezielt nach Lieferanten für deine Verpackungen, die innerhalb Deutschlands und am besten in der Nähe deines Standortes produzieren, um lange Transportwege zu vermeiden. Dasselbe gilt übrigens auch für die für deine Produkte benötigten Materialien und Rohstoffe. Durch recycelbares Material deiner Verpackungen, wie zum Beispiel Karton aus Holz und Gras, kann die Verpackung lange wiederverwendet und die Dauer des Lebenszyklus erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin solltest du auch auf eine passgenaue Größe deiner Verpackung achten. Lass keinen unnötigen Freiraum zwischen Inhalt und Verpackung, der vielleicht sogar mit Füllmaterial ausgestattet werden muss. Das spart Ressourcen und somit auch Geld. Die [https://www.ihk-muenchen.de/de/Service/Umwelt/verpackungen/ IHK München] bietet auf ihrer Website viele weitere konkrete Tipps für eine nachhaltigere Verpackung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Herkömmliche Chips-Tüten sind ein gutes Beispiel dafür, wie nachhaltige Verpackungen nicht aussehen sollten. Oft werden aus psychologischen Gründen Verpackungen künstlich vergrößert, um den Eindruck eines größeren Inhalts zu vermitteln. Dabei handelt es sich allerdings nicht nur um Konsumententäuschung, sondern auch um die Verschwendung wertvoller Ressourcen, wenn man bedenkt, dass pro Tüte ca. ein Drittel der Verpackung eingespart werden könnte. In Verbindung mit nachhaltigen Veränderungen in anderen Bereichen der Produktpolitik kann natürlich auch über nachhaltigere Materialien der Verpackung, wie zum Beispiel Papier bzw. Pappe, nachgedacht werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herstellung und Versand'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Herstellung und der Versand deiner Produkte können echte Klimakiller sein. Versuche daher, Lieferanten mit kurzen Lieferwegen zu deiner Firma zu finden, um weite Transportwege per Schiff, Flugzeug oder LKW zu vermeiden. Bei der Herstellung selbst kannst du bei stromintensiven Prozessen über den Einsatz von erneuerbaren Energien nachdenken oder bei der Auswahl des herstellenden Unternehmens auf den Faktor Ökostrom achten. Schau dir dazu auch unsere [[Strom sparen: Wie können wir im Büro Energie einsparen?|Tipps zum Stromsparen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''  &lt;br /&gt;
''Bei stromintensiven Produktionsstätten ist der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß besonders hoch. Eine Umstellung auf Ökostrom stellt sicher, dass diese benötigte Energie aus nachhaltigen Quellen stammt. Wenn Materialien oder auch das komplette Produkt von einer anderen Stelle bezogen werden müssen, sollte auf die Länge der Transportwege geachtet werden. Suche also gezielt nach z. B. Druckereien für deine Produktverpackungen, die sich möglichst nah an deinem Unternehmen / deinem Logistikzentrum etc. befinden, um den CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß der Transportwege so gering wie möglich zu halten.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Produktnutzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennbar, kann auch der Nutzen eines Produktes nachhaltig sein. Der Produktnutzen beschreibt dabei einen Vorteil, durch den Konsument*innen ein bestimmtes Bedürfnis befriedigen können. Dabei unterscheidet man zwischen Grundnutzen, Zusatznutzen, Erbauungsnutzen und Geltungsnutzen. Einen sozialen oder ökologischen Nutzen in deine Leistung bzw. dein Angebot zu integrieren, kann dir dabei helfen, dich nachhaltiger aufzustellen, diesen Aspekt gleichzeitig nach außen zu tragen und deine Marke oder dein Unternehmen dadurch zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem bestehenden Produktprogramm und Sortiment bietet sich zum Beispiel ein nachhaltiger Aspekt als Zusatznutzen an. Dieser kann sich u. a. in konkreten Bestandteilen deines Produktes äußern (Materialien aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft, Fair Trade etc.) oder indem der Kauf dieses Produktes mit einer bestimmten Handlung verknüpft ist, zum Beispiel mit der Pflanzung eines Baums oder mit einer Spende an ein Klimaschutzprojekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls neue Produkte oder Leistungen in Planung sind, sollten Nachhaltigkeitsaspekte von Anfang an bei der Entwicklung des Produktnutzens berücksichtigt und fest in diesen integriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Beim Kauf eines Produktes oder bei Inanspruchnahme einer Dienstleistung spendet das Unternehmen an eine Umweltorganisation, die für diesen Kauf einen Baum pflanzt und so die weltweite Aufforstung stärkt. Durch diesen Kauf erlangen Kund*innen also einen sozialen Zusatznutzen, indem sie damit etwas Positives bewirken.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Produktlebenszyklus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Produktlebenszyklus beschreibt den typischen Kreislauf, den ein bestimmtes Produkt deines Unternehmens durchläuft und der mittlerweile von der Herstellung bis zur Entsorgung reicht. Standen vor einiger Zeit noch Kosten und Funktionalität des Produktes im Vordergrund, spielen mittlerweile auch soziale und ökologische Faktoren im Zyklus eine wichtige Rolle. Unternehmen sollten also nicht nur auf die Wirtschaftlichkeit ihrer Leistungen achten, sondern auch darauf, dass diese Leistungen einen „möglichst geringen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Aufwand bei höchstmöglichem Nutzen“ haben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ethiks.de/2017/05/05/produktlebenszyklus-nachhaltig-gestalten/, letzter Zugriff am 28.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesen Prozess nennt man auch Life Cycle Design. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret kann sich diese nachhaltige Gestaltung des Produktlebenszyklus wie folgt äußern: Fertige dir in deinem Unternehmen zu Beginn Checklisten an, mit denen du deine Produkte und deren Lebenszyklus auf Nachhaltigkeit und Potenzial zur Optimierung überprüfen kannst. Angefangen bei der Herstellung deiner Leistung ist das Vermeiden und Reduzieren der Nutzung von endlichen, schädlichen, wertvollen Rohstoffen ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie. Überprüfe daher, welche Materialien konkret für deine Leistungen verwendet werden und inwiefern sie schädliche Auswirkungen für Mensch und/oder Umwelt verursachen. Unter Abwägung von Kostenaspekten kann an entsprechenden Stellen nach nachhaltigeren Alternativen gesucht werden. Vor allem langlebige, recycelbare und biologisch abbaubare Materialien gelten als besonders nachhaltig. Auch Maschinen und andere Hilfsmittel für die Produktion deiner Produkte sollten auf solche Aspekte überprüft werden. Dadurch kannst du nicht nur die Haltbarkeit deiner Produkte verlängern, sondern sie können nach Abnutzung entweder recycelt und wiederverwendet werden oder biologisch und somit umweltfreundlich abgebaut werden. So können auf Dauer knappe, wertvolle oder auch schädliche Rohstoffe der Erde eingespart werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Um selbst vertriebene Produkte so lange im Kreislauf zu halten wie möglich, können Unternehmen ihren Kund*innen die Möglichkeit geben, gebrauchte Produkte wie alte Elektrogeräte oder getragene Mode kostenlos im Geschäft abzugeben oder einzusenden. Aus diesen Teilen können dann wiederum neue entstehen oder Einzelteile möglichst effizient wiederverwertet werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Produktinnovation'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im Bereich der Nachhaltigkeit werden seit einigen Jahren viele Märkte durch unterschiedlichste Startups und kleine Unternehmen mit innovativen Produkten und umweltfreundlichen Lösungen bereichert. Im Mittelpunkt dieser Unternehmungen wird meist der Profit unter der Bedingung eines nachhaltigen Wirtschaftens ohne Belastung von Mensch und Umwelt gesehen. Bei Unternehmen, die lange am Markt bestehen, kann es allerdings auch schwierig sein, zusätzlich zu Veränderungen am bestehenden Produktprogramm auch noch Raum für Produktinnovationen zu schaffen. Wir möchten dir deshalb im Folgenden einige Anreize und Hinweise geben, um euch im Unternehmen die Ideenfindung für eine nachhaltige Produktinnovation mit Mehrwert zu erleichtern oder euch dazu motivieren, sich vermehrt mit diesem Thema zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Technologien im Bereich der Nachhaltigkeit bieten ein großes Potenzial für Produktinnovationen, die umweltfreundlich sind. Die Erfindung des Elektroautos kann ebenso als Innovation bezeichnet werden wie derzeitige Forschungen und Techniken mit Wasserstoff, Solarzellen und Biomasseheizkraftwerke. In Kombination mit anderen Produkten können neue Ideen entstehen: Solarpowerbanks, Solardachziegel, Rucksäcke aus Meeresplastik oder auch ein Sodastream, der einzelne PET-Flaschen überflüssig macht.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Quellen zur Ideenfindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! interne Quellen !! externe Quellen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kundendienst&amp;amp;shy;berichte || Kunden-, Experten-, Händler&amp;amp;shy;befragungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kundenanfragen und -beschwerden || Konkurrenz&amp;amp;shy;beobachtung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorschläge aus F&amp;amp;E und anderen Abteilungen || Internetrecherchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Befragung der Außendienst-MA || Erfinder &amp;amp; Lizenzgeber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebliches Vorschlagswesen || Forschungsinstitute und Technologie&amp;amp;shy;berater&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Marketing- und Innovations&amp;amp;shy;berater&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten zur Ideenfindung für neue, nachhaltige Produkte sind zum Beispiel Brainstorming, Reizwortanalysen, Checklisten oder auch Design Thinking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servicepolitik === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weiterer Unterpunkt der Produktpolitik sollte auch die Service-Politik eines Unternehmens berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang können nicht nur die Kundenzufriedenheit gesteigert und somit die Kundenbindung gestärkt werden, sondern du kannst als Unternehmen auch eine möglichst lange Lebensdauer bzw. Haltbarkeit deiner Leistungen gewährleisten. So trägst du u. a. aktiv dazu bei, dass möglichst viele Produkte wiederverwendet werden können. Dadurch sparst du Ressourcen und kannst diese zum Beispiel durchs Recycling wieder in den Kreislauf zurückführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind Serviceleistungen immaterielle Leistungen, die die Primärleistung unterstützen und somit den Kundennutzen steigern. Sie können sich sowohl auf den/die Endverbraucher*in als auch auf den Geschäftskundenbereich beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Tabelle findest du einige Punkte – sowohl kaufmännischer als auch technischer Art –, anhand derer du deinen Service nachhaltiger gestalten kannst. Das reicht von der Beratung vor dem eigentlichen Kauf oder der Nutzung über die Unterstützung deiner Kund*innen während der Nutzung bis hin zu Informationen dazu, wie man mit den Produkten nach der Nutzung umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Kaufmännische Services&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vor Nutzung !! Während Nutzung !! Nach Nutzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kaufmännische Beratung, Testlieferung, Kosten&amp;amp;shy;voranschlag || Schulung, Anleitung, Ersatzteil&amp;amp;shy;versorgung || Infos über Neu&amp;amp;shy;entwicklungen und Entsorgungs&amp;amp;shy;möglichkeiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Technische Services&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vor Nutzung !! Während Nutzung !! Nach Nutzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Technische Beratung, Altgerät&amp;amp;shy;mitnahme zum Recycling || Technische Einweisung, Installation, Reparatur, Wartung || Erweiterung, Abbau, Entsorgung, fachgerechte Demontage, Re- oder Upcycling&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Kaufmännischer Service kann dabei helfen, dass Produkte nach konkretem Bedarf gekauft und so behandelt werden, dass sie möglichst lange in Gebrauch bleiben. In technischer Hinsicht können eine Einweisung und eine sachgerechte Installation, Reparatur sowie Wartung ebenso dafür sorgen, dass das Produkt lange und reibungslos genutzt werden kann. Um zum Beispiel eine unsachgemäße Entsorgung von Elektroaltgeräten zu vermeiden, kann eine Abholung und Entsorgung durch das Unternehmen angeboten werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oben aufgeführten Hinweise und Empfehlungen beziehen sich sowohl auf das bestehende Leistungsprogramm als auch neue Leistungen oder die Überarbeitung von bestehenden Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kannst du bereits viele Hinweise in dein bestehendes Programm integrieren, sie aber auch von Anfang an bei anstehenden, geplanten Produktneuheiten berücksichtigen und sie aktiv in den Gestaltungsprozess einbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltigkeit in der Kommunikationspolitik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne eines gelungenen und stimmigen Marketing-Mixes sollte sich der Aspekt der Nachhaltigkeit auch in der Kommunikationspolitik deines Unternehmens widerspiegeln. Immerhin rückt die Bedeutung von Nachhaltigkeit gerade im Bereich von Unternehmen zunehmend in den Vordergrund und Konsumenten erwarten heutzutage ein Mindestmaß an Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen sollten, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Eine authentische und vor allem transparente Kommunikation kann dazu beitragen, relevanten Zielgruppen bzw. der Öffentlichkeit glaubhaft die nachhaltigen Bemühungen des eigenen Unternehmens darzustellen. In diesem Zusammenhang bildet „glaubhaft“ das entscheidende Stichwort, ebenso wie „transparent“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Konsumenten werden nicht nur fordernder in Bezug auf Nachhaltigkeitsmaßnahmen, sondern auch kritisch. Grund dafür ist das sogenannte Greenwashing, das zum Leid tatsächlich nachhaltig agierender Unternehmen immer wieder vor allem in großen Konzernen zum Einsatz kommt. Dabei wird Endverbrauchern auf beschönigende Art und Weise kommuniziert, dass das Unternehmen bestimmte Maßnahmen ergreift, um Klimaschutz zu betreiben. Im Endeffekt sind diese Aussagen oft nichts weiter als leere Worthülsen, mit denen Tatsachen besser dargestellt werden als sie eigentlich sind. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, die tatsächlich und realistisch nachhaltige Maßnahmen umsetzen, dies auch glaubhaft und transparent zu kommunizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine erfolgreiche nachhaltige Kommunikation im Unternehmen lassen sich an dieser Stelle zwei unterschiedliche Fragestellungen herausarbeiten, die jedes Unternehmen für sich beantworten sollte, das beabsichtigt, seine Nachhaltigkeit nach außen zu tragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1) Wie kommuniziere ich, dass ich ein nachhaltiges Unternehmen bin?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2) Wie kommuniziere ich nachhaltig?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Frage beschäftigt sich damit, welche Maßnahmen man als Unternehmen ergreifen kann, um relevanten Stakeholder-Gruppen zu zeigen, dass man nachhaltig ist. Hier geht es eher um Plattformen, Botschaften und wie du diese nach außen tragen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Frage hingegen zielt darauf ab, wie man eben diese und auch die Kommunikation abseits von Imageaspekten an sich nachhaltig gestalten kann, um tatsächlich einen authentischen und realistischen Eindruck in der Öffentlichkeit zu hinterlassen. An dieser Stelle fokussieren wir uns eher darauf, wie der Prozess bzw. die Kommunikation an sich möglichst nachhaltig gestaltet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kommuniziere ich, dass ich ein nachhaltiges Unternehmen bin? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Unternehmen ergreift Maßnahmen, um im laufenden Betrieb CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen einzusparen und kompensiert regelmäßig unvermeidbare Emissionen durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten? Perfekt! Aber woher sollen deine relevanten Zielgruppen wie Kunden, Wettbewerber oder Lieferanten wissen, dass dein Betrieb nachhaltig gestaltet ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier lautet das Stichwort: Kommunizieren. Trage deine Botschaften, Erfolge und Entwicklungen nach außen und lass deine Zielgruppen daran teilhaben. Vergiss dabei bitte nicht – unabhängig von den Plattformen, die du nutzt – glaubhaft zu kommunizieren. Dazu gehört zum Beispiel das regelmäßige Nennen von Zahlen und Fakten, die die nachhaltige Arbeit in deinem Unternehmen betreffen. Das können bestimmte KPIs wie C0&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen, der Energieverbrauch oder der Sprit der Dienstwagen sein. Wichtig ist einfach, dass deine Zielgruppen die Möglichkeit haben, sich ein genaues Bild von deinen Fortschritten etc. zu machen und zu vergleichen.&lt;br /&gt;
Zur Kommunikation hast du u. a. folgende Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Nachhaltigkeitsbericht ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für manche Unternehmen schon verpflichtend, veröffentlichen auch viele andere Unternehmen freiwillig einen Nachhaltigkeitsbericht, der die ökologischen, ökonomischen und sozialen Entwicklungen des Unternehmens innerhalb eines Jahres offenlegt. Vor allem für den B2B-Bereich, also deine Geschäftskunden, aber auch für Lieferanten, Partner, die Presse oder die allgemeine Öffentlichkeit bietet der Nachhaltigkeitsbericht eine seriöse Quelle, über die sich Interessierte über dich und dein Unternehmen informieren können. Gleichzeitig kannst du in einem ganz offiziellen Rahmen zeigen, welche Erfolge dein Unternehmen bereits erzielen konnte und welche Maßnahmen in Planung sind. Den Bericht kannst du entweder drucken lassen und an einen ausgewählten Verteiler senden oder auf deiner Website als PDF zum Download zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Online Marketing ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Website'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf deiner Website kannst du eine eigene Unterseite rund ums Thema Nachhaltigkeit in deinem Unternehmen integrieren. Vergiss nicht, auch einen entsprechenden Hinweis auf der Startseite zu platzieren, um Nutzer deiner Website gleich auf das Thema aufmerksam zu machen. So verankert sich dein nachhaltiges Image schnell in den Köpfen deiner Zielgruppe. Wenn du genug Input und Informationen zur Verfügung hast, bietet sich auch ein eigener Blog auf der Website an. Hier kannst du regelmäßig über deine nächsten Schritte, Erfolge und auch Herausforderungen berichten, die ein nachhaltiger Betrieb mit sich bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Social Media'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Social Media hat sich zu einem wichtigen Medium zur Kommunikation zwischen Unternehmen und Endverbrauchern bzw. Kunden entwickelt. Nutze die kostenlose Möglichkeit und deine Reichweite und halte deine Abonnenten dort auf dem Laufenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutze die Vorteile der verschiedenen Plattformen für dein Unternehmen und tritt am besten direkt in den Dialog mit deinen Followern. Plattformen wie Instagram, Facebook und LinkedIn eignen sich hervorragend dafür, deinen relevanten Zielgruppen anhand persönlicher Einsichten zu zeigen, dass bei dir im Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielt. Mit gezielten Fragen und aktivierenden Elementen kannst du deine Abonnenten gleichzeitig zur Interaktion auffordern und so Meinungen, Kritik und Wünsche an deinem Unternehmen einholen und dem Thema Nachhaltigkeit bewusst Raum in deinen Beiträgen und/oder den Kommentaren geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei kannst du auch je nach Plattform verschiedene Schwerpunkte legen: LinkedIn eignet sich bestens zur Akquise neuer Kunden, Geschäftspartner, Investoren und auch Mitarbeitenden. Zeige dich hier von deiner seriösen Business-Seite und gib vor allem faktenbasierte Einblicke in die Nachhaltigkeitsmaßnahmen deines Betriebes. Auf Instagram erreichst du eine etwas jüngere Zielgruppe, die eher auf der Suche nach Unterhaltung als nach Business-Kontakten ist. Hier eignen sich interaktive Elemente, Humor und ein persönlicher Umgang besser für deine Zielgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sponsoring ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Sponsoring unterstützt ein Unternehmen zum Beispiel einen Verein oder eine Organisation finanziell, materiell oder in Form von Dienstleistungen. Im Gegenzug dazu erhält das Unternehmen eine Leistung, die meist auf die Kommunikationsziele des Unternehmens abzielt – so können Vereine oder Organisationen zum Beispiel Werbeflächen zur Verfügung stellen. Diese Struktur kannst du gewinnbringend für dein Unternehmen einsetzen: Wenn du zum Beispiel ein Unternehmen mit starkem lokalen oder regionalen Fokus bist, kannst du beispielsweise eine ansässige Organisation zum Klimaschutz unterstützen, etwa durch einen Geldbetrag, durch Sachspenden oder durch direkte Unterstützung deiner Mitarbeitenden. Im Gegenzug erhältst du zum Beispiel Platz für deine Anzeige im Magazin der Organisation oder du kannst kostenlos Flyer (oder auch deinen Nachhaltigkeitsbericht) in den Räumlichkeiten auslegen. In etwas anderer Form könnte die Gegenleistung natürlich auch aus einer fachlichen Beratung zur Optimierung des Betriebes hinsichtlich nachhaltiger Aspekte bestehen, die du von dem Experten der Organisation erhältst. In jedem Fall profitieren beide Seiten von der gegenseitigen Unterstützung – in welcher Art auch immer. Behalte dabei allerdings immer im Hinterkopf: Sponsoring funktioniert meist nur, wenn ein inhaltlicher Zusammenhang zwischen dem Sponsor und der gesponserten Institution gegeben ist. Wähle deshalb diejenige Institution sorgfältig aus, die in inhaltlichem Zusammenhang zu deinen Nachhaltigkeitsmaßnahmen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Event ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahren veranstaltet die Rügenwalder Mühle als mittlerweile unkonventioneller Fleischhersteller regelmäßig einen Talk bzw. eine Diskussionsrunde zu einem bestimmten Thema aus der Nahrungsmittelbranche und der Ernährung mit ausgewählten Personen. Als Live-Event können Zuschauer vor Ort dabei sein oder das Ganze digital per Livestream mitverfolgen. Bemühungen wie diese können zeigen, wie wichtig dem Unternehmen bestimmte Themen sind – zum Beispiel das nachhaltige Wirtschaften. Denn anders als beim Nachhaltigkeitsbericht oder starren Zahlen auf der Website können Events mit Interaktion, Spannung und persönlicher Begegnung verbunden sein und das Thema Nachhaltigkeit im Unternehmen auf einem ganz anderen Level erfahrbar und vor allem greifbar machen. Das kann zum Beispiel ein Tag der offenen Tür sein, bei dem Einblicke in die Produktion und den Arbeitsalltag gegeben werden. Oder Gewinner eines Gewinnspiels erhalten einen Gutschein für eine Probefahrt mit einem der E-Autos der Dienstflotte. So können sich Interessierte live und in Farbe direkt vor Ort einen Überblick über die tatsächliche Situation im Betrieb verschaffen. Ein weiterer Pluspunkt: Statt leerer Worthülsen setzt du Worte in Taten um und kannst tatsächlich und auf spannende Weise zeigen, wie nachhaltig du tatsächlich bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Klassische Werbung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach vorhandenem Budget für deine Kommunikationsmaßnahmen bieten sich auch Instrumente der klassischen Werbung an, zum Beispiel ein Imagespot im TV, ein Radiospot im lokalen Sender oder eine Out-of-Home-Kampagne mit Plakaten und Postern an öffentlichen Stellen wie Bushaltestellen und Hauswänden. Da diese Maßnahmen im Vergleich zu den oben genannten Maßnahmen in der Regel ein relativ hohes Budget erfordern, sollte in deinem Unternehmen abgewogen werden, ob es Sinn macht, einen hohen Geldbetrag in diese Maßnahmen zu investieren, die im Endeffekt auch höhere Streuverlust mit sich bringen. Eventuell würde sich eine gut angelegte Online Marketing Kampagne mit Schwerpunkt auf Suchmaschinen und Social Media Plattformen eher rentieren, da du deine Zielgruppen genauer bestimmen, deine Werbemittel anpassen und die Kampagne stetig optimieren kannst. Mit Tracking kannst du außerdem den Erfolg der Kampagne messbar machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kommuniziere ich nachhaltig? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein einheitliches Bild deines Unternehmens abzugeben, sollten deine Worte und Taten übereinstimmen. Das heißt: Zu kommunizieren, dass man als Unternehmen nachhaltige Bemühungen anstellt, dann aber jede Woche störende Werbebriefe und Unmengen an Papierkram per Post versendet, stößt meist auf Unverständnis, löst Verwirrung aus und provoziert vielleicht sogar Wut beim Endverbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es darum geht, möglichst nachhaltig zu kommunizieren, lautet die Devise deshalb wie so oft: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. Denn eins ist klar: Je mehr Aufwand, Zeit und Geld du in deine Kommunikation steckst, desto mehr Ressourcen verbrauchst du in der Regel auch. Außerdem: &lt;br /&gt;
Das gilt nicht nur für physische Güter wie klassische Printmedien (z. B. Flyer oder Kataloge), sondern auch für nicht auf den ersten Blick erkennbare Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel: Allein durch das Surfen im Internet verursachen wir in Deutschland jährlich etwa 24 Millionen Tonnen CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.br.de/radio/bayern1/email-co2-100.html, letzter Zugriff am 26.10.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Denn um die immer weiter steigende Anzahl an Internetnutzern und Suchanfragen zu bewältigen, benötigen die riesigen Rechenzentren weltweit Unmengen an Energie. Auch ein prall gefülltes Mail-Postfach muss auf irgendeinem Server gespeichert sein, der ebenfalls Strom verbraucht. Natürlich können und sollen wir deshalb nicht aufs Googeln und auf Mails verzichten, jedoch sollte klar sein: Je intensiver wir diese Funktionen nutzen, desto höher ist der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Fußabdruck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Beispiel: Statt also mehrmals pro Woche einen Newsletter an deine Abonnenten rauszuschicken, sammle lieber die wichtigsten Meldungen, Tipps und Infos und versende sie gesammelt in einem Newsletter einmal pro Woche oder vielleicht auch nur einmal im Monat. Das ist übrigens auch ein guter Zeitpunkt, um einen Blick auf die Verteiler-Liste des Newsletters zu werfen und Karteileichen und Rückläufer auszusortieren. Zu viele Newsletter werden im Übrigen auch sehr schnell als störend von den Adressaten empfunden und ehe du dich versiehst, erhältst du Abmeldungen vom Newsletter.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachhaltige Printprodukte ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade Werbemittel aus Papier wie Flyer, Broschüren und ganze Kataloge werden in der  Öffentlichkeit immer kritischer gesehen. Unser Konsum an Papier ist hoch und steigt weiter an. Dem gegenüber stehen aber immer knapper werdende Rohstoffe – allen voran Holz, das nicht so schnell nachwachsen kann, wie es verbraucht wird. Alternativen zu Frischfaser zu finden und zu nutzen, ist für Unternehmen deshalb nicht nur in der Zukunft, sondern heute schon enorm wichtig. Denn komplett auf Printmedien zu verzichten, wird für viele Unternehmen nicht funktionieren und findet bei einem Großteil der Bevölkerung auch keine Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die momentan einfachste und effizienteste Lösung ist deshalb die Nutzung von Recyclingpapier für deine Printprodukte. Dieses besteht aus Altpapier, das dank des guten Abfallsystems in Deutschland gesammelt und neu aufbereitet wird. Das spart nicht nur Holz als Ressource, sondern auch Wasser, Energie und CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen, da Holz nicht extra in weit entfernten Ländern abgeholzt, transportiert und von Neuem verarbeitet werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die genutzte Farbe zum Drucken entscheidet darüber, ob dein Printprodukt wirklich nachhaltig ist oder nicht. Die meisten herkömmlichen Farben für den Druck enthalten nämlich schädliche Chemikalien, nicht abbaubare Bindemittel und Mineralöle. Auch die Deinkbarkeit, also die Farbentfernbarkeit vom Printprodukt ist besonders im Hinblick auf die Wiederverwertung von Papier ein wichtiger Aspekt, der bei der Wahl der Druckfarbe berücksichtigt werden sollte. Eine Alternative sind hier Farben auf Pflanzenölbasis. Sie sind nicht nur nachwachsend, sondern leicht abbaubar und wasserlöslich. Darüber hinaus können diese Farben leicht und ohne Rückstände entfernen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl des passenden Papiers und der Farbe kannst du dich am besten an Experten wenden, die dich unabhängig und seriös beraten. Eine Orientierung bieten dir auch Siegel bzw. Zertifizierungen wie der Blaue Engel, EMAS, DIN ISO 14001:25, DIN ISO 5001:2018 sowie das Das EU ECOLABEL 053 für Printprodukte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachhaltige Werbemittel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltigkeit und ein hoher Verbrauch an Ressourcen stehen oft im Gegensatz zueinander. Deshalb solltest du vor allem mit Maßnahmen sparsam umgehen, die viele materielle Ressourcen erfordern. Wenn du trotzdem nicht auf Werbemittel verzichten möchtest - zum Beispiel für deine Kunden, Mitarbeiter oder potenziellen Geschäftspartner -  sind nachhaltige Werbemittel eine tolle Alternative und der Beweis dafür, dass man auch umweltbewusst schenken kann. Die Möglichkeiten reichen von nachhaltig produzierten Tassen, Kugelschreibern und Fruchtgummis über Samentütchen zum Einpflanzen bis hin zu Baumspenden, für die je nach Betrag ein oder gleich mehrere Bäume gepflanzt werden. Lies dazu gerne unseren [[Werbemittel: Was können Firmen in Bezug auf Nachhaltigkeit praktisch umsetzen?|Artikel zu nachhaltigen Werbemitteln]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens: Falls du noch mehr Details zu der Art und Weise deiner Nachhaltigkeitskommunikation benötigst, schau doch mal in [[Kommunikation: Wie tragen wir unsere Nachhaltigkeitserfolge nach außen?|diesen Artikel]] von uns rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltige Preispolitik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Preispolitik stehen Unternehmen vor der Aufgabe, ihre angebotenen Leistungen in Form von Produkten oder Dienstleistungen mit angemessenen Preisen auszuzeichnen. Dabei müssen stets alle Faktoren berücksichtigt werden, die ausschlaggebend für den Endpreis sind. Dazu zählen Herstellungskosten – zum Beispiel aufgrund von Rohstoffen und Personal –, Kundenwünsche, Produkteigenschaften und die Preise der Wettbewerber. Welche konkreten Preisstrategien verfolgt werden, hängt ebenfalls von Kunden, Wettbewerb und dem allgemeinen Markt ab, auf dem sich das Unternehmen befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bwl-lexikon.de/wiki/preispolitik/, letzter Zugriff am 25.11.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien belegen, dass immer mehr Endverbraucher mittlerweile bereit sind, für nachhaltige Produkte entsprechend mehr Geld auszugeben, wenn sie wissen, dass das Produkt z. B. unter fairen Arbeitsbedingungen und ohne Kinder- oder Zwangsarbeit hergestellt wurde oder aus biologischem Anbau stammt und keine bedenklichen Chemikalien enthält. Rund 18 % Mehrkosten würden die bereitwilligen Verbraucher für nachhaltige Produkte in Kauf nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.n-tv.de/ticker/Ein-Drittel-wuerde-fuer-nachhaltige-Produkte-mehr-bezahlen-article22899914.html, letzter Zugriff am 26.11.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen sollten sich deshalb – nicht nur, aber auch – an der Preisbereitschaft ihrer Kundschaft orientieren und ihre Preise entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Betrieb entsprechend anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preise nachhaltig gestalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter einer nachhaltigen Preisgestaltung versteht man eben jene, die nicht nur die Gewinnmaximierung des eigenen Unternehmens anstrebt, sondern ein nachhaltiges Wirtschaften in all seinen Formen berücksichtigt. Konkret bedeutet dies, dass Unternehmen in den finalen Preis ihrer Leistungen verschiedene Faktoren einkalkulieren müssen; ebenso sollte diese Kalkulation möglichst langfristig und vorausschauend angelegt sein, um eine bessere Planungssicherheit zu gewährleisten. Produktionskosten für nachhaltige Prozesse, Rohstoffe und benötigte Materialien wie Maschinen gehören ebenso dazu wie Energiekosten, Personalkosten, die fairen Arbeitsbedingungen entsprechen, sowie Puffer für Unvorhersehbares, um eine dauerhafte und stabile, nachhaltige Wertschöpfungskette sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sollte man auch folgende Tatsache nicht außer Acht lassen: Nachhaltige Produkte müssen nicht zwangsläufig teurer sein als konventionelle. Oft können durch nachhaltige und ressourcenschonende Herstellungsprozesse nämlich effektiv große Mengen an Wasser, Energie und Rohstoffen eingespart werden, was wiederum finanzielle Einsparungen für Unternehmen mit sich bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''&lt;br /&gt;
Chipstüten sind das Paradebeispiel, wenn es um ineffiziente Verpackungen geht. Bei diesen künstlich vergrößerten Verpackungen handelt es sich um einen psychologischen Trick, indem suggeriert wird, dass eine so große Tüte vermeintlich mehr Inhalt enthält, als es tatsächlich der Fall ist. Unternehmen, die sich bewusst für einen nachhaltigen Vertrieb entscheiden möchten, werden feststellen, dass diese Art von Verpackung nicht nur Verbraucher täuscht, sondern auch zusätzliche Kosten verursacht, die sich durch eine dem Inhalt angepasste Verpackung deutlich senken lassen. Eine Studie hat ergeben, dass in Deutschland jährlich rund 1,4 Millionen Mülltonnen an Verpackungen eingespart werden könnten, wenn Hersteller eben solcher Produkte die Verpackungen der Menge des Inhalts anpassen würden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/kennzeichnung-und-inhaltsstoffe/mogelpackungen-tricks-mit-luft-und-doppeltem-boden-11707, letzter Zugriff am 25.11.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese 1,4 Millionen Mülltonnen Verpackungsmüll einzusparen, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch das Budget von produzierenden Gewerben.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''&lt;br /&gt;
Viele Materialien aus der Modeindustrie werden unter Bedingungen hergestellt, die für Mensch und Umwelt schädlichen sind. Allein für ein T-Shirt aus konventioneller Baumwolle werden ca. 2.000 Liter Wasser benötigt, hauptsächlich für den Anbau von Baumwolle unter Einsatz von gefährlichen Pestiziden und Chemikalien.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.welt.de/welt_print/wissen/article6839727/2000-Liter-Wasser-fuer-ein-T-Shirt.html, letzter Zugriff am 24.11.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anbau von Bio-Baumwolle hingegen braucht 91 % weniger Frischwasser, da zum Beispiel Regenwasser zum Anbau genutzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;https://utopia.de/ratgeber/bio-baumwolle-wissenswertes/, letzter Zugriff am 24.11.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein T-Shirt aus Bio-Baumwolle benötigt im Vergleich also statt 2.000 Litern Wasser nur ca. 180 Liter. Vor allem angesichts des globalen Wassermangels kommt einem ressourcenschonenden Produktionsprozess in diesem Fall nicht nur eine kostenrelevante, sondern auch eine nachhaltige Bedeutung zu.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beispiele zeigen Potenziale auf, in welchen Bereichen sich Kosten einsparen lassen können, sodass Verbrauchern keine exorbitanten Preise für nachhaltige Leistungen abverlangt werden müssen. Maßnahmen wie Einsparungen an Verpackungsmaterialien, Nutzung nachhaltiger Rohstoffe aus dem Recycling, Verzicht auf Informationen in Papierform und auch der Umstieg auf selbst erzeugten Strom durch eine Photovoltaik-Anlage können zwar einmalig höhere Kosten verursachen, die sich aber langfristig amortisieren und sowohl dem Budget als auch der Umwelt zugute kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preise nachhaltig auszeichnen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter einer nachhaltigen Preispolitik versteht man nicht nur eine nachhaltige Gestaltung der Preise, sondern auch das Demonstrieren einer offenen und transparenten Preispolitik nach außen. Viele Verbraucher sind bereit, höhere Beträge für nachhaltige Produkte zu zahlen – unter der Voraussetzung, dass auch nachvollziehbar ist, aus welchen Faktoren und Kostenstellen sich dieser Gesamtpreis zusammensetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Forderung sollte eine nachhaltige Preispolitik möglichst gut nachkommen und Preise transparent aufschlüsseln. Das Fair-Fashion-Unternehmen Salzwasser beispielsweise geht mit gutem Beispiel voran und schlüsselt den Gesamtpreis verschiedener Produkte nach Kategorien und Kostenträgern auf. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In einem Oberteil zum finalen Verkaufspreis von 80 Euro stecken zum Beispiel 23 % Produktionskosten, die sich wiederum aus Löhnen der Herstellenden, Materialien, Transport und anderen Faktoren zusammensetzen. Weitere 20 % des Verkaufspreises ergeben sich aus dem Lohn der Mitarbeitenden; dazu kommen Steuern, Logistik, Marketing, Zahlungen und ein prozentualer Anteil an Spenden an Umweltschutzprojekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann jede Person genau verfolgen, in welche Prozesse und Bereiche ihr ausgegebener Betrag investiert wird und man kann besser nachvollziehen, welche Kosten überhaupt hinter so einem Produkt stecken. Dies wiederum zeigt deutlich, dass zum Beispiel T-Shirts für 4,99 Euro niemals unter nachhaltigen und fairen Bedingungen produziert werden können, ohne dass innerhalb dieser Produktionskette jemand anderes dafür den Preis zahlen muss – im übertragenden Sinn. Verbraucher bekommen dadurch ein Verständnis für den tatsächlichen Wert eines Produktes und können für solche, wenn auch höheren Preise, sensibilisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachhaltige Preise praktisch umsetzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umstellung deiner Produktion bzw. deiner Wertschöpfungskette nach nachhaltigen Gesichtspunkten sowie eine angepasste Preisgestaltung sollten über einen ausreichend langen Zeitraum geplant, organisiert und umgesetzt werden. Eine Preisanpassung über zu viele Prozentpunkte von heute auf morgen sollte vermieden werden, sondern Schritt für Schritt an Kunden und Lieferanten kommuniziert werden. Diese in die Preisgestaltung mit einzubeziehen, kann deinem Unternehmen äußerst wertvolle Erkenntnisse liefern. Dazu hast du u. a. folgende Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befrage deine Kunden in Form eines Newsletters, eines Fragebogens oder direkt vor, während bzw. nach ihrem Kauf, welchen Preis sie für ein nachhaltigeres Produkt bereit wären zu zahlen. So bekommst du schnell ein Gespür dafür, auf welchem Stand sich deine Kunden gerade befinden und wie wichtig ihnen selbst das Thema Nachhaltigkeit ist. Natürlich sollten deine Entscheidungen in der Preispolitik nicht allein von der Meinung deiner Kunden getroffen werden. Aber sie können maßgeblich mitbestimmen, in wie schnellen Schritten du deinen Betrieb zunehmend nachhaltiger gestalten kannst. Vielleicht sind viele deiner Kunden schon bereit, mehr Geld für nachhaltige Alternativen zu zahlen und wollen dich aktiv bei deinem nachhaltigen Wirtschaften unterstützen. Vielleicht ist dieses Thema aber auch bei genau deiner Zielgruppe bzw. deiner Leistung noch nicht angekommen und du musst deine Kunden langsam an das Thema heranführen, indem du Schritt für Schritt verschiedene Elemente nachhaltiger gestaltest. Das kann zum Beispiel die Einführung einer nachhaltigen Variante eines bestehenden Produktes sein. In einer Art A/B-Test kannst du dann deinen Kunden beide Varianten zur Auswahl anbieten und festhalten, wie deren Reaktionen auf die Alternative sind. Dabei kannst du als weitere Variable gleich verschiedene Preise im direkten Vergleich einsetzen und so analysieren, welche Preisbereitschaft bei den Kunden für ein nachhaltigeres Produkt vorherrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In jedem Fall gilt:''' Eine nachhaltige Preispolitik besteht nicht nur daraus, faire Preise unter Berücksichtigung von Mensch und Umwelt zu kalkulieren. Ebenso wichtig sind die richtige Kommunikation und Transparenz deiner Preispolitik, um (potenziellen) Kunden offenzulegen, wie deine Preise zustande kommen und um sie somit für die Preise nachhaltiger Produkte zu sensibilisieren. Denn im Endeffekt trägst du als Unternehmen so auch als aufklärende Institution dazu bei, dem Thema Nachhaltigkeit den Raum in der Gesellschaft und bei den Verbrauchern zu geben, den es braucht und verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du siehst: Es muss gar nicht schwer sein, grünes Marketing zu betreiben und dein Unternehmen nicht nur an Absatz- oder Umsatzzielen zu orientieren, sondern auch an ökologischen Aspekten. Halte dir dabei jedoch immer vor Augen, dass ein Betrieb nicht von heute auf morgen und ohne strategische Vorüberlegungen grünes Marketing implementieren kann. Du solltest deshalb in deinem Nachhaltigkeitsteam in enger Zusammenarbeit mit Führungskräften und der Geschäftsleitung eine nachhaltige und langfristige Strategie erarbeiten, mit der Abläufe und der tägliche Betrieb Schritt für Schritt umweltfreundlicher werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirkung erzeugen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=W%C3%A4rme_%26_Heizen:_Wie_kann_ich_das_Heizverhalten_optimieren%3F&amp;diff=993</id>
