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	<title>ErWiN - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-18T05:43:32Z</updated>
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		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Gemeinwohl-%C3%96konomie&amp;diff=1082</id>
		<title>Gemeinwohl-Ökonomie</title>
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		<updated>2022-10-18T15:56:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Theresa Deeg: Die Seite wurde neu angelegt: „rechts  Als Gemeinwohl-Ökonomie wird das Konzept der Ausrichtung der Wirtschaft am Gemeinwohl b…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Toa-heftiba-rdoRdjOk-OY-unsplash.jpg|400px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gemeinwohl-Ökonomie wird das Konzept der Ausrichtung der Wirtschaft am Gemeinwohl bezeichnet. Dieses Konzept ist nicht nur gut für eine nachhaltig und sozial funktionierendes Wirtschaftssystem, sondern ein definiertes Verfassungsziel. Im deutschen Grundgesetz ist festgehalten: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen“. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.gesetze-im-internet.de/bverfgg/BJNR002430951.html, letzter Zugriff: 12.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen sind also theoretisch bereits dazu verpflichtet, die Allgemeinheit mitzudenken in ihrem Wirken bzw. in ihrer Auswirkung auf die Gesellschaft und vor allem das direkte Umfeld. Jedoch funktioniert unser Wirtschaftssystem allgemein Profit-orientiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) bietet hier ein alternatives Wirtschaftskonzept zum herkömmlichen und gelernten Kapitalismus. Sie ist zwar eine Marktwirtschaft mit privaten Unternehmen und freien Märkten, legt jedoch den Fokus auf Kooperation anstatt Konkurrenz. Das übergestellte Ziel ist nicht mehr die Mehrung des Gewinns, sondern die Ermöglichung eines guten Lebens für alle. Somit steht hier das soziale und nachhaltige Denken und Handeln im Vordergrund, um eine ethische Marktwirtschaft zu ermöglichen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.waschbaer.de/magazin/gemeinwohl-oekonomie-infos, letzter Zugriff: 05.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 wurde der Begriff der Gemeinwohl-Ökonomie von Christian Felber und seinem gleichnamigen Buch geprägt. Aus dieser Denkschule heraus haben er und seine Mitstreiter*innen folgende Werte definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01 Menschenwürde&lt;br /&gt;
02 Solidarität&lt;br /&gt;
03 Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
04 ökologische Nachhaltigkeit&lt;br /&gt;
05 demokratische Mitentscheidung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Gemeinwohl teilt sich hierbei in zwei wesentlich Bereiche: den Verfassungen demokratischer Staaten sowie zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Bewegung fordert „die Wirtschaftsordnung als auch rechtlichen Marktgesetze mit den Beziehungs- und Verfassungswerten der Gesellschaft in Übereinstimmung zu bringen.“ &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.waschbaer.de/magazin/gemeinwohl-oekonomie-infos, letzter Zugriff: 05.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nach diesem Verfahren als Unternehmen arbeiten zu können, gilt es zunächst einmal eine Gemeinwohl-Bilanz des Unternehmens herauszustellen, um Punkte zu finden, an und mit denen eine Ausrichtung im Sinne des Gemeinwohls angesetzt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur klassischen Erfolgsmessung in der Wirtschaft wird bei der GWÖ die Leistung mit der Gemeinwohl-Bilanz herausgestellt. Diese Messung erfolgt anhand Kriterien einer Matrix, oftmals durch externe beratende Unternehmen, beispielsweise die “Stiftung Gemeinwohl-Ökonomie” oder andere. Hierbei wird konkret abgefragt, wie die Firmen die Gemeinwohl-Werte gegenüber ihren Berührungsgruppen umsetzen. Hierzu zählen etwa Lieferant*innen, Geldgebende, Mitarbeitende, Kund*innen, Mitunternehmen oder das gesellschaftliche Umfeld. Die Betriebe weisen jedem Aspekt eine bestimmte Punktzahl zu. Je besser der Einsatz für das Gemeinwohl, desto mehr Punkte bekommt eine Organisation. Am Ende steht eine Summenpunktzahl: das Ergebnis der Gemeinwohl-Bilanz. &amp;lt;ref&amp;gt;https://stiftung-gemeinwohloekonomie.nrw/, letzter Zugriff: 08.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vision: Eine gute GWÖ-Bilanz soll mittelfristig auch steuer- oder vergaberechtliche Vorteile bringen, damit sich das Engagement für ein gutes Leben für alle auch finanziell lohnt, statt wie bisher durch höhere Kosten erschwert zu werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://stiftung-gemeinwohloekonomie.nrw/, letzter Zugriff: 08.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke bei diesem Verfahren der Messung ist, dass die GWÖ-Bilanz als eine Art verpflichtender Bericht von Unternehmen als Transparenzmaßnahme funktioniert. Entscheidend ist, dass diese Verpflichtung auf Konsequenzen zur Folge haben muss. Hierbei geht es nicht generell um Bestrafungen und Abmahnungen, sondern um klare Vorteile für das Gemeinwohl: Je mehr Gemeinwohl-Punkte ein Betrieb hat, desto mehr rechtliche Vorteile genießt er. Zum Beispiel in Form von niedrigen Steuern, günstigen Krediten und Förderungen. Unternehmen mit niedriger Punktzahl schließt man von Subventionen aus. Stattdessen belastet man sie mit hohen Steuern und Zinsen. Das führt laut Felber zu einer Umpolung heutiger Verhältnisse: Nicht mehr rücksichtsloses, egoistisches Verhalten führt zu Kosten- und Wettbewerbsvorteilen, sondern ethisches Verhalten. Ethische Unternehmen könnten sich so systematisch an den Märkten durchsetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://christian-felber.at/, letzter Zugriff: 10.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Reformbewegung soll die Gemeinwohl-Ökonomie wirtschaftliche und gesellschaftliche Missstände aufzeigen und langanhaltend verbessern. Zudem soll der Markt hierbei ethisch reguliert werden. Wer etwas nimmt, gibt zurück und wer etwas braucht, bekommen Hilfestellung. Hierbei soll vor allem auch das Miteinander großer Konzerne gefördert und gefordert werden. Zudem kann ein solches Wirtschaftssystem kleine, regionale Unternehmen stützen und nachhaltig Wirkung erzeugen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/soziale-nachhaltigkeit-53451, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Theresa Deeg</name></author>
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		<title>Datei:Toa-heftiba-rdoRdjOk-OY-unsplash.jpg</title>
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		<updated>2022-10-18T15:51:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Theresa Deeg: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Streatart US ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Autor''' || [https://unsplash.com/@heftiba. Toa Heftiba]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Bild-Quelle''' || https://unsplash.com/photos/rdoRdjOk-OY.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Lizenz:''' || https://unsplash.com/license&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Theresa Deeg</name></author>
	</entry>
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		<title>Datei:Toa-heftiba-rdoRdjOk-OY-unsplash.jpg</title>
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		<updated>2022-10-18T15:49:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Theresa Deeg: {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;
|-
| '''Autor''' || [https://unsplash.com/@heftiba. Toa Heftiba]
|-
| '''Bild-Quelle''' || https://unsplash.com/photos/rdoRdjOk-OY.
|-
| '''Lizenz:''' || https://unsplash.com/license
|}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Autor''' || [https://unsplash.com/@heftiba. Toa Heftiba]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Bild-Quelle''' || https://unsplash.com/photos/rdoRdjOk-OY.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Lizenz:''' || https://unsplash.com/license&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Theresa Deeg</name></author>
	</entry>
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		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Nachhaltigkeitsbericht:_Was_geh%C3%B6rt_in_einen_CSR-Report%3F&amp;diff=1035</id>
		<title>Nachhaltigkeitsbericht: Was gehört in einen CSR-Report?</title>
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		<updated>2022-01-23T11:34:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Theresa Deeg: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Topview Arbeitsplatz.jpg|rahmenlos|400px|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltigkeit und Transparenz wird im unternehmerischen Kontext immer wichtiger. Daher gehört es mittlerweile zum guten Ton eines Unternehmens, einen Corporate Social Responsibilty Bericht (CSR-Bericht) zu veröffentlichen. Hier werden alle Maßnahmen zur gesellschaftlichen Verantwortung eines Unternehmens oder einer Organisation erfasst und erläutert. Der CSR-Bericht dient also auch als Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-berichtspflicht.de/csrd, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten CSR-Berichte umfassen Maßnahmen zur wirtschaftlichen, rechtlichen, ethischen sowie philanthropischen Verantwortung eines Unternehmens in Bezug auf Produktion, Vertrieb, Umgang mit Mitarbeitenden, Umwelt und Gesellschaft. Da der CSR-Bericht von vielen Unternehmen oftmals zu PR- und Imagezwecken verwendet wird, lohnt es sich also sowohl bei den Inhalten des Berichts als auch bei der  konkreten Umsetzung genau hinzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der CSR-Bericht enthält verschiedene Kategorien und wird oftmals anhand der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, kurz SDG; https://www.bundesr egierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/nachhaltigkeitsziele-verstaendlich-erklaert-232174) definiert. Die Ziele dienen jedoch nur einer allgemeinen Orientierung. Für eine qualitativ hochwertige und glaubwürdige Berichterstattung kann ein Unternehmen sich auf folgende materielle bzw. inhaltliche Anforderungen beziehen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollte der Bericht mit einem Unternehmensprofil eingeleitet werden. Darauf folgt eine Beschreibung der Vision, der Strategie und des Managements. Anschließend sollten die Ziele und das Programm der Nachhaltigkeitsstrategie aufgezeigt und erläutert werden. Da sich ein CSR-Bericht nicht nur mit der wirtschaftlichen und ökologischen Dimension der Nachhaltigkeit befasst, ist ein wesentlicher Punkt der sich ändernden Arbeitswelt, vor allem auch die soziale nachhaltige Dimension in die Berichterstattung mit aufzunehmen. Hierbei geht es vor allem um die Interessen der Mitarbeiter*innen. Falls es sich um ein Dienstleistungsunternehmen handelt, steht die soziale Nachhaltigkeit auch bei der Erläuterung der Wirkung und Verantwortung des Unternehmens im Vordergrund. Sollte es sich um die Herstellung eines Produktes handeln, beinhaltet der CSR-Bericht ebenfalls die ökologischen Aspekte der Produktion, sowie die Produktverantwortung als auch die Verantwortung in der Lieferkette. Doch sowohl bei Produkt- als auch bei Dienstleistungsunternehmen ist ein zentraler Punkt der Berichterstattung das gesellschaftliche Umfeld und die gesellschaftliche Verantwortung der Firmen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-in-deutschland.de/DE/Unternehmen/CSR-Berichterstattung/Kriterien-guter-Berichterstattung/was-macht-guten-csr-bericht-aus.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Qualität und Transparenz des Nachhaltigkeitsberichts sind die Glaubwürdigkeit und Offenheit des Berichtes ebenso wichtig wie die Behandlung wesentlicher Themen des Unternehmens. Eine hohe kommunikative Qualität dient nicht nur der authentischen, sondern auch der allgemein verständlichen Wiedergabe des Inhaltes. Die Berichterstattung sollte durchgehend strukturiert sein und das Layout lesefreundlich und sowohl optisch als auch inhaltlich leicht zu erfassen sein. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-in-deutschland.de/DE/Unternehmen/CSR-Berichterstattung/Kriterien-guter-Berichterstattung/was-macht-guten-csr-bericht-aus.