		<title>Wärme &amp; Heizen: Wie kann ich das Heizverhalten optimieren?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=W%C3%A4rme_%26_Heizen:_Wie_kann_ich_das_Heizverhalten_optimieren%3F&amp;diff=993"/>
		<updated>2021-11-08T17:48:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Erik-mclean-fSLI8RdCdyk-unsplash Heater.jpg|rahmenlos|400px|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heizen kostet in der Regel viel Energie und damit Geld und Ressourcen. Neben der Optimierung des Heizungssystems kann auch das Heizverhalten optimiert werden. Die Tipps gelten in der Regel im Büro, genauso wie zu Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps für das optimierte Heizverhalten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Thermostat richtig benutzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Heizung schneller heizt, je höher man den Thermostat stellt, ist ein Mythos. Die Stufe steht für die Zieltemperatur. Stellt man den Thermostat auf die 5, geht es nicht schneller, sondern wird nur unnötig heißer, nämlich 26° C. Die 3 steht üblicherweise für 20° C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heizkörper freihalten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine gleichmäßige und ungestörte Wärmeverteilung sollten die Heizkörper freigehalten werden. Das betrifft sowohl Möbel als auch Vorhänge, die den Heizkörper verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stoßlüften'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein regelmäßiger kompletter Luftaustausch ist effizienter, als ein Dauerlüften (Fenster auf Kipp).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wärme einschließen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die Wärme nicht entweichen kann, sollten die Fenster geschlossen sein. Auch das Schließen von Rollladen und Vorhängen, kann für mehr Wärmedämmung sorgen. Insbesondere nachts ist das eine Option, um die beheizten Räume nicht auskühlen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Türen schließen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen unterschiedlich temperierten Räumen ist es am besten, die Tür zu schließen, um ein Entweichen der Wärme zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heizung nachts drosseln'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Räume werden nachts nicht genutzt, weshalb die Heizung in der Zeit gedrosselt werden kann. Auch im Büro kann daher die Heizung nachts heruntergedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ungenutzte Räume weniger heizen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollten nur die Räume beheizt werden, die auch oft und lange genutzt werden. Selten genutzte - bzw. nur kurzzeitig genutzte Räume - müssen nicht auf die gleiche Temperatur geheizt werden, wie die sehr oft genutzten Räume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Räume nicht auskühlen lassen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Räume länger nicht genutzt werden - beispielsweise in Zeiten  der Betriebsruhe, wie möglicherweise in der Weihnachts- und Silvesterzeit -  sollte die Heizung nur gedrosselt und nicht ganz ausgeschaltet werden.&lt;br /&gt;
Räume, die dauerhaft heruntergekühlt werden, benötigen sehr lange Anheiz- und Aufheizphasen. Außerdem kann es an den kältesten Stellen zu Kondensation und damit Schimmel kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.energie-experten.org/energie-sparen/heizkosten-sparen https://www.energie-experten.org/energie-sparen/heizkosten-sparen, letzter Zugriff 07.11.2021]&lt;br /&gt;
* [https://intelligent-heizen.info/heizen-und-sparen-das-muss-kein-widerspruch-sein/ https://intelligent-heizen.info/heizen-und-sparen-das-muss-kein-widerspruch-sein, letzter Zugriff 07.11.2021]&lt;br /&gt;
*[https://www.erstraum.de/ratgeber-richtig-heizen/ https://www.erstraum.de/ratgeber-richtig-heizen, letzter Zugriff 07.11.2021]&lt;br /&gt;
* [https://www.erstraum.de/ratgeber-nachhaltigkeit/ https://www.erstraum.de/ratgeber-nachhaltigkeit, letzter Zugriff 07.11.2021]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Linksammlung:_Wie_kann_ich_zur_F%C3%B6rderung_von_Biodiversit%C3%A4t_beitragen%3F&amp;diff=983</id>
		<title>Linksammlung: Wie kann ich zur Förderung von Biodiversität beitragen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Linksammlung:_Wie_kann_ich_zur_F%C3%B6rderung_von_Biodiversit%C3%A4t_beitragen%3F&amp;diff=983"/>
		<updated>2021-11-01T17:58:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bunte-Blüten-Wiesen-helfen-gegen-das-Insektensterben.jpeg|400px|rahmenlos|rechts]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung von Biodiversität ist vermutlich einer der Bereiche innerhalb der Nachhaltigkeitsarbeit, für den nicht alle Unternehmen sofort umsetzbare Maßnahmen zur Hand haben. Für Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen, die in ihrem Arbeitsalltag nicht direkt mit Flora und Fauna in Kontakt kommen, haben wir hilfreiche Anlaufstellen zusammengetragen, die bei der Förderung von Biodiversität auch abseits der Landwirtschaft unterstützen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum liegt es eigentlich in unserer Verantwortung Biodiversität aktiv zu fördern? Laut aktuellen Studien sterben hundert mal so viele Wirbeltiere aus, als ohne menschlichen Einfluss verenden würden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.1400253 Accelerated modern human–induced species losses (letzter Zugriff am 26.10.2022)&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit den folgenden Informationen kannst du also einen wichtigen Beitrag leisten! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Website !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.bmu.de Bundesamt für Umwelt, Naturschutz und Reaktor&amp;amp;shy;sicherheit] || Eine gute Einstiegslektüre ins Thema bietet das [https://www.bmu.de/fileadmin/bmu-import/files/pdfs/allgemein/application/pdf/handbuch_biodiversitaetsmanagement_bf.pdf Handbuch Biodiversitäts&amp;amp;shy;management]. Hier werden nicht nur die einzelnen Handlungs&amp;amp;shy;felder der Biodiversität vorgestellt, sondern auch die Vorgehens&amp;amp;shy;weise aufgezeigt, die zu wirkungsvollen Projekten führt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.bvmw.de Bundes&amp;amp;shy;verband mittel&amp;amp;shy;ständische Wirtschaft, Unternehmer&amp;amp;shy;verband Deutschlands] || Der BVMW teilt nicht nur übergreifende Informationen zu Nachhaltigkeit, sondern stellt auch eine umfassende [https://www.bvmw.de/themen/nachhaltigkeit/themen/biodiversitaet-in-unternehmen/ Themenseite rund um Biodiversität in Unternehmen] zur Verfügung. In fünf kompakten Dokumenten werden Ratschläge und weiterführende Links zu den folgenden Bereichen vorgestellt: &lt;br /&gt;
* [https://www.bvmw.de/fileadmin/03-Themen/Nachhaltigkeit/Infomodul_1_barrierefrei.pdf Biodiversität und Unternehmen]&lt;br /&gt;
* [https://www.bvmw.de/fileadmin/03-Themen/Nachhaltigkeit/Infomodul_2_barrierefrei.pdf Hinweise zur Aufwertung von Firmen&amp;amp;shy;geländen]&lt;br /&gt;
* [https://www.bvmw.de/fileadmin/03-Themen/Nachhaltigkeit/Infomodul_3_barrierefrei.pdf Biodiversität in Liefer- und Wert&amp;amp;shy;schöpfungs&amp;amp;shy;ketten]&lt;br /&gt;
* [https://www.bvmw.de/fileadmin/03-Themen/Nachhaltigkeit/Infomodul_4_barrierefrei.pdf Biodiversität in der Unternehmens&amp;amp;shy;kommunikation]&lt;br /&gt;
* [https://www.bvmw.de/fileadmin/03-Themen/Nachhaltigkeit/Infomodul_5_barrierefrei.pdf Impulse zum Einbeziehen der Belegschaft]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.business-and-biodiversity.de Biodiversity in Good Company] || In der Initiative Biodiversity in Good Company organisieren sich Unternehmen verschiedener Größen, um ihr Engagement für Biodiversität zu bündeln. Der Verein bietet ein [https://www.business-and-biodiversity.de/fileadmin/user_upload/documents/Die_Initiative/Zentrale_Dokumente/de_Leadership_Commitment_2019.pdf Leadership Commitment] für das Engagement der Mitglieder an. Mit der Unterschrift verpflichten sich die Unternehmen zur Umsetzung von sieben konkreten Aufgaben.&lt;br /&gt;
Der Verein stellt zudem die Plattform [https://agora-natura.de Agora Natura] zur Verfügung. Investierenden bietet sich hier die Möglichkeit, Projekte aus dem Bereich Naturschutz und Landschafts&amp;amp;shy;pflege zu finden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.globalnature.org/de/home Global Nature Fund] || Der Global Nature Fund bietet eine [https://www.globalnature.org/de/biodiversitaetsstandards-lebensmittelbranche Sammlung an Labels und Standards], die sich an die Lebensmittel&amp;amp;shy;branche richten. Zusätzlich finden sich Hinweise zur Förderung von [https://www.globalnature.org/de/hotel-gastgewerbe Biodiversität in der Hotellerie].&lt;br /&gt;
Mitglieder der Lebensmittel&amp;amp;shy;branche organisieren sich hier im [https://www.globalnature.org/de/verein-food-for-biodiversity Verein Food for Biodiversity], der sich für die Förderung von Biodiversität in der Branche einsetzt und sich z. B. mit der Einhaltung von Schutz&amp;amp;shy;maßnahmen entlang von Lieferketten beschäftigt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.leuphana.de/institute/csm.html Cent­re for Sustain&amp;amp;shy;a­bi­li­ty Ma­nage­ment] || Unternehmen, die speziell in den Bereichen Marketing, Einkauf oder Liegenschafts&amp;amp;shy;management nach Ideen suchen, werden in der Veröffentlichung [https://www.bfn.de/fileadmin/BfN/oekonomie/Dokumente/Biodiversitaet_im_unternehmerischen_Nachhaltigkeitsmanagement_-_Sammelband.pdf Biodiversität im unter&amp;amp;shy;nehmerischen Nachhaltigkeits&amp;amp;shy;management] fündig. Neben Einführungen in Biodiversitäts&amp;amp;shy;management in allen drei Bereichen bietet die Broschüre konkrete Handlungs&amp;amp;shy;vorschläge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.ioew.de Institut für ökologische Wirtschafts&amp;amp;shy;forschung] || Für Unternehmen, die ein naturnahes Firmengelände gestalten wollen, hat das IÖW einen ausführlichen [https://www.ioew.de/fileadmin/user_upload/BILDER_und_Downloaddateien/Publikationen/2015/NATURWERT_Müller__Mohaupt__Schulz_et_al.__2015__Wege_zum_naturnahen_Firmengelände.pdf Ratgeber] zum Thema zusammengestellt. Darin werden 21 Ideen beschrieben, die mehr Lebensraum am Boden, an Fassaden oder auf dem Dach schaffen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm/ueberblick.html Bundesamt für Naturschutz] || Einen weniger unternehmens&amp;amp;shy;bezogenen Fokus bieten die Projekte, die das Bundesamt für Naturschutz unterstützt. Gefördert werden durch das Amt ausschließlich Projekte, die lang- oder mittelfristig die Tendenz der biologischen Vielfalt in Deutschland verbessern. &lt;br /&gt;
Unternehmen können sich auf der Webseite Inspiration für interne Projekte suchen und z. B. eine [https://biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm/projekte/projektbeschreibungen/artenschutz-durch-umweltvertraegliche-beleuchtung.html insekten&amp;amp;shy;freundliche Beleuchtung] installieren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.praxis-agrar.de Bundesamt für Land&amp;amp;shy;wirtschaft und Ernährung] || Wie der Name verspricht ist das Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung die erste Anlaufstelle für alle Agrar&amp;amp;shy;unternehmen. Hier finden sich wertvolle Ressourcen zur [https://www.praxis-agrar.de/umwelt/biologische-vielfalt/biodiversitaet-foerdern/massnahmen-auf-dem-acker Förderung von Biodiversität auf dem Acker] und auf dem [https://www.praxis-agrar.de/umwelt/biologische-vielfalt/biodiversitaet-foerdern/massnahmen-auf-gruenland Grünland]. Auch ein kurzer Überblick über [https://www.praxis-agrar.de/umwelt/biologische-vielfalt/biodiversitaet-foerdern/strukturelemente Strukturelemente, die Biodiversität fördern] sowie eine umfassende Anleitung zum [https://www.bildungsserveragrar.de/fileadmin/Redaktion/Lehrmaterialien/Leittexte/4813_leittext_lw_bluehstreifen.pdf Anlegen von Blühstreifen] werden bereitgestellt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biodiversität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Datei:Bunte-Bl%C3%BCten-Wiesen-helfen-gegen-das-Insektensterben.jpeg&amp;diff=982</id>
		<title>Datei:Bunte-Blüten-Wiesen-helfen-gegen-das-Insektensterben.jpeg</title>
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		<updated>2021-11-01T17:53:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: Bunte Blüten-Wiesen helfen gegen das Insektensterben 

  

{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; 

|- 

| '''Autor''' || [https://unsplash.com/@palle1958] 

|- 

| '''Bild-Quelle''' || https://unsplash.com/photos/pn32OsMWfHQ

|- 

| '''Lizenz:''' || https://unsplash.com/license 

|}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Bunte Blüten-Wiesen helfen gegen das Insektensterben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| '''Autor''' || [https://unsplash.com/@palle1958] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| '''Bild-Quelle''' || https://unsplash.com/photos/pn32OsMWfHQ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| '''Lizenz:''' || https://unsplash.com/license &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Linksammlung:_Wie_kann_ich_zur_F%C3%B6rderung_von_Biodiversit%C3%A4t_beitragen%3F&amp;diff=980</id>
		<title>Linksammlung: Wie kann ich zur Förderung von Biodiversität beitragen?</title>
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		<updated>2021-10-28T19:59:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle|Bildvorschlag: https://pixabay.com/photos/balconies-building-patio-plants-1031241/ }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung von Biodiversität ist vermutlich einer der Bereiche innerhalb der Nachhaltigkeitsarbeit, für den nicht alle Unternehmen sofort umsetzbare Maßnahmen zur Hand haben. Für Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen, die in ihrem Arbeitsalltag nicht direkt mit Flora und Fauna in Kontakt kommen, haben wir hilfreiche Anlaufstellen zusammengetragen, die bei der Förderung von Biodiversität auch abseits der Landwirtschaft unterstützen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum liegt es eigentlich in unserer Verantwortung Biodiversität aktiv zu fördern? Laut aktuellen Studien sterben hundert mal so viele Wirbeltiere aus, als ohne menschlichen Einfluss verenden würden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.1400253 Accelerated modern human–induced species losses (letzter Zugriff am 26.10.2022)&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit den folgenden Informationen kannst du also einen wichtigen Beitrag leisten! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Website !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.bmu.de Bundesamt für Umwelt, Naturschutz und Reaktor&amp;amp;shy;sicherheit] || Eine gute Einstiegslektüre ins Thema bietet das [https://www.mittelstand-energiewende.de/unsere-angebote/leitfaeden.html Handbuch Biodiversitäts&amp;amp;shy;management]. Hier werden nicht nur die einzelnen Handlungs&amp;amp;shy;felder der Biodiversität vorgestellt, sondern auch die Vorgehens&amp;amp;shy;weise aufgezeigt, die zu wirkungsvollen Projekten führt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.bvmw.de Bundes&amp;amp;shy;verband mittel&amp;amp;shy;ständische Wirtschaft, Unternehmer&amp;amp;shy;verband Deutschlands] || Der BVMW teilt nicht nur übergreifende Informationen zu Nachhaltigkeit, sondern stellt auch eine umfassende [https://www.bvmw.de/themen/nachhaltigkeit/themen/biodiversitaet-in-unternehmen/ Themenseite rund um Biodiversität in Unternehmen] zur Verfügung. In fünf kompakten Dokumenten werden Ratschläge und weiterführende Links zu den folgenden Bereichen vorgestellt: &lt;br /&gt;
* [https://www.bvmw.de/fileadmin/03-Themen/Nachhaltigkeit/Infomodul_1_barrierefrei.pdf Biodiversität und Unternehmen]&lt;br /&gt;
* [https://www.bvmw.de/fileadmin/03-Themen/Nachhaltigkeit/Infomodul_2_barrierefrei.pdf Hinweise zur Aufwertung von Firmen&amp;amp;shy;geländen]&lt;br /&gt;
* [https://www.bvmw.de/fileadmin/03-Themen/Nachhaltigkeit/Infomodul_3_barrierefrei.pdf Biodiversität in Liefer- und Wert&amp;amp;shy;schöpfungs&amp;amp;shy;ketten]&lt;br /&gt;
* [https://www.bvmw.de/fileadmin/03-Themen/Nachhaltigkeit/Infomodul_4_barrierefrei.pdf Biodiversität in der Unternehmens&amp;amp;shy;kommunikation]&lt;br /&gt;
* [https://www.bvmw.de/fileadmin/03-Themen/Nachhaltigkeit/Infomodul_5_barrierefrei.pdf Impulse zum Einbeziehen der Belegschaft]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.business-and-biodiversity.de Biodiversity in Good Company] || In der Initiative Biodiversity in Good Company organisieren sich Unternehmen verschiedener Größen, um ihr Engagement für Biodiversität zu bündeln. Der Verein bietet ein [https://www.business-and-biodiversity.de/fileadmin/user_upload/documents/Die_Initiative/Zentrale_Dokumente/de_Leadership_Commitment_2019.pdf Leadership Commitment] für das Engagement der Mitglieder an. Mit der Unterschrift verpflichten sich die Unternehmen zur Umsetzung von sieben konkreten Aufgaben.&lt;br /&gt;
Der Verein stellt zudem die Plattform [https://agora-natura.de Agora Natura] zur Verfügung. Investierenden bietet sich hier die Möglichkeit, Projekte aus dem Bereich Naturschutz und Landschafts&amp;amp;shy;pflege zu finden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.globalnature.org/de/home Global Nature Fund] || Der Global Nature Fund bietet eine [https://www.globalnature.org/de/biodiversitaetsstandards-lebensmittelbranche Sammlung an Labels und Standards], die sich an die Lebensmittel&amp;amp;shy;branche richten. Zusätzlich finden sich Hinweise zur Förderung von [https://www.globalnature.org/de/hotel-gastgewerbe Biodiversität in der Hotellerie].&lt;br /&gt;
Mitglieder der Lebensmittel&amp;amp;shy;branche organisieren sich hier im [https://www.globalnature.org/de/verein-food-for-biodiversity Verein Food for Biodiversity], der sich für die Förderung von Biodiversität in der Branche einsetzt und sich z. B. mit der Einhaltung von Schutz&amp;amp;shy;maßnahmen entlang von Lieferketten beschäftigt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.leuphana.de/institute/csm.html Cent­re for Sustain&amp;amp;shy;a­bi­li­ty Ma­nage­ment] || Unternehmen, die speziell in den Bereichen Marketing, Einkauf oder Liegenschafts&amp;amp;shy;management nach Ideen suchen, werden in der Veröffentlichung [https://www.bfn.de/fileadmin/BfN/oekonomie/Dokumente/Biodiversitaet_im_unternehmerischen_Nachhaltigkeitsmanagement_-_Sammelband.pdf Biodiversität im unter&amp;amp;shy;nehmerischen Nachhaltigkeits&amp;amp;shy;management] fündig. Neben Einführungen in Biodiversitäts&amp;amp;shy;management in allen drei Bereichen bietet die Broschüre konkrete Handlungs&amp;amp;shy;vorschläge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.leuphana.de/institute/csm.html Institut für ökologische Wirtschafts&amp;amp;shy;forschung] || Für Unternehmen, die ein naturnahes Firmengelände gestalten wollen, hat das IÖW einen ausführlichen [https://www.ioew.de/fileadmin/user_upload/BILDER_und_Downloaddateien/Publikationen/2015/NATURWERT_Müller__Mohaupt__Schulz_et_al.__2015__Wege_zum_naturnahen_Firmengelände.pdf Ratgeber] zum Thema zusammengestellt. Darin werden 21 Ideen beschrieben, die mehr Lebensraum am Boden, an Fassaden oder auf dem Dach schaffen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm/ueberblick.html Bundesamt für Naturschutz] || Einen weniger unternehmens&amp;amp;shy;bezogenen Fokus bieten die Projekte, die das Bundesamt für Naturschutz unterstützt. Gefördert werden durch das Amt ausschließlich Projekte, die lang- oder mittelfristig die Tendenz der biologischen Vielfalt in Deutschland verbessern. &lt;br /&gt;
Unternehmen können sich auf der Webseite Inspiration für interne Projekte suchen und z. B. eine [https://biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm/projekte/projektbeschreibungen/artenschutz-durch-umweltvertraegliche-beleuchtung.html insekten&amp;amp;shy;freundliche Beleuchtung] installieren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.praxis-agrar.de Bundesamt für Land&amp;amp;shy;wirtschaft und Ernährung] || Wie der Name verspricht ist das Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung die erste Anlaufstelle für alle Agrar&amp;amp;shy;unternehmen. Hier finden sich wertvolle Ressourcen zur [https://www.praxis-agrar.de/umwelt/biologische-vielfalt/biodiversitaet-foerdern/massnahmen-auf-dem-acker Förderung von Biodiversität auf dem Acker] und auf dem [https://www.praxis-agrar.de/umwelt/biologische-vielfalt/biodiversitaet-foerdern/massnahmen-auf-gruenland Grünland]. Auch ein kurzer Überblick über [https://www.praxis-agrar.de/umwelt/biologische-vielfalt/biodiversitaet-foerdern/strukturelemente Strukturelemente, die Biodiversität fördern] sowie eine umfassende Anleitung zum [https://www.bildungsserveragrar.de/fileadmin/Redaktion/Lehrmaterialien/Leittexte/4813_leittext_lw_bluehstreifen.pdf Anlegen von Blühstreifen] werden bereitgestellt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biodiversität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Refurbished_IT:_Die_g%C3%BCnstige_Alternative_zum_Neukauf&amp;diff=979</id>
		<title>Refurbished IT: Die günstige Alternative zum Neukauf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Refurbished_IT:_Die_g%C3%BCnstige_Alternative_zum_Neukauf&amp;diff=979"/>
		<updated>2021-10-28T19:16:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Manuel-iallonardi-bMoTaOyN6JI-unsplash.jpg|400px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um der Nachfrage nach neuer IT gerecht zu werden, sind sehr große Mengen an wertvollen Rohstoffen und Energie nötig. Um den Erwerb nachhaltiger zu gestalten und Ressourcen zu sparen, kann man Smartphones, Laptops, Monitore, Tablets oder Drucker, etc. gebraucht kaufen. Eine vermeintlich bessere Alternative kann der Erwerb eines Refurbished-Geräts sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was Refurbishing bedeutet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Refurbished-Produkte sind nicht gebraucht, sie sind wiederaufbereitet, bzw. von Unternehmen generalüberholt. Dabei wird der ursprüngliche Zustand des Geräts wiederhergestellt. Teilweise kann er sogar verbessert werden, Zubehörteile sind meistens neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Refurbishings werden die Geräte &lt;br /&gt;
# Auf technische Funktionsfähigkeit getestet und Fehler behoben&lt;br /&gt;
# Auf den optischen Zustand geprüft und Teile wenn nötig erneuert&lt;br /&gt;
# Intensiv gereinigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu neuen Produkten können Refurbished-Geräte optische Gebrauchsspuren aufweisen. Der jeweilige Onlineshop weist in der Regel auf Grad und Umfang solcher Spuren im Angebot hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der generalüberholten Technik handelt es sich großteils um Leasingrückläufer von Unternehmen. Des Weiteren können es Geräte aus widerrufenen Fernabsatzgeschäften, Ausstellungsgeräte aus Elektronikfachmärkten oder Produkte sein, die während des Garantiezeitraums einen Defekt hatten und vom Hersteller ausgetauscht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pros &amp;amp; Cons ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorteile !! Nachteile&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Refurbished-Geräte sind teilweise bis zu 60 % günstiger, da sie Second-Hand sind. || Refurbished oder general&amp;amp;shy;überholt sind keine geschützten Begriffe, jeder Shop versteht etwas anderes darunter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Produkte sind in der Regel voll funktionsfähig, da das Refurbishment in der Regel von lizenzierten Herstellern mit Erfahrung und Expertise durchgeführt wird. || Da es keine geschützte Bezeichnung oder vertrauens&amp;amp;shy;würdige Siegel und Zertifikate für general&amp;amp;shy;überholte Produkte gibt, fehlen bislang auch unabhängige Qualitäts&amp;amp;shy;kontrollen. Man kann sich aktuell lediglich auf Erfahrungs&amp;amp;shy;berichte anderer User eines Online-Shops verlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bei einigen Online-Anbietern erhält man eine Garantie von bis zu 36 Monaten und oft auch 30 Tage Rückgaberecht. || Nicht immer ist Refurbished-Elektronik günstiger als neue. Man sollte vor einem Kauf im besten Fall einen Preisvergleich machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durch den Kauf bereits benutzter Produkte werden Ressourcen gespart, da oft nur wenige Bauteile ausgetauscht werden müssen. Das spart erheblich CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen und Elektro&amp;amp;shy;schrott. Die Umwelt&amp;amp;shy;belastung eines refurbished-Produkts kann bis zu 70 % geringer als bei einem gleichwertigen Neugerät sein. || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswahl Anbieterportale im Internet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.refurbed.de/ Refurbed]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Laptops, Audio, Smartwatches, Kameras, Monitore, Haushaltsgeräte, Spielekonsolen, Drucker, Zubehör&lt;br /&gt;
* Keine Versand- und Rückversandkosten&lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert &lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
* Zusätzlicher Einsatz für die Umwelt, indem nach eigenen Angaben für jedes Produkt, das über die Plattform verkauft wird, ein Baum in Madagaskar, Haiti oder Nepal gepflanzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.backmarket.de/ Backmarket]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Laptops, TV &amp;amp; Heimkino, Audio, Smartwatches, Kameras, Monitore, Haushaltsgeräte, Spielekonsolen, Drucker, Zubehör, Heimwerken &lt;br /&gt;
* Keine Versandkosten &lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.rebuy.de/ Rebuy]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Audio, Smartwatches, Kameras, Spielekonsolen &lt;br /&gt;
* Zusätzlich gebrauchte Videospiele, CDs, Bücher, Filme&lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert&lt;br /&gt;
* Klimaneutrales Unternehmen (ClimatePartner Zertifikat)&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://refurbe.de/ Refurbe]'''&lt;br /&gt;
* Laptops, PC, Monitore, Zubehör&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://swappie.com/de/ Swappie]'''&lt;br /&gt;
* Iphones &lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.amazon.de/Zertifiziert-Generalueberholt/b?ie=UTF8&amp;amp;node=10676131031 Amazon]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Laptops, Kameras, Haushaltsgeräte&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.apple.com/ Apple]'''&lt;br /&gt;
* Mac, Ipad, Ipod, Apple TV, Zubehör&lt;br /&gt;
* Keine Versand- und Rückversandkosten&lt;br /&gt;
* Apple Zertifizierung&lt;br /&gt;
* Finanzierung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange es für Elektrogeräte noch keine Fairtrade-Zertifizierung und komplettes Recycling gibt, sind refurbished Produkte in diesem Bereich die nachhaltigste Lösung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Second Life“ der Elektrogeräte kann allein bei Smartphones und Tablets die Lebensdauer der Geräte verdoppeln. Dadurch können pro Smartphone 14 Kilogramm Ressourcen und 58 Kilogramm Treibhausgasemissionen eingespart werden. Bei Tablets sind es sogar 58 Kilogramm an Ressourcen-Materialien wie Kupfer oder Gold und 139 Kilogramm CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Einsparungen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://blog.energiedienst.de/elektrogeraete-wie-nachhaltig-ist-refurbishing/ , letzter Zugriff am 11.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele Anwender auch im Firmenkontext ist ein Refurbished-Gerät also eine echte Alternative zu einem neuen Gerät, wenn nicht die allerneueste Technologie benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Referenzen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://utopia.de/ratgeber/refurbished-das-bedeutet-es, letzter Zugriff am 25.10.2021&lt;br /&gt;
* https://www.conrad.de/de/c/refurbished-produkte-1216095.html, letzter Zugriff am 24.10.2021&lt;br /&gt;
* https://www.finanztip.de/blog/gebraucht-aber-wie-neu-was-taugt-refurbished-elektronik, letzter Zugriff am 23.10.2021&lt;br /&gt;
* https://www.blueprints.de/anregungen/beruf/refurbishing.html, letzter Zugriff am 24.10.2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Refurbished_IT:_Die_g%C3%BCnstige_Alternative_zum_Neukauf&amp;diff=978</id>
		<title>Refurbished IT: Die günstige Alternative zum Neukauf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Refurbished_IT:_Die_g%C3%BCnstige_Alternative_zum_Neukauf&amp;diff=978"/>
		<updated>2021-10-28T19:14:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Manuel-iallonardi-bMoTaOyN6JI-unsplash.jpg|400px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um der Nachfrage nach neuer IT gerecht zu werden, sind sehr große Mengen an wertvollen Rohstoffen und Energie nötig. Um den Erwerb nachhaltiger zu gestalten und Ressourcen zu sparen, kann man Smartphones, Laptops, Monitore, Tablets oder Drucker, etc. gebraucht kaufen. Eine vermeintlich bessere Alternative kann der Erwerb eines Refurbished-Geräts sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was Refurbishing bedeutet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Refurbished-Produkte sind nicht gebraucht, sie sind wiederaufbereitet, bzw. von Unternehmen generalüberholt. Dabei wird der ursprüngliche Zustand des Geräts wiederhergestellt. Teilweise kann er sogar verbessert werden, Zubehörteile sind meistens neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Refurbishings werden die Geräte &lt;br /&gt;
# auf technische Funktionsfähigkeit getestet und Fehler behoben&lt;br /&gt;
# auf den optischen Zustand geprüft und Teile wenn nötig erneuert&lt;br /&gt;
# intensiv gereinigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu neuen Produkten können Refurbished-Geräte optische Gebrauchsspuren aufweisen. Der jeweilige Onlineshop weist in der Regel auf Grad und Umfang solcher Spuren im Angebot hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der generalüberholten Technik handelt es sich großteils um Leasingrückläufer von Unternehmen. Des Weiteren können es Geräte aus widerrufenen Fernabsatzgeschäften, Ausstellungsgeräte aus Elektronikfachmärkten oder Produkte sein, die während des Garantiezeitraums einen Defekt hatten und vom Hersteller ausgetauscht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pros &amp;amp; Cons ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorteile !! Nachteile&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Refurbished-Geräte sind teilweise bis zu 60 % günstiger, da sie Second-Hand sind. || Refurbished oder general&amp;amp;shy;überholt sind keine geschützten Begriffe, jeder Shop versteht etwas anderes darunter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Produkte sind in der Regel voll funktionsfähig, da das Refurbishment in der Regel von lizenzierten Herstellern mit Erfahrung und Expertise durchgeführt wird. || Da es keine geschützte Bezeichnung oder vertrauens&amp;amp;shy;würdige Siegel und Zertifikate für general&amp;amp;shy;überholte Produkte gibt, fehlen bislang auch unabhängige Qualitäts&amp;amp;shy;kontrollen. Man kann sich aktuell lediglich auf Erfahrungs&amp;amp;shy;berichte anderer User eines Online-Shops verlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bei einigen Online-Anbietern erhält man eine Garantie von bis zu 36 Monaten und oft auch 30 Tage Rückgaberecht. || Nicht immer ist Refurbished-Elektronik günstiger als neue. Man sollte vor einem Kauf im besten Fall einen Preisvergleich machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durch den Kauf bereits benutzter Produkte werden Ressourcen gespart, da oft nur wenige Bauteile ausgetauscht werden müssen. Das spart erheblich CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen und Elektro&amp;amp;shy;schrott. Die Umwelt&amp;amp;shy;belastung eines refurbished-Produkts kann bis zu 70 % geringer als bei einem gleichwertigen Neugerät sein. || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswahl Anbieterportale im Internet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.refurbed.de/ Refurbed]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Laptops, Audio, Smartwatches, Kameras, Monitore, Haushaltsgeräte, Spielekonsolen, Drucker, Zubehör&lt;br /&gt;
* Keine Versand- und Rückversandkosten&lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert &lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
* Zusätzlicher Einsatz für die Umwelt, indem nach eigenen Angaben für jedes Produkt, das über die Plattform verkauft wird, ein Baum in Madagaskar, Haiti oder Nepal gepflanzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.backmarket.de/ Backmarket]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Laptops, TV &amp;amp; Heimkino, Audio, Smartwatches, Kameras, Monitore, Haushaltsgeräte, Spielekonsolen, Drucker, Zubehör, Heimwerken &lt;br /&gt;
* Keine Versandkosten &lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.rebuy.de/ Rebuy]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Audio, Smartwatches, Kameras, Spielekonsolen &lt;br /&gt;
* Zusätzlich gebrauchte Videospiele, CDs, Bücher, Filme&lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert&lt;br /&gt;
* Klimaneutrales Unternehmen (ClimatePartner Zertifikat)&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://refurbe.de/ Refurbe]'''&lt;br /&gt;
* Laptops, PC, Monitore, Zubehör&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://swappie.com/de/ Swappie]'''&lt;br /&gt;
* Iphones &lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.amazon.de/Zertifiziert-Generalueberholt/b?ie=UTF8&amp;amp;node=10676131031 Amazon]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Laptops, Kameras, Haushaltsgeräte&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.apple.com/ Apple]'''&lt;br /&gt;
* Mac, Ipad, Ipod, Apple TV, Zubehör&lt;br /&gt;
* Keine Versand- und Rückversandkosten&lt;br /&gt;
* Apple Zertifizierung&lt;br /&gt;
* Finanzierung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange es für Elektrogeräte noch keine Fairtrade-Zertifizierung und komplettes Recycling gibt, sind refurbished Produkte in diesem Bereich die nachhaltigste Lösung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Second Life“ der Elektrogeräte kann allein bei Smartphones und Tablets die Lebensdauer der Geräte verdoppeln. Dadurch können pro Smartphone 14 Kilogramm Ressourcen und 58 Kilogramm Treibhausgasemissionen eingespart werden. Bei Tablets sind es sogar 58 Kilogramm an Ressourcen-Materialien wie Kupfer oder Gold und 139 Kilogramm CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Einsparungen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://blog.energiedienst.de/elektrogeraete-wie-nachhaltig-ist-refurbishing/ , letzter Zugriff am 11.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele Anwender auch im Firmenkontext ist ein Refurbished-Gerät also eine echte Alternative zu einem neuen Gerät, wenn nicht die allerneueste Technologie benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Referenzen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://utopia.de/ratgeber/refurbished-das-bedeutet-es, letzter Zugriff am 25.10.2021&lt;br /&gt;
* https://www.conrad.de/de/c/refurbished-produkte-1216095.html, letzter Zugriff am 24.10.2021&lt;br /&gt;
* https://www.finanztip.de/blog/gebraucht-aber-wie-neu-was-taugt-refurbished-elektronik, letzter Zugriff am 23.10.2021&lt;br /&gt;
* https://www.blueprints.de/anregungen/beruf/refurbishing.html, letzter Zugriff am 24.10.2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Refurbished_IT:_Die_g%C3%BCnstige_Alternative_zum_Neukauf&amp;diff=977</id>
		<title>Refurbished IT: Die günstige Alternative zum Neukauf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Refurbished_IT:_Die_g%C3%BCnstige_Alternative_zum_Neukauf&amp;diff=977"/>
		<updated>2021-10-28T19:12:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle|Check: Entspricht Artikelname dem gewünschten Format?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Manuel-iallonardi-bMoTaOyN6JI-unsplash.jpg|400px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um der Nachfrage nach neuer IT gerecht zu werden, sind sehr große Mengen an wertvollen Rohstoffen und Energie nötig. Um den Erwerb nachhaltiger zu gestalten und Ressourcen zu sparen, kann man Smartphones, Laptops, Monitore, Tablets oder Drucker, etc. gebraucht kaufen. Eine vermeintlich bessere Alternative kann der Erwerb eines Refurbished-Geräts sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was Refurbishing bedeutet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Refurbished-Produkte sind nicht gebraucht, sie sind wiederaufbereitet, bzw. von Unternehmen generalüberholt. Dabei wird der ursprüngliche Zustand des Geräts wiederhergestellt. Teilweise kann er sogar verbessert werden, Zubehörteile sind meistens neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Refurbishings werden die Geräte &lt;br /&gt;
# auf technische Funktionsfähigkeit getestet und Fehler behoben&lt;br /&gt;
# auf den optischen Zustand geprüft und Teile wenn nötig erneuert&lt;br /&gt;
# intensiv gereinigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu neuen Produkten können Refurbished-Geräte optische Gebrauchsspuren aufweisen. Der jeweilige Onlineshop weist in der Regel auf Grad und Umfang solcher Spuren im Angebot hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der generalüberholten Technik handelt es sich großteils um Leasingrückläufer von Unternehmen. Des Weiteren können es Geräte aus widerrufenen Fernabsatzgeschäften, Ausstellungsgeräte aus Elektronikfachmärkten oder Produkte sein, die während des Garantiezeitraums einen Defekt hatten und vom Hersteller ausgetauscht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pros &amp;amp; Cons ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorteile !! Nachteile&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Refurbished-Geräte sind teilweise bis zu 60 % günstiger, da sie Second-Hand sind. || Refurbished oder general&amp;amp;shy;überholt sind keine geschützten Begriffe, jeder Shop versteht etwas anderes darunter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Produkte sind in der Regel voll funktionsfähig, da das Refurbishment in der Regel von lizenzierten Herstellern mit Erfahrung und Expertise durchgeführt wird. || Da es keine geschützte Bezeichnung oder vertrauens&amp;amp;shy;würdige Siegel und Zertifikate für general&amp;amp;shy;überholte Produkte gibt, fehlen bislang auch unabhängige Qualitäts&amp;amp;shy;kontrollen. Man kann sich aktuell lediglich auf Erfahrungs&amp;amp;shy;berichte anderer User eines Online-Shops verlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bei einigen Online-Anbietern erhält man eine Garantie von bis zu 36 Monaten und oft auch 30 Tage Rückgaberecht. || Nicht immer ist Refurbished-Elektronik günstiger als neue. Man sollte vor einem Kauf im besten Fall einen Preisvergleich machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durch den Kauf bereits benutzter Produkte werden Ressourcen gespart, da oft nur wenige Bauteile ausgetauscht werden müssen. Das spart erheblich CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen und Elektro&amp;amp;shy;schrott. Die Umwelt&amp;amp;shy;belastung eines refurbished-Produkts kann bis zu 70 % geringer als bei einem gleichwertigen Neugerät sein. || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswahl Anbieterportale im Internet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.refurbed.de/ Refurbed]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Laptops, Audio, Smartwatches, Kameras, Monitore, Haushaltsgeräte, Spielekonsolen, Drucker, Zubehör&lt;br /&gt;
* Keine Versand- und Rückversandkosten&lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert &lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
* Zusätzlicher Einsatz für die Umwelt, indem nach eigenen Angaben für jedes Produkt, das über die Plattform verkauft wird, ein Baum in Madagaskar, Haiti oder Nepal gepflanzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.backmarket.de/ Backmarket]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Laptops, TV &amp;amp; Heimkino, Audio, Smartwatches, Kameras, Monitore, Haushaltsgeräte, Spielekonsolen, Drucker, Zubehör, Heimwerken &lt;br /&gt;
* Keine Versandkosten &lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.rebuy.de/ Rebuy]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Audio, Smartwatches, Kameras, Spielekonsolen &lt;br /&gt;
* Zusätzlich gebrauchte Videospiele, CDs, Bücher, Filme&lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert&lt;br /&gt;
* Klimaneutrales Unternehmen (ClimatePartner Zertifikat)&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://refurbe.de/ Refurbe]'''&lt;br /&gt;
* Laptops, PC, Monitore, Zubehör&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://swappie.com/de/ Swappie]'''&lt;br /&gt;
* Iphones &lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.amazon.de/Zertifiziert-Generalueberholt/b?ie=UTF8&amp;amp;node=10676131031 Amazon]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Laptops, Kameras, Haushaltsgeräte&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.apple.com/ Apple]'''&lt;br /&gt;
* Mac, Ipad, Ipod, Apple TV, Zubehör&lt;br /&gt;
* Keine Versand- und Rückversandkosten&lt;br /&gt;
* Apple Zertifizierung&lt;br /&gt;
* Finanzierung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange es für Elektrogeräte noch keine Fairtrade-Zertifizierung und komplettes Recycling gibt, sind refurbished Produkte in diesem Bereich die nachhaltigste Lösung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Second Life“ der Elektrogeräte kann allein bei Smartphones und Tablets die Lebensdauer der Geräte verdoppeln. Dadurch können pro Smartphone 14 Kilogramm Ressourcen und 58 Kilogramm Treibhausgasemissionen eingespart werden. Bei Tablets sind es sogar 58 Kilogramm an Ressourcen-Materialien wie Kupfer oder Gold und 139 Kilogramm CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Einsparungen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://blog.energiedienst.de/elektrogeraete-wie-nachhaltig-ist-refurbishing/ , letzter Zugriff am 11.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele Anwender auch im Firmenkontext ist ein Refurbished-Gerät also eine echte Alternative zu einem neuen Gerät, wenn nicht die allerneueste Technologie benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Referenzen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://utopia.de/ratgeber/refurbished-das-bedeutet-es, letzter Zugriff am 25.10.2021&lt;br /&gt;
* https://www.conrad.de/de/c/refurbished-produkte-1216095.html, letzter Zugriff am 24.10.2021&lt;br /&gt;
* https://www.finanztip.de/blog/gebraucht-aber-wie-neu-was-taugt-refurbished-elektronik, letzter Zugriff am 23.10.2021&lt;br /&gt;
* https://www.blueprints.de/anregungen/beruf/refurbishing.html, letzter Zugriff am 24.10.2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Refurbished_IT_-_Gegenentwurf_zur_Wegwerfgesellschaft%3F&amp;diff=976</id>
		<title>Refurbished IT - Gegenentwurf zur Wegwerfgesellschaft?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Refurbished_IT_-_Gegenentwurf_zur_Wegwerfgesellschaft%3F&amp;diff=976"/>
		<updated>2021-10-28T19:10:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: Peter Hasenbein verschob die Seite Refurbished IT - Gegenentwurf zur Wegwerfgesellschaft? nach Refurbished IT: Die günstige Alternative zum Neukauf&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Refurbished IT: Die günstige Alternative zum Neukauf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
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		<title>Refurbished IT: Die günstige Alternative zum Neukauf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Refurbished_IT:_Die_g%C3%BCnstige_Alternative_zum_Neukauf&amp;diff=975"/>
		<updated>2021-10-28T19:10:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: Peter Hasenbein verschob die Seite Refurbished IT - Gegenentwurf zur Wegwerfgesellschaft? nach Refurbished IT: Die günstige Alternative zum Neukauf&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle|Check: Entspricht Artikelname dem gewünschten Format?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Manuel-iallonardi-bMoTaOyN6JI-unsplash.jpg|400px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um der Nachfrage nach neuer IT gerecht zu werden, sind sehr große Mengen an wertvollen Rohstoffen und Energie nötig. Um den Erwerb nachhaltiger zu gestalten und Ressourcen zu sparen, kann man Smartphones, Laptops, Monitore, Tablets oder Drucker, etc. gebraucht kaufen. Eine vermeintlich bessere Alternative kann der Erwerb eines Refurbished-Geräts sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was Refurbishing bedeutet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Refurbished-Produkte sind nicht gebraucht, sie sind wiederaufbereitet, bzw. von Unternehmen generalüberholt. Dabei wird der ursprüngliche Zustand des Geräts wiederhergestellt. Teilweise kann er sogar verbessert werden, Zubehörteile sind meistens neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Refurbishings werden die Geräte &lt;br /&gt;
# auf technische Funktionsfähigkeit getestet und Fehler behoben&lt;br /&gt;
# auf den optischen Zustand geprüft und Teile wenn nötig erneuert&lt;br /&gt;
# intensiv gereinigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu neuen Produkten können Refurbished-Geräte optische Gebrauchsspuren aufweisen. Der jeweilige Onlineshop weist in der Regel auf Grad und Umfang solcher Spuren im Angebot hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der generalüberholten Technik handelt es sich großteils um Leasingrückläufer von Unternehmen. Des Weiteren können es Geräte aus widerrufenen Fernabsatzgeschäften, Ausstellungsgeräte aus Elektronikfachmärkten oder Produkte sein, die während des Garantiezeitraums einen Defekt hatten und vom Hersteller ausgetauscht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pros &amp;amp; Cons ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorteile !! Nachteile&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Refurbished-Geräte sind teilweise bis zu 60 % günstiger, da sie Second-Hand sind. || Refurbished oder general&amp;amp;shy;überholt sind keine geschützten Begriffe, jeder Shop versteht etwas anderes darunter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Produkte sind in der Regel voll funktionsfähig, da das Refurbishment in der Regel von lizenzierten Herstellern mit Erfahrung und Expertise durchgeführt wird. || Da es keine geschützte Bezeichnung oder vertrauens&amp;amp;shy;würdige Siegel und Zertifikate für general&amp;amp;shy;überholte Produkte gibt, fehlen bislang auch unabhängige Qualitäts&amp;amp;shy;kontrollen. Man kann sich aktuell lediglich auf Erfahrungs&amp;amp;shy;berichte anderer User eines Online-Shops verlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bei einigen Online-Anbietern erhält man eine Garantie von bis zu 36 Monaten und oft auch 30 Tage Rückgaberecht. || Nicht immer ist Refurbished-Elektronik günstiger als neue. Man sollte vor einem Kauf im besten Fall einen Preisvergleich machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durch den Kauf bereits benutzter Produkte werden Ressourcen gespart, da oft nur wenige Bauteile ausgetauscht werden müssen. Das spart erheblich CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen und Elektro&amp;amp;shy;schrott. Die Umwelt&amp;amp;shy;belastung eines refurbished-Produkts kann bis zu 70 % geringer als bei einem gleichwertigen Neugerät sein. || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswahl Anbieterportale im Internet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.refurbed.de/ Refurbed]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Laptops, Audio, Smartwatches, Kameras, Monitore, Haushaltsgeräte, Spielekonsolen, Drucker, Zubehör&lt;br /&gt;
* Keine Versand- und Rückversandkosten&lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert &lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
* Zusätzlicher Einsatz für die Umwelt, indem nach eigenen Angaben für jedes Produkt, das über die Plattform verkauft wird, ein Baum in Madagaskar, Haiti oder Nepal gepflanzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.backmarket.de/ Backmarket]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Laptops, TV &amp;amp; Heimkino, Audio, Smartwatches, Kameras, Monitore, Haushaltsgeräte, Spielekonsolen, Drucker, Zubehör, Heimwerken &lt;br /&gt;
* Keine Versandkosten &lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.rebuy.de/ Rebuy]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Audio, Smartwatches, Kameras, Spielekonsolen &lt;br /&gt;
* Zusätzlich gebrauchte Videospiele, CDs, Bücher, Filme&lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert&lt;br /&gt;
* Klimaneutrales Unternehmen (ClimatePartner Zertifikat)&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://refurbe.de/ Refurbe]'''&lt;br /&gt;
* Laptops, PC, Monitore, Zubehör&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://swappie.com/de/ Swappie]'''&lt;br /&gt;
* Iphones &lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.amazon.de/Zertifiziert-Generalueberholt/b?ie=UTF8&amp;amp;node=10676131031 Amazon]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Laptops, Kameras, Haushaltsgeräte&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.apple.com/ Apple]'''&lt;br /&gt;
* Mac, Ipad, Ipod, Apple TV, Zubehör&lt;br /&gt;
* Keine Versand- und Rückversandkosten&lt;br /&gt;
* Apple Zertifizierung&lt;br /&gt;
* Finanzierung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange es für Elektrogeräte noch keine Fairtrade-Zertifizierung und komplettes Recycling gibt, sind refurbished Produkte in diesem Bereich die nachhaltigste Lösung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Second Life“ der Elektrogeräte kann allein bei Smartphones und Tablets die Lebensdauer der Geräte verdoppeln. Dadurch können pro Smartphone 14 Kilogramm Ressourcen und 58 Kilogramm Treibhausgasemissionen eingespart werden. Bei Tablets sind es sogar 58 Kilogramm an Ressourcen-Materialien wie Kupfer oder Gold und 139 Kilogramm CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Einsparungen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://blog.energiedienst.de/elektrogeraete-wie-nachhaltig-ist-refurbishing/ , letzter Zugriff am 11.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele Anwender auch im Firmenkontext ist ein Refurbished-Gerät also eine echte Alternative zu einem neuen Gerät, wenn nicht die allerneueste Technologie benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== weitere Referenzen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://utopia.de/ratgeber/refurbished-das-bedeutet-es, letzter Zugriff am 25.10.2021&lt;br /&gt;
* https://www.conrad.de/de/c/refurbished-produkte-1216095.html, letzter Zugriff am 24.10.2021&lt;br /&gt;
* https://www.finanztip.de/blog/gebraucht-aber-wie-neu-was-taugt-refurbished-elektronik, letzter Zugriff am 23.10.2021&lt;br /&gt;
* https://www.blueprints.de/anregungen/beruf/refurbishing.html, letzter Zugriff am 24.10.2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Welche_Zahlen_und_Fakten_kann_ich_zum_%C3%9Cberzeugen_nutzen%3F&amp;diff=962</id>
		<title>Welche Zahlen und Fakten kann ich zum Überzeugen nutzen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Welche_Zahlen_und_Fakten_kann_ich_zum_%C3%9Cberzeugen_nutzen%3F&amp;diff=962"/>
		<updated>2021-10-23T15:44:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Marching_for_facts.jpg|300px|rahmenlos|rechts]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal bedarf es neben Appellen an das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft und zukünftigen Generationen mehr Argumente, um am Arbeitsplatz Kolleg*innen vom Thema Nachhaltigkeit zu überzeugen. Argumentationshilfen haben wir bereits im Artikel [[Wie kann ich die Entscheider*innen im Unternehmen von Nachhaltigkeit überzeugen?|Wie kann ich die Entscheider*innen im Unternehmen von Nachhaltigkeit überzeugen?]] dargestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir noch einige Zahlen und Fakten anschaulich zusammenstellen, die ihr zusätzlich als Stützen für eure Argumentation heranziehen könnt, um das Nachhaltigkeitsthema bei eurem Arbeitgeber zu etablieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von Nachhaltigkeit gegenüber Kund*innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für '''54 %''' der Konsument*innen spielen soziale und ökologische Verantwortung von Unternehmen bei der Kaufentscheidung eine bedeutende Rolle. Seit 2016 hat sich dieser Anteil stetig vergrößert und ist um '''10 % '''innerhalb von vier Jahren gewachsen (Stand 2020). Nur '''11 %''' der Konsument*innen geben an, keinen Wert darauf zu legen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/182042/umfrage/kaufkriterium-soziale-verantwortung-oekologische-verantwortung/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Für die meisten Deutschen ist bewusster Konsum der erste Hebel, den sie persönlich für die Förderung von Nachhaltigkeit gehen wollen – '''68 %''' geben dies als Option an. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/820385/umfrage/persoenliches-engagement-zur-foerderung-von-nachhaltigkeit-in-deutschland/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Zahlungsbereitschaft von Konsument*innen für umweltfreundliche Produkte ist seit 2015 bis 2019 um '''24 %''' gestiegen.  &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/264571/umfrage/kaeufertypen-zahlungsbereitschaft-fuer-umweltfreundliche-produkte/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Etwa '''65 %''' der Konsument*innen geben an bereit zu sein, für nachhaltige Produkte mehr zu zahlen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1154612/umfrage/umfrage-zum-persoenlichen-verhalten-beim-thema-nachhaltigkeit-in-deutschland/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Der Preisanstieg sollte sich jedoch auf maximal 21-30 % beschränken, denn nur '''ca. 35 %''' der Konsument*innen wären bereit, mehr als 30 % teurere, aber dafür nachhaltige Produkte zu kaufen. 65 % der Konsument*innen geben einen Wert niedriger als 30 % an, der ihre Toleranzgrenze kennzeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1154639/umfrage/umfrage-zur-preisbereitschaft-bei-nachhaltigen-produkten/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Für eine nachhaltige Verpackung von günstigen Gütern wären nur '''17 %''' der Konsument*innen nicht bereit, einen Aufpreis zu zahlen – '''83 %''' der Konsument*innen würden also einen Aufpreis in Kauf nehmen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1227626/umfrage/umfrage-zur-zahlungsbereitschaft-fuer-nachhaltige-verpackungen-aufpreis/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Fair Trade ist auf dem Vormarsch: Vergleicht man 2013 mit 2021, so wuchs die Anzahl an Personen, die auf Produkte aus fairem Handel achten, um '''25 %''' (von 11,98 Mio. Personen auf 15,98 Personen in Deutschland).&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/264566/umfrage/kaeufertypen-bevorzugung-von-produkten-aus-fairem-handel-fair-trade/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Konkrete Aspekte der Nachhaltigkeit von Produkten und Services, auf die Konsument*innen besonderen Wert legen &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/prognosen/1222271/umfrage-in-deutschland-zu-den-wichtigsten-aspekten-von-nachhaltigkeit , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Zahlen zeigen, dass man nicht unbedingt Label nutzen muss, sondern vor allem die eigenen Bemühungen glaubhaft darstellen sollte:&lt;br /&gt;
** Verpackung: 56 % &lt;br /&gt;
** Tierwohl: 55 % &lt;br /&gt;
** Fair Trade: 49 % &lt;br /&gt;
** Regionalität: 45 % &lt;br /&gt;
** Vermeidung von umweltbelastenden Rohstoffen (z.B. Palmöl): 45 % &lt;br /&gt;
** CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Vermeidung: 42 % &lt;br /&gt;
** Nachwachsende Rohstoffe: 40 % &lt;br /&gt;
** Öko-Klassifizierung (z.B. Labels wie Bio/Demeter): 20 % &lt;br /&gt;
* '''85 %''' der Konsument*innen erwarten Transparenz in der Lieferkette für Bekleidung. Sie wollen wissen, wie Unternehmen ihre Ware beziehen bzw. herstellen, um möglichst gut  informiert eine Kaufentscheidung treffen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1201078/umfrage/umfrage-transparenz-in-der-lieferkette-mode/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von Nachhaltigkeit für Mitarbeiter*innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den 5 wichtigsten Faktoren für Studierende bei der Wahl des künftigen Arbeitgebers zählen für...&amp;lt;ref&amp;gt;EY Studierendenstudie 2020 S. 21, https://assets.ey.com/content/dam/ey-sites/ey-com/de_de/news/2020/10/ey-studierenden-studie-2020-ziele-werte-perspektiven.pdf , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ... 21 % die Vorbildfunktion (Nachhaltiges Handeln) des Unternehmens,&lt;br /&gt;
* ... 15 % das gesellschaftliche Engagement und&lt;br /&gt;
* ... 14 % die Reputation des Unternehmens neben so zentralen Faktoren wie Jobsicherheit (67 %) oder Gehalt (55 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von Nachhaltigkeit für die Zukunftsfähigkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird bis 2025 von einem starken Wachstum innerhalb des GreenTech-Bereichs ausgegangen. Dabei zählen nachhaltige Mobilität, Rohstoff- und Materialeffizienz sowie Ansätze der Kreislaufwirtschaft mit '''+10,2 %, +8,1 % und 7,4 %''' (verglichen mit 2016) zu den vielversprechendsten Märkten, während auch Energieeffizienz, Energieerzeugung sowie die nachhaltige Wasserwirtschaft als Wachstumsmärkte identifiziert werden. Es wird für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz ein globales Marktvolumen von 5.902 Milliarden Euro für 2025 prognostiziert. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36358/umfrage/potenziale-ausgewaehlter-leitmaerkte-im-maschinenbau-2005-2020/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von Nachhaltigkeit als Unternehmensphilosophie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während '''36,2 %''' der befragten Unternehmen angeben, ihre Kund*innen verlangten nachhaltige Produkte und Dienstleistungen und '''29,9 %''' Nachhaltigkeit als ihre Unternehmensphilosophie bezeichnen, gehen nur '''26,9 %''' über gesetzliche Nachhaltigkeitsvorgaben bei ihrer Geschäftstätigkeit hinaus.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1089282/umfrage/umfrage-zur-bedeutung-oekologischer-nachhaltigkeit-in-deutschen-unternehmen/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Vorwurf des Greenwashings, aber auch der Definition von Nachhaltigkeit aus Kund*innen- vs. Unternehmensperspektive eröffnen sich hier als diskussionsbedürftig. Doch wird deutlich: Nur ca. ein Viertel der Unternehmen arbeitet aktiv an ihrem Nachhaltigkeitskonzept und forciert die eigenen Konzepte aus ökologischer und sozialer Perspektive so konsequent, dass sie über Mindeststandards hinauswachsen. Genau dieses Engagement hätte aber gegenüber Konsument*innen eine starke Signalwirkung in Abgrenzung zu den Unternehmen, die nur das gesetzliche Minimum erfüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Entwicklungen, die nachhaltige Produktionsweisen nahelegen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den positiven Effekten, die eine nachhaltige Firmenphilosophie mit sich bringt, gibt es Entwicklungen auf dem Weltmarkt, die eine zusätzliche Motivation für eine nachhaltige Unternehmensstrategie darstellen. Dazu zählen:  &lt;br /&gt;
* '''Steigende Energiepreise''': Autarkie dank erneuerbarer Energie vom eigenen Unternehmensgelände macht unabhängiger, Anlagen refinanzieren sich schneller.&lt;br /&gt;
* '''Lieferengpässe aus Fernost''': Abhängigkeit von globalen Lieferketten durch lokale/regionale Produktion umgehen.&lt;br /&gt;
* '''Steigende Rohstoffpreise &amp;amp; begrenzte Ressourcen''': Durch Recycling oder Circular Economy Ansätze Rohstoffengpässe und -preise umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schritt B]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Welche_Zahlen_und_Fakten_kann_ich_zum_%C3%9Cberzeugen_nutzen%3F&amp;diff=961</id>
		<title>Welche Zahlen und Fakten kann ich zum Überzeugen nutzen?</title>
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		<updated>2021-10-23T15:42:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Marching_for_facts.jpg|300px|rahmenlos|rechts]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal bedarf es neben Appellen an das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft und zukünftigen Generationen mehr Argumente, um am Arbeitsplatz Kolleg*innen vom Thema Nachhaltigkeit zu überzeugen. Argumentationshilfen haben wir bereits im Artikel [[Wie kann ich die Entscheider*innen im Unternehmen von Nachhaltigkeit überzeugen?|Wie kann ich die Entscheider*innen im Unternehmen von Nachhaltigkeit überzeugen?]] dargestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir noch einige Zahlen und Fakten anschaulich zusammenstellen, die ihr zusätzlich als Stützen für eure Argumentation heranziehen könnt, um das Nachhaltigkeitsthema bei eurem Arbeitgeber zu etablieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von Nachhaltigkeit gegenüber Kund*innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für '''54 %''' der Konsument*innen spielen soziale und ökologische Verantwortung von Unternehmen bei der Kaufentscheidung eine bedeutende Rolle. Seit 2016 hat sich dieser Anteil stetig vergrößert und ist um '''10 % '''innerhalb von vier Jahren gewachsen (Stand 2020). Nur '''11 %''' der Konsument*innen geben an, keinen Wert darauf zu legen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/182042/umfrage/kaufkriterium-soziale-verantwortung-oekologische-verantwortung/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Für die meisten Deutschen ist bewusster Konsum der erste Hebel, den sie persönlich für die Förderung von Nachhaltigkeit gehen wollen – '''68 %''' geben dies als Option an. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/820385/umfrage/persoenliches-engagement-zur-foerderung-von-nachhaltigkeit-in-deutschland/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Zahlungsbereitschaft von Konsument*innen für umweltfreundliche Produkte ist seit 2015 bis 2019 um '''24 %''' gestiegen.  &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/264571/umfrage/kaeufertypen-zahlungsbereitschaft-fuer-umweltfreundliche-produkte/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Etwa '''65 %''' der Konsument*innen geben an bereit zu sein, für nachhaltige Produkte mehr zu zahlen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1154612/umfrage/umfrage-zum-persoenlichen-verhalten-beim-thema-nachhaltigkeit-in-deutschland/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Der Preisanstieg sollte sich jedoch auf maximal 21-30 % beschränken, denn nur '''ca. 35 %''' der Konsument*innen wären bereit, mehr als 30 % teurere, aber dafür nachhaltige Produkte zu kaufen. 65 % der Konsument*innen geben einen Wert niedriger als 30 % an, der ihre Toleranzgrenze kennzeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1154639/umfrage/umfrage-zur-preisbereitschaft-bei-nachhaltigen-produkten/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Für eine nachhaltige Verpackung von günstigen Gütern wären '''nur 17 %''' der Konsument*innen nicht bereit, einen Aufpreis zu zahlen – '''83 %''' der Konsument*innen würden also einen Aufpreis in Kauf nehmen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1227626/umfrage/umfrage-zur-zahlungsbereitschaft-fuer-nachhaltige-verpackungen-aufpreis/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Fair Trade ist auf dem Vormarsch: Vergleicht man 2013 mit 2021, so wuchs die Anzahl an Personen, die auf Produkte aus fairem Handel achten, um '''25 %''' (von 11,98 Mio. Personen auf 15,98 Personen in Deutschland).&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/264566/umfrage/kaeufertypen-bevorzugung-von-produkten-aus-fairem-handel-fair-trade/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Konkrete Aspekte der Nachhaltigkeit von Produkten und Services, auf die Konsument*innen besonderen Wert legen &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/prognosen/1222271/umfrage-in-deutschland-zu-den-wichtigsten-aspekten-von-nachhaltigkeit , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Zahlen zeigen, dass man nicht unbedingt Label nutzen muss, sondern vor allem die eigenen Bemühungen glaubhaft darstellen sollte:&lt;br /&gt;
** Verpackung: 56 % &lt;br /&gt;
** Tierwohl: 55 % &lt;br /&gt;
** Fair Trade: 49 % &lt;br /&gt;
** Regionalität: 45 % &lt;br /&gt;
** Vermeidung von umweltbelastenden Rohstoffen (z.B. Palmöl): 45 % &lt;br /&gt;
** CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Vermeidung: 42 % &lt;br /&gt;
** Nachwachsende Rohstoffe: 40 % &lt;br /&gt;
** Öko-Klassifizierung (z.B. Labels wie Bio/Demeter): 20 % &lt;br /&gt;
* '''85 %''' der Konsument*innen erwarten Transparenz in der Lieferkette für Bekleidung. Sie wollen wissen, wie Unternehmen ihre Ware beziehen bzw. herstellen, um möglichst gut  informiert eine Kaufentscheidung treffen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1201078/umfrage/umfrage-transparenz-in-der-lieferkette-mode/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von Nachhaltigkeit für Mitarbeiter*innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den 5 wichtigsten Faktoren für Studierende bei der Wahl des künftigen Arbeitgebers zählen für...&amp;lt;ref&amp;gt;EY Studierendenstudie 2020 S. 21, https://assets.ey.com/content/dam/ey-sites/ey-com/de_de/news/2020/10/ey-studierenden-studie-2020-ziele-werte-perspektiven.pdf , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ... 21 % die Vorbildfunktion (Nachhaltiges Handeln) des Unternehmens,&lt;br /&gt;
* ... 15 % das gesellschaftliche Engagement und&lt;br /&gt;
* ... 14 % die Reputation des Unternehmens neben so zentralen Faktoren wie Jobsicherheit (67 %) oder Gehalt (55 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von Nachhaltigkeit für die Zukunftsfähigkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird bis 2025 von einem starken Wachstum innerhalb des GreenTech-Bereichs ausgegangen. Dabei zählen nachhaltige Mobilität, Rohstoff- und Materialeffizienz sowie Ansätze der Kreislaufwirtschaft mit '''+10,2 %, +8,1 % und 7,4 %''' (verglichen mit 2016) zu den vielversprechendsten Märkten, während auch Energieeffizienz, Energieerzeugung sowie die nachhaltige Wasserwirtschaft als Wachstumsmärkte identifiziert werden. Es wird für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz ein globales Marktvolumen von 5.902 Milliarden Euro für 2025 prognostiziert. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36358/umfrage/potenziale-ausgewaehlter-leitmaerkte-im-maschinenbau-2005-2020/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von Nachhaltigkeit als Unternehmensphilosophie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während '''36,2 %''' der befragten Unternehmen angeben, ihre Kund*innen verlangten nachhaltige Produkte und Dienstleistungen und '''29,9 %''' Nachhaltigkeit als ihre Unternehmensphilosophie bezeichnen, gehen nur '''26,9 %''' über gesetzliche Nachhaltigkeitsvorgaben bei ihrer Geschäftstätigkeit hinaus.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1089282/umfrage/umfrage-zur-bedeutung-oekologischer-nachhaltigkeit-in-deutschen-unternehmen/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Vorwurf des Greenwashings, aber auch der Definition von Nachhaltigkeit aus Kund*innen- vs. Unternehmensperspektive eröffnen sich hier als diskussionsbedürftig. Doch wird deutlich: Nur ca. ein Viertel der Unternehmen arbeitet aktiv an ihrem Nachhaltigkeitskonzept und forciert die eigenen Konzepte aus ökologischer und sozialer Perspektive so konsequent, dass sie über Mindeststandards hinauswachsen. Genau dieses Engagement hätte aber gegenüber Konsument*innen eine starke Signalwirkung in Abgrenzung zu den Unternehmen, die nur das gesetzliche Minimum erfüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Entwicklungen, die nachhaltige Produktionsweisen nahelegen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den positiven Effekten, die eine nachhaltige Firmenphilosophie mit sich bringt, gibt es Entwicklungen auf dem Weltmarkt, die eine zusätzliche Motivation für eine nachhaltige Unternehmensstrategie darstellen. Dazu zählen:  &lt;br /&gt;
* '''Steigende Energiepreise''': Autarkie dank erneuerbarer Energie vom eigenen Unternehmensgelände macht unabhängiger, Anlagen refinanzieren sich schneller.&lt;br /&gt;
* '''Lieferengpässe aus Fernost''': Abhängigkeit von globalen Lieferketten durch lokale/regionale Produktion umgehen.&lt;br /&gt;
* '''Steigende Rohstoffpreise &amp;amp; begrenzte Ressourcen''': Durch Recycling oder Circular Economy Ansätze Rohstoffengpässe und -preise umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schritt B]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Welche_Zahlen_und_Fakten_kann_ich_zum_%C3%9Cberzeugen_nutzen%3F&amp;diff=960</id>
		<title>Welche Zahlen und Fakten kann ich zum Überzeugen nutzen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Welche_Zahlen_und_Fakten_kann_ich_zum_%C3%9Cberzeugen_nutzen%3F&amp;diff=960"/>
		<updated>2021-10-19T20:27:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Marching_for_facts.jpg|300px|rahmenlos|rechts]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal bedarf es neben Appellen an das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft und zukünftigen Generationen mehr Argumente, um am Arbeitsplatz Kolleg*innen vom Thema Nachhaltigkeit zu überzeugen. Argumentationshilfen haben wir bereits im Artikel [[Wie kann ich die Entscheider*innen im Unternehmen von Nachhaltigkeit überzeugen?|Wie kann ich die Entscheider*innen im Unternehmen von Nachhaltigkeit überzeugen?]] dargestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir noch einige Zahlen und Fakten anschaulich zusammenstellen, die ihr zusätzlich als Stützen für eure Argumentation heranziehen könnt, um das Nachhaltigkeitsthema bei eurem Arbeitgeber zu etablieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von Nachhaltigkeit gegenüber Kund*innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für '''54 %''' der Konsument*innen spielen soziale und ökologische Verantwortung von Unternehmen bei der Kaufentscheidung eine bedeutende Rolle. Seit 2016 hat sich dieser Anteil stetig vergrößert und ist um '''10 % '''innerhalb von vier Jahren gewachsen (Stand 2020). Nur '''11 %''' der Konsument*innen geben an, keinen Wert darauf zu legen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/182042/umfrage/kaufkriterium-soziale-verantwortung-oekologische-verantwortung/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Für die meisten Deutschen ist bewusster Konsum der erste Hebel, den sie persönlich für die Förderung von Nachhaltigkeit gehen wollen – '''68 %''' geben dies als Option an. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/820385/umfrage/persoenliches-engagement-zur-foerderung-von-nachhaltigkeit-in-deutschland/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Zahlungsbereitschaft von Konsument*innen für umweltfreundliche Produkte ist seit 2015 bis 2019 um '''24 % gestiegen'''.  &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/264571/umfrage/kaeufertypen-zahlungsbereitschaft-fuer-umweltfreundliche-produkte/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Etwa '''65 %''' der Konsument*innen geben an bereit zu sein, für nachhaltige Produkte mehr zu zahlen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1154612/umfrage/umfrage-zum-persoenlichen-verhalten-beim-thema-nachhaltigkeit-in-deutschland/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Der Preisanstieg sollte sich jedoch auf maximal 21-30 % beschränken, denn nur '''ca. 35 %''' der Konsument*innen wären bereit, mehr als 30 % teurere, aber dafür nachhaltige Produkte zu kaufen. 65 % der Konsument*innen geben einen Wert niedriger als 30 % an, der ihre Toleranzgrenze kennzeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1154639/umfrage/umfrage-zur-preisbereitschaft-bei-nachhaltigen-produkten/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Für eine nachhaltige Verpackung von günstigen Gütern wären '''nur 17 %''' der Konsument*innen nicht bereit, einen Aufpreis zu zahlen – '''83 %''' der Konsument*innen würden also einen Aufpreis in Kauf nehmen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1227626/umfrage/umfrage-zur-zahlungsbereitschaft-fuer-nachhaltige-verpackungen-aufpreis/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Fair Trade ist auf dem Vormarsch: Vergleicht man 2013 mit 2021, so wuchs die Anzahl an Personen, die auf Produkte aus fairem Handel achten, um '''25 %''' (von 11,98 Mio. Personen auf 15,98 Personen in Deutschland).&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/264566/umfrage/kaeufertypen-bevorzugung-von-produkten-aus-fairem-handel-fair-trade/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Konkrete Aspekte der Nachhaltigkeit von Produkten und Services, auf die Konsument*innen besonderen Wert legen &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/prognosen/1222271/umfrage-in-deutschland-zu-den-wichtigsten-aspekten-von-nachhaltigkeit , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Zahlen zeigen, dass man nicht unbedingt Label nutzen muss, sondern vor allem die eigenen Bemühungen glaubhaft darstellen sollte:&lt;br /&gt;
** Verpackung: 56 % &lt;br /&gt;
** Tierwohl: 55 % &lt;br /&gt;
** Fair Trade: 49 % &lt;br /&gt;
** Regionalität: 45 % &lt;br /&gt;
** Vermeidung von umweltbelastenden Rohstoffen (z.B. Palmöl): 45 % &lt;br /&gt;
** CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Vermeidung: 42 % &lt;br /&gt;
** Nachwachsende Rohstoffe: 40 % &lt;br /&gt;
** Öko-Klassifizierung (z.B. Labels wie Bio/Demeter): 20 % &lt;br /&gt;
* '''85 %''' der Konsument*innen erwarten Transparenz in der Lieferkette für Bekleidung. Sie wollen wissen, wie Unternehmen ihre Ware beziehen bzw. herstellen, um möglichst gut  informiert eine Kaufentscheidung treffen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1201078/umfrage/umfrage-transparenz-in-der-lieferkette-mode/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von Nachhaltigkeit für Mitarbeiter*innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den 5 wichtigsten Faktoren für Studierende bei der Wahl des künftigen Arbeitgebers zählen für...&amp;lt;ref&amp;gt;EY Studierendenstudie 2020 S. 21, https://assets.ey.com/content/dam/ey-sites/ey-com/de_de/news/2020/10/ey-studierenden-studie-2020-ziele-werte-perspektiven.pdf , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ... 21 % die Vorbildfunktion (Nachhaltiges Handeln) des Unternehmens,&lt;br /&gt;
* ... 15 % das gesellschaftliche Engagement und&lt;br /&gt;
* ... 14 % die Reputation des Unternehmens neben so zentralen Faktoren wie Jobsicherheit (67 %) oder Gehalt (55 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von Nachhaltigkeit für die Zukunftsfähigkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird bis 2025 von einem starken Wachstum innerhalb des GreenTech-Bereichs ausgegangen. Dabei zählen nachhaltige Mobilität, Rohstoff- und Materialeffizienz sowie Ansätze der Kreislaufwirtschaft mit '''+10,2 %, +8,1 % und 7,4 %''' (verglichen mit 2016) zu den vielversprechendsten Märkten, während auch Energieeffizienz, Energieerzeugung sowie die nachhaltige Wasserwirtschaft als Wachstumsmärkte identifiziert werden. Es wird für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz ein globales Marktvolumen von 5.902 Milliarden Euro für 2025 prognostiziert. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36358/umfrage/potenziale-ausgewaehlter-leitmaerkte-im-maschinenbau-2005-2020/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von Nachhaltigkeit als Unternehmensphilosophie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während '''36,2 %''' der befragten Unternehmen angeben, ihre Kund*innen verlangten nachhaltige Produkte und Dienstleistungen und '''29,9 %''' Nachhaltigkeit als ihre Unternehmensphilosophie bezeichnen, gehen nur '''26,9 %''' über gesetzliche Nachhaltigkeitsvorgaben bei ihrer Geschäftstätigkeit hinaus.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1089282/umfrage/umfrage-zur-bedeutung-oekologischer-nachhaltigkeit-in-deutschen-unternehmen/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Vorwurf des Greenwashings, aber auch der Definition von Nachhaltigkeit aus Kund*innen- vs. Unternehmensperspektive eröffnen sich hier als diskussionsbedürftig. Doch wird deutlich: Nur ca. ein Viertel der Unternehmen arbeitet aktiv an ihrem Nachhaltigkeitskonzept und forciert die eigenen Konzepte aus ökologischer und sozialer Perspektive so konsequent, dass sie über Mindeststandards hinauswachsen. Genau dieses Engagement hätte aber gegenüber Konsument*innen eine starke Signalwirkung in Abgrenzung zu den Unternehmen, die nur das gesetzliche Minimum erfüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Entwicklungen, die nachhaltige Produktionsweisen nahelegen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den positiven Effekten, die eine nachhaltige Firmenphilosophie mit sich bringt, gibt es Entwicklungen auf dem Weltmarkt, die eine zusätzliche Motivation für eine nachhaltige Unternehmensstrategie darstellen. Dazu zählen:  &lt;br /&gt;