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensprofil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmensprofil legt die Hintergrundinformationen dar, die für die Definition und Einordnung der Nachhaltigkeitsaspekte wichtig sind. Dazu gehören Informationen zu Umsatz, Gewinn, Mitarbeiter*innen und Standorten, aber auch zu den Geschäftsbereichen, Produkt- und Kundengruppen. Hierzu gehört vor allem auch die Jahresbilanz des Unternehmens in den angeführten Punkten, auch die Herausstellung signifikanter Veränderungen innerhalb des Unternehmens sind hier aufzuführen. Auch die Rechtsform und die Eigentumsverhältnisse, sowie Stimmrechte, Anteile und Sonderregelungen für innerbetriebliche Prozesse sollten  zusammengefasst und verständlich dargelegt werden. Diese grundlegenden Informationen sind wichtig für das Verständnis von real umzusetzenden Maßnahmen und bieten eine Möglichkeit, den Prozess der Transformation zu mehr Nachhaltigkeit über mehrere Jahre hinweg festhalten und analysieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vision, Strategie und Management ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Teil des Berichtes geht es um die grundsätzliche Analyse von sozialen, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen der Geschäftsaktivitäten/Dienstleistungen. Auch die Wettbewerbsfähigkeit sowie Chancen und Risiken der Stakeholder (Teilhaber*innen, Investor*innen, Anteilseigner*innen etc.) werden analysiert bzw. eingeschätzt und in nachhaltige Ziele, Strategien, Strukturen und Handlungsvorgaben übersetzt. Dieser Teil des Berichtes wird auch gerne als Wesentlichkeitsanalyse bezeichnet, da hier systematisch dargestellt wird, welche relevante  Beteiligung  interner und externer Anspruchsgruppen gegeben ist, um Nachhaltigkeitsthematiken herauszuarbeiten und festzulegen. Hierbei wird nicht nur die Unternehmensstrategie beleuchtet, sondern auch dargelegt, welche Regeln und Strukturen zur Sicherung rechtlicher Grundsätze in Bezug auf  Umweltrecht, Menschen- und Arbeitnehmerrechte sowie Wettbewerbsrecht in einem Unternehmen aktiv angewendet werden und wo hier eventuelle Verstöße zu verzeichnen sind. Die Steuerung nachhaltiger Prozesse soll hierbei möglichst transparent dargelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele und Programm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter CSR-Bericht definiert zunächst einen Zeitraum, über den berichtet wird, welche Zielsetzungen festgelegt wurden und welche konkreten Maßnahmen das Unternehmen aus seiner Nachhaltigkeitsstrategie ableitet. Die Berichterstattung erfolgt über die konkrete Umsetzung der formulierten Ziele und Maßnahmen für den festgelegten Zeitraum (normalerweise ein Jahr). Durch die  Festlegung  eines Zeitraums, können Leser*innen feststellen, welche Prioritäten die einzelnen Transfomationsbereiche in dem jeweiligen  Unternehmen genießen. Diese Vorgehensweise ermöglicht es dem Unternehmen jedoch auch selbst nachzuvollziehen, wie Themenfelder abgeleitet wurden und wie die Nachhaltigkeitsstrategie im fortlaufenden Prozess funktioniert. Hierbei ist eine stetige Beobachtung des Prozesses Teil des nachhaltigen Wandels einer Organisation. Die Nachhaltigkeitsziele werden also mit dem konkreten Programm analysiert und stellen dessen Maßnahmen und Wirkung vor. &amp;lt;ref&amp;gt;https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:52017XC0705(01)&amp;amp;qid=1553715320502&amp;amp;from=DE, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessen der Mitarbeiter*innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Verantwortung bedeutet im Unternehmenskontext nicht nur, dass auf die Menschen im Umfeld des Unternehmens, die Kommune, sowie Kund*innen, Konsumen*innen, Klient*innen Rücksicht genommen wird. Die soziale Nachhaltigkeit eines Unternehmens bezieht sich vor allem nach innen. Es geht um die Verantwortung, die eine arbeitgebende Organisation gegenüber seinen aktuellen und zukünftigen Beschäftigten übernimmt. Hier gilt die Einhaltung der Menschen- und  Arbeitnehmerrechte. Aber auch ein generelles Verständnis für Interessens- und Schutzmaßnahmen der Beschäftigten. Hierzu gilt es, etablierte Normen und Standards des Arbeitsmarktes zu verfolgen, aber auch auf den demografischen Wandel in der Unternehmenskultur zu reagieren und diesen wahrzunehmen. Der Bericht sollte einen umfassenden Überblick über die unternehmerische Entgeltpolitik, Arbeitszeitregelungen, Ausbildung und systematische Personalentwicklung geben. Vor allem aber beinhaltet dieses Kapitel die Leitlinie zur Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit. Für die Transparenz des Berichtes ist eine Abbildung exemplarischer Maßnahmen sinnvoll. Gesundheit, Sicherheit und die Zufriendheit der Mitarbeitenden sollte Teil des Nachhaltigkeitsprogramms sein und stetig anhand gesellschaftlicher Entwicklungen hinterfragt und ausgearbeitet werden. Ein zentraler Punkt der modernen Arbeitswelt für Unternehmen ist, die Arbeitgeberattraktivität nachhaltig zu sichern. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.haufe.de/compliance/csr-berichtspflicht-wer-muss-was-berichten_230128_407310.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologische Aspekte der Produktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ökologischen Aspekten der Produktion gehören der Ressourcenverbrauch und der Schadstoffausstoß. Diese müssen für einen Nachhaltigkeitsbericht analysiert und ausgewertet werden, um eine systemische Optimierung im Produktionsprozess und -verfahren zu ermöglichen. Ziel ist es, das Energiemanagement und den Klimaschutz in der gesamten Produktion mitzudenken und sowohl die Schadstoffemissionen in die Luft als auch die Lärmemissionen zu reduzieren. Außerdem gehört zu diesen Aspekten die Aufschlüsselung der verwendeten Rohstoffe und Materialien sowie Details zum Abfall- und Wassermanagement. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.roedl.de/themen/wirtschaftspruefung/csr-berichterstattung-veraenderung-reporting-unternehmen, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gesamte Logistik zum Beispiel beim Transport und den ausgelagerten Prozessen wird hier aufgelistet, um mögliche Freisetzungen von Schadstoffen zu betrachten und zukünftig zu reduzieren. Eine Betrachtung der Logistik ermöglicht die Ableitung von Lösungsmethoden wie die Minimierung von Verkehrswegen oder die Umstellung der Art der Materialien und der Transportmittel. Alle Angaben sind bestenfalls mit den Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die Natur, die Flächen und die Artenvielfalt darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktverantwortung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Produktverantwortung ist die Auswirkung des Produktlebenszyklus auf die Umwelt gemeint. Inwiefern ist ein Produkt oder eine Dienstleistung an Nachhaltigkeitsanforderungen ausgerichtet? Unter dem Produktlebenszyklus versteht man die Darstellung von Material, Herstellung, Transport, Lebensdauer und Entsorgungs- bzw. Recyclingmöglichkeit. Auch die Informationskultur gegenüber Kund*innen sowie dem Verbraucherschutz sind Teil eines nachhaltigen Produktlebenszyklus. Im Vordergrund steht hierbei nicht die Schadensanalyse, sondern die stetige Verbesserung der sozialen und ökologischen Aspekte der Produktentwicklung sowie der Produktpalette. Das Produktportfolio wird auf Umweltverträglichkeit sowie auf die positiven und negativen gesellschaftlichen Auswirkungen, die Produkte gegebenenfalls haben, hinterfragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verantwortung in der Lieferkette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Lieferkette ist Teil der Verantwortung eines Unternehmens. Für die Regulierung des Prozesses trat am 25. Juni 2021 das Lieferkettengesetz in Kraft. Dieses dient dem Schutz und der Verbesserung der Menschenrechte in der globalen Lieferkette. Vor allem will diese Gesetzgebung Kinderarbeit verhindern und dem Arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen vorbeugen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bmz.de/de/entwicklungspolitik/lieferkettengesetz, letzter Zugriff: 23.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher ist es wichtig, dass Firmen sich mit den Gegebenheiten ausgelagerter Prozessen beschäftigen. Hierbei sollen Missstände vermieden werden, es geht um die Sicherstellung von Umwelt- sowie Menschenrechts-, Arbeits- und Sozialstandards in der Lieferkette. Dazu kommt die Betrachtung der ökologischen und sozialen Risiken, negative Auswirkungen sowie Entwicklungspotentiale entlang der Lieferprozesse. Die Einhaltung nachhaltiger Standards bei wesentlichen Beschaffungen dient der generellen Fairness im Wettbewerb und soll langfristig zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Lieferant*innen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 __TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliches Umfeld / Gesellschaftliche Verantwortung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt des Berichtes hat ein Unternehmen die Möglichkeit, über Nachhaltigkeitsbemühungen auch jenseits seines Kerngeschäfts zu informieren. Das bedeutet, dass hier transparent über politisches, gesellschaftliches, regionales und ehrenamtliches Engagement berichtet werden kann. Da dies außerhalb der grundlegenden Verantwortung eines Betriebs liegt, ist diese Auflistung rein freiwillig und dient der  Darstellung des Mehrwerts, den ein Unternehmen aus sich heraus leistet. Für eine gute Berichterstattung gehört hierzu jedoch auch die Transparenz hinsichtlich steuerlicher Vorteile oder Subventionen durch außerbetriebliches Engagement. Vor allem größere und global agierende Unternehmen stellen hierbei ihre Position dar, die sie gegenüber nachhaltigkeitsrelevanten Themen beziehen. Auch die Lobbyarbeit und Kooperationsbereitschaft sowie die nationale und internationale Wirkung eines Unternehmens wird hier erläutert. Bestenfalls stellt ein Unternehmen abschließend ein Konzept und die daraus abgeleiteten Aktivitäten zur Förderung gemeinnütziger Zwecke dar - z.B. in den Bereichen Sport, Kultur, Wissenschaft und Bildung. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bmas.de/DE/Europa-und-die-Welt/International/Gesellschaftliche-Verantwortung-von-Unternehmen/gesellschaftliche-verantwortung-von-unternehmen.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziale Nachhaltigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Theresa Deeg</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Nachhaltigkeitsbericht:_Was_geh%C3%B6rt_in_einen_CSR-Report%3F&amp;diff=1034</id>
		<title>Nachhaltigkeitsbericht: Was gehört in einen CSR-Report?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Nachhaltigkeitsbericht:_Was_geh%C3%B6rt_in_einen_CSR-Report%3F&amp;diff=1034"/>
		<updated>2022-01-23T11:31:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Theresa Deeg: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Topview Arbeitsplatz.jpg|rahmenlos|400px|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltigkeit und Transparenz wird im unternehmerischen Kontext immer wichtiger. Daher gehört es mittlerweile zum guten Ton eines Unternehmens, einen Corporate Social Responsibilty Bericht (CSR-Bericht) zu veröffentlichen. Hier werden alle Maßnahmen zur gesellschaftlichen Verantwortung eines Unternehmens oder einer Organisation erfasst und erläutert. Der CSR-Bericht dient also auch als Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-berichtspflicht.de/csrd, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten CSR-Berichte umfassen Maßnahmen zur wirtschaftlichen, rechtlichen, ethischen sowie philanthropischen Verantwortung eines Unternehmens in Bezug auf Produktion, Vertrieb, Umgang mit Mitarbeitenden, Umwelt und Gesellschaft. Da der CSR-Bericht von vielen Unternehmen oftmals zu PR- und Imagezwecken verwendet wird, lohnt es sich also sowohl bei den Inhalten des Berichts als auch bei der  konkreten Umsetzung genau hinzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der CSR-Bericht enthält verschiedene Kategorien und wird oftmals anhand der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, kurz SDG; https://www.bundesr egierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/nachhaltigkeitsziele-verstaendlich-erklaert-232174) definiert. Die Ziele dienen jedoch nur einer allgemeinen Orientierung. Für eine qualitativ hochwertige und glaubwürdige Berichterstattung kann ein Unternehmen sich auf folgende materielle bzw. inhaltliche Anforderungen beziehen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollte der Bericht mit einem Unternehmensprofil eingeleitet werden. Darauf folgt eine Beschreibung der Vision, der Strategie und des Managements. Anschließend sollten die Ziele und das Programm der Nachhaltigkeitsstrategie aufgezeigt und erläutert werden. Da sich ein CSR-Bericht nicht nur mit der wirtschaftlichen und ökologischen Dimension der Nachhaltigkeit befasst, ist ein wesentlicher Punkt der sich ändernden Arbeitswelt, vor allem auch die soziale nachhaltige Dimension in die Berichterstattung mit aufzunehmen. Hierbei geht es vor allem um die Interessen der Mitarbeiter*innen. Falls es sich um ein Dienstleistungsunternehmen handelt, steht die soziale Nachhaltigkeit auch bei der Erläuterung der Wirkung und Verantwortung des Unternehmens im Vordergrund. Sollte es sich um die Herstellung eines Produktes handeln, beinhaltet der CSR-Bericht ebenfalls die ökologischen Aspekte der Produktion, sowie die Produktverantwortung als auch die Verantwortung in der Lieferkette. Doch sowohl bei Produkt- als auch bei Dienstleistungsunternehmen ist ein zentraler Punkt der Berichterstattung das gesellschaftliche Umfeld und die gesellschaftliche Verantwortung der Firmen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-in-deutschland.de/DE/Unternehmen/CSR-Berichterstattung/Kriterien-guter-Berichterstattung/was-macht-guten-csr-bericht-aus.