* '''Steigende Energiepreise''': Autarkie dank erneuerbarer Energie vom eigenen Unternehmensgelände macht unabhängiger, Anlagen refinanzieren sich schneller.&lt;br /&gt;
* '''Lieferengpässe aus Fernost''': Abhängigkeit von globalen Lieferketten durch lokale/regionale Produktion umgehen.&lt;br /&gt;
* '''Steigende Rohstoffpreise &amp;amp; begrenzte Ressourcen''': Durch Recycling oder Circular Economy Ansätze Rohstoffengpässe und -preise umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schritt B]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Refurbished_IT:_Die_g%C3%BCnstige_Alternative_zum_Neukauf&amp;diff=954</id>
		<title>Refurbished IT: Die günstige Alternative zum Neukauf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Refurbished_IT:_Die_g%C3%BCnstige_Alternative_zum_Neukauf&amp;diff=954"/>
		<updated>2021-10-17T13:08:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bild: https://unsplash.com/photos/bMoTaOyN6JI (müsste noch beschnitten werden, um Werbung zu entfernen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um der Nachfrage nach neuer IT gerecht zu werden, sind sehr große Mengen an wertvollen Rohstoffen und Energie nötig. Um den Erwerb nachhaltiger zu gestalten und Ressourcen zu sparen, kann man Smartphones, Laptops, Monitore, Tablets oder Drucker, etc. gebraucht kaufen. Eine vermeintlich bessere Alternative kann der Erwerb eines Refurbished-Geräts sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was Refurbishing bedeutet ===&lt;br /&gt;
Refurbished-Produkte sind nicht gebraucht, sie sind wiederaufbereitet, bzw. von Unternehmen generalüberholt. Dabei wird der ursprüngliche Zustand des Geräts wiederhergestellt. Teilweise kann er sogar verbessert werden, Zubehörteile sind meistens neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Refurbishings werden die Geräte &lt;br /&gt;
# auf technische Funktionsfähigkeit getestet und Fehler behoben&lt;br /&gt;
# auf den optischen Zustand geprüft und Teile wenn nötig erneuert&lt;br /&gt;
# intensiv gereinigt&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu neuen Produkten können Refurbished-Geräte optische Gebrauchsspuren aufweisen. Der jeweilige Onlineshop weist in der Regel auf Grad und Umfang solcher Spuren im Angebot hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der generalüberholten Technik handelt es sich großteils um Leasingrückläufer von Unternehmen. Des Weiteren können es Geräte aus widerrufenen Fernabsatzgeschäften, Ausstellungsgeräte aus Elektronikfachmärkten oder Produkte sein, die während des Garantiezeitraums einen Defekt hatten und vom Hersteller ausgetauscht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pros &amp;amp; Cons ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorteile !! Nachteile&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Refurbished-Geräte sind teilweise bis zu 60 % günstiger, da sie Second-Hand sind. || Refurbished oder generalüberholt sind keine geschützten Begriffe, jeder Shop versteht etwas anderes darunter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Produkte sind in der Regel voll funktionsfähig, da das Refurbishment in der Regel von lizenzierten Herstellern mit Erfahrung und Expertise durchgeführt wird. || Da es keine geschützte Bezeichnung oder vertrauenswürdige Siegel und Zertifikate für generalüberholte Produkte gibt, fehlen bislang auch unabhängige Qualitätskontrollen. Man kann sich aktuell lediglich auf Erfahrungsberichte anderer User eines Online-Shops verlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bei einigen Online-Anbietern erhält man eine Garantie von bis zu 36 Monaten und oft auch 30 Tage Rückgaberecht. || Nicht immer ist Refurbished-Elektronik günstiger als neue. Man sollte vor einem Kauf im besten Fall einen Preisvergleich machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durch den Kauf bereits benutzter Produkte werden Ressourcen gespart, da oft nur wenige Bauteile ausgetauscht werden müssen. Das spart erheblich CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen und Elektroschrott. Die Umweltbelastung eines refurbished-Produkts kann bis zu 70 % geringer als bei einem gleichwertigen Neugerät sein. || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswahl Anbieterportale im Internet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.refurbed.de/ Refurbed]'''&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Laptops, Audio, Smartwatches, Kameras, Monitore, Haushaltsgeräte, Spielekonsolen, Drucker, Zubehör&lt;br /&gt;
* Keine Versand- und Rückversandkosten&lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert &lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
* Zusätzlicher Einsatz für die Umwelt, indem nach eigenen Angaben für jedes Produkt, das über die Plattform verkauft wird, ein Baum in Madagaskar, Haiti oder Nepal gepflanzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.backmarket.de/ Backmarket]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Laptops, TV &amp;amp; Heimkino, Audio, Smartwatches, Kameras, Monitore, Haushaltsgeräte, Spielekonsolen, Drucker, Zubehör, Heimwerken &lt;br /&gt;
* Keine Versandkosten &lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.rebuy.de/ Rebuy]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Audio, Smartwatches, Kameras, Spielekonsolen &lt;br /&gt;
* Zusätzlich gebrauchte Videospiele, CD’s, Bücher, Filme&lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert&lt;br /&gt;
* Klimaneutrales Unternehmen (ClimatePartner Zertifikat)&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://refurbe.de/ Refurbe]'''&lt;br /&gt;
* Laptops, PC, Monitore, Zubehör&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://swappie.com/de/ Swappie]'''&lt;br /&gt;
* Iphones &lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
* Trusted Shops zertifiziert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[https://www.amazon.de/Zertifiziert-Generalueberholt/b?ie=UTF8&amp;amp;node=10676131031 Amazon]'''&lt;br /&gt;
* Smartphones, Tablets, Laptops, Kameras, Haushaltsgeräte&lt;br /&gt;
* Diverse Zahlungsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.apple.com/ Apple]'''&lt;br /&gt;
* Mac, Ipad, Ipod, Apple TV, Zubehör&lt;br /&gt;
* Keine Versand- und Rückversandkosten&lt;br /&gt;
* Apple Zertifizierung&lt;br /&gt;
* Finanzierung möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Solange es für Elektrogeräte noch keine Fairtrade-Zertifizierung und komplettes Recycling gibt, sind refurbished Produkte in diesem Bereich die nachhaltigste Lösung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Second Life“ der Elektrogeräte kann allein bei Smartphones und Tablets die Lebensdauer der Geräte verdoppeln. Dadurch können pro Smartphone 14 Kilogramm Ressourcen und 58 Kilogramm Treibhausgasemissionen eingespart werden. Bei Tablets sind es sogar 58 Kilogramm an Ressourcen-Materialien wie Kupfer oder Gold und 139 Kilogramm CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Einsparungen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://blog.energiedienst.de/elektrogeraete-wie-nachhaltig-ist-refurbishing/ , letzter Zugriff am 11.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele Anwender auch im Firmenkontext ist ein Refurbished-Gerät also eine echte Alternative zu einem neuen Gerät, wenn nicht die aller neueste Technologie benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''weitere Referenzen'''&lt;br /&gt;
* [http://www.utopia.de www.utopia.de/], letzter Zugriff am 05.10.2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.conrad.de www.conrad.de], letzter Zugriff am 10.10.2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.finanztip.de www.finanztip.de], letzter Zugriff am 08.10.2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.blueprints.de www.blueprints.de], letzter Zugriff am 10.10.2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Welche_Zahlen_und_Fakten_kann_ich_zum_%C3%9Cberzeugen_nutzen%3F&amp;diff=953</id>
		<title>Welche Zahlen und Fakten kann ich zum Überzeugen nutzen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Welche_Zahlen_und_Fakten_kann_ich_zum_%C3%9Cberzeugen_nutzen%3F&amp;diff=953"/>
		<updated>2021-10-17T09:24:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Marching_for_facts.jpg|300px|rahmenlos|rechts]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal bedarf es neben Appellen an das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft und zukünftigen Generationen mehr Argumente, um am Arbeitsplatz Kolleg*innen vom Thema Nachhaltigkeit zu überzeugen. Argumentationshilfen haben wir bereits im Artikel [[Wie kann ich die Entscheider*innen im Unternehmen von Nachhaltigkeit überzeugen?|Wie kann ich die Entscheider*innen im Unternehmen von Nachhaltigkeit überzeugen?]] dargestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir noch einige Zahlen und Fakten anschaulich zusammenstellen, die ihr zusätzlich als Stützen für eure Argumentation heranziehen könnt, um das Nachhaltigkeitsthema bei eurem Arbeitgeber zu etablieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von Nachhaltigkeit gegenüber Kund*innen ==&lt;br /&gt;
* Für '''54 %''' der Konsument*innen spielen soziale und ökologische Verantwortung von Unternehmen bei der Kaufentscheidung eine bedeutende Rolle. Seit 2016 hat sich dieser Anteil stetig vergrößert und ist '''um 10 % innerhalb von vier Jahren gewachsen''' (Stand 2020). Nur '''11 %''' der Konsument*innen geben an, keinen Wert darauf zu legen. &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/182042/umfrage/kaufkriterium-soziale-verantwortung-oekologische-verantwortung/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Für die meisten Deutschen ist bewusster Konsum der erste Hebel, den sie persönlich für die Förderung von Nachhaltigkeit gehen wollen – '''68 %''' geben dies als Option an. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/820385/umfrage/persoenliches-engagement-zur-foerderung-von-nachhaltigkeit-in-deutschland/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Zahlungsbereitschaft von Konsument*innen für umweltfreundliche Produkte ist seit 2015 bis 2019 '''um 24 % gestiegen'''.  &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/264571/umfrage/kaeufertypen-zahlungsbereitschaft-fuer-umweltfreundliche-produkte/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Etwa '''65 %''' der Konsument*innen geben an bereit zu sein, für nachhaltige Produkte mehr zu zahlen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1154612/umfrage/umfrage-zum-persoenlichen-verhalten-beim-thema-nachhaltigkeit-in-deutschland/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Der Preisanstieg sollte sich jedoch auf maximal 21-30 % beschränken, denn '''nur ca. 35 %''' der Konsument*innen wären bereit, mehr als 30 % teurere, aber dafür nachhaltige Produkte zu kaufen. 65 % der Konsument*innen geben einen Wert niedriger als 30 % an, der ihre Toleranzgrenze kennzeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1154639/umfrage/umfrage-zur-preisbereitschaft-bei-nachhaltigen-produkten/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Für eine nachhaltige Verpackung von günstigen Gütern wären '''nur 17 %''' der Konsument*innen nicht bereit, einen Aufpreis zu zahlen – '''83 %''' der Konsument*innen würden also einen Aufpreis in Kauf nehmen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1227626/umfrage/umfrage-zur-zahlungsbereitschaft-fuer-nachhaltige-verpackungen-aufpreis/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Fair Trade ist auf dem Vormarsch: Vergleicht man 2013 mit 2021, so wuchs die Anzahl an Personen, die auf Produkte aus fairem Handel achten, um '''25 %''' (von 11,98 Mio. Personen auf 15,98 Personen in Deutschland).&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/264566/umfrage/kaeufertypen-bevorzugung-von-produkten-aus-fairem-handel-fair-trade/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Konkrete Aspekte der Nachhaltigkeit von Produkten und Services, auf die Konsument*innen besonderen Wert legen &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/prognosen/1222271/umfrage-in-deutschland-zu-den-wichtigsten-aspekten-von-nachhaltigkeit , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Zahlen zeigen, dass man nicht unbedingt Label nutzen muss, sondern vor allem die eigenen Bemühungen glaubhaft darstellen sollte:&lt;br /&gt;
**Verpackung: 56 % &lt;br /&gt;
**Tierwohl: 55 % &lt;br /&gt;
**Fair Trade: 49 % &lt;br /&gt;
**Regionalität: 45 % &lt;br /&gt;
**Vermeidung von umweltbelastenden Rohstoffen (z.B. Palmöl): 45 % &lt;br /&gt;
**CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Vermeidung: 42 % &lt;br /&gt;
**Nachwachsende Rohstoffe: 40 % &lt;br /&gt;
**Öko-Klassifizierung (z.B. Labels wie Bio/Demeter): 20 % &lt;br /&gt;
* '''85 %''' der Konsument*innen erwarten Transparenz in der Lieferkette für Bekleidung. Sie wollen wissen wie Unternehmen ihre Ware beziehen bzw. herstellen, um möglichst gut  informiert eine Kaufentscheidung treffen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1201078/umfrage/umfrage-transparenz-in-der-lieferkette-mode/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von Nachhaltigkeit für Mitarbeiter*innen ==&lt;br /&gt;
* Zu den 5 wichtigsten Faktoren für Studierende bei der Wahl des künftigen Arbeitgebers zählen für...&amp;lt;ref&amp;gt;EY Studierendenstudie 2020 S. 21, https://assets.ey.com/content/dam/ey-sites/ey-com/de_de/news/2020/10/ey-studierenden-studie-2020-ziele-werte-perspektiven.pdf , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**... 21 % die Vorbildfunktion (Nachhaltiges Handeln) des Unternehmens,&lt;br /&gt;
**... 15 % das gesellschaftliche Engagement und&lt;br /&gt;
**... 14 % die Reputation des Unternehmens neben so zentralen Faktoren wie Jobsicherheit (67 %) oder Gehalt (55 %).&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von Nachhaltigkeit für die Zukunftsfähigkeit ==&lt;br /&gt;
* Es wird bis 2025 von einem starken Wachstum innerhalb des GreenTech-Bereichs ausgegangen. Dabei zählen Nachhaltige Mobilität, Rohstoff- und Materialeffizienz sowie Ansätze der Kreislaufwirtschaft mit '''+10,2 %, +8,1 % und 7,4 %''' (verglichen mit 2016) zu den vielversprechendsten Märkten, während auch Energieeffizienz, Energieerzeugung sowie die nachhaltige Wasserwirtschaft als Wachstumsmärkte identifiziert werden. Es wird für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz ein globales Marktvolumen von 5.902 Milliarden Euro für 2025 prognostiziert. &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36358/umfrage/potenziale-ausgewaehlter-leitmaerkte-im-maschinenbau-2005-2020/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von Nachhaltigkeit als Unternehmensphilosophie ==&lt;br /&gt;
Während '''36,2 %''' der befragten Unternehmen angeben, ihre Kund*innen verlangten nachhaltige Produkte und Dienstleistungen und '''29,9 %''' Nachhaltigkeit als ihre Unternehmensphilosophie bezeichnen, gehen nur '''26,9 %''' über gesetzliche Nachhaltigkeitsvorgaben bei ihrer Geschäftstätigkeit hinaus.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1089282/umfrage/umfrage-zur-bedeutung-oekologischer-nachhaltigkeit-in-deutschen-unternehmen/ , letzter Zugriff am 16.10.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Vorwurf des Greenwashings, aber auch der Definition von Nachhaltigkeit aus Kund*innen- vs. Unternehmensperspektive eröffnen sich hier als diskussionsbedürftig. Doch wird deutlich: Nur ca. ein Viertel der Unternehmen arbeitet aktiv an ihrem Nachhaltigkeitskonzept und forciert die eigenen Konzepte aus ökologischer und sozialer Perspektive so konsequent, dass sie über Mindeststandards hinauswachsen. Genau dieses Engagement hätte aber gegenüber Konsument*innen eine starke Signalwirkung in Abgrenzung zu den Unternehmen, die nur das gesetzliche Minimum erfüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Entwicklungen, die nachhaltige Produktionsweisen nahelegen ==&lt;br /&gt;
* '''Steigende Energiepreise''': Autarkie dank erneuerbarer Energie vom eigenen Unternehmensgelände macht unabhängiger, Anlagen refinanzieren sich schneller.&lt;br /&gt;
* '''Lieferengpässe aus Fernost''': Abhängigkeit von globalen Lieferketten durch lokale/regionale Produktion umgehen.&lt;br /&gt;
* '''Steigende Rohstoffpreise &amp;amp; begrenzte Ressourcen''': Durch Recycling oder Circular Economy Ansätze Rohstoffengpässe und -preise umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schritt B]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Soziale_Nachhaltigkeit:_Welche_Gestaltungsm%C3%B6glichkeiten_bieten_sich_f%C3%BCr_Unternehmen%3F&amp;diff=942</id>
		<title>Soziale Nachhaltigkeit: Welche Gestaltungsmöglichkeiten bieten sich für Unternehmen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Soziale_Nachhaltigkeit:_Welche_Gestaltungsm%C3%B6glichkeiten_bieten_sich_f%C3%BCr_Unternehmen%3F&amp;diff=942"/>
		<updated>2021-10-04T19:11:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Arbeitsplatz.jpeg|400px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Nachhaltigkeit ist eine der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit. Die anderen beiden sind Ökologie und Ökonomie. Sie bezieht sich auf die Organisation von kulturellen und sozialen Systemen. Das Ziel der sozialen Nachhaltigkeit ist die Chancengleichheit für alle, sowie die Existenzsicherung einer langfristig nachhaltig strukturierten Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein entscheidender Faktor sozialer Nachhaltigkeit ist der Gesundheitszustand und die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens oder einer Organisation. Anhand verschiedener Maßnahmen lässt sich die soziale Stabilität gewährleisten und verbessern. Für Unternehmen bezieht sich die soziale Komponente vor allem auf die Auswirkungen sozialen Handelns im Umgang mit Mitarbeiter*innen, den Beziehungen zu Interessensgruppen oder der allgemeinen Verantwortung des Unternehmens gegenüber der Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/soziale-nachhaltigkeit-53451, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in unserer digital geprägten Arbeitswelt ist es für Unternehmen wichtig, wie bestehende aber auch ehemalige Mitarbeiter*innen das Unternehmen nach außen bewerten. Ein human gestalteter Arbeitsplatz ist nicht mehr nur eine arbeitsrechtliche Frage, sondern vor allem eine Frage der Ressourcennutzung.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/soziale_nachhaltigkeit_1935.htm, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Arbeitskraft und Humankapital sollten nicht nur gefordert, sondern vor allem gefördert und wahrgenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im Zuge der globalen Pandemie hat der Begriff der „Work-Life-Balance“ in Bezug auf das Arbeiten von zuhause (oder generell Remote Working) hier eine neue Diskussion eröffnet. Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Wo setzen Unternehmen an und mit welchen Mitteln lassen sich Organisationen in ihrer Vielfalt und sozialen Sicherheit langfristig und ganzheitlich bestärken? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst gibt es hierfür Ansätze der internen und externen Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensinterne soziale Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angemessene Arbeitszeiten und flexible Arbeitsmodelle'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um die Vermeidung, Verringerung bzw. den Ausgleich von Überstunden und um flexible Arbeitszeiten zur Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf. Ein Arbeitsmodell sollte nicht in erster Linie nur auf Effizienz, sondern auch auf einer fairen und ausgeglichenen Nutzung der Kräfte ausgerichtet sein. Besonders in Bezug auf die mentale Gesundheit und eine langfristig sinnvolle Nutzung der Energie und des Humankapitals, ist ein ausgeglichenes Arbeit-Freizeit-Modell sinnvoll. Auch die individuellen Bedürfnisse von Mitarbeiter*innen sollten hierbei mit einbezogen und stetig reflektiert werden. Verschiedene Arbeitszeitmodelle sind z.B. Teilzeit, Gleitzeit, Funktionszeit, Home-Office, Arbeitszeitkonten, Baukastensystem, Jahresarbeitszeit, Sabbatical-Strategien, Job-Sharing und Vertrauensarbeitszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angemessene Entlohnung und Lohngleichheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unternehmensleitung sollte für ein leistungsgerechtes Einkommen sowie für tarifliche Löhne und Lohnzuschläge sorgen. Auch eine transparente Kommunikation des Gehaltsmodells sowie eine gerechte und einheitliche Bezahlung ist Teil eines sozialen Umgangs mit Mitarbeitenden. Hierzu gehört auch eine stetige Kommunikation und Zielsetzungen zur Skalierung des Gehaltes. Diese Maßnahme dient sowohl der Vertrauensbildung als auch der Motivation und Wertschätzung der Mitarbeiter*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter*innen regelmäßig schulen. Sie sollten z.B. Sportkurse und Veranstaltungen zur Gesundheitsförderung anbieten. Sowohl die geistige als auch die körperliche Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter*innen ist ein wichtiger Faktor der Wertschätzung. Besonders wichtig ist ein körperlicher Ausgleich vor allem dann, wenn die Arbeit hauptsächlich am Computer stattfindet. Daher bietet es sich an, Mitarbeiter*innen zu sportlicher Betätigung innerhalb des Unternehmens zu animieren – z.B. mit gemeinsamen Radtouren oder mit der Teilnahme an einer gemeinnützigen Radtour-Veranstaltung. Auch außerhalb des Unternehmens bieten sich sportliche Aktivitäten an – z.B. durch die Bezuschussung von Fitnesskursen oder Fitnessstudio-Abos. Langfristig dient das dem generellen Wohlbefinden der Mitarbeitenden, sowie auch eines verringerten Krankheitsausfalls. Auch die Ausstattung der Bürofläche sollte zum einen am besten barrierefrei sein, zum anderen aber auch ergonomisch gestaltet sein. Hierzu sind verschiedene Ausstattungsoptionen möglich und diese sollten bestenfalls auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen abgestimmt sein. Auch ein Angebot von gesunden Getränken (wie Wasser und Tee), sowie die Bereitstellung von Obst ist ein guter Weg, Mitarbeiter*innen in einem gesunden Lebenswandel zu bestärken. Auch das Bemühen um eine regelmäßige geistige Weiterbildung ist sinnvoll, um Mitarbeiter*innen in ihren Interessen zu fördern und somit Zugriff auf erweiterte Kompetenzen zu erlangen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://partner.mvv.de/magazin/1902/nachhaltigkeit-im-unternehmen, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschäftigung und Jobsicherheit''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in unbeständigen und sich rasch wandelnden Zeiten ist es wichtig, den Mitarbeiter*innen ein Gefühl der Sicherheit zu gewährleisten. Hierzu zählen unter anderem das Angebot von unbefristeten Arbeitsverhältnissen sowie Rücksichtnahme bei privaten und gesellschaftlichen Sondersituationen. Auch ein firmeninternes Problem sollte stets offen kommuniziert und die Perspektive der Mitarbeitenden mit einbezogen werden. Instabile Arbeitssituationen führen zu vermehrtem Stress und Unsicherheit. Dies schlägt sich oftmals auf die mentale Einstellung, Motivation und Gesundheit von Arbeitnehmer*innen nieder. Der offene Austausch oder ein Angebot von Reflexions- und Feedbackrunden zeigt den Mitarbeiter*innen, dass sie gesehen und gehört werden. &amp;lt;ref&amp;gt;https://sdgs.un.org/goals/goal8, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beteiligung Ihrer Beschäftigten''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einbeziehen innovativer Vorschläge und Ideen zur Optimierung von Arbeitsprozessen ermöglicht es, Beschäftigte in die langfristige Gestaltung der Organisation zu integrieren. Dies dient auch der Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen und motivieren diese, die Qualität der eigenen Leistung stets zu optimieren. Auch eine finanzielle Beteiligung am Unternehmen, wie z.B. ein Genossenschaftsmodell, integrieren und motivieren die Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Betriebsklima''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgangston von Unternehmen sollte nicht nur nach außen hin stets freundlich sein. Auch die Art und Weise wie mit Mitarbeiter*innen intern kommuniziert und umgegangen wird, ist wichtig für ein gesundes Arbeitsklima. Die Tonalität sowie die (Mit-)Gestaltung des Arbeitsraumes schaffen eine positive und produktive Arbeitsatmosphäre. Durch die Gestaltung von gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsräumen oder Flächen bietet sich die Möglichkeit, das Wir-Gefühl zu stärken und den Austausch mit den Mitarbeitenden zu fördern. Auch regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen können für ein besseres Betriebsklima sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mobile Maßnahmen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Arbeitsweg sollte für soziale Nachhaltigkeitsmaßnahmen genutzt werden. Dazu gehört der Zugang zu sicheren Parkplätzen für Auto und Fahrrad sowie verfügbare E-Ladesäulen für Mitarbeitende oder z.B. reservierte Parkplätze für Fahrgemeinschaften – all diese Maßnahmen bieten Möglichkeiten, den Mitarbeiter*innen den Weg zur Arbeit so komfortabel wie möglich zu gestalten. [[Firmenräder|Jobräder]] oder [[Car-Sharing|Carsharing]] sind weitere Maßnahmen, die Mobilität flexibel zu halten. Vergünstigte oder sogar kostenlose Tickets für den öffentlichen Nahverkehr sind besonders sinnvolle Methoden, eine nachhaltige Mobilität zu fördern. Ein internes Mietsystem von Transportern (z. B. für Umzüge) oder [[Lastenräder]] können Ausdruck von Wertschätzung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Soziale Sicherheit und Sozialleistungen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den üblichen Sozialleistungen wie der betrieblichen Altersvorsorge und einer Bezuschussung der Kinderbetreuung zählen hier auch Boni oder finanzielle Förderungen und Anreize für Mitarbeitende. Besonders wenn sich Lebenssituationen ändern, ist es gut für Arbeitnehmer*innen zu wissen, dass das Unternehmen einem bei Bedarf auch finanziell den Rücken stärkt. Auch hier ist eine offene und gemeinsame Diskussion der beste Weg, das Gefühl von Gerechtigkeit zu erhalten. &amp;lt;ref&amp;gt;https://utopia.de/ratgeber/soziale-nachhaltigkeit-was-bedeutet-das/, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Interne Feedbackkultur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine gut funktionierende interne Feedbackkultur sollte es allen Mitarbeitenden möglich sein, auch über inoffizielle Methoden Probleme und Bedürfnisse zu äußern. Besonders für sensible und persönliche Anliegen sollte es eine oder mehrere vertrauenswürdige Personen im Unternehmen geben, die bei Bedarf als Ansprechpartner*innen dienen. Vor allem bei internen Vorfällen wie Ungerechtigkeiten oder übergriffige Situationen sollte eine verlässliche Kommunikationsmethode entwickelt werden. Falls die Mitarbeitenden jedoch externe Lösungen bevorzugen, braucht es auch hier eine gute Aufklärung wie mit Feedback und Anliegen umgegangen werden kann. [https://talktospot.com/ Talk to Spot (en)] bietet zum Beispiel eine externe Lösung für Arbeitnehmer*innen, interne Vorfälle zu dokumentieren und auszuwerten, um sie bei Bedarf an die Personalabteilung weiterzuleiten. Ein sensibler Umgang mit Wünschen und Bedürfnissen von Angestellten ist ein Kernanliegen sozialer Nachhaltigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vielfalt und Chancengleichheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diversität in der Unternehmenskultur erstreckt sich nicht nur auf eine ausgewogene Beschäftigung verschiedener Geschlechter, sondern auch auf die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Beeinträchtigung, sowie Menschen verschiedenster Altersgruppen. Hierzu können Teilzeitausbildung oder die Ausbildung und Beschäftigung älterer Menschen angeboten werden. Generell ist es für einen nachhaltigen Anspruch sinnvoll, auch intern verschiedenen Perspektiven Raum zu geben. Dazu trägt eine diverse Belegschaft mit verschiedenen kulturellen Sichtweisen bei. Sie fördert mehr Verständnis und eine vielfältigere Problemlösung auch in Bezug auf angebotene Dienstleistungen bzw. Produkte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.genderleicht.de/, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensexterne soziale Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Datenschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl zum Schutz des Unternehmens als auch zum Schutz der Beschäftigten ist es wichtig, Arbeitgeber*innen sowie Arbeitnehmer*innen für Datensicherheit zu sensibilisieren. Hierzu ist es sinnvoll, Schulungen und regelmäßige Updates zum Umgang mit sensiblen Daten anzubieten und auch selbst daran teilzunehmen. Auch die Ausweitung des Angebots auf den Umgang mit privaten Daten ist relevant, um ein Bewusstsein für Datenschutz zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Energiesolidarität als Instrument der Versorgungssicherheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ist es für die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens wichtig, Ressourcen sowie eingesparte Energie zu verteilen. Hierfür ist es gut, sich mit regional ansässigen Instituten und sozialen Vereinen abzusprechen, um hier überschüssige Energie oder Ressourcen sinnvoll zu teilen oder zu spenden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bpb.de/izpb/8983/leitbild-der-nachhaltigen-entwicklung?p=all, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ethische Geschäftspraktiken'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sozialen Komponente der Arbeitswelt liegt ein ethisch vertretbares Arbeitsmodell zugrunde. Hierzu zählen die Einrichtung einer Compliance-Beschwerdestelle und das Unterlassen von Steuertricks, genauso wie die stetige Reflexion des ethischen Standpunktes eines Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesellschaftliches Engagement'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse des Gemeinwohls sollte für ein Unternehmen ebenso wichtig sein wie die Wirtschaftlichkeit selbst. Firmen können mit Bildungs- und sozialen Einrichtungen kooperieren, Kultur- und Sportveranstaltungen sponsern sowie Geld-, Zeit- und Sachspenden geben. Sowohl internationale Wohltätigkeitsvereine als auch regionale soziale Hilfeleistung sollten hier in Betracht gezogen werden. Oftmals ist es sinnvoll, hier ebenfalls einen Ideenpool für soziales Engagement einzurichten. So wird allen Mitarbeitenden eine Chance gegeben, ihre Anliegen mitzuteilen und Vorschläge für ein Engagement zu unterbreiten. Besonders wenn Mitarbeiter*innen einen persönlichen Bezug zu einem Verein oder einer sozialen Institution haben, besteht eine hohe Bereitschaft, hierfür Zeit und Muße aufzubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesundheit und Sicherheit der Kund*innen und Klient*innen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Endverbraucher*innen sowie Kund*innen bzw. Klient*innen eines Unternehmens sollten in eine ganzheitliche soziale Betrachtung integriert werden. Daher ist ein Verzicht auf den Einsatz gesundheitsschädlicher Chemikalien bzw. Produkte wichtig. Aber auch die Infrastruktur und die Dienstleitung sollten im Interesse der Verbraucher gestaltet sein. Eine gesunde Umwelt dient letztlich allen Parteien, nicht nur der Ökobilanz eines Unternehmens. Hier ist eine gewisse vorausschauende ökologische Gesamthaltung von Vorteil. Auch für den langfristigen Ruf und das Ansehen eines Unternehmens sind Maßnahmen in diesem Sektor sinnvoll. Daher bietet es sich an, auch den Kund*innen eine kontinuierliche Möglichkeit des Feedbacks zu geben. Auch öffentliche Angebote wie ein “Tag der offenen Tür” dienen dazu, allen Außenstehenden einen Einblick in Prozesse und Zielsetzungen eines Unternehmens zu geben und sie können sowohl dem Unternehmen als auch den Verbraucher*innen Inspirationen und Impulse geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lebensverhältnisse umliegender Gemeinden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Unternehmen ist mit seinem Standort Teil einer Gemeinde und der dort herrschenden Infrastruktur. Daher ist es wichtig, auch den Faktor des regionalen Gemeinwohls in den Umgang mit Ressourcen einzubeziehen. Jedes Unternehmen sollte auf eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Infrastruktur sowie auf eine Verminderung der Lärmbelästigung achten. Auch der Austausch mit den Menschen vor Ort und den ortsansässigen Einrichtungen dient einem gesunden sozialen Netzwerk. Außerdem ist die regionale Akzeptanz des Unternehmens entscheidend für sein langfristiges Bestehen. Es lohnt sich daher, sich als Unternehmen an der Gestaltung einer Gemeinde zu beteiligen und die regionalen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu unterstützen.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
'''Nachhaltiger Einkauf'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Aspekte sollten nicht nur auf die eigenen Arbeitsprozesse hin definiert werden. Auch externe Lieferanten und Produkte sollten hinsichtlich sozialer und nachhaltiger Kriterien betrachtet werden. Je nach Möglichkeit ist es sinnvoll, mit regionalen Lieferanten und Anbietern zu kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vermarktung und Transparenz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sozialer Nachhaltigkeit gehört letztendlich auch immer, dass wir alle in unserer stetigen Entwicklung in sozialen und ökologischen Ansprüchen von und miteinander lernen. Daher ist es wichtig, Informationen, Prozesse und Erfahrungen zu teilen. Unternehmen und Organisationen sollten daher ihre Konzeptionen transparent zur Verfügung stellen. Dies dient nicht nur der Vermarktung und Positionierung des eigenen Unternehmens, sondern auch dem Erhalt des sozialen und nachhaltigen Anspruchs an das Unternehmen selbst. Daher ist es wichtig, sich auch vor, nach und während der Bereitstellung stets zu überprüfen, ob die Maßnahmen eingehalten und weiterentwickelt werden. Ein beliebtes Tool zur transparenten Veröffentlichung der Unternehmensmaßnahmen ist der sogenannte CSR-Report (Corporate Social Responsibility Report).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziale Nachhaltigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Arbeitsmodelle:_Wie_l%C3%A4sst_sich_die_Arbeitswelt_sozial_und_flexibel_gestalten%3F&amp;diff=912</id>
		<title>Arbeitsmodelle: Wie lässt sich die Arbeitswelt sozial und flexibel gestalten?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Arbeitsmodelle:_Wie_l%C3%A4sst_sich_die_Arbeitswelt_sozial_und_flexibel_gestalten%3F&amp;diff=912"/>