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Qualität und Transparenz des Nachhaltigkeitsberichts sind die Glaubwürdigkeit und Offenheit des Berichtes ebenso wichtig wie die Behandlung wesentlicher Themen des Unternehmens. Eine hohe kommunikative Qualität dient nicht nur der authentischen, sondern auch der allgemein verständlichen Wiedergabe des Inhaltes. Die Berichterstattung sollte durchgehend strukturiert sein und das Layout lesefreundlich und sowohl optisch als auch inhaltlich leicht zu erfassen sein. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-in-deutschland.de/DE/Unternehmen/CSR-Berichterstattung/Kriterien-guter-Berichterstattung/was-macht-guten-csr-bericht-aus.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensprofil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmensprofil legt die Hintergrundinformationen dar, die für die Definition und Einordnung der Nachhaltigkeitsaspekte wichtig sind. Dazu gehören Informationen zu Umsatz, Gewinn, Mitarbeiter*innen und Standorten, aber auch zu den Geschäftsbereichen, Produkt- und Kundengruppen. Hierzu gehört vor allem auch die Jahresbilanz des Unternehmens in den angeführten Punkten, auch die Herausstellung signifikanter Veränderungen innerhalb des Unternehmens sind hier aufzuführen. Auch die Rechtsform und die Eigentumsverhältnisse, sowie Stimmrechte, Anteile und Sonderregelungen für innerbetriebliche Prozesse sollten  zusammengefasst und verständlich dargelegt werden. Diese grundlegenden Informationen sind wichtig für das Verständnis von real umzusetzenden Maßnahmen und bieten eine Möglichkeit, den Prozess der Transformation zu mehr Nachhaltigkeit über mehrere Jahre hinweg festhalten und analysieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vision, Strategie und Management ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Teil des Berichtes geht es um die grundsätzliche Analyse von sozialen, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen der Geschäftsaktivitäten/Dienstleistungen. Auch die Wettbewerbsfähigkeit sowie Chancen und Risiken der Stakeholder (Teilhaber*innen, Investor*innen, Anteilseigner*innen etc.) werden analysiert bzw. eingeschätzt und in nachhaltige Ziele, Strategien, Strukturen und Handlungsvorgaben übersetzt. Dieser Teil des Berichtes wird auch gerne als Wesentlichkeitsanalyse bezeichnet, da hier systematisch dargestellt wird, welche relevante  Beteiligung  interner und externer Anspruchsgruppen gegeben ist, um Nachhaltigkeitsthematiken herauszuarbeiten und festzulegen. Hierbei wird nicht nur die Unternehmensstrategie beleuchtet, sondern auch dargelegt, welche Regeln und Strukturen zur Sicherung rechtlicher Grundsätze in Bezug auf  Umweltrecht, Menschen- und Arbeitnehmerrechte sowie Wettbewerbsrecht in einem Unternehmen aktiv angewendet werden und wo hier eventuelle Verstöße zu verzeichnen sind. Die Steuerung nachhaltiger Prozesse soll hierbei möglichst transparent dargelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele und Programm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter CSR-Bericht definiert zunächst einen Zeitraum, über den berichtet wird, welche Zielsetzungen festgelegt wurden und welche konkreten Maßnahmen das Unternehmen aus seiner Nachhaltigkeitsstrategie ableitet. Die Berichterstattung erfolgt über die konkrete Umsetzung der formulierten Ziele und Maßnahmen für den festgelegten Zeitraum (normalerweise ein Jahr). Durch die  Festlegung  eines Zeitraums, können Leser*innen feststellen, welche Prioritäten die einzelnen Transfomationsbereiche in dem jeweiligen  Unternehmen genießen. Diese Vorgehensweise ermöglicht es dem Unternehmen jedoch auch selbst nachzuvollziehen, wie Themenfelder abgeleitet wurden und wie die Nachhaltigkeitsstrategie im fortlaufenden Prozess funktioniert. Hierbei ist eine stetige Beobachtung des Prozesses Teil des nachhaltigen Wandels einer Organisation. Die Nachhaltigkeitsziele werden also mit dem konkreten Programm analysiert und stellen dessen Maßnahmen und Wirkung vor. &amp;lt;ref&amp;gt;https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:52017XC0705(01)&amp;amp;qid=1553715320502&amp;amp;from=DE, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessen der Mitarbeiter*innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Verantwortung bedeutet im Unternehmenskontext nicht nur, dass auf die Menschen im Umfeld des Unternehmens, die Kommune, sowie Kund*innen, Konsumen*innen, Klient*innen Rücksicht genommen wird. Die soziale Nachhaltigkeit eines Unternehmens bezieht sich vor allem nach innen. Es geht um die Verantwortung, die eine arbeitgebende Organisation gegenüber seinen aktuellen und zukünftigen Beschäftigten übernimmt. Hier gilt die Einhaltung der Menschen- und  Arbeitnehmerrechte. Aber auch ein generelles Verständnis für Interessens- und Schutzmaßnahmen der Beschäftigten. Hierzu gilt es, etablierte Normen und Standards des Arbeitsmarktes zu verfolgen, aber auch auf den demografischen Wandel in der Unternehmenskultur zu reagieren und diesen wahrzunehmen. Der Bericht sollte einen umfassenden Überblick über die unternehmerische Entgeltpolitik, Arbeitszeitregelungen, Ausbildung und systematische Personalentwicklung geben. Vor allem aber beinhaltet dieses Kapitel die Leitlinie zur Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit. Für die Transparenz des Berichtes ist eine Abbildung exemplarischer Maßnahmen sinnvoll. Gesundheit, Sicherheit und die Zufriendheit der Mitarbeitenden sollte Teil des Nachhaltigkeitsprogramms sein und stetig anhand gesellschaftlicher Entwicklungen hinterfragt und ausgearbeitet werden. Ein zentraler Punkt der modernen Arbeitswelt für Unternehmen ist, die Arbeitgeberattraktivität nachhaltig zu sichern. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.haufe.de/compliance/csr-berichtspflicht-wer-muss-was-berichten_230128_407310.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologische Aspekte der Produktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ökologischen Aspekten der Produktion gehören der Ressourcenverbrauch und der Schadstoffausstoß. Diese müssen für einen Nachhaltigkeitsbericht analysiert und ausgewertet werden, um eine systemische Optimierung im Produktionsprozess und -verfahren zu ermöglichen. Ziel ist es, das Energiemanagement und den Klimaschutz in der gesamten Produktion mitzudenken und sowohl die Schadstoffemissionen in die Luft als auch die Lärmemissionen zu reduzieren. Außerdem gehört zu diesen Aspekten die Aufschlüsselung der verwendeten Rohstoffe und Materialien sowie Details zum Abfall- und Wassermanagement. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.roedl.de/themen/wirtschaftspruefung/csr-berichterstattung-veraenderung-reporting-unternehmen, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gesamte Logistik zum Beispiel beim Transport und den ausgelagerten Prozessen wird hier aufgelistet, um mögliche Freisetzungen von Schadstoffen zu betrachten und zukünftig zu reduzieren. Eine Betrachtung der Logistik ermöglicht die Ableitung von Lösungsmethoden wie die Minimierung von Verkehrswegen oder die Umstellung der Art der Materialien und der Transportmittel. Alle Angaben sind bestenfalls mit den Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die Natur, die Flächen und die Artenvielfalt darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktverantwortung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Produktverantwortung ist die Auswirkung des Produktlebenszyklus auf die Umwelt gemeint. Inwiefern ist ein Produkt oder eine Dienstleistung an Nachhaltigkeitsanforderungen ausgerichtet? Unter dem Produktlebenszyklus versteht man die Darstellung von Material, Herstellung, Transport, Lebensdauer und Entsorgungs- bzw. Recyclingmöglichkeit. Auch die Informationskultur gegenüber Kund*innen sowie dem Verbraucherschutz sind Teil eines nachhaltigen Produktlebenszyklus. Im Vordergrund steht hierbei nicht die Schadensanalyse, sondern die stetige Verbesserung der sozialen und ökologischen Aspekte der Produktentwicklung sowie der Produktpalette. Das Produktportfolio wird auf Umweltverträglichkeit sowie auf die positiven und negativen gesellschaftlichen Auswirkungen, die Produkte gegebenenfalls haben, hinterfragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verantwortung in der Lieferkette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Lieferkette ist Teil der Verantwortung eines Unternehmens. Für die Regulierung des Prozesses trat am 25. Juni 2021 das Lieferkettengesetz in Kraft. Dieses dient dem Schutz und der Verbesserung der Menschenrechte in der globalen Lieferkette. Vor allem will diese Gesetzgebung Kinderarbeit verhindern und dem Arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen vorbeugen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bmz.de/de/entwicklungspolitik/lieferkettengesetz, letzter Zugriff: 23.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher ist es wichtig, dass Firmen sich mit den Gegebenheiten ausgelagerter Prozessen beschäftigen. Hierbei sollen Missstände vermieden werden, es geht um die Sicherstellung von Umwelt- sowie Menschenrechts-, Arbeits- und Sozialstandards in der Lieferkette. Dazu kommt die Betrachtung der ökologischen und sozialen Risiken, negative Auswirkungen sowie Entwicklungspotentiale entlang der Lieferprozesse. Die Einhaltung nachhaltiger Standards bei wesentlichen Beschaffungen dient der generellen Fairness im Wettbewerb und soll langfristig zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Lieferant*innen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 __TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliches Umfeld / Gesellschaftliche Verantwortung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt des Berichtes hat ein Unternehmen die Möglichkeit, über Nachhaltigkeitsbemühungen auch jenseits seines Kerngeschäfts zu informieren. Das bedeutet, dass hier transparent über politisches, gesellschaftliches, regionales und ehrenamtliches Engagement berichtet werden kann. Da dies außerhalb der grundlegenden Verantwortung eines Betriebs liegt, ist diese Auflistung rein freiwillig und dient der  Darstellung des Mehrwerts, den ein Unternehmen aus sich heraus leistet. Für eine gute Berichterstattung gehört hierzu jedoch auch die Transparenz hinsichtlich steuerlicher Vorteile oder Subventionen durch außerbetriebliches Engagement. Vor allem größere und global agierende Unternehmen stellen hierbei ihre Position dar, die sie gegenüber nachhaltigkeitsrelevanten Themen beziehen. Auch die Lobbyarbeit und Kooperationsbereitschaft sowie die nationale und internationale Wirkung eines Unternehmens wird hier erläutert. Bestenfalls stellt ein Unternehmen abschließend ein Konzept und die daraus abgeleiteten Aktivitäten zur Förderung gemeinnütziger Zwecke dar - z.B. in den Bereichen Sport, Kultur, Wissenschaft und Bildung. &amp;lt;ref&amp;gt;https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:52011DC0681l, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziale Nachhaltigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Theresa Deeg</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Datei:Topview_Arbeitsplatz.jpg&amp;diff=1033</id>
		<title>Datei:Topview Arbeitsplatz.jpg</title>
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		<updated>2022-01-23T11:30:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Theresa Deeg: Arbeitsplatz von oben fotografiert mit Notizblock und Notebook.

{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;
|-
| '''Autor''' || [https://unsplash.com/@chuklanov Avel Chuklanov]
|-
| '''Bild-Quelle''' || https://unsplash.com/photos/DUmFLtMeAbQ
|-
| '''Lizenz:''' || https://unsplash.com/license
|}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Arbeitsplatz von oben fotografiert mit Notizblock und Notebook.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Autor''' || [https://unsplash.com/@chuklanov Avel Chuklanov]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Bild-Quelle''' || https://unsplash.com/photos/DUmFLtMeAbQ&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Theresa Deeg</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Nachhaltigkeitsbericht:_Was_geh%C3%B6rt_in_einen_CSR-Report%3F&amp;diff=1031</id>
		<title>Nachhaltigkeitsbericht: Was gehört in einen CSR-Report?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Nachhaltigkeitsbericht:_Was_geh%C3%B6rt_in_einen_CSR-Report%3F&amp;diff=1031"/>
		<updated>2022-01-11T09:06:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Theresa Deeg: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Topview_Arbeitsplatz.jpg|400px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltigkeit und Transparenz wird im unternehmerischen Kontext immer wichtiger. Daher gehört es mittlerweile zum guten Ton eines Unternehmens, einen Corporate Social Responsibilty Bericht (CSR-Bericht) zu veröffentlichen. Hier werden alle Maßnahmen zur gesellschaftlichen Verantwortung eines Unternehmens oder einer Organisation erfasst und erläutert. Der CSR-Bericht dient also auch als Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-berichtspflicht.de/csrd, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten CSR Berichte umfassen Maßnahmen zur wirtschaftliche, rechtlichen,  ethischen sowie philanthropischen Verantwortung einer Organisation in Bezug auf Produktion, Vertrieb, Umgang mit Mitarbeitenden, Umwelt und Gesellschaft. Da der CSR_Bericht  von vielen Unternehmen oftmals zu PR und Imagezwecken verwendet, lohnt es sich also sowohl inhaltlich als auch bei der Ausführung des Berichtes eines Unternehmens genau hinzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der CSR-Bericht enthält verschiedenen Kategorien und wird oftmals anhand der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, kurz SDG; https://www.bundesr egierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/nachhaltigkeitsziele-verstaendlich-erklaert-232174) definiert. Die Ziele dienen jedoch nur einer allgemeinen Orientierung. Für einen qualitativ hochwertige und glaubwürdige Berichterstattung kann ein Unternehmen sich auf folgenden materiellen bzw. inhaltliche Anforderungen beziehen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollte der Bericht mit einem Unternehmensprofil eingeleitet werden. Darauf folgt eine Beschreibung der Vision, der Strategie und des Managements. Anschließend sollten die Ziele und das Programm der Nachhaltigkeitsstrategie aufgezeigt und erläutert werden. Da sich ein CSR-Bericht nicht nur mit der wirtschaftlichen und ökologischen Dimension der Nachhaltigkeit befasst, ist ein wesentlicher Punkt der sich ändernden Arbeitswelt vor allem auch die soziale nachhaltige Dimension in die Berichterstattung mit aufzunehmen. Hierbei geht es vor allem um die Interessen der Mitarbeiter*innen. Falls es sich um ein Dienstleistungsunternehmen handelt, steht die soziale Nachhaltigkeit auch bei der Erläuterung der Wirkung und Verantwortung des Unternehmens im Vordergrund. Sollte es sich um die Herstellung eines Produktes handeln, beinhaltet der CSR-Bericht ebenfalls die ökologischen Aspekte der Produktion, sowie die Produktverantwortung als auch die Verantwortung in der Lieferkette. Doch sowohl bei Produkt- als auch Dienstleistungsunternehmen ist ein zentraler Punkt der Berichterstattung das gesellschaftliche Umfeld und die gesellschaftliche Verantwortung der Organisation. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-in-deutschland.de/DE/Unternehmen/CSR-Berichterstattung/Kriterien-guter-Berichterstattung/was-macht-guten-csr-bericht-aus.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Qualität und Transparenz des Nachhaltigkeitsberichts sind die Glaubwürdigkeit und Offenheit des Berichtes ebenso wichtig wie die Behandlung wesentlicher Themen des Unternehmens. Eine hohe kommunikative Qualität dient nicht nur der authentischen, sondern auch der allgemein verständlichen Wiedergabe des Inhaltes. Die Berichterstattung sollte durchgehend strukturiert sein und das Layout lesefreundlich und sowohl optisch als auch inhaltlich leicht zu erfassen sein. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-in-deutschland.de/DE/Unternehmen/CSR-Berichterstattung/Kriterien-guter-Berichterstattung/was-macht-guten-csr-bericht-aus.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensprofil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmensprofil legt die Hintergrundinformationen dar, die für die Definition und Einordnung der Nachhaltigkeitsaspekte wichtig sind. Dazu gehören Informationen zu Umsatz, Gewinn, Mitarbeiter*innen und Standorten, aber auch zu den Geschäftsbereichen, Produkt- und Kundengruppen. Hierzu gehört vor allem auch die Jahresbilanz des Unternehmens in den angeführten Punkten, auch die Herausstellung signifikanter Veränderungen innerhalb des Unternehmens sind hier aufzuführen. Auch die Rechtsform und die Eigentumsverhältnisse, sowie Stimmrechte, Anteile und Sonderregelungen für innerbetriebliche Prozesse sollten hier zusammengefasst und verständlich dargelegt werden. Diese grundlegenden Informationen sind wichtig für das Verständnis von real umzusetzenden Maßnahmen und bieten eine Möglichkeit, den Prozess der Transformation  zu mehr Nachhaltigkeit über mehrere Jahre hinweg festzuhalten und zu analysieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vision, Strategie und Management ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Teil des Berichtes geht es um die grundsätzliche Analyse von sozialen, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen der Geschäftsaktivitäten/Dienstleistungen. Auch die Wettbewerbsfähigkeit, sowie Chancen und Risiken der Stakeholder (Teilhaber*innen, Investor*innen, Anteilseigner*innen etc.) werden analysiert bzw. eingeschätzt und in nachhaltige Ziele, Strategien, Strukturen und Handlungsvorgaben übersetzt. Diesen Teil des Berichtes wird auch gerne als Wesentlichkeitsanalyse bezeichnet, da hier systematisch dargestellt wird, welche relevante  Beteiligung  interner und externer Anspruchsgruppen gegeben ist, um Nachhaltigkeitsthematiken herauszuarbeiten und festzulegen. Hierbei wird nicht nur die Unternehmensstrategie beleuchtet, sondern auch dargelegt, welche Regeln und Strukturen zur Sicherung rechtlicher Grundsätze in Bezug auf  Umweltrecht, Menschen- und Arbeitnehmerrechte sowie Wettbewerbsrecht in einem Unternehmen aktiv angewendet werden und wo hier eventuelle Verstöße zu verzeichnen sind. Die Steuerung nachhaltiger Prozesse soll hierbei möglichst transparent dargelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele und Programm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter CSR-Bericht definiert zunächst einen Zeitraum, über den berichtet wird,  für welchem Zielsetzungen festgelegt wurden und welche konkreten Maßnahmen das Unternehmen aus seiner Nachhaltigkeitsstrategie ableitet. Die Berichterstattung erfolgt über das aktive Geschehen der formulierten Ziele und Maßnahmen für den festgelegten Zeitraum (normalerweise ein Jahr). Durch die  Festlegung  eines Zeitraums, kann der oder die Leser*in feststellen, welche Prioritäten die einzelnen Transfomationsbereiche für das individuelle Unternehmen gelten. Diese Vorgehensweise ermöglicht es dem Unternehmen jedoch auch selbst nachzuvollziehen, wie Themenfelder abgeleitet wurden und wie die Nachhaltigkeitsstrategie im fortlaufenden Prozess funktioniert. Hierbei ist eine stetige Beobachtung des Prozesses Teil des nachhaltigen Wandels einer Organisation. Die Nachhaltigkeitsziele werden also mit dem konkreten Programm analysiert und stellen dessen Maßnahmen und Wirkung vor. &amp;lt;ref&amp;gt;https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:52017XC0705(01)&amp;amp;qid=1553715320502&amp;amp;from=DE, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessen der Mitarbeiter*innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Verantwortung bedeutet im Unternehmenskontext nicht nur, dass auf die Menschen im Umfeld des Unternehmens, die Gemeinde/ Kommune, sowie Kund*innen, Konsumen*innen, Klient*innen rücksicht genommen wird. Die soziale Nachhaltigkeit eines Unternehmens bezieht sich vor allem nach innen. Es geht um die Verantwortung, die eine arbeitgebende Organisation gegenüber seinen aktuellen und zukünftigen Beschäftigten übernimmt. Hier gilt die Einhaltung der Menschen- und  Arbeitnehmerrechte. Aber auch ein generelles Verständnis für Interessens- und Schutzmaßnahmen der Beschäftigten. Hierzu gilt es etablierte Normen und Standards des Arbeitsmarktes zu verfolgen, aber auch auf den demografischen Wandel in der Unternehmenskultur zu reagieren und diesen wahrzunehmen. Der Bericht sollte einen umfassenden Überblick über die unternehmerische Entgeltpolitik, Arbeitszeitregelungen, Ausbildung und systematische Personalentwicklung geben. Vor allem aber beinhaltet dieses Kapitel die Leitlinie zur Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit. Für die Transparenz des Berichtes ist hier eine Abbildung exemplarischer Maßnahmen sinnvoll. Gesundheit, Sicherheit und die Zufriendheit der Mitarbeitenden sollte teil des Nachhaltigkeitsprogramms sein und stetig anhand gesellschaftlicher Entwicklungen hinterfragt und ausgearbeitet werden. Ein zentraler Punkt der modernen Arbeitswelt für Unternehmen ist, die Arbeitgeberattraktivität nachhaltig zu sichern. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.haufe.de/compliance/csr-berichtspflicht-wer-muss-was-berichten_230128_407310.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Ökologische Aspekte der Produktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen Aspekte der Produktion sind Ressourcenverbrauch und Schadstoffausstoß. Diese müssen für einen Nachhaltigkeitsbericht analysiert und ausgeweitet werden, um eine systemische Optimierung im Produktionsprozessen und -verfahren zu ermöglichen. Ziel ist es, das Energiemanagement und den Klimaschutz in der gesamten Produktion mitzudenken und sowohl die Schadstoffemissionen in die Luft als auch die Lärmemissionen zu reduzieren. Außerdem gehört zu diesen Aspekten die Aufschlüsselung der verwendeten Rohstoffe und Materialien, sowie Details zum Abfall- und Wassermanagement. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.roedl.de/themen/wirtschaftspruefung/csr-berichterstattung-veraenderung-reporting-unternehmen, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gesamte Logistik von Transport und ausgelagerten Prozessen wird hier aufgelistet, um mögliche Freisetzungen von Schadstoffen zu betrachten und zukünftig zu reduzieren. Eine Betrachtung der Logistik ermöglicht die Ableitung von Lösungsmethoden wie die Minimierung von Verkehrswegen oder die Umstellung der Art der Materialien, Transportmittel. Alle Angaben sind bestenfalls mit der Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die Natur, Flächen und Artenvielfalt darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktverantwortung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Produktverantwortung ist die Auswirkung des Produktlebenszyklus auf die Umwelt gemeint. Inwiefern ist ein Produkt oder eine Dienstleistung an Nachhaltigkeitsanforderungen ausrichtet? Unter dem Produktlebenszyklus versteht man die Darstellung von Material, Herstellung, Transport, Lebensdauer und entsorgungs- bzw. Recyclingmöglichkeit. Auch die Informationskultur gegenüber Kund*innen sowie dem Verbraucherschutz sind Teil eines nachhaltigen Produktlebenszyklus. Im Vordergrund steht hierbei nicht die Schadensanalyse, sondern die stetige Verbesserung der sozialen und ökologischen Aspekte der Produktentwicklung sowie der Produktpalette. Das Produktportfolio wird auf Umweltverträglichkeit sowie, die positiven und negativen gesellschaftlichen Wirkungen, die Produkte gegebenenfalls haben hinterfragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verantwortung in der Lieferkette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Lieferkette ist Teil der Verantwortung eines Unternehmens. Daher ist es wichtig, dass Firmen&lt;br /&gt;