		<updated>2021-09-29T08:16:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle|TODO: Bild einfügen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsmodelle: Wie lässt sich die Arbeitswelt sozial und flexibel gestalten? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders während des letzten Jahres war es aufgrund der Corona-Situation immer mehr Menschen möglich, auch im Home-Office zu arbeiten. Das bedeutet mehr Freiheit, aber auch mehr Eigenverantwortung. Während einige Unternehmen sich lange weigerten diesen flexibleren Weg zu gehen, wurde den meisten mit Eintritt der Pandemie klar, dass es an der Zeit ist, sich den digitalen Möglichkeiten aufgeschlossen gegenüberzustellen. Das verlangt sowohl Vertrauen als auch eine gesunde Reflexion im Bereich der Work-Life-Balance, sowohl für Arbeitgeber*innen als auch Arbeitnehmer*innen. Es zeigt sich der Trend, dass eine ganze Reihe von Unternehmen auf sozialere Modelle umsteigen, um das Potenzial der Mitarbeiter*innen sinnvoll und nachhaltig zu fördern und Ressourcen effektiv zu nutzen. Im folgenden wollen wir daher ein paar flexiblere Arbeitsmodelle vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Modelle der neuen Arbeitswelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Teilzeit-Modell'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Teilzeit-Modell ist bisher eines der bekanntesten Arbeitsmodelle, da es sich hierbei um ein bereits seit langem eingesetztes Modell handelt. Im Gegensatz zur Vollzeit-Stelle wird hier die Arbeitszeit reduziert. Dabei kann es sein, dass sich die Arbeitszeit pro Tag reduziert, oder man sich die Arbeitstage je nach Vereinbarung der Stunden in der Woche oder im Monat und je nach Zeit und Auftragslage einteilen kann. Das bedeutet für die meisten Unternehmen einen höheren Verwaltungsaufwand. Gleichzeitig steigert sich jedoch die Arbeitgeber-Attraktivität, da Arbeitnehmer von den flexiblen Arbeitszeiten durch die bessere Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf profitieren. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bpb.de/politik/innenpolitik/arbeitsmarktpolitik/329120/teilzeitbeschaeftigung, letzter Zugriff: 27.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Gleitzeit-Modell'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Modell der Gleitzeit hat sich bereits in einigen Unternehmen durchgesetzt. Hierbei geht es um mehr Eigenverantwortung und die individuellen Vorlieben der Mitarbeiter*innen. Durch die Vereinbarung einer Kernarbeitszeit können Arbeitnehmer*innen selbst entscheiden, wann sie den Arbeitstag beginnen und wann sie ihn beenden. Dabei kann jede*r selbst entscheiden, wann die Konzentrationsphasen am höchsten sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Funktionszeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell der Funktionszeit ist eine Variation der Gleitzeit. Das Modell beruht im Gegensatz zur Gleitzeit jedoch nicht auf einer Kernarbeitszeit, sondern baut sich auf den zu erledigenden Aufgaben auf. Besonders in Unternehmen, in denen sich Angestellte in den Aufgabenbereichen gut vertreten können, bietet dieses Modell viel Flexibilität. Grundsätzlich braucht es hier allerdings eine gute Kommunikation, Organisation und eine funktionierende Teamarbeit. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.arbeitszeit-klug-gestalten.de/alles-zu-arbeitszeitgestaltung/arbeitszeitmodelle-im-ueberblick/funktionszeit, letzter Zugriff: 27.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Home-Office'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Home-Office ist uns mittlerweile allen bekannt. Seit 2020 hat sich in vielen Arbeitsbereichen die Machbarkeit dieses Modells zwangsweise herausgestellt. Es handelt sich generell erst einmal nur um die technische Möglichkeit, von Zuhause aus zu arbeiten. Besonders für Menschen, die in ihrem Job viel unterwegs sind, war das bisher ein guter Weg, flexibel und von überall aus zu arbeiten. Da diese Option durch zunehmende Digitalisierung nun aber für viele Branchen möglich ist, nutzen viele Unternehmen den Vorteil und reduzieren ihre Räumlichkeiten. Für Angestellt*e hat das Home-Office den klaren Vorteil der Zeitersparnis. Wenn der Arbeitsweg wegfällt, ist vieles einfacher zu vereinbaren. Zum Beispiel Kinder und/oder pflegebedürftige Familienmitglieder können hier in die Arbeitszeitplanung besser integriert werden. Auch persönliche Zeiträume für produktives Arbeiten lassen sich hier individueller wahrnehmen. Für viele Unternehmen stellt die Bereitstellung dieses Modells einen technischen Mehraufwand dar und verlangt eine gute Schulung im Themenbereich Datensicherheit. Hierbei ist es eine interne Entscheidung, wie mit diesem Modell der physischen Abwesenheit umgegangen wird. Manche Firmen verzichten auf Kernarbeitszeiten und setzen auf Vertrauen und Kommunikation, während andere Unternehmen Anwesenheitstage festlegen, um gleichzeitig auch das Teamgefühl zu erhalten und zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Arbeitszeitkonto'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitszeitkonto ist ein Modell, das wie ein Sparbuch funktioniert. Hierbei werden durch die Arbeitnehmer*innen Stunden gesammelt. Wenn eine Person länger arbeitet als die vertraglich festgelegte Zeit, werden diese Stunden festgehalten und können dem Konto später wieder entnommen werden, beispielsweise für zusätzliche Urlaubstage oder Überstundenzahlungen. Auf Langzeit- oder Lebensarbeitszeitkonten kann darüber hinaus Zeit für Kinderpausen oder Sabbaticals gesammelt werden. Ermöglicht das Unternehmen das Führen solcher Konten, verlangt dies von beiden Seiten eine langfristige und nachhaltige Planung der Kapazitäten und eine vorausschauende Teamdynamik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Baukastensystem'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Baukastensystem bietet die Möglichkeit, Arbeits- und Betriebszeit voneinander zu entkoppeln. Hierbei können verschiedene Modelle kombiniert und auch je nach Jahresplanung und Saisongeschäft vereinbart werden. Plus- und Minusstunden gleichen sich dabei im Normalfall von alleine aus. Es bedarf jedoch auch hierbei einer guten langfristigen Planung und einer Analyse des Jahresgeschäftsverlaufes. Die zu leistende Arbeit wird von Woche zu Woche, von Monat zu Monat oder pro Jahr mit den Mitarbeiter*innen abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Jahresarbeitszeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im Hinblick auf saisonal bedingte Auftragslagen bietet die Jahresarbeitszeit die Möglichkeit, die vereinbarten Jahresarbeitsstunden auf die tatsächlich anfallende Arbeit aufzuteilen. Das Gehalt wird trotz schwankender Beschäftigungszeit kontinuierlich über das Jahr ausgezahlt. Dieses Modell funktioniert besonders gut in der Tourismus- und Baubranche. Einnahmen und Arbeitsaufwand werden hier strategisch über das Jahr verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Sabbatical-Strategie'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sabbatical-Strategie wird häufig auch als Sabbatjahr bezeichnete. Arbeitnehmer*innen leisten hier eine gewisse „Vorarbeit“, um die Möglichkeit zu erhalten, sich ein Jahr freizunehmen. Der Lohn wird über die freie Zeit hinweg weiter gezahlt und ermöglicht eine Auszeit, um sich persönlich weiterzuentwickeln oder Raum für neue Perspektiven zu schaffen. Für Eltern entsteht hier die Möglichkeit, eine Kinderpause zusätzlich zur Elternzeit realisieren zu können. Das Unternehmen muss jedoch einen befristeten Ersatz organisieren und dem Arbeitnehmer nach dem Jahr den Wiedereinstieg ermöglichen. Dieses Modell stellt die persönliche Entfaltung in den Fokus, von der auch Arbeitgeber*innen in den meisten Fällen nur profitieren können. Auch aus Sicht der mentalen Gesundheit sind solche Auszeiten zu empfehlen, um sich selbst zu regenerieren. &amp;lt;ref&amp;gt;https://https://www.arbeitszeit-klug-gestalten.de/alles-zu-arbeitszeitgestaltung/arbeitszeitmodelle-im-ueberblick/sabbatical, letzter Zugriff: 27.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Job-Sharing'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Job-Sharing teilen sich zwei Arbeitnehmer*innen eine Arbeitsstelle. Diese Art der Arbeitsteilung bietet dem Unternehmen eine geringere Ausfallquote. Für Arbeitnehmer*innen besteht hier ein hoher Grad an Flexibilität und Eigenverantwortung. Für ein funktionierendes Job-Sharing sind allerdings gute Absprachen zwischen den Beschäftigten und eine kontinuierliche Reflexion mit dem Unternehmen notwendig, um zu vermeiden, dass eine Person mehr leistet als die andere und dadurch eine ungleiche Arbeitsbelastung entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vertrauensarbeitszeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Modell basiert auf einem Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber*innen und Beschäftigten. In Absprache mit dem Unternehmen werden Zielvereinbarungen zur Erfüllung der Aufgabenbereiche vereinbart. Dies bietet Arbeitnehmer*innen die Option, sich die Arbeitszeiten selbst einzuteilen. Vertrauensarbeitszeit bietet nicht nur eine Möglichkeit, die Tagesarbeitsphasen nach den eigenen Vorlieben zu organisieren, es birgt auch die Gefahr eines Vertrauensmissbrauchs oder einer Selbstausbeutung. Damit das Vertrauensverhältnis für beide Seiten gut funktioniert, sollte eine gute Absprache und eine kontinuierliche Beobachtung des Modells die Basis dafür bieten, das Arbeitsverhältnis regelmäßig zu reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Arbeitsmodelle:_Wie_l%C3%A4sst_sich_die_Arbeitswelt_sozial_und_flexibel_gestalten%3F&amp;diff=911</id>
		<title>Arbeitsmodelle: Wie lässt sich die Arbeitswelt sozial und flexibel gestalten?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Arbeitsmodelle:_Wie_l%C3%A4sst_sich_die_Arbeitswelt_sozial_und_flexibel_gestalten%3F&amp;diff=911"/>
		<updated>2021-09-28T06:38:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle|TODO: Bild einfügen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsmodelle: Wie lässt sich die Arbeitswelt sozial und flexibel gestalten? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders während des letzten Jahres war es aufgrund der Corona-Situation immer mehr Menschen möglich, auch im Home-Office zu arbeiten. Das bedeutet mehr Freiheit, aber auch mehr Eigenverantwortung. Während einige Unternehmen sich lange weigerten diesen flexibleren Weg zu gehen, wurde den meisten mit Eintritt der Pandemie klar, dass es an der Zeit ist, sich den digitalen Möglichkeiten aufgeschlossen gegenüberzustellen. Das verlangt sowohl Vertrauen als auch eine gesunde Reflexion im Bereich der Work-Life-Balance, sowohl für Arbeitgeber*innen als auch Arbeitnehmer*innen. Es zeigt sich der Trend, dass eine ganze Reihe von Unternehmen auf sozialere Modelle umsteigen, um das Potenzial der Mitarbeiter*innen sinnvoll und nachhaltig zu fördern und Ressourcen effektiv zu nutzen. Im folgenden wollen wir daher ein paar flexiblere Arbeitsmodelle vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Modelle der neuen Arbeitswelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Teilzeit-Modell'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Teilzeit-Modell ist bisher eines der bekanntesten Arbeitsmodelle, da es sich hierbei um ein bereits seit langem eingesetztes Modell handelt. Im Gegensatz zur Vollzeit-Stelle wird hier die Arbeitszeit reduziert. Dabei kann es sein, dass sich die Arbeitszeit pro Tag reduziert, oder man sich die Arbeitstage je nach Vereinbarung der Stunden in der Woche oder im Monat und je nach Zeit und Auftragslage einteilen kann. Das bedeutet für die meisten Unternehmen einen höheren Verwaltungsaufwand. Gleichzeitig steigert sich jedoch die Arbeitgeber-Attraktivität, da Arbeitnehmer von den flexiblen Arbeitszeiten durch die bessere Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf profitieren. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bpb.de/politik/innenpolitik/arbeitsmarktpolitik/329120/teilzeitbeschaeftigung, letzter Zugriff: 27.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Gleitzeit-Modell'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Modell der Gleitzeit hat sich bereits in einigen Unternehmen durchgesetzt. Hierbei geht es um mehr Eigenverantwortung und die individuellen Vorlieben der Mitarbeiter*innen. Durch die Vereinbarung einer Kernarbeitszeit können Arbeitnehmer*innen selbst entscheiden, wann sie den Arbeitstag beginnen und wann sie ihn beenden. Dabei kann jede*r selbst entscheiden, wann die Konzentrationsphasen am höchsten sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Funktionszeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell der Funktionszeit ist eine Variation der Gleitzeit. Das Modell beruht im Gegensatz zur Gleitzeit jedoch nicht auf einer Kernarbeitszeit, sondern baut sich auf den zu erledigenden Aufgaben auf. Besonders in Unternehmen, in denen sich Angestellte in den Aufgabenbereichen gut vertreten können, bietet dieses Modell viel Flexibilität. Grundsätzlich braucht es hier allerdings eine gute Kommunikation, Organisation und eine funktionierende Teamarbeit. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.arbeitszeit-klug-gestalten.de/alles-zu-arbeitszeitgestaltung/arbeitszeitmodelle-im-ueberblick/funktionszeit, letzter Zugriff: 27.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Home-Office'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Home-Office ist uns mittlerweile allen bekannt. Seit 2020 hat sich in vielen Arbeitsbereichen die Machbarkeit dieses Modells zwangsweise herausgestellt. Es handelt sich generell erst einmal nur um die technische Möglichkeit, von Zuhause aus zu arbeiten. Besonders für Menschen, die in ihrem Job viel unterwegs sind, war das bisher ein guter Weg, flexibel und von überall aus zu arbeiten. Da diese Option durch zunehmende Digitalisierung nun aber für viele Branchen möglich ist, nutzen viele Unternehmen den Vorteil und reduzieren ihre Räumlichkeiten. Für Angestellt*e hat das Home-Office den klaren Vorteil der Zeitersparnis. Wenn der Arbeitsweg wegfällt, ist vieles einfacher zu vereinbaren. Zum Beispiel Kinder und/oder pflegebedürftige Familienmitglieder können hier in die Arbeitszeitplanung besser integriert werden. Auch persönliche Zeiträume für produktives Arbeiten lassen sich hier individueller wahrnehmen. Für viele Unternehmen stellt die Bereitstellung dieses Modells einen technischen Mehraufwand dar und verlangt eine gute Schulung im Themenbereich Datensicherheit. Hierbei ist es eine interne Entscheidung, wie mit diesem Modell der physischen Abwesenheit umgegangen wird. Manche Firmen verzichten auf Kernarbeitszeiten und setzen auf Vertrauen und Kommunikation, während andere Unternehmen Anwesenheitstage festlegen, um gleichzeitig auch das Teamgefühl zu erhalten und zu stärken.(alte Version: ... während andere sich die Absprache mit Anwesenheitstagen absichern wollen, dass das Teamgefühl weiter bestehen bleibt.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|Letzten Satz umformulieren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Arbeitszeitkonto'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitszeitkonto ist ein Modell, das wie ein Sparbuch funktioniert. Hierbei werden durch die Arbeitnehmer*innen Stunden gesammelt. Wenn eine Person länger arbeitet als die vertraglich festgelegte Zeit, werden diese Stunden festgehalten und können dem Konto später wieder entnommen werden, beispielsweise für zusätzliche Urlaubstage oder Überstundenzahlungen. Auf Langzeit- oder Lebensarbeitszeitkonten kann darüber hinaus Zeit für Kinderpausen oder Sabbaticals gesammelt werden. Ermöglicht das Unternehmen das Führen solcher Konten, verlangt dies von beiden Seiten eine langfristige und nachhaltige Planung der Kapazitäten und eine vorausschauende Teamdynamik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Baukastensystem'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Baukastensystem bietet die Möglichkeit, Arbeits- und Betriebszeit voneinander zu entkoppeln. Hierbei können verschiedene Modelle kombiniert und auch je nach Jahresplanung und Saisongeschäft vereinbart werden. Plus- und Minusstunden gleichen sich dabei im Normalfall von alleine aus. Es bedarf jedoch auch hierbei einer guten langfristigen Planung und einer Analyse des Jahresgeschäftsverlaufes. Die zu leistende Arbeit wird von Woche zu Woche, von Monat zu Monat oder pro Jahr mit den Mitarbeiter*innen abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Jahresarbeitszeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im Hinblick auf saisonal bedingte Auftragslagen bietet die Jahresarbeitszeit die Möglichkeit, die vereinbarten Jahresarbeitsstunden auf die tatsächlich anfallende Arbeit aufzuteilen. Das Gehalt wird trotz schwankender Beschäftigungszeit kontinuierlich über das Jahr ausgezahlt. Dieses Modell funktioniert besonders gut in der Tourismus- und Baubranche. Einnahmen und Arbeitsaufwand werden hier strategisch über das Jahr verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Sabbatical-Strategie'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sabbatical-Strategie wird häufig auch als Sabbatjahr bezeichnete. Arbeitnehmer*innen leisten hier eine gewisse „Vorarbeit“, um die Möglichkeit zu erhalten, sich ein Jahr freizunehmen. Der Lohn wird über die freie Zeit hinweg weiter gezahlt und ermöglicht eine Auszeit, um sich persönlich weiterzuentwickeln oder Raum für neue Perspektiven zu schaffen. Für Eltern entsteht hier die Möglichkeit, eine Kinderpause zusätzlich zur Elternzeit realisieren zu können. Das Unternehmen muss jedoch einen befristeten Ersatz organisieren und dem Arbeitnehmer nach dem Jahr den Wiedereinstieg ermöglichen. Dieses Modell stellt die persönliche Entfaltung in den Fokus, von der auch Arbeitgeber*innen in den meisten Fällen nur profitieren können. Auch aus Sicht der mentalen Gesundheit sind solche Auszeiten zu empfehlen, um sich selbst zu regenerieren. &amp;lt;ref&amp;gt;https://https://www.arbeitszeit-klug-gestalten.de/alles-zu-arbeitszeitgestaltung/arbeitszeitmodelle-im-ueberblick/sabbatical, letzter Zugriff: 27.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Job-Sharing'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Job-Sharing teilen sich zwei Arbeitnehmer*innen eine Arbeitsstelle. Diese Art der Arbeitsteilung bietet dem Unternehmen eine geringere Ausfallquote. Für Arbeitnehmer*innen besteht hier ein hoher Grad an Flexibilität und Eigenverantwortung. Für ein funktionierendes Job-Sharing sind allerdings gute Absprachen zwischen den Beschäftigten und eine kontinuierliche Reflexion mit dem Unternehmen notwendig, um zu vermeiden, dass eine Person mehr leistet als die andere und dadurch eine ungleiche Arbeitsbelastung entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vertrauensarbeitszeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Modell basiert auf einem Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber*innen und Beschäftigten. In Absprache mit dem Unternehmen werden Zielvereinbarungen zur Erfüllung der Aufgabenbereiche vereinbart. Dies bietet Arbeitnehmer*innen die Option, sich die Arbeitszeiten selbst einzuteilen. Vertrauensarbeitszeit bietet nicht nur eine Möglichkeit, die Tagesarbeitsphasen nach den eigenen Vorlieben zu organisieren, es birgt auch die Gefahr eines Vertrauensmissbrauchs oder einer Selbstausbeutung. Damit das Vertrauensverhältnis für beide Seiten gut funktioniert, sollte eine gute Absprache und eine kontinuierliche Beobachtung des Modells die Basis dafür bieten, das Arbeitsverhältnis regelmäßig zu reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Soziale_Nachhaltigkeit:_Welche_Gestaltungsm%C3%B6glichkeiten_bieten_sich_f%C3%BCr_Unternehmen%3F&amp;diff=895</id>
		<title>Soziale Nachhaltigkeit: Welche Gestaltungsmöglichkeiten bieten sich für Unternehmen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Soziale_Nachhaltigkeit:_Welche_Gestaltungsm%C3%B6glichkeiten_bieten_sich_f%C3%BCr_Unternehmen%3F&amp;diff=895"/>
		<updated>2021-09-17T14:08:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle|TODO: Beitrag umbenennen nach Klärung Kategorisierung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmenskultur: Wie gestalte ich soziale Nachhaltigkeit im Unternehmen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Beitragsbild einfügen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Nachhaltigkeit ist eine der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit. Die anderen beiden sind Ökologie und Ökonomie. Sie bezieht sich auf die Organisation von kulturellen und sozialen Systemen. Das Ziel der sozialen Nachhaltigkeit ist die Chancengleichheit für alle, sowie die Existenzsicherung einer langfristig nachhaltig strukturierten Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein entscheidender Faktor sozialer Nachhaltigkeit ist der Gesundheitszustand und die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens oder einer Organisation. Anhand verschiedener Maßnahmen lässt sich die soziale Stabilität gewährleisten und verbessern. Für Unternehmen bezieht sich die soziale Komponente vor allem auf die Auswirkungen sozialen Handelns im Umgang mit Mitarbeiter*innen, den Beziehungen zu Interessensgruppen oder der allgemeinen Verantwortung des Unternehmens gegenüber der Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/soziale-nachhaltigkeit-53451, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in unserer digital geprägten Arbeitswelt ist es für Unternehmen wichtig, wie bestehende aber auch ehemalige Mitarbeiter*innen das Unternehmen nach außen bewerten. Ein human gestalteter Arbeitsplatz ist nicht mehr nur eine arbeitsrechtliche Frage, sondern vor allem eine Frage der Ressourcennutzung.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/soziale_nachhaltigkeit_1935.htm, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Arbeitskraft und Humankapital sollten nicht nur gefordert, sondern vor allem gefördert und wahrgenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im Zuge der globalen Pandemie hat der Begriff der „Work-Life-Balance“ in Bezug auf das Arbeiten von zuhause (oder generell Remote Working) hier eine neue Diskussion eröffnet. Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Wo setzen Unternehmen an und mit welchen Mitteln lassen sich Organisationen in ihrer Vielfalt und sozialen Sicherheit langfristig und ganzheitlich bestärken? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst gibt es hierfür Ansätze der internen und externen Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensinterne soziale Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angemessene Arbeitszeiten und flexible Arbeitsmodelle'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um die Vermeidung, Verringerung bzw. den Ausgleich von Überstunden und um flexible Arbeitszeiten zur Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf. Ein Arbeitsmodell sollte nicht in erster Linie nur auf Effizienz, sondern auch auf einer fairen und ausgeglichenen Nutzung der Kräfte ausgerichtet sein. Besonders in Bezug auf die mentale Gesundheit und eine langfristig sinnvolle Nutzung der Energie und des Humankapitals, ist ein ausgeglichenes Arbeit-Freizeit-Modell sinnvoll. Auch die individuellen Bedürfnisse von Mitarbeiter*innen sollten hierbei mit einbezogen und stetig reflektiert werden. Verschiedene Arbeitszeitmodelle sind z.B. Teilzeit, Gleitzeit, Funktionszeit, Home-Office, Arbeitszeitkonten, Baukastensystem, Jahresarbeitszeit, Sabbatical-Strategien, Job-Sharing und Vertrauensarbeitszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angemessene Entlohnung und Lohngleichheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unternehmensleitung sollte für ein leistungsgerechtes Einkommen sowie für tarifliche Löhne und Lohnzuschläge sorgen. Auch eine transparente Kommunikation des Gehaltsmodells sowie eine gerechte und einheitliche Bezahlung ist Teil eines sozialen Umgangs mit Mitarbeitenden. Hierzu gehört auch eine stetige Kommunikation und Zielsetzungen zur Skalierung des Gehaltes. Diese Maßnahme dient sowohl der Vertrauensbildung als auch der Motivation und Wertschätzung der Mitarbeiter*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter*innen regelmäßig schulen. Sie sollten z.B. Sportkurse und Veranstaltungen zur Gesundheitsförderung anbieten. Sowohl die geistige als auch die körperliche Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter*innen ist ein wichtiger Faktor der Wertschätzung. Besonders wichtig ist ein körperlicher Ausgleich vor allem dann, wenn die Arbeit hauptsächlich am Computer stattfindet. Daher bietet es sich an, Mitarbeiter*innen zu sportlicher Betätigung innerhalb des Unternehmens zu animieren – z.B. mit gemeinsamen Radtouren oder mit der Teilnahme an einer gemeinnützigen Radtour-Veranstaltung. Auch außerhalb des Unternehmens bieten sich sportliche Aktivitäten an – z.B. durch die Bezuschussung von Fitnesskursen oder Fitnessstudio-Abos. Langfristig dient das dem generellen Wohlbefinden der Mitarbeitenden, sowie auch eines verringerten Krankheitsausfalls. Auch die Ausstattung der Bürofläche sollte zum einen am besten barrierefrei sein, zum anderen aber auch ergonomisch gestaltet sein. Hierzu sind verschiedene Ausstattungsoptionen möglich und diese sollten bestenfalls auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen abgestimmt sein. Auch ein Angebot von gesunden Getränken (wie Wasser und Tee), sowie die Bereitstellung von Obst ist ein guter Weg, Mitarbeiter*innen in einem gesunden Lebenswandel zu bestärken. Auch das Bemühen um eine regelmäßige geistige Weiterbildung ist sinnvoll, um Mitarbeiter*innen in ihren Interessen zu fördern und somit Zugriff auf erweiterte Kompetenzen zu erlangen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://partner.mvv.de/magazin/1902/nachhaltigkeit-im-unternehmen, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschäftigung und Jobsicherheit''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in unbeständigen und sich rasch wandelnden Zeiten ist es wichtig, den Mitarbeiter*innen ein Gefühl der Sicherheit zu gewährleisten. Hierzu zählen unter anderem das Angebot von unbefristeten Arbeitsverhältnissen sowie Rücksichtnahme bei privaten und gesellschaftlichen Sondersituationen. Auch ein firmeninternes Problem sollte stets offen kommuniziert und die Perspektive der Mitarbeitenden mit einbezogen werden. Instabile Arbeitssituationen führen zu vermehrtem Stress und Unsicherheit. Dies schlägt sich oftmals auf die mentale Einstellung, Motivation und Gesundheit von Arbeitnehmer*innen nieder. Der offene Austausch oder ein Angebot von Reflexions- und Feedbackrunden zeigt den Mitarbeiter*innen, dass sie gesehen und gehört werden. &amp;lt;ref&amp;gt;https://sdgs.un.org/goals/goal8, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beteiligung Ihrer Beschäftigten''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einbeziehen innovativer Vorschläge und Ideen zur Optimierung von Arbeitsprozessen ermöglicht es, Beschäftigte in die langfristige Gestaltung der Organisation zu integrieren. Dies dient auch der Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen und motivieren diese, die Qualität der eigenen Leistung stets zu optimieren. Auch eine finanzielle Beteiligung am Unternehmen, wie z.B. ein Genossenschaftsmodell, integrieren und motivieren die Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Betriebsklima''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgangston von Unternehmen sollte nicht nur nach außen hin stets freundlich sein. Auch die Art und Weise wie mit Mitarbeiter*innen intern kommuniziert und umgegangen wird, ist wichtig für ein gesundes Arbeitsklima. Die Tonalität sowie die (Mit-)Gestaltung des Arbeitsraumes schaffen eine positive und produktive Arbeitsatmosphäre. Durch die Gestaltung von gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsräumen oder Flächen bietet sich die Möglichkeit, das Wir-Gefühl zu stärken und den Austausch mit den Mitarbeitenden zu fördern. Auch regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen können für ein besseres Betriebsklima sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mobile Maßnahmen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Arbeitsweg sollte für soziale Nachhaltigkeitsmaßnahmen genutzt werden. Dazu gehört der Zugang zu sicheren Parkplätzen für Auto und Fahrrad sowie verfügbare E-Ladesäulen für Mitarbeitende oder z.B. reservierte Parkplätze für Fahrgemeinschaften – all diese Maßnahmen bieten Möglichkeiten, den Mitarbeiter*innen den Weg zur Arbeit so komfortabel wie möglich zu gestalten. [[Firmenräder|Jobräder]] oder [[Car-Sharing|Carsharing]] sind weitere Maßnahmen, die Mobilität flexibel zu halten. Vergünstigte oder sogar kostenlose Tickets für den öffentlichen Nahverkehr sind besonders sinnvolle Methoden, eine nachhaltige Mobilität zu fördern. Ein internes Mietsystem von Transportern (z. B. für Umzüge) oder [[Lastenräder]] können Ausdruck von Wertschätzung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Soziale Sicherheit und Sozialleistungen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den üblichen Sozialleistungen wie der betrieblichen Altersvorsorge und einer Bezuschussung der Kinderbetreuung zählen hier auch Boni oder finanzielle Förderungen und Anreize für Mitarbeitende. Besonders wenn sich Lebenssituationen ändern, ist es gut für Arbeitnehmer*innen zu wissen, dass das Unternehmen einem bei Bedarf auch finanziell den Rücken stärkt. Auch hier ist eine offene und gemeinsame Diskussion der beste Weg, das Gefühl von Gerechtigkeit zu erhalten. &amp;lt;ref&amp;gt;https://utopia.de/ratgeber/soziale-nachhaltigkeit-was-bedeutet-das/, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Interne Feedbackkultur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine gut funktionierende interne Feedbackkultur sollte es allen Mitarbeitenden möglich sein, auch über inoffizielle Methoden Probleme und Bedürfnisse zu äußern. Besonders für sensible und persönliche Anliegen sollte es eine oder mehrere vertrauenswürdige Personen im Unternehmen geben, die bei Bedarf als Ansprechpartner*innen dienen. Vor allem bei internen Vorfällen wie Ungerechtigkeiten oder übergriffige Situationen sollte eine verlässliche Kommunikationsmethode entwickelt werden. Falls die Mitarbeitenden jedoch externe Lösungen bevorzugen, braucht es auch hier eine gute Aufklärung wie mit Feedback und Anliegen umgegangen werden kann. [https://talktospot.com/ Talk to Spot (en)] bietet zum Beispiel eine externe Lösung für Arbeitnehmer*innen, interne Vorfälle zu dokumentieren und auszuwerten, um sie bei Bedarf an die Personalabteilung weiterzuleiten. Ein sensibler Umgang mit Wünschen und Bedürfnissen von Angestellten ist ein Kernanliegen sozialer Nachhaltigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vielfalt und Chancengleichheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diversität in der Unternehmenskultur erstreckt sich nicht nur auf eine ausgewogene Beschäftigung verschiedener Geschlechter, sondern auch auf die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Beeinträchtigung, sowie Menschen verschiedenster Altersgruppen. Hierzu können Teilzeitausbildung oder die Ausbildung und Beschäftigung älterer Menschen angeboten werden. Generell ist es für einen nachhaltigen Anspruch sinnvoll, auch intern verschiedenen Perspektiven Raum zu geben. Dazu trägt eine diverse Belegschaft mit verschiedenen kulturellen Sichtweisen bei. Sie fördert mehr Verständnis und eine vielfältigere Problemlösung auch in Bezug auf angebotene Dienstleistungen bzw. Produkte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.genderleicht.de/, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensexterne soziale Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Datenschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl zum Schutz des Unternehmens als auch zum Schutz der Beschäftigten ist es wichtig, Arbeitgeber*innen sowie Arbeitnehmer*innen für Datensicherheit zu sensibilisieren. Hierzu ist es sinnvoll, Schulungen und regelmäßige Updates zum Umgang mit sensiblen Daten anzubieten und auch selbst daran teilzunehmen. Auch die Ausweitung des Angebots auf den Umgang mit privaten Daten ist relevant, um ein Bewusstsein für Datenschutz zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Energiesolidarität als Instrument der Versorgungssicherheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ist es für die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens wichtig, Ressourcen sowie eingesparte Energie zu verteilen. Hierfür ist es gut, sich mit regional ansässigen Instituten und sozialen Vereinen abzusprechen, um hier überschüssige Energie oder Ressourcen sinnvoll zu teilen oder zu spenden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bpb.de/izpb/8983/leitbild-der-nachhaltigen-entwicklung?p=all, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ethische Geschäftspraktiken'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sozialen Komponente der Arbeitswelt liegt ein ethisch vertretbares Arbeitsmodell zugrunde. Hierzu zählen die Einrichtung einer Compliance-Beschwerdestelle und das Unterlassen von Steuertricks, genauso wie die stetige Reflexion des ethischen Standpunktes eines Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesellschaftliches Engagement'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse des Gemeinwohls sollte für ein Unternehmen ebenso wichtig sein wie die Wirtschaftlichkeit selbst. Firmen können mit Bildungs- und sozialen Einrichtungen kooperieren, Kultur- und Sportveranstaltungen sponsern sowie Geld-, Zeit- und Sachspenden geben. Sowohl internationale Wohltätigkeitsvereine als auch regionale soziale Hilfeleistung sollten hier in Betracht gezogen werden. Oftmals ist es sinnvoll, hier ebenfalls einen Ideenpool für soziales Engagement einzurichten. So wird allen Mitarbeitenden eine Chance gegeben, ihre Anliegen mitzuteilen und Vorschläge für ein Engagement zu unterbreiten. Besonders wenn Mitarbeiter*innen einen persönlichen Bezug zu einem Verein oder einer sozialen Institution haben, besteht eine hohe Bereitschaft, hierfür Zeit und Muße aufzubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesundheit und Sicherheit der Kund*innen und Klient*innen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Endverbraucher*innen sowie Kund*innen bzw. Klient*innen eines Unternehmens sollten in eine ganzheitliche soziale Betrachtung integriert werden. Daher ist ein Verzicht auf den Einsatz gesundheitsschädlicher Chemikalien bzw. Produkte wichtig. Aber auch die Infrastruktur und die Dienstleitung sollten im Interesse der Verbraucher gestaltet sein. Eine gesunde Umwelt dient letztlich allen Parteien, nicht nur der Ökobilanz eines Unternehmens. Hier ist eine gewisse vorausschauende ökologische Gesamthaltung von Vorteil. Auch für den langfristigen Ruf und das Ansehen eines Unternehmens sind Maßnahmen in diesem Sektor sinnvoll. Daher bietet es sich an, auch den Kund*innen eine kontinuierliche Möglichkeit des Feedbacks zu geben. Auch öffentliche Angebote wie ein “Tag der offenen Tür” dienen dazu, allen Außenstehenden einen Einblick in Prozesse und Zielsetzungen eines Unternehmens zu geben und sie können sowohl dem Unternehmen als auch den Verbraucher*innen Inspirationen und Impulse geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lebensverhältnisse umliegender Gemeinden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Unternehmen ist mit seinem Standort Teil einer Gemeinde und der dort herrschenden Infrastruktur. Daher ist es wichtig, auch den Faktor des regionalen Gemeinwohls in den Umgang mit Ressourcen einzubeziehen. Jedes Unternehmen sollte auf eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Infrastruktur sowie auf eine Verminderung der Lärmbelästigung achten. Auch der Austausch mit den Menschen vor Ort und den ortsansässigen Einrichtungen dient einem gesunden sozialen Netzwerk. Auch die regionale Akzeptanz des Unternehmens ist entscheidend für sein langfristiges Bestehen. Es lohnt sich daher, sich als Unternehmen an der Gestaltung einer Gemeinde zu beteiligen und die regionalen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu unterstützen.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
'''Nachhaltiger Einkauf'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Aspekte sollten nicht nur auf die eigenen Arbeitsprozesse hin definiert werden. Auch externe Lieferanten und Produkte sollten hinsichtlich sozialer und nachhaltiger Kriterien betrachtet werden. Je nach Möglichkeit ist es sinnvoll, mit regionalen Lieferanten und Anbietern zu kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vermarktung und Transparenz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sozialer Nachhaltigkeit gehört letztendlich auch immer, dass wir alle in unserer stetigen Entwicklung in sozialen und ökologischen Ansprüchen von und miteinander lernen. Daher ist es wichtig, Informationen, Prozesse und Erfahrungen zu teilen. Unternehmen und Organisationen sollten daher ihre Konzeptionen transparent zur Verfügung stellen. Dies dient nicht nur der Vermarktung und Positionierung des eigenen Unternehmens, sondern auch dem Erhalt des sozialen und nachhaltigen Anspruchs an das Unternehmen selbst. Daher ist es wichtig, sich auch vor, nach und während der Bereitstellung stets zu überprüfen, ob die Maßnahmen eingehalten und weiterentwickelt werden. Ein beliebtes Tool zur transparenten Veröffentlichung der Unternehmensmaßnahmen ist der sogenannte CSR-Report (Corporate Social Responsibility Report).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Kategorisierung noch festlegen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=IT:_Nachhaltige_Suchmaschine&amp;diff=893</id>
		<title>IT: Nachhaltige Suchmaschine</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=IT:_Nachhaltige_Suchmaschine&amp;diff=893"/>
		<updated>2021-09-15T07:49:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Suchleiste-Suchmaschine.jpg|rahmenlos|300px|rechts]] &lt;br /&gt;
Alle kennen Google und auch fast alle nutzen die Suchmaschine des Großkonzerns, doch es gibt nachhaltige Alternativen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum eine nachhaltige Alternative wählen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausführung einer Suchanfrage kostet Energie. Im Schnitt schlägt eine einzelne Suchanfrage mit 0,0003 Kilowatt zu Buche. Alle Google-Nutzenden könnten mit ihren monatlichen Suchanfragen damit jeweils eine 60-Watt-Glühbirne für drei Stunden mit Strom versorgen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.stern.de/digital/online/google--wieviel-energie-verschlingt-eine-suchanfrage-8397770.html (letzter Zugriff 05.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar deckt Google seinen Energiebedarf nach eigenen Angaben seit 2017 zu 100 % durch erneuerbare Energie&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.google.com/intl/de/about/values-in-action/renewable/ (letzter Zugriff 05.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;, dennoch gibt es bessere Alternativen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Google-Suche ist ein Dienst, der sehr viele Daten über seine Nutzenden sammelt und daraus Profit schlägt. Außerdem zahlt Google sehr wenig Steuern in den Ländern, in denen der Dienst genutzt wird, und spart damit einige Milliarden Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.focus.de/finanzen/boerse/basiswissen/double-irish-dutch-sandwich-mit-welchem-trick-google-jedes-jahr-20-milliarden-euro-an-europas-finanzaemtern-vorbeischleust_id_10143865.html (letzter Zugriff 05.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltige Suchmaschinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mittlerweile mehrere alternative Suchmaschinen zu Google. Einige bestechen durch hohe Sicherheitsstandards, andere durch spezifische Themenbereiche, die abgedeckt werden. Es gibt aber auch Suchmaschinen, die ihren Fokus auf Nachhaltigkeit legen. Die wohl bekannteste ist Ecosia. Die folgenden Angaben beziehen sich auf Informationen, die von den Unternehmen selber veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.ecosia.org/ ecosia.org] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Einnahmen werden in das Pflanzen von Bäumen investiert. Stand August 2021 schon über 130 Millionen.&lt;br /&gt;
* Unternehmenseigene Solaranlagen decken den eigenen Energiebedarf und speisen außerdem erneuerbare Energie in das Stromnetz ein.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.blog.ecosia.org/warum-co2-neutral-nicht-genug-ist-ecosia-hat-seine-eigenen-solaranlagen-gebaut/ (letzter Zugriff 05.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit ist das Unternehmen nicht nur CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-neutral, sondern sogar CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-negativ.&lt;br /&gt;
* Die Daten der Nutzenden werden nicht verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;https://info.ecosia.org/privacy (letzter Zugriff 05.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Suchergebnisse werden von Bing (Microsoft) bezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Suchmaschinenliste&amp;quot;&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Internet-Suchmaschinen (letzter Zugriff 06.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bietet den Zugriff auf die Google-Ergebnisse mit kleinem Umweg (unter dem Menüpunkt &amp;quot;Mehr&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* Sitz in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://gexsi.com/ gexsi.com] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verpflichtet sich dem Gemeinwohl.&lt;br /&gt;
* Die Einnahmen werden für Projekte gespendet, die sich positiv auf die 17 UN Nachhaltigkeitsziele (SDGs) auswirken.&amp;lt;ref&amp;gt;https://gexsi.com/about/ (letzter Zugriff 05.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Legt Wert auf Datenschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;https://gexsi.com/about/privatsphaere/ (letzter Zugriff 05.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Suchergebnisse werden von Bing (Microsoft) bezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Suchmaschinenliste&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hat Google sehr leicht nutzbar integriert, für all jene, die den Komfort nicht missen möchten.&lt;br /&gt;
* Sitz in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.ekoru.org/ ekoru.org] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unterstützt nachhaltige Projekte, unter anderem Big Blue Ocean Cleanup und das Aufforsten der Ozeane.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ekoru&amp;quot;&amp;gt;https://www.ekoru.org/ (letzter Zugriff 05.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Server werden durch Wasser gekühlt und durch Wasserkraft betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ekoru&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Suchanfragen sind nicht CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-neutral, aber verbrauchen dennoch wesentlich weniger CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; als andere Suchmaschinen.&lt;br /&gt;
* Suchergebnisse werden von Bing (Microsoft) bezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ekoru.org/terms/ (letzter Zugriff 06.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Unternehmen etablieren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal kannst du mit gutem Beispiel vorangehen und eine nachhaltige Alternative im Alltag nutzen. Erzähl außerdem deinem Team davon und ermuntere sie, die Suchmaschine auch auszuprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eure IT-Abteilung könnte außerdem im vorinstallierten Browser die Standardsuchmaschine auf eine nachhaltige Alternative festlegen oder ihr schreibt es in euren Richtlinien fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Marketing:_Wie_kann_ich_den_Marketing-Mix_nachhaltig_gestalten%3F&amp;diff=889</id>