sich mit den Gegebenheiten den ausgelagerten Prozessen beschäftigt. Hierbei sollen Missstände vermieden werden, es geht um die Sicherstellung von Umwelt- sowie Menschenrechts-, Arbeits- und Sozialstandards in der Lieferkette. Dazu kommt die Betrachtung der ökologische und soziale Risiken, negative Auswirkungen sowie Entwicklungspotentiale entlang der Lieferprozesse. Die Einhaltung nachhaltiger Standards bei wesentlichen Beschaffungen dient der generellen Fairness im Wettbewerb und soll langfristig zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Lieferant*innen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliches Umfeld / Gesellschaftliche Verantwortung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt des Berichtes hat ein Unternehmen die Möglichkeit über Nachhaltigkeitsbemühungen auch jenseits seines Kerngeschäfts zu informieren. Das bedeutet, dass hier transparent über politisches, gesellschaftliches, regionales und ehrenamtliche Engagement berichtet werden kann. Da dies außerhalb der grundlegenden Verantwortung eines Betriebs liegt, ist diese Auflistung rein freiwillig und dient der eignen &lt;br /&gt;
Darstellung des Mehrwerts, den ein Unternehmen aus sich heraus leistet. Für eine gute Berichterstattung gehört hierzu jedoch auch die Transparenz hinsichtlich steuerlicher Vorteile  oder Subventionen durch außerbetriebliches Engagement. Vor allem größere und global agierende Unternehmen stellen hierbei ihre Position dar, die sie gegenüber nachhaltigkeitsrelevanten Themen beziehen. Auch die Lobbyarbeit und Kooperationsbereitschaft, sowie nationale und internationale Wirkung eines Unternehmens  wird hier erläutert. Bestenfalls stellt ein Unternehmen abschließend Konzept und die daraus abgeleiteten Aktivitäten zur Förderung gemeinnütziger Zwecke z. B. in den Bereichen Sport, Kultur, Wissenschaft und Bildung dar. &amp;lt;ref&amp;gt;https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:52011DC0681l, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziale Nachhaltigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Theresa Deeg</name></author>
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		<title>Nachhaltigkeitsbericht: Was gehört in einen CSR-Report?</title>
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		<updated>2022-01-10T17:26:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Theresa Deeg: Die Seite wurde neu angelegt: „Nachhaltigkeit und Transparenz wird im unternehmerischen Kontext immer wichtiger. Daher gehört es mittlerweile zum guten Ton eines Unternehmens, einen Corpora…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nachhaltigkeit und Transparenz wird im unternehmerischen Kontext immer wichtiger. Daher gehört es mittlerweile zum guten Ton eines Unternehmens, einen Corporate Social Responsibilty Bericht (CSR-Bericht) zu veröffentlichen. Hier werden alle Maßnahmen zur gesellschaftlichen Verantwortung eines Unternehmens oder einer Organisation erfasst und erläutert. Der CSR-Bericht dient also auch als Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-berichtspflicht.de/csrd, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten CSR Berichte umfassen Maßnahmen zur wirtschaftliche, rechtlichen,  ethischen sowie philanthropischen Verantwortung einer Organisation in Bezug auf Produktion, Vertrieb, Umgang mit Mitarbeitenden, Umwelt und Gesellschaft. Da der CSR_Bericht  von vielen Unternehmen oftmals zu PR und Imagezwecken verwendet, lohnt es sich also sowohl inhaltlich als auch bei der Ausführung des Berichtes eines Unternehmens genau hinzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der CSR-Bericht enthält verschiedenen Kategorien und wird oftmals anhand der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, kurz SDG; https://www.bundesr egierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/nachhaltigkeitsziele-verstaendlich-erklaert-232174) definiert. Die Ziele dienen jedoch nur einer allgemeinen Orientierung. Für einen qualitativ hochwertige und glaubwürdige Berichterstattung kann ein Unternehmen sich auf folgenden materiellen bzw. inhaltliche Anforderungen beziehen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollte der Bericht mit einem Unternehmensprofil eingeleitet werden. Darauf folgt eine Beschreibung der Vision, der Strategie und des Managements. Anschließend sollten die Ziele und das Programm der Nachhaltigkeitsstrategie aufgezeigt und erläutert werden. Da sich ein CSR-Bericht nicht nur mit der wirtschaftlichen und ökologischen Dimension der Nachhaltigkeit befasst, ist ein wesentlicher Punkt der sich ändernden Arbeitswelt vor allem auch die soziale nachhaltige Dimension in die Berichterstattung mit aufzunehmen. Hierbei geht es vor allem um die Interessen der Mitarbeiter*innen. Falls es sich um ein Dienstleistungsunternehmen handelt, steht die soziale Nachhaltigkeit auch bei der Erläuterung der Wirkung und Verantwortung des Unternehmens im Vordergrund. Sollte es sich um die Herstellung eines Produktes handeln, beinhaltet der CSR-Bericht ebenfalls die ökologischen Aspekte der Produktion, sowie die Produktverantwortung als auch die Verantwortung in der Lieferkette. Doch sowohl bei Produkt- als auch Dienstleistungsunternehmen ist ein zentraler Punkt der Berichterstattung das gesellschaftliche Umfeld und die gesellschaftliche Verantwortung der Organisation. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-in-deutschland.de/DE/Unternehmen/CSR-Berichterstattung/Kriterien-guter-Berichterstattung/was-macht-guten-csr-bericht-aus.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Qualität und Transparenz des Nachhaltigkeitsberichts sind die Glaubwürdigkeit und Offenheit des Berichtes ebenso wichtig wie die Behandlung wesentlicher Themen des Unternehmens. Eine hohe kommunikative Qualität dient nicht nur der authentischen, sondern auch der allgemein verständlichen Wiedergabe des Inhaltes. Die Berichterstattung sollte durchgehend strukturiert sein und das Layout lesefreundlich und sowohl optisch als auch inhaltlich leicht zu erfassen sein. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.csr-in-deutschland.de/DE/Unternehmen/CSR-Berichterstattung/Kriterien-guter-Berichterstattung/was-macht-guten-csr-bericht-aus.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensprofil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmensprofil legt die Hintergrundinformationen dar, die für die Definition und Einordnung der Nachhaltigkeitsaspekte wichtig sind. Dazu gehören Informationen zu Umsatz, Gewinn, Mitarbeiter*innen und Standorten, aber auch zu den Geschäftsbereichen, Produkt- und Kundengruppen. Hierzu gehört vor allem auch die Jahresbilanz des Unternehmens in den angeführten Punkten, auch die Herausstellung signifikanter Veränderungen innerhalb des Unternehmens sind hier aufzuführen. Auch die Rechtsform und die Eigentumsverhältnisse, sowie Stimmrechte, Anteile und Sonderregelungen für innerbetriebliche Prozesse sollten hier zusammengefasst und verständlich dargelegt werden. Diese grundlegenden Informationen sind wichtig für das Verständnis von real umzusetzenden Maßnahmen und bieten eine Möglichkeit, den Prozess der Transformation  zu mehr Nachhaltigkeit über mehrere Jahre hinweg festzuhalten und zu analysieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vision, Strategie und Management ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Teil des Berichtes geht es um die grundsätzliche Analyse von sozialen, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen der Geschäftsaktivitäten/Dienstleistungen. Auch die Wettbewerbsfähigkeit, sowie Chancen und Risiken der Stakeholder (Teilhaber*innen, Investor*innen, Anteilseigner*innen etc.) werden analysiert bzw. eingeschätzt und in nachhaltige Ziele, Strategien, Strukturen und Handlungsvorgaben übersetzt. Diesen Teil des Berichtes wird auch gerne als Wesentlichkeitsanalyse bezeichnet, da hier systematisch dargestellt wird, welche relevante  Beteiligung  interner und externer Anspruchsgruppen gegeben ist, um Nachhaltigkeitsthematiken herauszuarbeiten und festzulegen. Hierbei wird nicht nur die Unternehmensstrategie beleuchtet, sondern auch dargelegt, welche Regeln und Strukturen zur Sicherung rechtlicher Grundsätze in Bezug auf  Umweltrecht, Menschen- und Arbeitnehmerrechte sowie Wettbewerbsrecht in einem Unternehmen aktiv angewendet werden und wo hier eventuelle Verstöße zu verzeichnen sind. Die Steuerung nachhaltiger Prozesse soll hierbei möglichst transparent dargelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele und Programm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter CSR-Bericht definiert zunächst einen Zeitraum, über den berichtet wird,  für welchem Zielsetzungen festgelegt wurden und welche konkreten Maßnahmen das Unternehmen aus seiner Nachhaltigkeitsstrategie ableitet. Die Berichterstattung erfolgt über das aktive Geschehen der formulierten Ziele und Maßnahmen für den festgelegten Zeitraum (normalerweise ein Jahr). Durch die  Festlegung  eines Zeitraums, kann der oder die Leser*in feststellen, welche Prioritäten die einzelnen Transfomationsbereiche für das individuelle Unternehmen gelten. Diese Vorgehensweise ermöglicht es dem Unternehmen jedoch auch selbst nachzuvollziehen, wie Themenfelder abgeleitet wurden und wie die Nachhaltigkeitsstrategie im fortlaufenden Prozess funktioniert. Hierbei ist eine stetige Beobachtung des Prozesses Teil des nachhaltigen Wandels einer Organisation. Die Nachhaltigkeitsziele werden also mit dem konkreten Programm analysiert und stellen dessen Maßnahmen und Wirkung vor. &amp;lt;ref&amp;gt;https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:52017XC0705(01)&amp;amp;qid=1553715320502&amp;amp;from=DE, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessen der Mitarbeiter*innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Verantwortung bedeutet im Unternehmenskontext nicht nur, dass auf die Menschen im Umfeld des Unternehmens, die Gemeinde/ Kommune, sowie Kund*innen, Konsumen*innen, Klient*innen rücksicht genommen wird. Die soziale Nachhaltigkeit eines Unternehmens bezieht sich vor allem nach innen. Es geht um die Verantwortung, die eine arbeitgebende Organisation gegenüber seinen aktuellen und zukünftigen Beschäftigten übernimmt. Hier gilt die Einhaltung der Menschen- und  Arbeitnehmerrechte. Aber auch ein generelles Verständnis für Interessens- und Schutzmaßnahmen der Beschäftigten. Hierzu gilt es etablierte Normen und Standards des Arbeitsmarktes zu verfolgen, aber auch auf den demografischen Wandel in der Unternehmenskultur zu reagieren und diesen wahrzunehmen. Der Bericht sollte einen umfassenden Überblick über die unternehmerische Entgeltpolitik, Arbeitszeitregelungen, Ausbildung und systematische Personalentwicklung geben. Vor allem aber beinhaltet dieses Kapitel die Leitlinie zur Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit. Für die Transparenz des Berichtes ist hier eine Abbildung exemplarischer Maßnahmen sinnvoll. Gesundheit, Sicherheit und die Zufriendheit der Mitarbeitenden sollte teil des Nachhaltigkeitsprogramms sein und stetig anhand gesellschaftlicher Entwicklungen hinterfragt und ausgearbeitet werden. Ein zentraler Punkt der modernen Arbeitswelt für Unternehmen ist, die Arbeitgeberattraktivität nachhaltig zu sichern. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.haufe.de/compliance/csr-berichtspflicht-wer-muss-was-berichten_230128_407310.html, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologische Aspekte der Produktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen Aspekte der Produktion sind Ressourcenverbrauch und Schadstoffausstoß. Diese müssen für einen Nachhaltigkeitsbericht analysiert und ausgeweitet werden, um eine systemische Optimierung im Produktionsprozessen und -verfahren zu ermöglichen. Ziel ist es, das Energiemanagement und den Klimaschutz in der gesamten Produktion mitzudenken und sowohl die Schadstoffemissionen in die Luft als auch die Lärmemissionen zu reduzieren. Außerdem gehört zu diesen Aspekten die Aufschlüsselung der verwendeten Rohstoffe und Materialien, sowie Details zum Abfall- und Wassermanagement. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.roedl.de/themen/wirtschaftspruefung/csr-berichterstattung-veraenderung-reporting-unternehmen, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gesamte Logistik von Transport und ausgelagerten Prozessen wird hier aufgelistet, um mögliche Freisetzungen von Schadstoffen zu betrachten und zukünftig zu reduzieren. Eine Betrachtung der Logistik ermöglicht die Ableitung von Lösungsmethoden wie die Minimierung von Verkehrswegen oder die Umstellung der Art der Materialien, Transportmittel. Alle Angaben sind bestenfalls mit der Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die Natur, Flächen und Artenvielfalt darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktverantwortung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Produktverantwortung ist die Auswirkung des Produktlebenszyklus auf die Umwelt gemeint. Inwiefern ist ein Produkt oder eine Dienstleistung an Nachhaltigkeitsanforderungen ausrichtet? Unter dem Produktlebenszyklus versteht man die Darstellung von Material, Herstellung, Transport, Lebensdauer und entsorgungs- bzw. Recyclingmöglichkeit. Auch die Informationskultur gegenüber Kund*innen sowie dem Verbraucherschutz sind Teil eines nachhaltigen Produktlebenszyklus. Im Vordergrund steht hierbei nicht die Schadensanalyse, sondern die stetige Verbesserung der sozialen und ökologischen Aspekte der Produktentwicklung sowie der Produktpalette. Das Produktportfolio wird auf Umweltverträglichkeit sowie, die positiven und negativen gesellschaftlichen Wirkungen, die Produkte gegebenenfalls haben hinterfragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verantwortung in der Lieferkette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Lieferkette ist Teil der Verantwortung eines Unternehmens. Daher ist es wichtig, dass Firmen&lt;br /&gt;
sich mit den Gegebenheiten den ausgelagerten Prozessen beschäftigt. Hierbei sollen Missstände vermieden werden, es geht um die Sicherstellung von Umwelt- sowie Menschenrechts-, Arbeits- und Sozialstandards in der Lieferkette. Dazu kommt die Betrachtung der ökologische und soziale Risiken, negative Auswirkungen sowie Entwicklungspotentiale entlang der Lieferprozesse. Die Einhaltung nachhaltiger Standards bei wesentlichen Beschaffungen dient der generellen Fairness im Wettbewerb und soll langfristig zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Lieferant*innen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 __TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliches Umfeld / Gesellschaftliche Verantwortung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt des Berichtes hat ein Unternehmen die Möglichkeit über Nachhaltigkeitsbemühungen auch jenseits seines Kerngeschäfts zu informieren. Das bedeutet, dass hier transparent über politisches, gesellschaftliches, regionales und ehrenamtliche Engagement berichtet werden kann. Da dies außerhalb der grundlegenden Verantwortung eines Betriebs liegt, ist diese Auflistung rein freiwillig und dient der eignen &lt;br /&gt;
Darstellung des Mehrwerts, den ein Unternehmen aus sich heraus leistet. Für eine gute Berichterstattung gehört hierzu jedoch auch die Transparenz hinsichtlich steuerlicher Vorteile  oder Subventionen durch außerbetriebliches Engagement. Vor allem größere und global agierende Unternehmen stellen hierbei ihre Position dar, die sie gegenüber nachhaltigkeitsrelevanten Themen beziehen. Auch die Lobbyarbeit und Kooperationsbereitschaft, sowie nationale und internationale Wirkung eines Unternehmens  wird hier erläutert. Bestenfalls stellt ein Unternehmen abschließend Konzept und die daraus abgeleiteten Aktivitäten zur Förderung gemeinnütziger Zwecke z. B. in den Bereichen Sport, Kultur, Wissenschaft und Bildung dar. &amp;lt;ref&amp;gt;https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:52011DC0681l, letzter Zugriff: 10.012022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziale Nachhaltigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Theresa Deeg</name></author>
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		<updated>2021-10-04T16:31:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Theresa Deeg: == Beschreibung ==
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;
|-
| '''Autor''' || [https://unsplash.com/@olenkasergienko. Olena Sergienko] 
|-
| '''Bild-Quelle''' || https://unsplash.com/photos/dIMJWLx1YbE]
|-
| '''Lizenz:''' || https://unsplash.com/license|}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Autor''' || [https://unsplash.com/@olenkasergienko. Olena Sergienko] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Bild-Quelle''' || https://unsplash.com/photos/dIMJWLx1YbE]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Lizenz:''' || https://unsplash.com/license|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Theresa Deeg</name></author>
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		<updated>2021-10-04T16:26:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Theresa Deeg: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Autor''' || [https://unsplash.com/@shridhar. Shridhar Gupta] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Bild-Quelle''' || https://unsplash.com/photos/dZxQn4VEv2M]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Lizenz:''' || https://unsplash.com/license|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Theresa Deeg</name></author>
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		<title>Arbeitsmodelle: Wie lässt sich die Arbeitswelt sozial und flexibel gestalten?</title>
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		<updated>2021-10-04T16:22:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Theresa Deeg: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle|TODO: Beitrag umbenennen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Coworking Space.jpeg|400px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsmodelle: Wie lässt sich die Arbeitswelt sozial und flexibel gestalten? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders während des letzten Jahres war es aufgrund der Corona-Situation immer mehr Menschen möglich, auch im Home-Office zu arbeiten. Das bedeutet mehr Freiheit, aber auch mehr Eigenverantwortung. Während einige Unternehmen sich lange weigerten diesen flexibleren Weg zu gehen, wurde den meisten mit Eintritt der Pandemie klar, dass es an der Zeit ist, sich den digitalen Möglichkeiten aufgeschlossen gegenüberzustellen. Das verlangt sowohl Vertrauen als auch eine gesunde Reflexion im Bereich der Work-Life-Balance, sowohl für Arbeitgeber*innen als auch Arbeitnehmer*innen. Es zeigt sich der Trend, dass eine ganze Reihe von Unternehmen auf sozialere Modelle umsteigen, um das Potenzial der Mitarbeiter*innen sinnvoll und nachhaltig zu fördern und Ressourcen effektiv zu nutzen. Im folgenden wollen wir daher ein paar flexiblere Arbeitsmodelle vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Modelle der neuen Arbeitswelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Teilzeit-Modell'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Teilzeit-Modell ist bisher eines der bekanntesten Arbeitsmodelle, da es sich hierbei um ein bereits seit langem eingesetztes Modell handelt. Im Gegensatz zur Vollzeit-Stelle wird hier die Arbeitszeit reduziert. Dabei kann es sein, dass sich die Arbeitszeit pro Tag reduziert, oder man sich die Arbeitstage je nach Vereinbarung der Stunden in der Woche oder im Monat und je nach Zeit und Auftragslage einteilen kann. Das bedeutet für die meisten Unternehmen einen höheren Verwaltungsaufwand. Gleichzeitig steigert sich jedoch die Arbeitgeber-Attraktivität, da Arbeitnehmer von den flexiblen Arbeitszeiten durch die bessere Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf profitieren. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bpb.de/politik/innenpolitik/arbeitsmarktpolitik/329120/teilzeitbeschaeftigung, letzter Zugriff: 27.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Gleitzeit-Modell'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Modell der Gleitzeit hat sich bereits in einigen Unternehmen durchgesetzt. Hierbei geht es um mehr Eigenverantwortung und die individuellen Vorlieben der Mitarbeiter*innen. Durch die Vereinbarung einer Kernarbeitszeit können Arbeitnehmer*innen selbst entscheiden, wann sie den Arbeitstag beginnen und wann sie ihn beenden. Dabei kann jede*r selbst entscheiden, wann die Konzentrationsphasen am höchsten sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Funktionszeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell der Funktionszeit ist eine Variation der Gleitzeit. Das Modell beruht im Gegensatz zur Gleitzeit jedoch nicht auf einer Kernarbeitszeit, sondern baut sich auf den zu erledigenden Aufgaben auf. Besonders in Unternehmen, in denen sich Angestellte in den Aufgabenbereichen gut vertreten können, bietet dieses Modell viel Flexibilität. Grundsätzlich braucht es hier allerdings eine gute Kommunikation, Organisation und eine funktionierende Teamarbeit. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.arbeitszeit-klug-gestalten.de/alles-zu-arbeitszeitgestaltung/arbeitszeitmodelle-im-ueberblick/funktionszeit, letzter Zugriff: 27.