		<title>Marketing: Wie kann ich den Marketing-Mix nachhaltig gestalten?</title>
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		<updated>2021-09-13T06:23:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Jedes Unternehmen betreibt heutzutage Marketing – es richtet sich selbst also möglichst konsequent an den Bedürfnissen des Marktes aus, vor allem an seinen Zielgruppen und auch seinen Wettbewerbern.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/marketing-39435, letzter Zugriff am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben diesen wichtigen, allgemeingültigen Faktoren hat sich in den letzten Jahren aber auch ein Trend zum grünen Marketing entwickelt. Im Folgenden findest du nicht nur eine Erklärung dieses Begriffs, sondern auch praktische Hinweise und Tipps, wie du den Marketing-Mix deines Unternehmens nachhaltiger gestalten kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grünes Marketing - was ist das? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grünes Marketing bezeichnet im Gegensatz zum klassischen Marketing nicht nur die konsequente Ausrichtung des Unternehmens am Markt, sondern auch die Tatsache, dass vor allem auch ökologische und ethische Entscheidungskriterien im Rahmen der Unternehmensführung berücksichtigt werden. Diese Form des Marketings äußert sich meist in der Vermeidung und Verringerung von Umweltbelastungen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.careelite.de/gruenes-marketing/, letzter Zugriff am 05.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Synonym werden auch häufig Begriffe wie Ökomarketing, Umweltschutzmarketing oder ökologieorientiertes Marketing verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile von grünem Marketing ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn grünes Marketing in der Regel mit einem erhöhten Aufwand für das Unternehmen verbunden ist, bringt es dennoch einige Vorteile mit sich, die bei der Entscheidung für oder gegen einen nachhaltigeren Marketing-Mix nicht außer Acht zu lassen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wichtigster Punkt sind die positiven Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu nennen, die ein nachhaltiger Marketing-Mix mit sich bringt. Seien es umweltfreundlichere Verpackungen, Inhaltsstoffe oder Produktionsbedingungen. Auch für Konsument*innen gewinnt das Thema Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung und nicht selten werden Kaufentscheidungen unter der Berücksichtigung von z. B. Umweltschutz und/oder fairen Arbeitsbedingungen getroffen. Gleichzeitig kann das bewusste Kommunizieren von Nachhaltigkeitsaspekten Menschen für das Thema sensibilisieren, die bisher keine Berührungspunkte damit hatten, wodurch Unternehmen auch einem Aufklärungsauftrag nachkommen und gesellschaftlichen Mehrwert leisten. Eine bewusste Positionierung als nachhaltiger Arbeitgeber kann wiederum genutzt werden, um bei potenziellen Bewerber*innen besonderes Interesse zu wecken, die ebenfalls einen Mehrwert für Mensch und Umwelt schaffen möchten und sich mit dem Unternehmen identifizieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konkrete Handlungsempfehlungen für den Marketing-Mix ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltiges Marketing klingt in der Theorie natürlich immer toll, allerdings sollten Worten auch Taten folgen, wobei sich die konkrete Realisierung nicht in jedem Fall einfach umsetzen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dir und deinem Unternehmen den Einstieg in ein nachhaltiges Marketing zu erleichtern, haben wir dir für die jeweiligen Bereiche des Marketing-Mix einige konkrete Handlungsempfehlungen und hilfreiche Hinweise zusammengestellt. Gemeinsam mit deinem Nachhaltigkeitsteam, der Geschäftsführung und den jeweiligen Abteilungen kannst du das Thema Nachhaltigkeit Schritt für Schritt in Prozesse, Projekte und Leistungen integrieren und ihm langfristig die notwendige Bedeutung für das Wirtschaften deines Unternehmens zuschreiben. Dabei sollte dir immer bewusst sein: Nachhaltige Veränderungen passieren nicht über Nacht und erfordern viel Zeit, Engagement, Teamarbeit und letztlich auch Ressourcen – vor allem zeitlich, personell und finanziell. Falls du also deinen Marketing-Mix nachhaltig gestalten möchtest, stelle dir vorher einen konkreten Plan auf und verteile Verantwortlichkeiten und Aufgaben und kalkuliere ein Budget ein. Dabei kann es dir helfen, ein eigenes, internes Nachhaltigkeitsteam aufzustellen. Im ErWiN findest du konkrete Anregungen, wie du bei der [[Wie gründe ich ein Nachhaltigkeitsteam?|Aufstellung eines Teams]] am besten vorgehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktpolitik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Produktpolitik umfasst alle Aktivitäten eines Unternehmens, die auf die Gestaltung einzelner Produkte oder des gesamten Absatzprogramms gerichtet sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;Scharf et al. (2015): Marketing. Einführung in Theorie und Praxis, Schäffer-Poeschel, 6. Auflage, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem physische Produkte in Form von Ge- und Verbrauchsgütern, die entweder direkt vom Hersteller oder über Absatzmittler, also Händler, zu den Endkund*innen gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Teil des Marketing-Mix beschäftigt sich mit den angebotenen Leistungen des Unternehmens und wird im Folgenden in die Unterpunkte Programmgestaltung, Produktgestaltung und Servicepolitik gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man in Bezug auf eine nachhaltige Gestaltung der Produktpolitik festhalten, dass angebotene Produkte oder Dienstleistungen, die nachhaltig gestaltet werden, zum Schutz unserer Umwelt beitragen und optimalerweise sogar gleichzeitig bestehende Umweltprobleme bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.careelite.de/gruenes-marketing/, letzter Zugriff am 18.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Programmgestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Programmgestaltung beschäftigt sich mit allen „Entscheidungen, die die Zusammensetzung, Überprüfung und Veränderung des gesamten Leistungsprogramms einer Unternehmung betreffen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Scharf et al. (2015): Marketing. Einführung in Theorie und Praxis, Schäffer-Poeschel, 6. Auflage, S. 253&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engeren Sinne sind damit die vom Unternehmen angebotenen Produktbereiche bzw. -arten und die Anzahl der dazugehörigen Artikel gemeint. Diese übergeordnete Programmstruktur hat maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg deines Unternehmens und bedarf einer ständigen Überprüfung und Anpassung an Veränderungen der Markt- und Wettbewerbssituation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bereich der Produktpolitik birgt insofern Potenzial zur Integration von Nachhaltigkeitsaspekten, als dass im ersten Schritt das bisherige oder geplante Leistungsprogramm hinsichtlich nachhaltiger Aspekte hinterfragt werden sollte. Berücksichtigt werden sollten hier grundlegend zunächst, welche Art von Produkten und in welcher Vielfalt diese angeboten werden. An dieser Stelle könnte man als Unternehmen zum Beispiel darüber nachdenken, eine eigene Nachhaltigkeitslinie auf den Markt zu bringen oder (überflüssige), umweltschädliche Produkte oder Produktgruppen, deren Umsatz kompensierbar ist, zu eliminieren bzw. zunächst im Volumen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Ein Unternehmen, das bisher Shampoo, Duschgels und Seife in flüssiger Form produziert und vertreibt, könnte eine neue Produktlinie mit Artikeln in fester Form auf den Markt bringen. Es ist nicht nur ergiebiger, sondern spart auch durch die feste Form Platz ein und kann in Papier bzw. Pappe verpackt werden – im Gegensatz zu flüssigen Produkten, die in Plastikverpackungen verkauft werden. Auch eine eigene Bio-, vegane oder vegetarische Linie als Ableger von bisherigen Produkten kann neue Zielgruppen eröffnen und bisherigen Kund*innen die Entscheidung für nachhaltige Produkte erleichtern.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Produktgestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt geht es um die konkrete Gestaltung der Produkte. Diese schlägt sich in Faktoren wie dem Produkt an sich (z. B. seinen Inhaltsstoffen), seiner Verpackung, seinem Produktnutzen und dem Produktlebenszyklus im allgemeinen nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Produkt selbst'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dein Unternehmen Produkte in Form von physischen Gütern vertreibt, kommt dem Aspekt Nachhaltigkeit eine bedeutende Schlüsselrolle zu. Je nach Produkt solltest du dir einen Überblick über alle enthaltenen Inhaltsstoffe, Rohstoffe und sonstige Materialien, die dafür zum Einsatz kommen, verschaffen. Informiere dich, welche dieser Ressourcen negative Auswirkungen auf die Umwelt haben, zum Beispiel, weil ihre Herstellung oder Gewinnung hohe Mengen an CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen verursacht oder vielleicht auch, weil die Inhaltsstoffe aus endlichen und nur stark begrenzten Rohstoffen bestehen, die dem Planeten nicht entnommen werden sollten. Vielleicht kann das Produkt auch nach der Entsorgung nicht biologisch abgebaut werden und so ein Risiko für die Umwelt darstellen, da es nicht in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt werden kann. Um den Überblick über alle Produkte und Materialien zu behalten, kannst du beispielsweise eine Liste oder Tabelle mit allen Produkten und deren bedenklichen Inhaltsstoffen anfertigen. Im nächsten Schritt kannst du dann gezielt nach Alternativen zu diesen Materialien suchen, die besonders umweltfreundlich sind. Diese Umstellung ist natürlich mit viel Aufwand, vor allem organisatorischem und finanziellem, verbunden. Setze dir daher realistisch umsetzbare Ziele, um deine Produkte Schritt für Schritt umweltfreundlicher zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Viele Unternehmen verfolgen die Idee, mit ihren Produkten nicht nur weniger Rohstoffe und CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; zu verbrauchen, sondern noch aktiver zu werden: Deshalb bestehen mittlerweile viele Produkte aus altem Plastik, das aus den Meeren gefischt wird – zum Beispiel Rucksäcke. Auch Bademode aus altem Polyester, Fischernetzen aus dem Meer und PET-Flaschen tragen dazu bei, als Unternehmen dem Begriff Nachhaltigkeit gerecht zu werden. In kleinen Schritten gedacht kann natürlich zunächst auf recyceltes Material wie Plastik oder Pappe umgestellt werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Produktverpackung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine nachhaltige Produktverpackung birgt nicht nur viele Vorteile für die Umwelt und unser Klima, sondern nimmt auch eine zunehmende Rolle für Kaufentscheidungen von Konsument*innen ein: Laut einer Studie aus dem Jahr 2019 gaben 77 % der Befragten an, dass die Umweltfreundlichkeit einer Produktverpackung Einfluss auf ihre Kaufentscheidung hat.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.procarton.com/wp-content/uploads/2018/10/STM101-Pro-Carton-Brochure-DE.pdf, letzter Zugriff am 19.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin würden 87 % der Befragten dasselbe Produkt eher in einer Kartonverpackung als in Plastikverpackung kaufen und 77 % würden mehr Geld für das Produkt zahlen, wenn seine Verpackung die Umwelt weniger belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein gesagt sind nachhaltige Verpackungen solche, die aus nachwachsenden und/oder recycelbaren Rohstoffen bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-verpackungs-druckerei.de/blog/nachhaltige-verpackungen-so-gehts, letzter Zugriff am 11.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus sollte auch der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Fußabdruck der Verpackungen so gering wie möglich gehalten und im Optimalfall kompensiert werden. Erste Maßnahmen zur Reduzierung der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sind u.a. folgende: Optimiere deine Produktionsprozesse oder suche gezielt nach Lieferanten für deine Verpackungen, die innerhalb Deutschlands und am besten in der Nähe deines Standortes produzieren, um lange Transportwege zu vermeiden. Dasselbe gilt übrigens auch für die für deine Produkte benötigten Materialien und Rohstoffe. Durch recycelbares Material deiner Verpackungen, wie zum Beispiel Karton aus Holz und Gras, kann die Verpackung lange wiederverwendet und die Dauer des Lebenszyklus erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin solltest du auch auf eine passgenaue Größe deiner Verpackung achten. Lass keinen unnötigen Freiraum zwischen Inhalt und Verpackung, der vielleicht sogar mit Füllmaterial ausgestattet werden muss. Das spart Ressourcen und somit auch Geld. Die [https://www.ihk-muenchen.de/de/Service/Umwelt/verpackungen/ IHK München] bietet auf ihrer Website viele weitere konkrete Tipps für eine nachhaltigere Verpackung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Herkömmliche Chips-Tüten sind ein gutes Beispiel dafür, wie nachhaltige Verpackungen nicht aussehen sollten. Oft werden aus psychologischen Gründen Verpackungen künstlich vergrößert, um den Eindruck eines größeren Inhalts zu vermitteln. Dabei handelt es sich allerdings nicht nur um Konsumententäuschung, sondern auch um die Verschwendung wertvoller Ressourcen, wenn man bedenkt, dass pro Tüte ca. ein Drittel der Verpackung eingespart werden könnte. In Verbindung mit nachhaltigen Veränderungen in anderen Bereichen der Produktpolitik kann natürlich auch über nachhaltigere Materialien der Verpackung, wie zum Beispiel Papier bzw. Pappe, nachgedacht werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herstellung und Versand'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Herstellung und der Versand deiner Produkte können echte Klimakiller sein. Versuche daher, Lieferanten mit kurzen Lieferwegen zu deiner Firma zu finden, um weite Transportwege per Schiff, Flugzeug oder LKW zu vermeiden. Bei der Herstellung selbst kannst du bei stromintensiven Prozessen über den Einsatz von erneuerbaren Energien nachdenken oder bei der Auswahl des herstellenden Unternehmens auf den Faktor Ökostrom achten. Schau dir dazu auch unsere [[Strom sparen: Wie können wir im Büro Energie einsparen?|Tipps zum Stromsparen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''  &lt;br /&gt;
''Bei stromintensiven Produktionsstätten ist der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß besonders hoch. Eine Umstellung auf Ökostrom stellt sicher, dass diese benötigte Energie aus nachhaltigen Quellen stammt. Wenn Materialien oder auch das komplette Produkt von einer anderen Stelle bezogen werden müssen, sollte auf die Länge der Transportwege geachtet werden. Suche also gezielt nach z. B. Druckereien für deine Produktverpackungen, die sich möglichst nah an deinem Unternehmen / deinem Logistikzentrum etc. befinden, um den CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß der Transportwege so gering wie möglich zu halten.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Produktnutzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennbar, kann auch der Nutzen eines Produktes nachhaltig sein. Der Produktnutzen beschreibt dabei einen Vorteil, durch den Konsument*innen ein bestimmtes Bedürfnis befriedigen können. Dabei unterscheidet man zwischen Grundnutzen, Zusatznutzen, Erbauungsnutzen und Geltungsnutzen. Einen sozialen oder ökologischen Nutzen in deine Leistung bzw. dein Angebot zu integrieren, kann dir dabei helfen, dich nachhaltiger aufzustellen, diesen Aspekt gleichzeitig nach außen zu tragen und deine Marke oder dein Unternehmen dadurch zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem bestehenden Produktprogramm und Sortiment bietet sich zum Beispiel ein nachhaltiger Aspekt als Zusatznutzen an. Dieser kann sich u. a. in konkreten Bestandteilen deines Produktes äußern (Materialien aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft, Fair Trade etc.) oder indem der Kauf dieses Produktes mit einer bestimmten Handlung verknüpft ist, zum Beispiel mit der Pflanzung eines Baums oder mit einer Spende an ein Klimaschutzprojekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls neue Produkte oder Leistungen in Planung sind, sollten Nachhaltigkeitsaspekte von Anfang an bei der Entwicklung des Produktnutzens berücksichtigt und fest in diesen integriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Beim Kauf eines Produktes oder bei Inanspruchnahme einer Dienstleistung spendet das Unternehmen an eine Umweltorganisation, die für diesen Kauf einen Baum pflanzt und so die weltweite Aufforstung stärkt. Durch diesen Kauf erlangen Kund*innen also einen sozialen Zusatznutzen, indem sie damit etwas Positives bewirken.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Produktlebenszyklus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Produktlebenszyklus beschreibt den typischen Kreislauf, den ein bestimmtes Produkt deines Unternehmens durchläuft und der mittlerweile von der Herstellung bis zur Entsorgung reicht. Standen vor einiger Zeit noch Kosten und Funktionalität des Produktes im Vordergrund, spielen mittlerweile auch soziale und ökologische Faktoren im Zyklus eine wichtige Rolle. Unternehmen sollten also nicht nur auf die Wirtschaftlichkeit ihrer Leistungen achten, sondern auch darauf, dass diese Leistungen einen „möglichst geringen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Aufwand bei höchstmöglichem Nutzen“ haben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ethiks.de/2017/05/05/produktlebenszyklus-nachhaltig-gestalten/, letzter Zugriff am 28.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesen Prozess nennt man auch Life Cycle Design. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret kann sich diese nachhaltige Gestaltung des Produktlebenszyklus wie folgt äußern: Fertige dir in deinem Unternehmen zu Beginn Checklisten an, mit denen du deine Produkte und deren Lebenszyklus auf Nachhaltigkeit und Potenzial zur Optimierung überprüfen kannst. Angefangen bei der Herstellung deiner Leistung ist das Vermeiden und Reduzieren der Nutzung von endlichen, schädlichen, wertvollen Rohstoffen ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie. Überprüfe daher, welche Materialien konkret für deine Leistungen verwendet werden und inwiefern sie schädliche Auswirkungen für Mensch und/oder Umwelt verursachen. Unter Abwägung von Kostenaspekten kann an entsprechenden Stellen nach nachhaltigeren Alternativen gesucht werden. Vor allem langlebige, recycelbare und biologisch abbaubare Materialien gelten als besonders nachhaltig. Auch Maschinen und andere Hilfsmittel für die Produktion deiner Produkte sollten auf solche Aspekte überprüft werden. Dadurch kannst du nicht nur die Haltbarkeit deiner Produkte verlängern, sondern sie können nach Abnutzung entweder recycelt und wiederverwendet werden oder biologisch und somit umweltfreundlich abgebaut werden. So können auf Dauer knappe, wertvolle oder auch schädliche Rohstoffe der Erde eingespart werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Um selbst vertriebene Produkte so lange im Kreislauf zu halten wie möglich, können Unternehmen ihren Kund*innen die Möglichkeit geben, gebrauchte Produkte wie alte Elektrogeräte oder getragene Mode kostenlos im Geschäft abzugeben oder einzusenden. Aus diesen Teilen können dann wiederum neue entstehen oder Einzelteile möglichst effizient wiederverwertet werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Produktinnovation'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im Bereich der Nachhaltigkeit werden seit einigen Jahren viele Märkte durch unterschiedlichste Startups und kleine Unternehmen mit innovativen Produkten und umweltfreundlichen Lösungen bereichert. Im Mittelpunkt dieser Unternehmungen wird meist der Profit unter der Bedingung eines nachhaltigen Wirtschaftens ohne Belastung von Mensch und Umwelt gesehen. Bei Unternehmen, die lange am Markt bestehen, kann es allerdings auch schwierig sein, zusätzlich zu Veränderungen am bestehenden Produktprogramm auch noch Raum für Produktinnovationen zu schaffen. Wir möchten dir deshalb im Folgenden einige Anreize und Hinweise geben, um euch im Unternehmen die Ideenfindung für eine nachhaltige Produktinnovation mit Mehrwert zu erleichtern oder euch dazu motivieren, sich vermehrt mit diesem Thema zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Technologien im Bereich der Nachhaltigkeit bieten ein großes Potenzial für Produktinnovationen, die umweltfreundlich sind. Die Erfindung des Elektroautos kann ebenso als Innovation bezeichnet werden wie derzeitige Forschungen und Techniken mit Wasserstoff, Solarzellen und Biomasseheizkraftwerke. In Kombination mit anderen Produkten können neue Ideen entstehen: Solarpowerbanks, Solardachziegel, Rucksäcke aus Meeresplastik oder auch ein Sodastream, der einzelne PET-Flaschen überflüssig macht.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Quellen zur Ideenfindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! interne Quellen !! externe Quellen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kundendienst&amp;amp;shy;berichte || Kunden-, Experten-, Händler&amp;amp;shy;befragungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kundenanfragen und -beschwerden || Konkurrenz&amp;amp;shy;beobachtung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorschläge aus F&amp;amp;E und anderen Abteilungen || Internetrecherchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Befragung der Außendienst-MA || Erfinder &amp;amp; Lizenzgeber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebliches Vorschlagswesen || Forschungsinstitute und Technologie&amp;amp;shy;berater&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Marketing- und Innovations&amp;amp;shy;berater&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten zur Ideenfindung für neue, nachhaltige Produkte sind zum Beispiel Brainstorming, Reizwortanalysen, Checklisten oder auch Design Thinking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servicepolitik === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weiterer Unterpunkt der Produktpolitik sollte auch die Service-Politik eines Unternehmens berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang können nicht nur die Kundenzufriedenheit gesteigert und somit die Kundenbindung gestärkt werden, sondern du kannst als Unternehmen auch eine möglichst lange Lebensdauer bzw. Haltbarkeit deiner Leistungen gewährleisten. So trägst du u. a. aktiv dazu bei, dass möglichst viele Produkte wiederverwendet werden können. Dadurch sparst du Ressourcen und kannst diese zum Beispiel durchs Recycling wieder in den Kreislauf zurückführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind Serviceleistungen immaterielle Leistungen, die die Primärleistung unterstützen und somit den Kundennutzen steigern. Sie können sich sowohl auf den/die Endverbraucher*in als auch auf den Geschäftskundenbereich beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Tabelle findest du einige Punkte – sowohl kaufmännischer als auch technischer Art –, anhand derer du deinen Service nachhaltiger gestalten kannst. Das reicht von der Beratung vor dem eigentlichen Kauf oder der Nutzung über die Unterstützung deiner Kund*innen während der Nutzung bis hin zu Informationen dazu, wie man mit den Produkten nach der Nutzung umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Kaufmännische Services&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vor Nutzung !! Während Nutzung !! Nach Nutzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kaufmännische Beratung, Testlieferung, Kosten&amp;amp;shy;voranschlag || Schulung, Anleitung, Ersatzteil&amp;amp;shy;versorgung || Infos über Neu&amp;amp;shy;entwicklungen und Entsorgungs&amp;amp;shy;möglichkeiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Technische Services&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vor Nutzung !! Während Nutzung !! Nach Nutzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Technische Beratung, Altgerät&amp;amp;shy;mitnahme zum Recycling || Technische Einweisung, Installation, Reparatur, Wartung || Erweiterung, Abbau, Entsorgung, fachgerechte Demontage, Re- oder Upcycling&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Kaufmännischer Service kann dabei helfen, dass Produkte nach konkretem Bedarf gekauft und so behandelt werden, dass sie möglichst lange in Gebrauch bleiben. In technischer Hinsicht können eine Einweisung und eine sachgerechte Installation, Reparatur sowie Wartung ebenso dafür sorgen, dass das Produkt lange und reibungslos genutzt werden kann. Um zum Beispiel eine unsachgemäße Entsorgung von Elektroaltgeräten zu vermeiden, kann eine Abholung und Entsorgung durch das Unternehmen angeboten werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oben aufgeführten Hinweise und Empfehlungen beziehen sich sowohl auf das bestehende Leistungsprogramm als auch neue Leistungen oder die Überarbeitung von bestehenden Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kannst du bereits viele Hinweise in dein bestehendes Programm integrieren, sie aber auch von Anfang an bei anstehenden, geplanten Produktneuheiten berücksichtigen und sie aktiv in den Gestaltungsprozess einbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du siehst: Es muss gar nicht schwer sein, grünes Marketing zu betreiben und dein Unternehmen nicht nur an Absatz- oder Umsatzzielen zu orientieren, sondern auch an ökologischen Aspekten im täglichen Tun. Halte dir dabei jedoch immer vor Augen, dass ein Betrieb nicht von heute auf morgen und ohne strategische Vorüberlegungen grünes Marketing implementieren kann. Du solltest deshalb in deinem Nachhaltigkeitsteam in enger Zusammenarbeit mit Führungskräften und der Geschäftsleitung eine nachhaltige und langfristige Strategie erarbeiten, mit der Abläufe und der tägliche Betrieb Schritt für Schritt umweltfreundlicher werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirkung erzeugen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Marketing:_Wie_kann_ich_den_Marketing-Mix_nachhaltig_gestalten%3F&amp;diff=888</id>
		<title>Marketing: Wie kann ich den Marketing-Mix nachhaltig gestalten?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Marketing:_Wie_kann_ich_den_Marketing-Mix_nachhaltig_gestalten%3F&amp;diff=888"/>
		<updated>2021-09-13T06:20:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Jedes Unternehmen betreibt heutzutage Marketing – es richtet sich selbst also möglichst konsequent an den Bedürfnissen des Marktes aus, vor allem an seinen Zielgruppen und auch seinen Wettbewerbern.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/marketing-39435, letzter Zugriff am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben diesen wichtigen, allgemeingültigen Faktoren hat sich in den letzten Jahren aber auch ein Trend zum grünen Marketing entwickelt. Im Folgenden findest du nicht nur eine Erklärung dieses Begriffs, sondern auch praktische Hinweise und Tipps, wie du den Marketing-Mix deines Unternehmens nachhaltiger gestalten kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grünes Marketing - was ist das? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grünes Marketing bezeichnet im Gegensatz zum klassischen Marketing nicht nur die konsequente Ausrichtung des Unternehmens am Markt, sondern auch die Tatsache, dass vor allem auch ökologische und ethische Entscheidungskriterien im Rahmen der Unternehmensführung berücksichtigt werden. Diese Form des Marketings äußert sich meist in der Vermeidung und Verringerung von Umweltbelastungen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.careelite.de/gruenes-marketing/, letzter Zugriff am 05.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Synonym werden auch häufig Begriffe wie Ökomarketing, Umweltschutzmarketing oder ökologieorientiertes Marketing verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile von grünem Marketing ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn grünes Marketing in der Regel mit einem erhöhten Aufwand für das Unternehmen verbunden ist, bringt es dennoch einige Vorteile mit sich, die bei der Entscheidung für oder gegen einen nachhaltigeren Marketing-Mix nicht außer Acht zu lassen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wichtigster Punkt sind die positiven Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu nennen, die ein nachhaltiger Marketing-Mix mit sich bringt. Seien es umweltfreundlichere Verpackungen, Inhaltsstoffe oder Produktionsbedingungen. Auch für Konsument*innen gewinnt das Thema Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung und nicht selten werden Kaufentscheidungen unter der Berücksichtigung von z. B. Umweltschutz und/oder fairen Arbeitsbedingungen getroffen. Gleichzeitig kann das bewusste Kommunizieren von Nachhaltigkeitsaspekten Menschen für das Thema sensibilisieren, die bisher keine Berührungspunkte damit hatten, wodurch Unternehmen auch einem Aufklärungsauftrag nachkommen und gesellschaftlichen Mehrwert leisten. Eine bewusste Positionierung als nachhaltiger Arbeitgeber kann wiederum genutzt werden, um bei potenziellen Bewerber*innen besonderes Interesse zu wecken, die ebenfalls einen Mehrwert für Mensch und Umwelt schaffen möchten und sich mit dem Unternehmen identifizieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konkrete Handlungsempfehlungen für den Marketing-Mix ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltiges Marketing klingt in der Theorie natürlich immer toll, allerdings sollten Worten auch Taten folgen, wobei sich die konkrete Realisierung nicht in jedem Fall einfach umsetzen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dir und deinem Unternehmen den Einstieg in ein nachhaltiges Marketing zu erleichtern, haben wir dir für die jeweiligen Bereiche des Marketing-Mix einige konkrete Handlungsempfehlungen und hilfreiche Hinweise zusammengestellt. Gemeinsam mit deinem Nachhaltigkeitsteam, der Geschäftsführung und den jeweiligen Abteilungen kannst du das Thema Nachhaltigkeit Schritt für Schritt in Prozesse, Projekte und Leistungen integrieren und ihm langfristig die notwendige Bedeutung für das Wirtschaften deines Unternehmens zuschreiben. Dabei sollte dir immer bewusst sein: Nachhaltige Veränderungen passieren nicht über Nacht und erfordern viel Zeit, Engagement, Teamarbeit und letztlich auch Ressourcen – vor allem zeitlich, personell und finanziell. Falls du also deinen Marketing-Mix nachhaltig gestalten möchtest, stelle dir vorher einen konkreten Plan auf und verteile Verantwortlichkeiten und Aufgaben und kalkuliere ein Budget ein. Dabei kann es dir helfen, ein eigenes, internes Nachhaltigkeitsteam aufzustellen. Im ErWiN findest du konkrete Anregungen, wie du bei der [[Wie gründe ich ein Nachhaltigkeitsteam?|Aufstellung eines Teams]] am besten vorgehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktpolitik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Produktpolitik umfasst alle Aktivitäten eines Unternehmens, die auf die Gestaltung einzelner Produkte oder des gesamten Absatzprogramms gerichtet sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;Scharf et al. (2015): Marketing. Einführung in Theorie und Praxis, Schäffer-Poeschel, 6. Auflage, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem physische Produkte in Form von Ge- und Verbrauchsgütern, die entweder direkt vom Hersteller oder über Absatzmittler, also Händler, zu den Endkund*innen gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Teil des Marketing-Mix beschäftigt sich mit den angebotenen Leistungen des Unternehmens und wird im Folgenden in die Unterpunkte Programmgestaltung, Produktgestaltung und Servicepolitik gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man in Bezug auf eine nachhaltige Gestaltung der Produktpolitik festhalten, dass angebotene Produkte oder Dienstleistungen, die nachhaltig gestaltet werden, zum Schutz unserer Umwelt beitragen und optimalerweise sogar gleichzeitig bestehende Umweltprobleme bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.careelite.de/gruenes-marketing/, letzter Zugriff am 18.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Programmgestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Programmgestaltung beschäftigt sich mit allen „Entscheidungen, die die Zusammensetzung, Überprüfung und Veränderung des gesamten Leistungsprogramms einer Unternehmung betreffen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Scharf et al. (2015): Marketing. Einführung in Theorie und Praxis, Schäffer-Poeschel, 6. Auflage, S. 253&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engeren Sinne sind damit die vom Unternehmen angebotenen Produktbereiche bzw. -arten und die Anzahl der dazugehörigen Artikel gemeint. Diese übergeordnete Programmstruktur hat maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg deines Unternehmens und bedarf einer ständigen Überprüfung und Anpassung an Veränderungen der Markt- und Wettbewerbssituation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bereich der Produktpolitik birgt insofern Potenzial zur Integration von Nachhaltigkeitsaspekten, als dass im ersten Schritt das bisherige oder geplante Leistungsprogramm hinsichtlich nachhaltiger Aspekte hinterfragt werden sollte. Berücksichtigt werden sollten hier grundlegend zunächst, welche Art von Produkten und in welcher Vielfalt diese angeboten werden. An dieser Stelle könnte man als Unternehmen zum Beispiel darüber nachdenken, eine eigene Nachhaltigkeitslinie auf den Markt zu bringen oder (überflüssige), umweltschädliche Produkte oder Produktgruppen, deren Umsatz kompensierbar ist, zu eliminieren bzw. zunächst im Volumen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Ein Unternehmen, das bisher Shampoo, Duschgels und Seife in flüssiger Form produziert und vertreibt, könnte eine neue Produktlinie mit Artikeln in fester Form auf den Markt bringen. Es ist nicht nur ergiebiger, sondern spart auch durch die feste Form Platz ein und kann in Papier bzw. Pappe verpackt werden – im Gegensatz zu flüssigen Produkten, die in Plastikverpackungen verkauft werden. Auch eine eigene Bio-, vegane oder vegetarische Linie als Ableger von bisherigen Produkten kann neue Zielgruppen eröffnen und bisherigen Kund*innen die Entscheidung für nachhaltige Produkte erleichtern.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Produktgestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt geht es um die konkrete Gestaltung der Produkte. Diese schlägt sich in Faktoren wie dem Produkt an sich (z. B. seinen Inhaltsstoffen), seiner Verpackung, seinem Produktnutzen und dem Produktlebenszyklus im allgemeinen nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Produkt selbst'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dein Unternehmen Produkte in Form von physischen Gütern vertreibt, kommt dem Aspekt Nachhaltigkeit eine bedeutende Schlüsselrolle zu. Je nach Produkt solltest du dir einen Überblick über alle enthaltenen Inhaltsstoffe, Rohstoffe und sonstige Materialien, die dafür zum Einsatz kommen, verschaffen. Informiere dich, welche dieser Ressourcen negative Auswirkungen auf die Umwelt haben, zum Beispiel, weil ihre Herstellung oder Gewinnung hohe Mengen an CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen verursacht oder vielleicht auch, weil die Inhaltsstoffe aus endlichen und nur stark begrenzten Rohstoffen bestehen, die dem Planeten nicht entnommen werden sollten. Vielleicht kann das Produkt auch nach der Entsorgung nicht biologisch abgebaut werden und so ein Risiko für die Umwelt darstellen, da es nicht in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt werden kann. Um den Überblick über alle Produkte und Materialien zu behalten, kannst du beispielsweise eine Liste oder Tabelle mit allen Produkten und deren bedenklichen Inhaltsstoffen anfertigen. Im nächsten Schritt kannst du dann gezielt nach Alternativen zu diesen Materialien suchen, die besonders umweltfreundlich sind. Diese Umstellung ist natürlich mit viel Aufwand, vor allem organisatorischem und finanziellem, verbunden. Setze dir daher realistisch umsetzbare Ziele, um deine Produkte Schritt für Schritt umweltfreundlicher zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Viele Unternehmen verfolgen die Idee, mit ihren Produkten nicht nur weniger Rohstoffe und CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; zu verbrauchen, sondern noch aktiver zu werden: Deshalb bestehen mittlerweile viele Produkte aus altem Plastik, das aus den Meeren gefischt wird – zum Beispiel Rucksäcke. Auch Bademode aus altem Polyester, Fischernetzen aus dem Meer und PET-Flaschen tragen dazu bei, als Unternehmen dem Begriff Nachhaltigkeit gerecht zu werden. In kleinen Schritten gedacht kann natürlich zunächst auf recyceltes Material wie Plastik oder Pappe umgestellt werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Produktverpackung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine nachhaltige Produktverpackung birgt nicht nur viele Vorteile für die Umwelt und unser Klima, sondern nimmt auch eine zunehmende Rolle für Kaufentscheidungen von Konsument*innen ein: Laut einer Studie aus dem Jahr 2019 gaben 77 % der Befragten an, dass die Umweltfreundlichkeit einer Produktverpackung Einfluss auf ihre Kaufentscheidung hat.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.procarton.com/wp-content/uploads/2018/10/STM101-Pro-Carton-Brochure-DE.pdf, letzter Zugriff am 19.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin würden 87 % der Befragten dasselbe Produkt eher in einer Kartonverpackung als in Plastikverpackung kaufen und 77 % würden mehr Geld für das Produkt zahlen, wenn seine Verpackung die Umwelt weniger belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein gesagt sind nachhaltige Verpackungen solche, die aus nachwachsenden und/oder recycelbaren Rohstoffen bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-verpackungs-druckerei.de/blog/nachhaltige-verpackungen-so-gehts, letzter Zugriff am 11.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus sollte auch der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Fußabdruck der Verpackungen so gering wie möglich gehalten und im Optimalfall kompensiert werden. Erste Maßnahmen zur Reduzierung der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sind u.a. folgende: Optimiere deine Produktionsprozesse oder suche gezielt nach Lieferanten für deine Verpackungen, die innerhalb Deutschlands und am besten in der Nähe deines Standortes produzieren, um lange Transportwege zu vermeiden. Dasselbe gilt übrigens auch für die für deine Produkte benötigten Materialien und Rohstoffe. Durch recycelbares Material deiner Verpackungen, wie zum Beispiel Karton aus Holz und Gras, kann die Verpackung lange wiederverwendet und die Dauer des Lebenszyklus erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin solltest du auch auf eine passgenaue Größe deiner Verpackung achten. Lass keinen unnötigen Freiraum zwischen Inhalt und Verpackung, der vielleicht sogar mit Füllmaterial ausgestattet werden muss. Das spart Ressourcen und somit auch Geld. Die [https://www.ihk-muenchen.de/de/Service/Umwelt/verpackungen/ IHK München] bietet auf ihrer Website viele weitere konkrete Tipps für eine nachhaltigere Verpackung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Herkömmliche Chips-Tüten sind ein gutes Beispiel dafür, wie nachhaltige Verpackungen nicht aussehen sollten. Oft werden aus psychologischen Gründen Verpackungen künstlich vergrößert, um den Eindruck eines größeren Inhalts zu vermitteln. Dabei handelt es sich allerdings nicht nur um Konsumententäuschung, sondern auch um die Verschwendung wertvoller Ressourcen, wenn man bedenkt, dass pro Tüte ca. ein Drittel der Verpackung eingespart werden könnte. In Verbindung mit nachhaltigen Veränderungen in anderen Bereichen der Produktpolitik kann natürlich auch über nachhaltigere Materialien der Verpackung, wie zum Beispiel Papier bzw. Pappe, nachgedacht werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herstellung und Versand'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Herstellung und der Versand deiner Produkte können echte Klimakiller sein. Versuche daher, Lieferanten mit kurzen Lieferwegen zu deiner Firma zu finden, um weite Transportwege per Schiff, Flugzeug oder LKW zu vermeiden. Bei der Herstellung selbst kannst du bei stromintensiven Prozessen über den Einsatz von erneuerbaren Energien nachdenken oder bei der Auswahl des herstellenden Unternehmens auf den Faktor Ökostrom achten. Schau dir dazu auch unsere [[Strom sparen: Wie können wir im Büro Energie einsparen?|Tipps zum Stromsparen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:''''' &lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei stromintensiven Produktionsstätten ist der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß besonders hoch. Eine Umstellung auf Ökostrom stellt sicher, dass diese benötigte Energie aus nachhaltigen Quellen stammt. Wenn Materialien oder auch das komplette Produkt von einer anderen Stelle bezogen werden müssen, sollte auf die Länge der Transportwege geachtet werden. Suche also gezielt nach z. B. Druckereien für deine Produktverpackungen, die sich möglichst nah an deinem Unternehmen / deinem Logistikzentrum etc. befinden, um den CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß der Transportwege so gering wie möglich zu halten.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Produktnutzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennbar, kann auch der Nutzen eines Produktes nachhaltig sein. Der Produktnutzen beschreibt dabei einen Vorteil, durch den Konsument*innen ein bestimmtes Bedürfnis befriedigen können. Dabei unterscheidet man zwischen Grundnutzen, Zusatznutzen, Erbauungsnutzen und Geltungsnutzen. Einen sozialen oder ökologischen Nutzen in deine Leistung bzw. dein Angebot zu integrieren, kann dir dabei helfen, dich nachhaltiger aufzustellen, diesen Aspekt gleichzeitig nach außen zu tragen und deine Marke oder dein Unternehmen dadurch zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem bestehenden Produktprogramm und Sortiment bietet sich zum Beispiel ein nachhaltiger Aspekt als Zusatznutzen an. Dieser kann sich u. a. in konkreten Bestandteilen deines Produktes äußern (Materialien aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft, Fair Trade etc.) oder indem der Kauf dieses Produktes mit einer bestimmten Handlung verknüpft ist, zum Beispiel mit der Pflanzung eines Baums oder mit einer Spende an ein Klimaschutzprojekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls neue Produkte oder Leistungen in Planung sind, sollten Nachhaltigkeitsaspekte von Anfang an bei der Entwicklung des Produktnutzens berücksichtigt und fest in diesen integriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Beim Kauf eines Produktes oder bei Inanspruchnahme einer Dienstleistung spendet das Unternehmen an eine Umweltorganisation, die für diesen Kauf einen Baum pflanzt und so die weltweite Aufforstung stärkt. Durch diesen Kauf erlangen Kund*innen also einen sozialen Zusatznutzen, indem sie damit etwas Positives bewirken.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Produktlebenszyklus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Produktlebenszyklus beschreibt den typischen Kreislauf, den ein bestimmtes Produkt deines Unternehmens durchläuft und der mittlerweile von der Herstellung bis zur Entsorgung reicht. Standen vor einiger Zeit noch Kosten und Funktionalität des Produktes im Vordergrund, spielen mittlerweile auch soziale und ökologische Faktoren im Zyklus eine wichtige Rolle. Unternehmen sollten also nicht nur auf die Wirtschaftlichkeit ihrer Leistungen achten, sondern auch darauf, dass diese Leistungen einen „möglichst geringen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Aufwand bei höchstmöglichem Nutzen“ haben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ethiks.de/2017/05/05/produktlebenszyklus-nachhaltig-gestalten/, letzter Zugriff am 28.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesen Prozess nennt man auch Life Cycle Design. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret kann sich diese nachhaltige Gestaltung des Produktlebenszyklus wie folgt äußern: Fertige dir in deinem Unternehmen zu Beginn Checklisten an, mit denen du deine Produkte und deren Lebenszyklus auf Nachhaltigkeit und Potenzial zur Optimierung überprüfen kannst. Angefangen bei der Herstellung deiner Leistung ist das Vermeiden und Reduzieren der Nutzung von endlichen, schädlichen, wertvollen Rohstoffen ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie. Überprüfe daher, welche Materialien konkret für deine Leistungen verwendet werden und inwiefern sie schädliche Auswirkungen für Mensch und/oder Umwelt verursachen. Unter Abwägung von Kostenaspekten kann an entsprechenden Stellen nach nachhaltigeren Alternativen gesucht werden. Vor allem langlebige, recycelbare und biologisch abbaubare Materialien gelten als besonders nachhaltig. Auch Maschinen und andere Hilfsmittel für die Produktion deiner Produkte sollten auf solche Aspekte überprüft werden. Dadurch kannst du nicht nur die Haltbarkeit deiner Produkte verlängern, sondern sie können nach Abnutzung entweder recycelt und wiederverwendet werden oder biologisch und somit umweltfreundlich abgebaut werden. So können auf Dauer knappe, wertvolle oder auch schädliche Rohstoffe der Erde eingespart werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Um selbst vertriebene Produkte so lange im Kreislauf zu halten wie möglich, können Unternehmen ihren Kund*innen die Möglichkeit geben, gebrauchte Produkte wie alte Elektrogeräte oder getragene Mode kostenlos im Geschäft abzugeben oder einzusenden. Aus diesen Teilen können dann wiederum neue entstehen oder Einzelteile möglichst effizient wiederverwertet werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Produktinnovation'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im Bereich der Nachhaltigkeit werden seit einigen Jahren viele Märkte durch unterschiedlichste Startups und kleine Unternehmen mit innovativen Produkten und umweltfreundlichen Lösungen bereichert. Im Mittelpunkt dieser Unternehmungen wird meist der Profit unter der Bedingung eines nachhaltigen Wirtschaftens ohne Belastung von Mensch und Umwelt gesehen. Bei Unternehmen, die lange am Markt bestehen, kann es allerdings auch schwierig sein, zusätzlich zu Veränderungen am bestehenden Produktprogramm auch noch Raum für Produktinnovationen zu schaffen. Wir möchten dir deshalb im Folgenden einige Anreize und Hinweise geben, um euch im Unternehmen die Ideenfindung für eine nachhaltige Produktinnovation mit Mehrwert zu erleichtern oder euch dazu motivieren, sich vermehrt mit diesem Thema zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Technologien im Bereich der Nachhaltigkeit bieten ein großes Potenzial für Produktinnovationen, die umweltfreundlich sind. Die Erfindung des Elektroautos kann ebenso als Innovation bezeichnet werden wie derzeitige Forschungen und Techniken mit Wasserstoff, Solarzellen und Biomasseheizkraftwerke. In Kombination mit anderen Produkten können neue Ideen entstehen: Solarpowerbanks, Solardachziegel, Rucksäcke aus Meeresplastik oder auch ein Sodastream, der einzelne PET-Flaschen überflüssig macht.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Quellen zur Ideenfindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! interne Quellen !! externe Quellen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kundendienst&amp;amp;shy;berichte || Kunden-, Experten-, Händler&amp;amp;shy;befragungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kundenanfragen und -beschwerden || Konkurrenz&amp;amp;shy;beobachtung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorschläge aus F&amp;amp;E und anderen Abteilungen || Internetrecherchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Befragung der Außendienst-MA || Erfinder &amp;amp; Lizenzgeber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebliches Vorschlagswesen || Forschungsinstitute und Technologie&amp;amp;shy;berater&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Marketing- und Innovations&amp;amp;shy;berater&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten zur Ideenfindung für neue, nachhaltige Produkte sind zum Beispiel Brainstorming, Reizwortanalysen, Checklisten oder auch Design Thinking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servicepolitik === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weiterer Unterpunkt der Produktpolitik sollte auch die Service-Politik eines Unternehmens berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang können nicht nur die Kundenzufriedenheit gesteigert und somit die Kundenbindung gestärkt werden, sondern du kannst als Unternehmen auch eine möglichst lange Lebensdauer bzw. Haltbarkeit deiner Leistungen gewährleisten. So trägst du u. a. aktiv dazu bei, dass möglichst viele Produkte wiederverwendet werden können. Dadurch sparst du Ressourcen und kannst diese zum Beispiel durchs Recycling wieder in den Kreislauf zurückführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind Serviceleistungen immaterielle Leistungen, die die Primärleistung unterstützen und somit den Kundennutzen steigern. Sie können sich sowohl auf den/die Endverbraucher*in als auch auf den Geschäftskundenbereich beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Tabelle findest du einige Punkte – sowohl kaufmännischer als auch technischer Art –, anhand derer du deinen Service nachhaltiger gestalten kannst. Das reicht von der Beratung vor dem eigentlichen Kauf oder der Nutzung über die Unterstützung deiner Kund*innen während der Nutzung bis hin zu Informationen dazu, wie man mit den Produkten nach der Nutzung umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Kaufmännische Services&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vor Nutzung !! Während Nutzung !! Nach Nutzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kaufmännische Beratung, Testlieferung, Kosten&amp;amp;shy;voranschlag || Schulung, Anleitung, Ersatzteil&amp;amp;shy;versorgung || Infos über Neu&amp;amp;shy;entwicklungen und Entsorgungs&amp;amp;shy;möglichkeiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Technische Services&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vor Nutzung !! Während Nutzung !! Nach Nutzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Technische Beratung, Altgerät&amp;amp;shy;mitnahme zum Recycling || Technische Einweisung, Installation, Reparatur, Wartung || Erweiterung, Abbau, Entsorgung, fachgerechte Demontage, Re- oder Upcycling&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Kaufmännischer Service kann dabei helfen, dass Produkte nach konkretem Bedarf gekauft und so behandelt werden, dass sie möglichst lange in Gebrauch bleiben. In technischer Hinsicht können eine Einweisung und eine sachgerechte Installation, Reparatur sowie Wartung ebenso dafür sorgen, dass das Produkt lange und reibungslos genutzt werden kann. Um zum Beispiel eine unsachgemäße Entsorgung von Elektroaltgeräten zu vermeiden, kann eine Abholung und Entsorgung durch das Unternehmen angeboten werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oben aufgeführten Hinweise und Empfehlungen beziehen sich sowohl auf das bestehende Leistungsprogramm als auch neue Leistungen oder die Überarbeitung von bestehenden Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kannst du bereits viele Hinweise in dein bestehendes Programm integrieren, sie aber auch von Anfang an bei anstehenden, geplanten Produktneuheiten berücksichtigen und sie aktiv in den Gestaltungsprozess einbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du siehst: Es muss gar nicht schwer sein, grünes Marketing zu betreiben und dein Unternehmen nicht nur an Absatz- oder Umsatzzielen zu orientieren, sondern auch an ökologischen Aspekten im täglichen Tun. Halte dir dabei jedoch immer vor Augen, dass ein Betrieb nicht von heute auf morgen und ohne strategische Vorüberlegungen grünes Marketing implementieren kann. Du solltest deshalb in deinem Nachhaltigkeitsteam in enger Zusammenarbeit mit Führungskräften und der Geschäftsleitung eine nachhaltige und langfristige Strategie erarbeiten, mit der Abläufe und der tägliche Betrieb Schritt für Schritt umweltfreundlicher werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirkung erzeugen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Marketing:_Wie_kann_ich_den_Marketing-Mix_nachhaltig_gestalten%3F&amp;diff=887</id>
		<title>Marketing: Wie kann ich den Marketing-Mix nachhaltig gestalten?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Marketing:_Wie_kann_ich_den_Marketing-Mix_nachhaltig_gestalten%3F&amp;diff=887"/>
		<updated>2021-09-13T06:18:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Jedes Unternehmen betreibt heutzutage Marketing – es richtet sich selbst also möglichst konsequent an den Bedürfnissen des Marktes aus, vor allem an seinen Zielgruppen und auch seinen Wettbewerbern.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/marketing-39435, letzter Zugriff am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben diesen wichtigen, allgemeingültigen Faktoren hat sich in den letzten Jahren aber auch ein Trend zum grünen Marketing entwickelt. Im Folgenden findest du nicht nur eine Erklärung dieses Begriffs, sondern auch praktische Hinweise und Tipps, wie du den Marketing-Mix deines Unternehmens nachhaltiger gestalten kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grünes Marketing - was ist das? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grünes Marketing bezeichnet im Gegensatz zum klassischen Marketing nicht nur die konsequente Ausrichtung des Unternehmens am Markt, sondern auch die Tatsache, dass vor allem auch ökologische und ethische Entscheidungskriterien im Rahmen der Unternehmensführung berücksichtigt werden. Diese Form des Marketings äußert sich meist in der Vermeidung und Verringerung von Umweltbelastungen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.careelite.de/gruenes-marketing/, letzter Zugriff am 05.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Synonym werden auch häufig Begriffe wie Ökomarketing, Umweltschutzmarketing oder ökologieorientiertes Marketing verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile von grünem Marketing ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn grünes Marketing in der Regel mit einem erhöhten Aufwand für das Unternehmen verbunden ist, bringt es dennoch einige Vorteile mit sich, die bei der Entscheidung für oder gegen einen nachhaltigeren Marketing-Mix nicht außer Acht zu lassen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wichtigster Punkt sind die positiven Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu nennen, die ein nachhaltiger Marketing-Mix mit sich bringt. Seien es umweltfreundlichere Verpackungen, Inhaltsstoffe oder Produktionsbedingungen. Auch für Konsument*innen gewinnt das Thema Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung und nicht selten werden Kaufentscheidungen unter der Berücksichtigung von z. B. Umweltschutz und/oder fairen Arbeitsbedingungen getroffen. Gleichzeitig kann das bewusste Kommunizieren von Nachhaltigkeitsaspekten Menschen für das Thema sensibilisieren, die bisher keine Berührungspunkte damit hatten, wodurch Unternehmen auch einem Aufklärungsauftrag nachkommen und gesellschaftlichen Mehrwert leisten. Eine bewusste Positionierung als nachhaltiger Arbeitgeber kann wiederum genutzt werden, um bei potenziellen Bewerber*innen besonderes Interesse zu wecken, die ebenfalls einen Mehrwert für Mensch und Umwelt schaffen möchten und sich mit dem Unternehmen identifizieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konkrete Handlungsempfehlungen für den Marketing-Mix ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltiges Marketing klingt in der Theorie natürlich immer toll, allerdings sollten Worten auch Taten folgen, wobei sich die konkrete Realisierung nicht in jedem Fall einfach umsetzen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dir und deinem Unternehmen den Einstieg in ein nachhaltiges Marketing zu erleichtern, haben wir dir für die jeweiligen Bereiche des Marketing-Mix einige konkrete Handlungsempfehlungen und hilfreiche Hinweise zusammengestellt. Gemeinsam mit deinem Nachhaltigkeitsteam, der Geschäftsführung und den jeweiligen Abteilungen kannst du das Thema Nachhaltigkeit Schritt für Schritt in Prozesse, Projekte und Leistungen integrieren und ihm langfristig die notwendige Bedeutung für das Wirtschaften deines Unternehmens zuschreiben. Dabei sollte dir immer bewusst sein: Nachhaltige Veränderungen passieren nicht über Nacht und erfordern viel Zeit, Engagement, Teamarbeit und letztlich auch Ressourcen – vor allem zeitlich, personell und finanziell. Falls du also deinen Marketing-Mix nachhaltig gestalten möchtest, stelle dir vorher einen konkreten Plan auf und verteile Verantwortlichkeiten und Aufgaben und kalkuliere ein Budget ein. Dabei kann es dir helfen, ein eigenes, internes Nachhaltigkeitsteam aufzustellen. Im ErWiN findest du konkrete Anregungen, wie du bei der [[Wie gründe ich ein Nachhaltigkeitsteam?|Aufstellung eines Teams]] am besten vorgehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktpolitik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Produktpolitik umfasst alle Aktivitäten eines Unternehmens, die auf die Gestaltung einzelner Produkte oder des gesamten Absatzprogramms gerichtet sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;Scharf et al. (2015): Marketing. Einführung in Theorie und Praxis, Schäffer-Poeschel, 6. Auflage, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem physische Produkte in Form von Ge- und Verbrauchsgütern, die entweder direkt vom Hersteller oder über Absatzmittler, also Händler, zu den Endkund*innen gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Teil des Marketing-Mix beschäftigt sich mit den angebotenen Leistungen des Unternehmens und wird im Folgenden in die Unterpunkte Programmgestaltung, Produktgestaltung und Servicepolitik gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man in Bezug auf eine nachhaltige Gestaltung der Produktpolitik festhalten, dass angebotene Produkte oder Dienstleistungen, die nachhaltig gestaltet werden, zum Schutz unserer Umwelt beitragen und optimalerweise sogar gleichzeitig bestehende Umweltprobleme bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.careelite.de/gruenes-marketing/, letzter Zugriff am 18.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Programmgestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Programmgestaltung beschäftigt sich mit allen „Entscheidungen, die die Zusammensetzung, Überprüfung und Veränderung des gesamten Leistungsprogramms einer Unternehmung betreffen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Scharf et al. (2015): Marketing. Einführung in Theorie und Praxis, Schäffer-Poeschel, 6. Auflage, S. 253&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engeren Sinne sind damit die vom Unternehmen angebotenen Produktbereiche bzw. -arten und die Anzahl der dazugehörigen Artikel gemeint. Diese übergeordnete Programmstruktur hat maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg deines Unternehmens und bedarf einer ständigen Überprüfung und Anpassung an Veränderungen der Markt- und Wettbewerbssituation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bereich der Produktpolitik birgt insofern Potenzial zur Integration von Nachhaltigkeitsaspekten, als dass im ersten Schritt das bisherige oder geplante Leistungsprogramm hinsichtlich nachhaltiger Aspekte hinterfragt werden sollte. Berücksichtigt werden sollten hier grundlegend zunächst, welche Art von Produkten und in welcher Vielfalt diese angeboten werden. An dieser Stelle könnte man als Unternehmen zum Beispiel darüber nachdenken, eine eigene Nachhaltigkeitslinie auf den Markt zu bringen oder (überflüssige), umweltschädliche Produkte oder Produktgruppen, deren Umsatz kompensierbar ist, zu eliminieren bzw. zunächst im Volumen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Ein Unternehmen, das bisher Shampoo, Duschgels und Seife in flüssiger Form produziert und vertreibt, könnte eine neue Produktlinie mit Artikeln in fester Form auf den Markt bringen. Es ist nicht nur ergiebiger, sondern spart auch durch die feste Form Platz ein und kann in Papier bzw. Pappe verpackt werden – im Gegensatz zu flüssigen Produkten, die in Plastikverpackungen verkauft werden. Auch eine eigene Bio-, vegane oder vegetarische Linie als Ableger von bisherigen Produkten kann neue Zielgruppen eröffnen und bisherigen Kund*innen die Entscheidung für nachhaltige Produkte erleichtern.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Produktgestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt geht es um die konkrete Gestaltung der Produkte. Diese schlägt sich in Faktoren wie dem Produkt an sich (z. B. seinen Inhaltsstoffen), seiner Verpackung, seinem Produktnutzen und dem Produktlebenszyklus im allgemeinen nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Produkt selbst'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dein Unternehmen Produkte in Form von physischen Gütern vertreibt, kommt dem Aspekt Nachhaltigkeit eine bedeutende Schlüsselrolle zu. Je nach Produkt solltest du dir einen Überblick über alle enthaltenen Inhaltsstoffe, Rohstoffe und sonstige Materialien, die dafür zum Einsatz kommen, verschaffen. Informiere dich, welche dieser Ressourcen negative Auswirkungen auf die Umwelt haben, zum Beispiel, weil ihre Herstellung oder Gewinnung hohe Mengen an CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen verursacht oder vielleicht auch, weil die Inhaltsstoffe aus endlichen und nur stark begrenzten Rohstoffen bestehen, die dem Planeten nicht entnommen werden sollten. Vielleicht kann das Produkt auch nach der Entsorgung nicht biologisch abgebaut werden und so ein Risiko für die Umwelt darstellen, da es nicht in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt werden kann. Um den Überblick über alle Produkte und Materialien zu behalten, kannst du beispielsweise eine Liste oder Tabelle mit allen Produkten und deren bedenklichen Inhaltsstoffen anfertigen. Im nächsten Schritt kannst du dann gezielt nach Alternativen zu diesen Materialien suchen, die besonders umweltfreundlich sind. Diese Umstellung ist natürlich mit viel Aufwand, vor allem organisatorischem und finanziellem, verbunden. Setze dir daher realistisch umsetzbare Ziele, um deine Produkte Schritt für Schritt umweltfreundlicher zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Viele Unternehmen verfolgen die Idee, mit ihren Produkten nicht nur weniger Rohstoffe und CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; zu verbrauchen, sondern noch aktiver zu werden: Deshalb bestehen mittlerweile viele Produkte aus altem Plastik, das aus den Meeren gefischt wird – zum Beispiel Rucksäcke. Auch Bademode aus altem Polyester, Fischernetzen aus dem Meer und PET-Flaschen tragen dazu bei, als Unternehmen dem Begriff Nachhaltigkeit gerecht zu werden. In kleinen Schritten gedacht kann natürlich zunächst auf recyceltes Material wie Plastik oder Pappe umgestellt werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Produktverpackung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine nachhaltige Produktverpackung birgt nicht nur viele Vorteile für die Umwelt und unser Klima, sondern nimmt auch eine zunehmende Rolle für Kaufentscheidungen von Konsument*innen ein: Laut einer Studie aus dem Jahr 2019 gaben 77 % der Befragten an, dass die Umweltfreundlichkeit einer Produktverpackung Einfluss auf ihre Kaufentscheidung hat.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.procarton.com/wp-content/uploads/2018/10/STM101-Pro-Carton-Brochure-DE.pdf, letzter Zugriff am 19.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin würden 87 % der Befragten dasselbe Produkt eher in einer Kartonverpackung als in Plastikverpackung kaufen und 77 % würden mehr Geld für das Produkt zahlen, wenn seine Verpackung die Umwelt weniger belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein gesagt sind nachhaltige Verpackungen solche, die aus nachwachsenden und/oder recycelbaren Rohstoffen bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-verpackungs-druckerei.de/blog/nachhaltige-verpackungen-so-gehts, letzter Zugriff am 11.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus sollte auch der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Fußabdruck der Verpackungen so gering wie möglich gehalten und im Optimalfall kompensiert werden. Erste Maßnahmen zur Reduzierung der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen sind u.a. folgende: Optimiere deine Produktionsprozesse oder suche gezielt nach Lieferanten für deine Verpackungen, die innerhalb Deutschlands und am besten in der Nähe deines Standortes produzieren, um lange Transportwege zu vermeiden. Dasselbe gilt übrigens auch für die für deine Produkte benötigten Materialien und Rohstoffe. Durch recycelbares Material deiner Verpackungen, wie zum Beispiel Karton aus Holz und Gras, kann die Verpackung lange wiederverwendet und die Dauer des Lebenszyklus erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin solltest du auch auf eine passgenaue Größe deiner Verpackung achten. Lass keinen unnötigen Freiraum zwischen Inhalt und Verpackung, der vielleicht sogar mit Füllmaterial ausgestattet werden muss. Das spart Ressourcen und somit auch Geld. Die [https://www.ihk-muenchen.de/de/Service/Umwelt/verpackungen/ IHK München] bietet auf ihrer Website viele weitere konkrete Tipps für eine nachhaltigere Verpackung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Herkömmliche Chips-Tüten sind ein gutes Beispiel dafür, wie nachhaltige Verpackungen nicht aussehen sollten. Oft werden aus psychologischen Gründen Verpackungen künstlich vergrößert, um den Eindruck eines größeren Inhalts zu vermitteln. Dabei handelt es sich allerdings nicht nur um Konsumententäuschung, sondern auch um die Verschwendung wertvoller Ressourcen, wenn man bedenkt, dass pro Tüte ca. ein Drittel der Verpackung eingespart werden könnte. In Verbindung mit nachhaltigen Veränderungen in anderen Bereichen der Produktpolitik kann natürlich auch über nachhaltigere Materialien der Verpackung, wie zum Beispiel Papier bzw. Pappe, nachgedacht werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herstellung und Versand'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Herstellung und der Versand deiner Produkte können echte Klimakiller sein. Versuche daher, Lieferanten mit kurzen Lieferwegen zu deiner Firma zu finden, um weite Transportwege per Schiff, Flugzeug oder LKW zu vermeiden. Bei der Herstellung selbst kannst du bei stromintensiven Prozessen über den Einsatz von erneuerbaren Energien nachdenken oder bei der Auswahl des herstellenden Unternehmens auf den Faktor Ökostrom achten. Schau dir dazu auch unsere [[Strom sparen: Wie können wir im Büro Energie einsparen?|Tipps zum Stromsparen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei stromintensiven Produktionsstätten ist der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß besonders hoch. Eine Umstellung auf Ökostrom stellt sicher, dass diese benötigte Energie aus nachhaltigen Quellen stammt. Wenn Materialien oder auch das komplette Produkt von einer anderen Stelle bezogen werden müssen, sollte auf die Länge der Transportwege geachtet werden. Suche also gezielt nach z. B. Druckereien für deine Produktverpackungen, die sich möglichst nah an deinem Unternehmen / deinem Logistikzentrum etc. befinden, um den CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß der Transportwege so gering wie möglich zu halten.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Produktnutzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennbar, kann auch der Nutzen eines Produktes nachhaltig sein. Der Produktnutzen beschreibt dabei einen Vorteil, durch den Konsument*innen ein bestimmtes Bedürfnis befriedigen können. Dabei unterscheidet man zwischen Grundnutzen, Zusatznutzen, Erbauungsnutzen und Geltungsnutzen. Einen sozialen oder ökologischen Nutzen in deine Leistung bzw. dein Angebot zu integrieren, kann dir dabei helfen, dich nachhaltiger aufzustellen, diesen Aspekt gleichzeitig nach außen zu tragen und deine Marke oder dein Unternehmen dadurch zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem bestehenden Produktprogramm und Sortiment bietet sich zum Beispiel ein nachhaltiger Aspekt als Zusatznutzen an. Dieser kann sich u. a. in konkreten Bestandteilen deines Produktes äußern (Materialien aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft, Fair Trade etc.) oder indem der Kauf dieses Produktes mit einer bestimmten Handlung verknüpft ist, zum Beispiel mit der Pflanzung eines Baums oder mit einer Spende an ein Klimaschutzprojekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls neue Produkte oder Leistungen in Planung sind, sollten Nachhaltigkeitsaspekte von Anfang an bei der Entwicklung des Produktnutzens berücksichtigt und fest in diesen integriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Beim Kauf eines Produktes oder bei Inanspruchnahme einer Dienstleistung spendet das Unternehmen an eine Umweltorganisation, die für diesen Kauf einen Baum pflanzt und so die weltweite Aufforstung stärkt. Durch diesen Kauf erlangen Kund*innen also einen sozialen Zusatznutzen, indem sie damit etwas Positives bewirken.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Produktlebenszyklus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Produktlebenszyklus beschreibt den typischen Kreislauf, den ein bestimmtes Produkt deines Unternehmens durchläuft und der mittlerweile von der Herstellung bis zur Entsorgung reicht. Standen vor einiger Zeit noch Kosten und Funktionalität des Produktes im Vordergrund, spielen mittlerweile auch soziale und ökologische Faktoren im Zyklus eine wichtige Rolle. Unternehmen sollten also nicht nur auf die Wirtschaftlichkeit ihrer Leistungen achten, sondern auch darauf, dass diese Leistungen einen „möglichst geringen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Aufwand bei höchstmöglichem Nutzen“ haben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ethiks.de/2017/05/05/produktlebenszyklus-nachhaltig-gestalten/, letzter Zugriff am 28.07.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesen Prozess nennt man auch Life Cycle Design. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret kann sich diese nachhaltige Gestaltung des Produktlebenszyklus wie folgt äußern: Fertige dir in deinem Unternehmen zu Beginn Checklisten an, mit denen du deine Produkte und deren Lebenszyklus auf Nachhaltigkeit und Potenzial zur Optimierung überprüfen kannst. Angefangen bei der Herstellung deiner Leistung ist das Vermeiden und Reduzieren der Nutzung von endlichen, schädlichen, wertvollen Rohstoffen ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie. Überprüfe daher, welche Materialien konkret für deine Leistungen verwendet werden und inwiefern sie schädliche Auswirkungen für Mensch und/oder Umwelt verursachen. Unter Abwägung von Kostenaspekten kann an entsprechenden Stellen nach nachhaltigeren Alternativen gesucht werden. Vor allem langlebige, recycelbare und biologisch abbaubare Materialien gelten als besonders nachhaltig. Auch Maschinen und andere Hilfsmittel für die Produktion deiner Produkte sollten auf solche Aspekte überprüft werden. Dadurch kannst du nicht nur die Haltbarkeit deiner Produkte verlängern, sondern sie können nach Abnutzung entweder recycelt und wiederverwendet werden oder biologisch und somit umweltfreundlich abgebaut werden. So können auf Dauer knappe, wertvolle oder auch schädliche Rohstoffe der Erde eingespart werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Um selbst vertriebene Produkte so lange im Kreislauf zu halten wie möglich, können Unternehmen ihren Kund*innen die Möglichkeit geben, gebrauchte Produkte wie alte Elektrogeräte oder getragene Mode kostenlos im Geschäft abzugeben oder einzusenden. Aus diesen Teilen können dann wiederum neue entstehen oder Einzelteile möglichst effizient wiederverwertet werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Produktinnovation'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im Bereich der Nachhaltigkeit werden seit einigen Jahren viele Märkte durch unterschiedlichste Startups und kleine Unternehmen mit innovativen Produkten und umweltfreundlichen Lösungen bereichert. Im Mittelpunkt dieser Unternehmungen wird meist der Profit unter der Bedingung eines nachhaltigen Wirtschaftens ohne Belastung von Mensch und Umwelt gesehen. Bei Unternehmen, die lange am Markt bestehen, kann es allerdings auch schwierig sein, zusätzlich zu Veränderungen am bestehenden Produktprogramm auch noch Raum für Produktinnovationen zu schaffen. Wir möchten dir deshalb im Folgenden einige Anreize und Hinweise geben, um euch im Unternehmen die Ideenfindung für eine nachhaltige Produktinnovation mit Mehrwert zu erleichtern oder euch dazu motivieren, sich vermehrt mit diesem Thema zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Technologien im Bereich der Nachhaltigkeit bieten ein großes Potenzial für Produktinnovationen, die umweltfreundlich sind. Die Erfindung des Elektroautos kann ebenso als Innovation bezeichnet werden wie derzeitige Forschungen und Techniken mit Wasserstoff, Solarzellen und Biomasseheizkraftwerke. In Kombination mit anderen Produkten können neue Ideen entstehen: Solarpowerbanks, Solardachziegel, Rucksäcke aus Meeresplastik oder auch ein Sodastream, der einzelne PET-Flaschen überflüssig macht.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Quellen zur Ideenfindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! interne Quellen !! externe Quellen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kundendienst&amp;amp;shy;berichte || Kunden-, Experten-, Händler&amp;amp;shy;befragungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kundenanfragen und -beschwerden || Konkurrenz&amp;amp;shy;beobachtung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorschläge aus F&amp;amp;E und anderen Abteilungen || Internetrecherchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Befragung der Außendienst-MA || Erfinder &amp;amp; Lizenzgeber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebliches Vorschlagswesen || Forschungsinstitute und Technologie&amp;amp;shy;berater&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Marketing- und Innovations&amp;amp;shy;berater&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten zur Ideenfindung für neue, nachhaltige Produkte sind zum Beispiel Brainstorming, Reizwortanalysen, Checklisten oder auch Design Thinking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servicepolitik === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weiterer Unterpunkt der Produktpolitik sollte auch die Service-Politik eines Unternehmens berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang können nicht nur die Kundenzufriedenheit gesteigert und somit die Kundenbindung gestärkt werden, sondern du kannst als Unternehmen auch eine möglichst lange Lebensdauer bzw. Haltbarkeit deiner Leistungen gewährleisten. So trägst du u. a. aktiv dazu bei, dass möglichst viele Produkte wiederverwendet werden können. Dadurch sparst du Ressourcen und kannst diese zum Beispiel durchs Recycling wieder in den Kreislauf zurückführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind Serviceleistungen immaterielle Leistungen, die die Primärleistung unterstützen und somit den Kundennutzen steigern. Sie können sich sowohl auf den/die Endverbraucher*in als auch auf den Geschäftskundenbereich beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Tabelle findest du einige Punkte – sowohl kaufmännischer als auch technischer Art –, anhand derer du deinen Service nachhaltiger gestalten kannst. Das reicht von der Beratung vor dem eigentlichen Kauf oder der Nutzung über die Unterstützung deiner Kund*innen während der Nutzung bis hin zu Informationen dazu, wie man mit den Produkten nach der Nutzung umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Kaufmännische Services&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vor Nutzung !! Während Nutzung !! Nach Nutzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kaufmännische Beratung, Testlieferung, Kosten&amp;amp;shy;voranschlag || Schulung, Anleitung, Ersatzteil&amp;amp;shy;versorgung || Infos über Neu&amp;amp;shy;entwicklungen und Entsorgungs&amp;amp;shy;möglichkeiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Technische Services&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vor Nutzung !! Während Nutzung !! Nach Nutzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Technische Beratung, Altgerät&amp;amp;shy;mitnahme zum Recycling || Technische Einweisung, Installation, Reparatur, Wartung || Erweiterung, Abbau, Entsorgung, fachgerechte Demontage, Re- oder Upcycling&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Beispiel:'''''&lt;br /&gt;
''Kaufmännischer Service kann dabei helfen, dass Produkte nach konkretem Bedarf gekauft und so behandelt werden, dass sie möglichst lange in Gebrauch bleiben. In technischer Hinsicht können eine Einweisung und eine sachgerechte Installation, Reparatur sowie Wartung ebenso dafür sorgen, dass das Produkt lange und reibungslos genutzt werden kann. Um zum Beispiel eine unsachgemäße Entsorgung von Elektroaltgeräten zu vermeiden, kann eine Abholung und Entsorgung durch das Unternehmen angeboten werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oben aufgeführten Hinweise und Empfehlungen beziehen sich sowohl auf das bestehende Leistungsprogramm als auch neue Leistungen oder die Überarbeitung von bestehenden Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kannst du bereits viele Hinweise in dein bestehendes Programm integrieren, sie aber auch von Anfang an bei anstehenden, geplanten Produktneuheiten berücksichtigen und sie aktiv in den Gestaltungsprozess einbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du siehst: Es muss gar nicht schwer sein, grünes Marketing zu betreiben und dein Unternehmen nicht nur an Absatz- oder Umsatzzielen zu orientieren, sondern auch an ökologischen Aspekten im täglichen Tun. Halte dir dabei jedoch immer vor Augen, dass ein Betrieb nicht von heute auf morgen und ohne strategische Vorüberlegungen grünes Marketing implementieren kann. Du solltest deshalb in deinem Nachhaltigkeitsteam in enger Zusammenarbeit mit Führungskräften und der Geschäftsleitung eine nachhaltige und langfristige Strategie erarbeiten, mit der Abläufe und der tägliche Betrieb Schritt für Schritt umweltfreundlicher werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirkung erzeugen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Soziale_Nachhaltigkeit:_Welche_Gestaltungsm%C3%B6glichkeiten_bieten_sich_f%C3%BCr_Unternehmen%3F&amp;diff=878</id>
		<title>Soziale Nachhaltigkeit: Welche Gestaltungsmöglichkeiten bieten sich für Unternehmen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Soziale_Nachhaltigkeit:_Welche_Gestaltungsm%C3%B6glichkeiten_bieten_sich_f%C3%BCr_Unternehmen%3F&amp;diff=878"/>