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Home-Office'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Home-Office ist uns mittlerweile allen bekannt. Seit 2020 hat sich in vielen Arbeitsbereichen die Machbarkeit dieses Modells zwangsweise herausgestellt. Es handelt sich generell erst einmal nur um die technische Möglichkeit, von Zuhause aus zu arbeiten. Besonders für Menschen, die in ihrem Job viel unterwegs sind, war das bisher ein guter Weg, flexibel und von überall aus zu arbeiten. Da diese Option durch zunehmende Digitalisierung nun aber für viele Branchen möglich ist, nutzen viele Unternehmen den Vorteil und reduzieren ihre Räumlichkeiten. Für Angestellt*e hat das Home-Office den klaren Vorteil der Zeitersparnis. Wenn der Arbeitsweg wegfällt, ist vieles einfacher zu vereinbaren. Zum Beispiel Kinder und/oder pflegebedürftige Familienmitglieder können hier in die Arbeitszeitplanung besser integriert werden. Auch persönliche Zeiträume für produktives Arbeiten lassen sich hier individueller wahrnehmen. Für viele Unternehmen stellt die Bereitstellung dieses Modells einen technischen Mehraufwand dar und verlangt eine gute Schulung im Themenbereich Datensicherheit. Hierbei ist es eine interne Entscheidung, wie mit diesem Modell der physischen Abwesenheit umgegangen wird. Manche Firmen verzichten auf Kernarbeitszeiten und setzen auf Vertrauen und Kommunikation, während andere Unternehmen Anwesenheitstage festlegen, um gleichzeitig auch das Teamgefühl zu erhalten und zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Arbeitszeitkonto'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitszeitkonto ist ein Modell, das wie ein Sparbuch funktioniert. Hierbei werden durch die Arbeitnehmer*innen Stunden gesammelt. Wenn eine Person länger arbeitet als die vertraglich festgelegte Zeit, werden diese Stunden festgehalten und können dem Konto später wieder entnommen werden, beispielsweise für zusätzliche Urlaubstage oder Überstundenzahlungen. Auf Langzeit- oder Lebensarbeitszeitkonten kann darüber hinaus Zeit für Kinderpausen oder Sabbaticals gesammelt werden. Ermöglicht das Unternehmen das Führen solcher Konten, verlangt dies von beiden Seiten eine langfristige und nachhaltige Planung der Kapazitäten und eine vorausschauende Teamdynamik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Baukastensystem'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Baukastensystem bietet die Möglichkeit, Arbeits- und Betriebszeit voneinander zu entkoppeln. Hierbei können verschiedene Modelle kombiniert und auch je nach Jahresplanung und Saisongeschäft vereinbart werden. Plus- und Minusstunden gleichen sich dabei im Normalfall von alleine aus. Es bedarf jedoch auch hierbei einer guten langfristigen Planung und einer Analyse des Jahresgeschäftsverlaufes. Die zu leistende Arbeit wird von Woche zu Woche, von Monat zu Monat oder pro Jahr mit den Mitarbeiter*innen abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Jahresarbeitszeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im Hinblick auf saisonal bedingte Auftragslagen bietet die Jahresarbeitszeit die Möglichkeit, die vereinbarten Jahresarbeitsstunden auf die tatsächlich anfallende Arbeit aufzuteilen. Das Gehalt wird trotz schwankender Beschäftigungszeit kontinuierlich über das Jahr ausgezahlt. Dieses Modell funktioniert besonders gut in der Tourismus- und Baubranche. Einnahmen und Arbeitsaufwand werden hier strategisch über das Jahr verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Sabbatical-Strategie'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sabbatical-Strategie wird häufig auch als Sabbatjahr bezeichnete. Arbeitnehmer*innen leisten hier eine gewisse „Vorarbeit“, um die Möglichkeit zu erhalten, sich ein Jahr freizunehmen. Der Lohn wird über die freie Zeit hinweg weiter gezahlt und ermöglicht eine Auszeit, um sich persönlich weiterzuentwickeln oder Raum für neue Perspektiven zu schaffen. Für Eltern entsteht hier die Möglichkeit, eine Kinderpause zusätzlich zur Elternzeit realisieren zu können. Das Unternehmen muss jedoch einen befristeten Ersatz organisieren und dem Arbeitnehmer nach dem Jahr den Wiedereinstieg ermöglichen. Dieses Modell stellt die persönliche Entfaltung in den Fokus, von der auch Arbeitgeber*innen in den meisten Fällen nur profitieren können. Auch aus Sicht der mentalen Gesundheit sind solche Auszeiten zu empfehlen, um sich selbst zu regenerieren. &amp;lt;ref&amp;gt;https://https://www.arbeitszeit-klug-gestalten.de/alles-zu-arbeitszeitgestaltung/arbeitszeitmodelle-im-ueberblick/sabbatical, letzter Zugriff: 27.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Job-Sharing'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Job-Sharing teilen sich zwei Arbeitnehmer*innen eine Arbeitsstelle. Diese Art der Arbeitsteilung bietet dem Unternehmen eine geringere Ausfallquote. Für Arbeitnehmer*innen besteht hier ein hoher Grad an Flexibilität und Eigenverantwortung. Für ein funktionierendes Job-Sharing sind allerdings gute Absprachen zwischen den Beschäftigten und eine kontinuierliche Reflexion mit dem Unternehmen notwendig, um zu vermeiden, dass eine Person mehr leistet als die andere und dadurch eine ungleiche Arbeitsbelastung entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vertrauensarbeitszeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Modell basiert auf einem Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber*innen und Beschäftigten. In Absprache mit dem Unternehmen werden Zielvereinbarungen zur Erfüllung der Aufgabenbereiche vereinbart. Dies bietet Arbeitnehmer*innen die Option, sich die Arbeitszeiten selbst einzuteilen. Vertrauensarbeitszeit bietet nicht nur eine Möglichkeit, die Tagesarbeitsphasen nach den eigenen Vorlieben zu organisieren, es birgt auch die Gefahr eines Vertrauensmissbrauchs oder einer Selbstausbeutung. Damit das Vertrauensverhältnis für beide Seiten gut funktioniert, sollte eine gute Absprache und eine kontinuierliche Beobachtung des Modells die Basis dafür bieten, das Arbeitsverhältnis regelmäßig zu reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziale Nachhaltigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Theresa Deeg</name></author>
	</entry>
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		<updated>2021-10-04T16:21:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Theresa Deeg: {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;
|-
| '''Autor''' || [https://unsplash.com/@shridhar]
|-
| '''Bild-Quelle''' || https://unsplash.com/photos/dZxQn4VEv2M]
|-
| '''Lizenz:''' || https://unsplash.com/license|}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Autor''' || [https://unsplash.com/@shridhar]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Bild-Quelle''' || https://unsplash.com/photos/dZxQn4VEv2M]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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		<author><name>Theresa Deeg</name></author>
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		<title>Arbeitsmodelle: Wie lässt sich die Arbeitswelt sozial und flexibel gestalten?</title>
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		<updated>2021-10-04T15:18:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Theresa Deeg: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle|TODO: Beitrag umbenennen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Coworkingspace New Work.jpeg|400px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsmodelle: Wie lässt sich die Arbeitswelt sozial und flexibel gestalten? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders während des letzten Jahres war es aufgrund der Corona-Situation immer mehr Menschen möglich, auch im Home-Office zu arbeiten. Das bedeutet mehr Freiheit, aber auch mehr Eigenverantwortung. Während einige Unternehmen sich lange weigerten diesen flexibleren Weg zu gehen, wurde den meisten mit Eintritt der Pandemie klar, dass es an der Zeit ist, sich den digitalen Möglichkeiten aufgeschlossen gegenüberzustellen. Das verlangt sowohl Vertrauen als auch eine gesunde Reflexion im Bereich der Work-Life-Balance, sowohl für Arbeitgeber*innen als auch Arbeitnehmer*innen. Es zeigt sich der Trend, dass eine ganze Reihe von Unternehmen auf sozialere Modelle umsteigen, um das Potenzial der Mitarbeiter*innen sinnvoll und nachhaltig zu fördern und Ressourcen effektiv zu nutzen. Im folgenden wollen wir daher ein paar flexiblere Arbeitsmodelle vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Modelle der neuen Arbeitswelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Teilzeit-Modell'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Teilzeit-Modell ist bisher eines der bekanntesten Arbeitsmodelle, da es sich hierbei um ein bereits seit langem eingesetztes Modell handelt. Im Gegensatz zur Vollzeit-Stelle wird hier die Arbeitszeit reduziert. Dabei kann es sein, dass sich die Arbeitszeit pro Tag reduziert, oder man sich die Arbeitstage je nach Vereinbarung der Stunden in der Woche oder im Monat und je nach Zeit und Auftragslage einteilen kann. Das bedeutet für die meisten Unternehmen einen höheren Verwaltungsaufwand. Gleichzeitig steigert sich jedoch die Arbeitgeber-Attraktivität, da Arbeitnehmer von den flexiblen Arbeitszeiten durch die bessere Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf profitieren. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bpb.de/politik/innenpolitik/arbeitsmarktpolitik/329120/teilzeitbeschaeftigung, letzter Zugriff: 27.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Gleitzeit-Modell'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Modell der Gleitzeit hat sich bereits in einigen Unternehmen durchgesetzt. Hierbei geht es um mehr Eigenverantwortung und die individuellen Vorlieben der Mitarbeiter*innen. Durch die Vereinbarung einer Kernarbeitszeit können Arbeitnehmer*innen selbst entscheiden, wann sie den Arbeitstag beginnen und wann sie ihn beenden. Dabei kann jede*r selbst entscheiden, wann die Konzentrationsphasen am höchsten sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Funktionszeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell der Funktionszeit ist eine Variation der Gleitzeit. Das Modell beruht im Gegensatz zur Gleitzeit jedoch nicht auf einer Kernarbeitszeit, sondern baut sich auf den zu erledigenden Aufgaben auf. Besonders in Unternehmen, in denen sich Angestellte in den Aufgabenbereichen gut vertreten können, bietet dieses Modell viel Flexibilität. Grundsätzlich braucht es hier allerdings eine gute Kommunikation, Organisation und eine funktionierende Teamarbeit. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.arbeitszeit-klug-gestalten.de/alles-zu-arbeitszeitgestaltung/arbeitszeitmodelle-im-ueberblick/funktionszeit, letzter Zugriff: 27.