		<updated>2021-09-07T07:29:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle|TODO: Beitrag umbenennen nach Klärung Kategorisierung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Normalweise duzen wir glaube im ErWiN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmenskultur: Wie gestalte ich soziale Nachhaltigkeit im Unternehmen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Beitragsbild einfügen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Nachhaltigkeit ist eine der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit. Die anderen beiden sind Ökologie und Ökonomie. Sie bezieht sich auf die Organisation von kulturellen und sozialen Systemen. Das Ziel der sozialen Nachhaltigkeit ist die Chancengleichheit für alle, sowie die Existenzsicherung einer langfristig nachhaltig strukturierten Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein entscheidender Faktor sozialer Nachhaltigkeit ist der Gesundheitszustand und die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens oder einer Organisation. Anhand verschiedener Maßnahmen lässt sich die soziale Stabilität gewährleisten und verbessern. Für Unternehmen bezieht sich die soziale Komponente vor allem auf die Auswirkungen sozialen Handelns im Umgang mit Mitarbeiter*innen, den Beziehungen zu Interessensgruppen oder der allgemeinen Verantwortung des Unternehmens gegenüber der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in unserer digital geprägten Arbeitswelt ist es für Unternehmen wichtig, wie bestehende aber auch ehemalige Mitarbeiter*innen das Unternehmen nach außen bewerten. Ein human gestalteter Arbeitsplatz ist nicht mehr nur eine arbeitsrechtliche Frage, sondern vor allem eine Frage der Ressourcennutzung. Arbeitskraft und Humankapital sollten nicht nur gefordert, sondern vor allem gefördert und wahrgenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im Zuge der globalen Pandemie hat der Begriff der „Work-Life-Balance“ in Bezug auf das Arbeiten von zuhause (oder generell Remote Working) hier eine neue Diskussion eröffnet. Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Wo setzen Unternehmen an und mit welchen Mitteln lassen sich Organisationen in ihrer Vielfalt und sozialen Sicherheit langfristig und ganzheitlich bestärken? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst gibt es hierfür Ansätze der internen und externen Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensinterne soziale Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angemessene Arbeitszeiten und flexible Arbeitsmodelle'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um die Vermeidung, Verringerung bzw. den Ausgleich von Überstunden und um flexible Arbeitszeiten zur Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf. Ein Arbeitsmodell sollte nicht in erster Linie nur auf Effizienz, sondern auch auf einer fairen und ausgeglichenen Nutzung der Kräfte ausgerichtet sein. Besonders in Bezug auf die mentale Gesundheit und eine langfristig sinnvolle Nutzung der Energie und des Humankapitals, ist ein ausgeglichenes Arbeit-Freizeit-Modell sinnvoll. Auch die individuellen Bedürfnisse von Mitarbeiter*innen sollten hierbei mit einbezogen und stetig reflektiert werden. Verschiedene Arbeitszeitmodelle sind z.B. Teilzeit, Gleitzeit, Funktionszeit, Home-Office, Arbeitszeitkonten, Baukastensystem, Jahresarbeitszeit, Sabbatical-Strategien, Job-Sharing und Vertrauensarbeitszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angemessene Entlohnung und Lohngleichheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorge in deinem Unternehmen für ein leistungsgerechtes Einkommen sowie für tarifliche Löhne und Lohnzuschläge. Auch eine transparente Kommunikation des Gehaltsmodells sowie eine gerechte und einheitliche Bezahlung ist Teil eines sozialen Umgangs mit Mitarbeitenden. Hierzu gehört auch eine stetige Kommunikation und Zielsetzungen zur Skalierung des Gehaltes. Diese Maßnahme dient sowohl der Vertrauensbildung als auch der Motivation und Wertschätzung der Mitarbeiter*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule und sensibilisiere regelmäßig deine Mitarbeiter*innen. Biete ihnen Sportkurse und Veranstaltungen zur Gesundheitsförderung an. Sowohl die geistige als auch die körperliche Gesundheit und Sicherheit deiner Mitarbeiter*innen ist ein wichtiger Faktor der Wertschätzung. Besonders wichtig ist ein körperlicher Ausgleich vor allem dann, wenn die Arbeit hauptsächlich am Computer stattfindet. Daher bietet es sich an, Mitarbeiter*innen zu sportlicher Betätigung innerhalb des Unternehmens zu animieren – z.B. mit gemeinsamen Radtouren oder mit der Teilnahme an einer gemeinnützigen Radtour-Veranstaltung. Auch außerhalb des Unternehmens bieten sich sportliche Aktivitäten an – z.B. durch die Bezuschussung von Fitnesskursen oder Fitnessstudio-Abos. Langfristig dient das dem generellen Wohlbefinden der Mitarbeitenden, sowie auch eines verringerten Krankheitsausfalls. Auch die Ausstattung der Bürofläche sollte zum einen am besten barrierefrei sein, zum anderen aber auch ergonomisch gestaltet sein. Hierzu sind verschiedene Ausstattungsoptionen möglich und diese sollten bestenfalls auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen abgestimmt sein. Auch ein Angebot von gesunden Getränken (wie Wasser und Tee), sowie die Bereitstellung von Obst ist ein guter Weg, Mitarbeiter*innen in einem gesunden Lebenswandel zu bestärken. Auch das Bemühen um eine regelmäßige geistige Weiterbildung ist sinnvoll, um Mitarbeiter*innen in ihren Interessen zu fördern und somit Zugriff auf erweiterte Kompetenzen zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschäftigung und Jobsicherheit''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in unbeständigen und sich rasch wandelnden Zeiten ist es wichtig, den Mitarbeiter*innen ein Gefühl der Sicherheit zu gewährleisten. Hierzu zählen unter anderem das Angebot von unbefristeten Arbeitsverhältnissen sowie Rücksichtnahme bei privaten und gesellschaftlichen Sondersituationen. Auch ein firmeninternes Problem sollte stets offen kommuniziert und die Perspektive der Mitarbeitenden mit einbezogen werden. Instabile Arbeitssituationen führen zu vermehrtem Stress und Unsicherheit. Dies schlägt sich oftmals auf die mentale Einstellung, Motivation und Gesundheit von Arbeitnehmer*innen nieder. Der offene Austausch oder ein Angebot von Reflexions- und Feedbackrunden zeigt den Mitarbeiter*innen, dass sie gesehen und gehört werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beteiligung der Beschäftigten''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einbeziehen innovativer Vorschläge und Ideen zur Optimierung von Arbeitsprozessen ermöglicht es, Beschäftigte in die langfristige Gestaltung der Organisation zu integrieren. Dies dient auch der Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen und motivieren diese, die Qualität der eigenen Leistung stets zu optimieren. Auch eine finanzielle Beteiligung am Unternehmen, wie z.B. ein Genossenschaftsmodell, integrieren und motivieren die Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Betriebsklima''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgangston von Unternehmen sollte nicht nur nach außen hin stets freundlich sein. Auch die Art und Weise wie mit Mitarbeiter*innen intern kommuniziert und umgegangen wird, ist wichtig für ein gesundes Arbeitsklima. Die Tonalität sowie die (Mit-)Gestaltung des Arbeitsraumes schaffen eine positive und produktive Arbeitsatmosphäre. Durch die Gestaltung von gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsräumen oder Flächen bietet sich die Möglichkeit, das Wir-Gefühl zu stärken und den Austausch mit den Mitarbeitenden zu fördern. Auch regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen können für ein besseres Betriebsklima sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mobile Maßnahmen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Arbeitsweg sollte für soziale Nachhaltigkeitsmaßnahmen genutzt werden. Dazu gehört der Zugang zu sicheren Parkplätzen für Auto und Fahrrad sowie verfügbare E-Ladesäulen für Mitarbeitende oder z.B. reservierte Parkplätze für Fahrgemeinschaften – all diese Maßnahmen bieten Möglichkeiten, den Mitarbeiter*innen den Weg zur Arbeit so komfortabel wie möglich zu gestalten. [[Firmenräder|Jobräder]] oder [[Car-Sharing|Carsharing]] sind weitere Maßnahmen, die Mobilität flexibel zu halten. Vergünstigte oder sogar kostenlose Tickets für den öffentlichen Nahverkehr sind besonders sinnvolle Methoden, eine nachhaltige Mobilität zu fördern. Ein internes Mietsystem von Transportern (z. B. für Umzüge) oder [[Lastenräder]] können Ausdruck von Wertschätzung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Soziale Sicherheit und Sozialleistungen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den üblichen Sozialleistungen wie der betrieblichen Altersvorsorge und einer Bezuschussung der Kinderbetreuung zählen hier auch Boni oder finanzielle Förderungen und Anreize für Mitarbeitende. Besonders wenn sich Lebenssituationen ändern, ist es gut für Arbeitnehmer*innen zu wissen, dass das Unternehmen einem bei Bedarf auch finanziell den Rücken stärkt. Auch hier ist eine offene und gemeinsame Diskussion der beste Weg, das Gefühl von Gerechtigkeit zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Interne Feedbackkultur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine gut funktionierende interne Feedbackkultur sollte es allen Mitarbeitenden möglich sein, auch über inoffizielle Methoden Probleme und Bedürfnisse zu äußern. Besonders für sensible und persönliche Anliegen sollte es eine oder mehrere vertrauenswürdige Personen im Unternehmen geben, die bei Bedarf als Ansprechpartner*innen dienen. Vor allem bei internen Vorfällen wie Ungerechtigkeiten oder übergriffige Situationen sollte eine verlässliche Kommunikationsmethode entwickelt werden. Falls die Mitarbeitenden jedoch externe Lösungen bevorzugen, braucht es auch hier eine gute Aufklärung wie mit Feedback und Anliegen umgegangen werden kann. [https://talktospot.com/ Talk to Spot (en)] bietet zum Beispiel eine externe Lösung für Arbeitnehmer*innen, interne Vorfälle zu dokumentieren und auszuwerten, um sie bei Bedarf an die Personalabteilung weiterzuleiten. Ein sensibler Umgang mit Wünschen und Bedürfnissen von Angestellten ist ein Kernanliegen sozialer Nachhaltigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vielfalt und Chancengleichheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diversität in der Unternehmenskultur erstreckt sich nicht nur auf eine ausgewogene Beschäftigung verschiedener Geschlechter, sondern auch auf die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Beeinträchtigung, sowie Menschen verschiedenster Altersgruppen. Hierzu können Teilzeitausbildung oder die Ausbildung und Beschäftigung älterer Menschen angeboten werden. Generell ist es für einen nachhaltigen Anspruch sinnvoll, auch intern verschiedenen Perspektiven Raum zu geben. Dazu trägt eine diverse Belegschaft mit verschiedenen kulturellen Sichtweisen bei. Sie fördert mehr Verständnis und eine vielfältigere Problemlösung auch in Bezug auf angebotene Dienstleistungen bzw. Produkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensexterne soziale Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Datenschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl zum Schutz des Unternehmens als auch zum Schutz der Beschäftigten ist es wichtig, Arbeitgeber*innen sowie Arbeitnehmer*innen für Datensicherheit zu sensibilisieren. Hierzu ist es sinnvoll, Schulungen und regelmäßige Updates zum Umgang mit sensiblen Daten anzubieten und auch selbst daran teilzunehmen. Auch die Ausweitung des Angebots auf den Umgang mit privaten Daten ist relevant, um ein Bewusstsein für Datenschutz zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Energiesolidarität als Instrument der Versorgungssicherheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ist es für die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens wichtig, Ressourcen sowie eingesparte Energie zu verteilen. Hierfür ist es gut, sich mit regional ansässigen Instituten und sozialen Vereinen abzusprechen, um hier überschüssige Energie oder Ressourcen sinnvoll zu teilen oder zu spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ethische Geschäftspraktiken'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sozialen Komponente der Arbeitswelt liegt ein ethisch vertretbares Arbeitsmodell zugrunde. Hierzu zählen die Einrichtung einer Compliance-Beschwerdestelle und das Unterlassen von Steuertricks, genauso wie die stetige Reflexion des ethischen Standpunktes eines Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesellschaftliches Engagement'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse des Gemeinwohls sollte für ein Unternehmen ebenso wichtig sein wie die Wirtschaftlichkeit selbst. Firmen können mit Bildungs- und sozialen Einrichtungen kooperieren, Kultur- und Sportveranstaltungen sponsern sowie Geld-, Zeit- und Sachspenden geben. Sowohl internationale Wohltätigkeitsvereine als auch regionale soziale Hilfeleistung sollten hier in Betracht gezogen werden. Oftmals ist es sinnvoll, hier ebenfalls einen Ideenpool für soziales Engagement einzurichten. So wird allen Mitarbeitenden eine Chance gegeben, ihre Anliegen mitzuteilen und Vorschläge für ein Engagement zu unterbreiten. Besonders wenn Mitarbeiter*innen einen persönlichen Bezug zu einem Verein oder einer sozialen Institution haben, besteht eine hohe Bereitschaft hierfür Zeit und Muße aufzubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesundheit und Sicherheit der Kund*innen und Klient*innen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Endverbraucher*innen sowie Kund*innen bzw. Klient*innen eines Unternehmens sollten in eine ganzheitliche soziale Betrachtung integriert werden. Daher ist ein Verzicht auf den Einsatz gesundheitsschädlicher Chemikalien bzw. Produkte wichtig. Aber auch die Infrastruktur und die Dienstleitung sollten im Interesse der Verbraucher gestaltet sein. Eine gesunde Umwelt dient letztlich allen Parteien, nicht nur der Ökobilanz eines Unternehmens. Hier ist eine gewisse vorausschauende ökologische Gesamthaltung von Vorteil. Auch für den langfristigen Ruf und das Ansehen eines Unternehmens sind Maßnahmen in diesem Sektor sinnvoll. Daher bietet es sich an, auch den Kund*innen eine kontinuierliche Möglichkeit des Feedbacks zu geben. Auch öffentliche Angebote wie ein “Tag der offenen Tür” dienen dazu, allen Außenstehenden einen Einblick in Prozesse und Zielsetzungen eines Unternehmens zu geben und sie können sowohl dem Unternehmen als auch den Verbraucher*innen Inspirationen und Impulse geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lebensverhältnisse umliegender Gemeinden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Unternehmen ist mit seinem Standort Teil einer Gemeinde und der dort herrschenden Infrastruktur. Daher ist es wichtig, auch den Faktor des regionalen Gemeinwohls in den Umgang mit Ressourcen einzubeziehen. Firmen sollten auf eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Infrastruktur sowie auf eine Verminderung der Lärmbelästigung achten. Auch der Austausch mit den Menschen vor Ort und den ortsansässigen Einrichtungen dient einem gesunden sozialen Netzwerk. Die regionale Akzeptanz eines Unternehmens ist entscheidend für sein langfristiges Bestehen. Es lohnt daher, sich als Unternehmen an der Gestaltung einer Gemeinde/einer Stadt zu beteiligen und die regionalen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu unterstützen.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
'''Nachhaltiger Einkauf'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Aspekte sollten nicht nur auf die eigenen Arbeitsprozesse hin definiert werden. Auch externe Lieferanten und Produkte sollten hinsichtlich sozialer und nachhaltiger Kriterien betrachtet werden. Je nach Möglichkeit ist es sinnvoll, mit regionalen Lieferanten und Anbietern zu kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vermarktung und Transparenz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sozialer Nachhaltigkeit gehört letztendlich auch immer, dass wir alle in unserer stetigen Entwicklung in sozialen und ökologischen Ansprüchen von und miteinander lernen. Daher ist es wichtig, Informationen, Prozesse und Erfahrungen zu teilen. Unternehmen und Organisationen sollten daher ihre Konzeptionen transparent zur Verfügung stellen. Dies dient nicht nur der Vermarktung und Positionierung des eigenen Unternehmens, sondern auch dem Erhalt des sozialen und nachhaltigen Anspruchs an das Unternehmen selbst. Daher ist es wichtig, sich auch vor, nach und während der Bereitstellung stets zu überprüfen, ob die Maßnahmen eingehalten und weiterentwickelt werden. Ein beliebtes Tool zur transparenten Veröffentlichung der Unternehmensmaßnahmen ist der sogenannte CSR-Report (Corporate Social Responsibility Report).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Referenzen noch oben einfügen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Kategorisierung noch festlegen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Soziale_Nachhaltigkeit:_Welche_Gestaltungsm%C3%B6glichkeiten_bieten_sich_f%C3%BCr_Unternehmen%3F&amp;diff=877</id>
		<title>Soziale Nachhaltigkeit: Welche Gestaltungsmöglichkeiten bieten sich für Unternehmen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Soziale_Nachhaltigkeit:_Welche_Gestaltungsm%C3%B6glichkeiten_bieten_sich_f%C3%BCr_Unternehmen%3F&amp;diff=877"/>
		<updated>2021-09-07T07:26:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle|TODO: Beitrag umbenennen nach Klärung Kategorisierung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Normalweise duzen wir glaube im ErWiN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmenskultur: Wie gestalte ich soziale Nachhaltigkeit im Unternehmen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Beitragsbild einfügen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Nachhaltigkeit ist eine der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit. Die anderen beiden sind Ökologie und Ökonomie. Sie bezieht sich auf die Organisation von kulturellen und sozialen Systemen. Das Ziel der sozialen Nachhaltigkeit ist die Chancengleichheit für alle, sowie die Existenzsicherung einer langfristig nachhaltig strukturierten Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein entscheidender Faktor sozialer Nachhaltigkeit ist der Gesundheitszustand und die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens oder einer Organisation. Anhand verschiedener Maßnahmen lässt sich die soziale Stabilität gewährleisten und verbessern. Für Unternehmen bezieht sich die soziale Komponente vor allem auf die Auswirkungen sozialen Handelns im Umgang mit Mitarbeiter*innen, den Beziehungen zu Interessensgruppen oder der allgemeinen Verantwortung des Unternehmens gegenüber der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in unserer digital geprägten Arbeitswelt ist es für Unternehmen wichtig, wie bestehende aber auch ehemalige Mitarbeiter*innen das Unternehmen nach außen bewerten. Ein human gestalteter Arbeitsplatz ist nicht mehr nur eine arbeitsrechtliche Frage, sondern vor allem eine Frage der Ressourcennutzung. Arbeitskraft und Humankapital sollten nicht nur gefordert, sondern vor allem gefördert und wahrgenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im Zuge der globalen Pandemie hat der Begriff der „Work-Life-Balance“ in Bezug auf das Arbeiten von zuhause (oder generell Remote Working) hier eine neue Diskussion eröffnet. Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Wo setzen Unternehmen an und mit welchen Mitteln lassen sich Organisationen in ihrer Vielfalt und sozialen Sicherheit langfristig und ganzheitlich bestärken? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst gibt es hierfür Ansätze der internen und externen Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensinterne soziale Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angemessene Arbeitszeiten und flexible Arbeitsmodelle'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um die Vermeidung, Verringerung bzw. den Ausgleich von Überstunden und um flexible Arbeitszeiten zur Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf. Ein Arbeitsmodell sollte nicht in erster Linie nur auf Effizienz, sondern auch auf einer fairen und ausgeglichenen Nutzung der Kräfte ausgerichtet sein. Besonders in Bezug auf die mentale Gesundheit und eine langfristig sinnvolle Nutzung der Energie und des Humankapitals, ist ein ausgeglichenes Arbeit-Freizeit-Modell sinnvoll. Auch die individuellen Bedürfnisse von Mitarbeiter*innen sollten hierbei mit einbezogen und stetig reflektiert werden. Verschiedene Arbeitszeitmodelle sind z.B. Teilzeit, Gleitzeit, Funktionszeit, Home-Office, Arbeitszeitkonten, Baukastensystem, Jahresarbeitszeit, Sabbatical-Strategien, Job-Sharing und Vertrauensarbeitszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angemessene Entlohnung und Lohngleichheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorge in deinem Unternehmen für ein leistungsgerechtes Einkommen sowie für tarifliche Löhne und Lohnzuschläge. Auch eine transparente Kommunikation des Gehaltsmodells sowie eine gerechte und einheitliche Bezahlung ist Teil eines sozialen Umgangs mit Mitarbeitenden. Hierzu gehört auch eine stetige Kommunikation und Zielsetzungen zur Skalierung des Gehaltes. Diese Maßnahme dient sowohl der Vertrauensbildung als auch der Motivation und Wertschätzung der Mitarbeiter*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule und sensibilisiere regelmäßig deine Mitarbeiter*innen. Biete ihnen Sportkurse und Veranstaltungen zur Gesundheitsförderung an. Sowohl die geistige als auch die körperliche Gesundheit und Sicherheit deiner Mitarbeiter*innen ist ein wichtiger Faktor der Wertschätzung. Besonders wichtig ist ein körperlicher Ausgleich vor allem dann, wenn die Arbeit hauptsächlich am Computer stattfindet. Daher bietet es sich an, Mitarbeiter*innen zu sportlicher Betätigung innerhalb des Unternehmens zu animieren – z.B. mit gemeinsamen Radtouren oder mit der Teilnahme an einer gemeinnützigen Radtour-Veranstaltung. Auch außerhalb des Unternehmens bieten sich sportliche Aktivitäten an – z.B. durch die Bezuschussung von Fitnesskursen oder Fitnessstudio-Abos. Langfristig dient das dem generellen Wohlbefinden der Mitarbeitenden, sowie auch eines verringerten Krankheitsausfalls. Auch die Ausstattung der Bürofläche sollte zum einen am besten barrierefrei sein, zum anderen aber auch ergonomisch gestaltet sein. Hierzu sind verschiedene Ausstattungsoptionen möglich und diese sollten bestenfalls auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen abgestimmt sein. Auch ein Angebot von gesunden Getränken (wie Wasser und Tee), sowie die Bereitstellung von Obst ist ein guter Weg, Mitarbeiter*innen in einem gesunden Lebenswandel zu bestärken. Auch das Bemühen um eine regelmäßige geistige Weiterbildung ist sinnvoll, um Mitarbeiter*innen in ihren Interessen zu fördern und somit Zugriff auf erweiterte Kompetenzen zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschäftigung und Jobsicherheit''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in unbeständigen und sich rasch wandelnden Zeiten ist es wichtig, den Mitarbeiter*innen ein Gefühl der Sicherheit zu gewährleisten. Hierzu zählen unter anderem das Angebot von unbefristeten Arbeitsverhältnissen sowie Rücksichtnahme bei privaten und gesellschaftlichen Sondersituationen. Auch ein firmeninternes Problem sollte stets offen kommuniziert und die Perspektive der Mitarbeitenden mit einbezogen werden. Instabile Arbeitssituationen führen zu vermehrtem Stress und Unsicherheit. Dies schlägt sich oftmals auf die mentale Einstellung, Motivation und Gesundheit von Arbeitnehmer*innen nieder. Der offene Austausch oder ein Angebot von Reflexions- und Feedbackrunden zeigt den Mitarbeiter*innen, dass sie gesehen und gehört werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beteiligung der Beschäftigten''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einbeziehen innovativer Vorschläge und Ideen zur Optimierung von Arbeitsprozessen ermöglicht es, Beschäftigte in die langfristige Gestaltung der Organisation zu integrieren. Dies dient auch der Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen und motivieren diese, die Qualität der eigenen Leistung stets zu optimieren. Auch eine finanzielle Beteiligung am Unternehmen, wie z.B. ein Genossenschaftsmodell, integrieren und motivieren die Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Betriebsklima''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgangston von Unternehmen sollte nicht nur nach außen hin stets freundlich sein. Auch die Art und Weise wie mit Mitarbeiter*innen intern kommuniziert und umgegangen wird, ist wichtig für ein gesundes Arbeitsklima. Die Tonalität sowie die (Mit-)Gestaltung des Arbeitsraumes schaffen eine positive und produktive Arbeitsatmosphäre. Durch die Gestaltung von gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsräumen oder Flächen bietet sich die Möglichkeit, das Wir-Gefühl zu stärken und den Austausch mit den Mitarbeitenden zu fördern. Auch regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen können für ein besseres Betriebsklima sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mobile Maßnahmen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Arbeitsweg sollte für soziale Nachhaltigkeitsmaßnahmen genutzt werden. Dazu gehört der Zugang zu sicheren Parkplätzen für Auto und Fahrrad sowie verfügbare E-Ladesäulen für Mitarbeitende oder z.B. reservierte Parkplätze für Fahrgemeinschaften – all diese Maßnahmen bieten Möglichkeiten, den Mitarbeiter*innen den Weg zur Arbeit so komfortabel wie möglich zu gestalten. [[Firmenräder|Jobräder]] oder [[Car-Sharing|Carsharing]] sind weitere Maßnahmen, die Mobilität flexibel zu halten. Vergünstigte oder sogar kostenlose Tickets für den öffentlichen Nahverkehr sind besonders sinnvolle Methoden, eine nachhaltige Mobilität zu fördern. Ein internes Mietsystem von Transportern (z. B. für Umzüge) oder [[Lastenräder]] können Ausdruck von Wertschätzung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Soziale Sicherheit und Sozialleistungen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den üblichen Sozialleistungen wie der betrieblichen Altersvorsorge und einer Bezuschussung der Kinderbetreuung zählen hier auch Boni oder finanzielle Förderungen und Anreize für Mitarbeitende. Besonders wenn sich Lebenssituationen ändern, ist es gut für Arbeitnehmer*innen zu wissen, dass das Unternehmen einem bei Bedarf auch finanziell den Rücken stärkt. Auch hier ist eine offene und gemeinsame Diskussion der beste Weg, das Gefühl von Gerechtigkeit zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Interne Feedbackkultur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine gut funktionierende interne Feedbackkultur sollte es allen Mitarbeitenden möglich sein, auch über inoffizielle Methoden Probleme und Bedürfnisse zu äußern. Besonders für sensible und persönliche Anliegen sollte es eine oder mehrere vertrauenswürdige Personen im Unternehmen geben, die bei Bedarf als Ansprechpartner*innen dienen. Vor allem bei internen Vorfällen wie Ungerechtigkeiten oder übergriffige Situationen sollte eine verlässliche Kommunikationsmethode entwickelt werden. Falls die Mitarbeitenden jedoch externe Lösungen bevorzugen, braucht es auch hier eine gute Aufklärung wie mit Feedback und Anliegen umgegangen werden kann. [https://talktospot.com/ Talk to Spot (en)] bietet zum Beispiel eine externe Lösung für Arbeitnehmer*innen, interne Vorfälle zu dokumentieren und auszuwerten, um sie bei Bedarf an die Personalabteilung weiterzuleiten. Ein sensibler Umgang mit Wünschen und Bedürfnissen von Angestellten ist ein Kernanliegen sozialer Nachhaltigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vielfalt und Chancengleichheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diversität in der Unternehmenskultur erstreckt sich nicht nur auf eine ausgewogene Beschäftigung verschiedener Geschlechter, sondern auch auf die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Beeinträchtigung, sowie Menschen verschiedenster Altersgruppen. Hierzu können Teilzeitausbildung oder die Ausbildung und Beschäftigung älterer Menschen angeboten werden. Generell ist es für einen nachhaltigen Anspruch sinnvoll, auch intern verschiedenen Perspektiven Raum zu geben. Dazu trägt eine diverse Belegschaft mit verschiedenen kulturellen Sichtweisen bei. Sie fördert mehr Verständnis und eine vielfältigere Problemlösung auch in Bezug auf angebotene Dienstleistungen bzw. Produkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensexterne soziale Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Datenschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl zum Schutz des Unternehmens als auch zum Schutz der Beschäftigten ist es wichtig, Arbeitgeber*innen sowie Arbeitnehmer*innen für Datensicherheit zu sensibilisieren. Hierzu ist es sinnvoll, Schulungen und regelmäßige Updates zum Umgang mit sensiblen Daten anzubieten und auch selbst daran teilzunehmen. Auch die Ausweitung des Angebots auf den Umgang mit privaten Daten ist relevant, um ein Bewusstsein für Datenschutz zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Energiesolidarität als Instrument der Versorgungssicherheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ist es für die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens wichtig, Ressourcen sowie eingesparte Energie zu verteilen. Hierfür ist es gut, sich mit regional ansässigen Instituten und sozialen Vereinen abzusprechen, um hier überschüssige Energie oder Ressourcen sinnvoll zu teilen oder zu spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ethische Geschäftspraktiken'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sozialen Komponente der Arbeitswelt liegt ein ethisch vertretbares Arbeitsmodell zugrunde. Hierzu zählen die Einrichtung einer Compliance-Beschwerdestelle und das Unterlassen von Steuertricks, genauso wie die stetige Reflexion des ethischen Standpunktes eines Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesellschaftliches Engagement'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse des Gemeinwohls sollte für ein Unternehmen ebenso wichtig sein wie die Wirtschaftlichkeit selbst. Du könntest mit Bildungs- und sozialen Einrichtungen kooperieren, Kultur- und Sportveranstaltungen sponsern sowie Geld-, Zeit- und Sachspenden geben. Sowohl internationale Wohltätigkeitsvereine als auch regionale soziale Hilfeleistung sollten hier in Betracht gezogen werden. Oftmals ist es sinnvoll, hier ebenfalls einen Ideenpool für soziales Engagement einzurichten. So wird allen Mitarbeitenden eine Chance gegeben, ihre Anliegen mitzuteilen und Vorschläge für ein Engagement zu unterbreiten. Besonders wenn Mitarbeiter*innen einen persönlichen Bezug zu einem Verein oder einer sozialen Institution haben, besteht eine hohe Bereitschaft hierfür Zeit und Muße aufzubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesundheit und Sicherheit der Kund*innen und Klient*innen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Endverbraucher*innen sowie Kund*innen bzw. Klient*innen eines Unternehmens sollten in eine ganzheitliche soziale Betrachtung integriert werden. Daher ist ein Verzicht auf den Einsatz gesundheitsschädlicher Chemikalien bzw. Produkte wichtig. Aber auch die Infrastruktur und die Dienstleitung sollten im Interesse der Verbraucher gestaltet sein. Eine gesunde Umwelt dient letztlich allen Parteien, nicht nur der Ökobilanz eines Unternehmens. Hier ist eine gewisse vorausschauende ökologische Gesamthaltung von Vorteil. Auch für den langfristigen Ruf und das Ansehen eines Unternehmens sind Maßnahmen in diesem Sektor sinnvoll. Daher bietet es sich an, auch den Kund*innen eine kontinuierliche Möglichkeit des Feedbacks zu geben. Auch öffentliche Angebote wie ein “Tag der offenen Tür” dienen dazu, allen Außenstehenden einen Einblick in Prozesse und Zielsetzungen eines Unternehmens zu geben und sie können sowohl dem Unternehmen als auch den Verbraucher*innen Inspirationen und Impulse geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lebensverhältnisse umliegender Gemeinden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Unternehmen ist mit seinem Standort Teil einer Gemeinde und der dort herrschenden Infrastruktur. Daher ist es wichtig, auch den Faktor des regionalen Gemeinwohls in den Umgang mit Ressourcen einzubeziehen. Firmen sollten auf eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Infrastruktur sowie auf eine Verminderung der Lärmbelästigung achten. Auch der Austausch mit den Menschen vor Ort und den ortsansässigen Einrichtungen dient einem gesunden sozialen Netzwerk. Die regionale Akzeptanz eines Unternehmens ist entscheidend für sein langfristiges Bestehen. Es lohnt daher, sich als Unternehmen an der Gestaltung einer Gemeinde/einer Stadt zu beteiligen und die regionalen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu unterstützen.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
'''Nachhaltiger Einkauf'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Aspekte sollten nicht nur auf die eigenen Arbeitsprozesse hin definiert werden. Auch externe Lieferanten und Produkte sollten hinsichtlich sozialer und nachhaltiger Kriterien betrachtet werden. Je nach Möglichkeit ist es sinnvoll, mit regionalen Lieferanten und Anbietern zu kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vermarktung und Transparenz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sozialer Nachhaltigkeit gehört letztendlich auch immer, dass wir alle in unserer stetigen Entwicklung in sozialen und ökologischen Ansprüchen von und miteinander lernen. Daher ist es wichtig, Informationen, Prozesse und Erfahrungen zu teilen. Unternehmen und Organisationen sollten daher ihre Konzeptionen transparent zur Verfügung stellen. Dies dient nicht nur der Vermarktung und Positionierung des eigenen Unternehmens, sondern auch dem Erhalt des sozialen und nachhaltigen Anspruchs an das Unternehmen selbst. Daher ist es wichtig, sich auch vor, nach und während der Bereitstellung stets zu überprüfen, ob die Maßnahmen eingehalten und weiterentwickelt werden. Ein beliebtes Tool zur transparenten Veröffentlichung der Unternehmensmaßnahmen ist der sogenannte CSR-Report (Corporate Social Responsibility Report).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Referenzen noch oben einfügen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Kategorisierung noch festlegen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=IT:_Nachhaltige_Suchmaschine&amp;diff=872</id>
		<title>IT: Nachhaltige Suchmaschine</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=IT:_Nachhaltige_Suchmaschine&amp;diff=872"/>
		<updated>2021-09-06T17:41:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Hasenbein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Suchleiste-Suchmaschine.jpg|rahmenlos|300px|rechts]] &lt;br /&gt;
Alle kennen Google und auch fast alle nutzen die Suchmaschine des Großkonzerns, doch es gibt nachhaltige Alternativen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum eine nachhaltige Alternative wählen?==&lt;br /&gt;
Die Ausführung einer Suchanfrage kostet Energie. Im Schnitt schlägt eine einzelne Suchanfrage mit 0,0003 Kilowatt zu Buche. Alle Google-Nutzenden könnten mit ihren monatlichen Suchanfragen damit jeweils eine 60-Watt-Glühbirne für drei Stunden mit Strom versorgen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.stern.de/digital/online/google--wieviel-energie-verschlingt-eine-suchanfrage-8397770.html (letzter Zugriff 05.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar deckt Google seinen Energiebedarf seit 2017 zu 100 % durch erneuerbare Energie&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.google.com/intl/de/about/values-in-action/renewable/(letzter Zugriff 05.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;, dennoch gibt es bessere Alternativen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Google-Suche ist ein Dienst, der sehr viele Daten über seine Nutzenden sammelt und daraus Profit schlägt. Außerdem zahlt Google sehr wenige Steuern in den Ländern, in denen der Dienst genutzt wird, und spart damit einige Milliarden Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.focus.de/finanzen/boerse/basiswissen/double-irish-dutch-sandwich-mit-welchem-trick-google-jedes-jahr-20-milliarden-euro-an-europas-finanzaemtern-vorbeischleust_id_10143865.html (letzter Zugriff 05.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachhaltige Suchmaschinen==&lt;br /&gt;
Es gibt mittlerweile mehrere alternative Suchmaschinen zu Google. Einige bestechen durch hohe Sicherheitsstandards, andere durch spezifische Themenbereiche, die abgedeckt werden.&lt;br /&gt;
Es gibt aber auch Suchmaschinen, die ihren Fokus auf Nachhaltigkeit legen. Die wohl bekannteste ist Ecosia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.ecosia.org/ ecosia.org]===&lt;br /&gt;
* Die Einnahmen werden in das Pflanzen von Bäumen investiert. Stand August 2021 schon über 130 Millionen.&lt;br /&gt;
* Unternehmenseigene Solaranlagen decken den eigenen Energiebedarf und speisen außerdem erneuerbare Energie in das Stromnetz ein.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.blog.ecosia.org/warum-co2-neutral-nicht-genug-ist-ecosia-hat-seine-eigenen-solaranlagen-gebaut/ (letzter Zugriff 05.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit ist das Unternehmen nicht nur CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-neutral, sondern sogar CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-negativ.&lt;br /&gt;
* Die Daten der Nutzenden werden nicht verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;https://info.ecosia.org/privacy (letzter Zugriff 05.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bietet den Zugriff auf die Google-Ergebnisse mit kleinem Umweg.&lt;br /&gt;
* Sitz in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://gexsi.com/ gexsi.com]===&lt;br /&gt;
* Verpflichtet sich dem Gemeinwohl.&lt;br /&gt;
* Die Einnahmen werden für Projekte gespendet, die sich positiv auf die 17 UN Nachhaltigkeitsziele (SDGs) auswirken.&amp;lt;ref&amp;gt;https://gexsi.com/about/ (letzter Zugriff 05.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Legt Wert auf Datenschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;https://gexsi.com/about/privatsphaere/ (letzter Zugriff 05.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hat Google sehr leicht nutzbar integriert, für all jene, die den Komfort nicht missen möchten.&lt;br /&gt;
* Sitz in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.ekoru.org/ ekoru.org]===&lt;br /&gt;
* Unterstützt nachhaltige Projekte, unter anderem Big Blue Ocean Cleanup und das Aufforsten der Ozeane.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ekoru.org/ (letzter Zugriff 05.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Server werden durch Wasser gekühlt und durch Wasserkraft betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ekoru.org/ (letzter Zugriff 05.09.2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Suchanfragen sind nicht CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-neutral, aber verbrauchen dennoch wesentlich weniger CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; als andere Suchmaschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Im Unternehmen etablieren==&lt;br /&gt;
Zunächst einmal kannst du mit gutem Beispiel vorangehen und eine nachhaltige Alternative im Alltag nutzen. Erzähl außerdem deinem Team davon und ermuntere sie, die Suchmaschine auch auszuprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eure IT-Abteilung könnte außerdem im vorinstallierten Browser die Standardsuchmaschine auf eine nachhaltige Alternative festlegen oder ihr schreibt es in euren Richtlinien fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Hasenbein</name></author>
	</entry>
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