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Home-Office'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Home-Office ist uns mittlerweile allen bekannt. Seit 2020 hat sich in vielen Arbeitsbereichen die Machbarkeit dieses Modells zwangsweise herausgestellt. Es handelt sich generell erst einmal nur um die technische Möglichkeit, von Zuhause aus zu arbeiten. Besonders für Menschen, die in ihrem Job viel unterwegs sind, war das bisher ein guter Weg, flexibel und von überall aus zu arbeiten. Da diese Option durch zunehmende Digitalisierung nun aber für viele Branchen möglich ist, nutzen viele Unternehmen den Vorteil und reduzieren ihre Räumlichkeiten. Für Angestellt*e hat das Home-Office den klaren Vorteil der Zeitersparnis. Wenn der Arbeitsweg wegfällt, ist vieles einfacher zu vereinbaren. Zum Beispiel Kinder und/oder pflegebedürftige Familienmitglieder können hier in die Arbeitszeitplanung besser integriert werden. Auch persönliche Zeiträume für produktives Arbeiten lassen sich hier individueller wahrnehmen. Für viele Unternehmen stellt die Bereitstellung dieses Modells einen technischen Mehraufwand dar und verlangt eine gute Schulung im Themenbereich Datensicherheit. Hierbei ist es eine interne Entscheidung, wie mit diesem Modell der physischen Abwesenheit umgegangen wird. Manche Firmen verzichten auf Kernarbeitszeiten und setzen auf Vertrauen und Kommunikation, während andere Unternehmen Anwesenheitstage festlegen, um gleichzeitig auch das Teamgefühl zu erhalten und zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Arbeitszeitkonto'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitszeitkonto ist ein Modell, das wie ein Sparbuch funktioniert. Hierbei werden durch die Arbeitnehmer*innen Stunden gesammelt. Wenn eine Person länger arbeitet als die vertraglich festgelegte Zeit, werden diese Stunden festgehalten und können dem Konto später wieder entnommen werden, beispielsweise für zusätzliche Urlaubstage oder Überstundenzahlungen. Auf Langzeit- oder Lebensarbeitszeitkonten kann darüber hinaus Zeit für Kinderpausen oder Sabbaticals gesammelt werden. Ermöglicht das Unternehmen das Führen solcher Konten, verlangt dies von beiden Seiten eine langfristige und nachhaltige Planung der Kapazitäten und eine vorausschauende Teamdynamik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Baukastensystem'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Baukastensystem bietet die Möglichkeit, Arbeits- und Betriebszeit voneinander zu entkoppeln. Hierbei können verschiedene Modelle kombiniert und auch je nach Jahresplanung und Saisongeschäft vereinbart werden. Plus- und Minusstunden gleichen sich dabei im Normalfall von alleine aus. Es bedarf jedoch auch hierbei einer guten langfristigen Planung und einer Analyse des Jahresgeschäftsverlaufes. Die zu leistende Arbeit wird von Woche zu Woche, von Monat zu Monat oder pro Jahr mit den Mitarbeiter*innen abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Jahresarbeitszeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im Hinblick auf saisonal bedingte Auftragslagen bietet die Jahresarbeitszeit die Möglichkeit, die vereinbarten Jahresarbeitsstunden auf die tatsächlich anfallende Arbeit aufzuteilen. Das Gehalt wird trotz schwankender Beschäftigungszeit kontinuierlich über das Jahr ausgezahlt. Dieses Modell funktioniert besonders gut in der Tourismus- und Baubranche. Einnahmen und Arbeitsaufwand werden hier strategisch über das Jahr verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Sabbatical-Strategie'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sabbatical-Strategie wird häufig auch als Sabbatjahr bezeichnete. Arbeitnehmer*innen leisten hier eine gewisse „Vorarbeit“, um die Möglichkeit zu erhalten, sich ein Jahr freizunehmen. Der Lohn wird über die freie Zeit hinweg weiter gezahlt und ermöglicht eine Auszeit, um sich persönlich weiterzuentwickeln oder Raum für neue Perspektiven zu schaffen. Für Eltern entsteht hier die Möglichkeit, eine Kinderpause zusätzlich zur Elternzeit realisieren zu können. Das Unternehmen muss jedoch einen befristeten Ersatz organisieren und dem Arbeitnehmer nach dem Jahr den Wiedereinstieg ermöglichen. Dieses Modell stellt die persönliche Entfaltung in den Fokus, von der auch Arbeitgeber*innen in den meisten Fällen nur profitieren können. Auch aus Sicht der mentalen Gesundheit sind solche Auszeiten zu empfehlen, um sich selbst zu regenerieren. &amp;lt;ref&amp;gt;https://https://www.arbeitszeit-klug-gestalten.de/alles-zu-arbeitszeitgestaltung/arbeitszeitmodelle-im-ueberblick/sabbatical, letzter Zugriff: 27.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Job-Sharing'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Job-Sharing teilen sich zwei Arbeitnehmer*innen eine Arbeitsstelle. Diese Art der Arbeitsteilung bietet dem Unternehmen eine geringere Ausfallquote. Für Arbeitnehmer*innen besteht hier ein hoher Grad an Flexibilität und Eigenverantwortung. Für ein funktionierendes Job-Sharing sind allerdings gute Absprachen zwischen den Beschäftigten und eine kontinuierliche Reflexion mit dem Unternehmen notwendig, um zu vermeiden, dass eine Person mehr leistet als die andere und dadurch eine ungleiche Arbeitsbelastung entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vertrauensarbeitszeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Modell basiert auf einem Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber*innen und Beschäftigten. In Absprache mit dem Unternehmen werden Zielvereinbarungen zur Erfüllung der Aufgabenbereiche vereinbart. Dies bietet Arbeitnehmer*innen die Option, sich die Arbeitszeiten selbst einzuteilen. Vertrauensarbeitszeit bietet nicht nur eine Möglichkeit, die Tagesarbeitsphasen nach den eigenen Vorlieben zu organisieren, es birgt auch die Gefahr eines Vertrauensmissbrauchs oder einer Selbstausbeutung. Damit das Vertrauensverhältnis für beide Seiten gut funktioniert, sollte eine gute Absprache und eine kontinuierliche Beobachtung des Modells die Basis dafür bieten, das Arbeitsverhältnis regelmäßig zu reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziale Nachhaltigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Theresa Deeg</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Arbeitsmodelle:_Wie_l%C3%A4sst_sich_die_Arbeitswelt_sozial_und_flexibel_gestalten%3F&amp;diff=902</id>
		<title>Arbeitsmodelle: Wie lässt sich die Arbeitswelt sozial und flexibel gestalten?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Arbeitsmodelle:_Wie_l%C3%A4sst_sich_die_Arbeitswelt_sozial_und_flexibel_gestalten%3F&amp;diff=902"/>
		<updated>2021-09-27T15:46:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Theresa Deeg: Die Seite wurde neu angelegt: „== Arbeitsmodelle: Wie lässt sich die Arbeitswelt sozial und flexibel gestalten? ==  Besonders während des letzten Jahres, war es immer mehr Menschen möglic…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Arbeitsmodelle: Wie lässt sich die Arbeitswelt sozial und flexibel gestalten? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders während des letzten Jahres, war es immer mehr Menschen möglich auch im Home-Office zu arbeiten. Das bedeutet mehr Freiheit, aber auch mehr Eigenverantwortung. Während einige Unternehmen sich lange weigerten diesen flexibleren Weg zu gehen, wurde den meisten mit Eintritt der Pandemie klar, dass es an der Zeit ist, sich den digitalen Möglichkeiten aufgeschlossen gegenüberzustellen. Das verlangt sowohl Vertrauen als auch eine gesunde Reflexion im Bereich der Work-Life-Balance, sowohl für Arbeitgeber*innen als auch Arbeitnehmer*innen. Der Trend geht daher bei einigen Unternehmen auf sozialere Modelle umzusteigen, um das Potenzial der Mitarbeiter*innen sinnvoll und nachhaltig zu fördern und Ressourcen effektiv zu nutzen. Im Folgenden wollen wir daher ein paar flexiblere Arbeitsmodelle vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Modelle der neuen Arbeitswelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Teilzeit-Modell'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Teilzeit-Modell ist bisher eines der bekanntesten Arbeitsmodelle, da es sich hierbei um ein bereits seit langem eingesetzt Modell handelt. Im Gegensatz zur Vollzeit-Stelle wird hier die Arbeitszeit reduziert. Dabei kann es sein, dass sich die Arbeitszeit pro Tag reduziert, oder man sich die Arbeitstage je nach Vereinbarung der Stunden in der Woche oder im Monat je nach Zeit und Auftragslage einteilen kann. Das bedeutet für die meisten Unternehmen einen höheren Verwaltungsaufwand. Gleichzeitig steigert sich jedoch die Arbeitgeber-Attraktivität, da Arbeitnehmer von den flexiblen Arbeitszeiten durch die bessere Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf profitieren. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bpb.de/politik/innenpolitik/arbeitsmarktpolitik/329120/teilzeitbeschaeftigung, letzter Zugriff: 27.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Gleitzeit-Modell'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Modell der Gleitzeit hat sich bereits in einigen Unternehmen durchgesetzt. Hierbei geht es um mehr Eigenverantwortung und die individuellen Vorlieben der Mitarbeiter*innen. Durch die Vereinbarung einer Kernarbeitszeit haben Arbeitnehmer*innen die Freiheit sich selbst zu entscheiden, wann sie den Arbeitstag beginnen und auch wann sie ihn beenden. Dabei kann jede*r selbst entscheiden, wann die Konzentrationsphasen am höchsten sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Funktionszeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell der Funktionszeit ist eine Variation der Gleitzeit. Das Modell beruht im Gegensatz zur Gleitzeit jedoch nicht auf einer Kernarbeitszeit, sondern baut sich auf den zu erledigenden Aufgaben auf. Besonders in Unternehmen, in denen sich Angestellte in den Aufgabenbereichen gut vertreten können, bietet dieses Modell viel Flexibilität. Als Grundbasis braucht es hier allerdings eine gute Kommunikation, Organisation und eine funktionierende Teamarbeit. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.arbeitszeit-klug-gestalten.de/alles-zu-arbeitszeitgestaltung/arbeitszeitmodelle-im-ueberblick/funktionszeit, letzter Zugriff: 27.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Home-Office'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Home-Office ist uns mittlerweile allen bekannt. Seit 2020 hat sich in vielen Arbeitsbereichen die Machbarkeit dieses Modells zwangsweise herausgestellt. Es handelt sich generell erst einmal nur um die technische Möglichkeit, von Zuhause aus zu arbeiten. Besonders für Menschen, die in Ihrem Job viel unterwegs sind, war das bisher ein guter Weg flexibel und von überall aus zu arbeiten. Da diese Option durch zunehmende Digitalisierung nun aber für viele Branchen möglich ist, nutzen viele Unternehmen den Vorteil und reduzieren ihre Räumlichkeiten. Für Angestellt*e hat das Home-Office den klaren Vorteil der Zeitersparnis. Wenn der Arbeitsweg wegfällt, ist vieles einfacher zu vereinbaren. Zum Beispiel Kinder und oder pflegebedürftige Familienmitglieder können hier in die Arbeitsplanung besser integriert werden. Auch persönliche Zeiträume für produktives Arbeiten lassen sich hier individueller wahrnehmen. Für viele Unternehmen stellt die Bereitstellung dieses Modells einen technischen Mehraufwand dar und verlangt eine gute Schulung im Themenbereich Datensicherheit. Hierbei ist es eine interne Entscheidung, wie mit diesem Modell der physischen Abwesenheit umgegangen wird. Manche Firmen verzichten auf Kernarbeitszeiten und setzten auf Vertrauen und Kommunikation, während andere sich die Absprache mit Anwesenheits-Tagen absichern wollen, dass das Teamgefühl weiter bestehen bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Arbeitszeitkonto'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitszeitkonto ist ein Modell, das wie ein Sparbuch funktioniert. Hierbei werden Arbeitnehmer*innen Stunden gesammelt. Wenn eine Person länger arbeitet als die vertraglich festgelegte Zeit, werden diese Stunden festgehalten und können dem Konto später wieder entnommen werden, beispielsweise für zusätzliche Urlaubstage und Überstundenzahlungen. Auf Langzeit- oder Lebensarbeitszeitkonten kann darüber hinaus Zeit für Kinderpausen oder Sabbaticals gesammelt werden. Ermöglicht das Unternehmen das Führen solcher Konten, verlangt dies von beiden Seiten eine langfristige und nachhaltige Planung der Kapazitäten und eine vorausschauende Teamdynamik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Baukastensystem'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Baukastensystem bietet die Möglichkeit Arbeits- und Betriebszeit voneinander zu entkoppeln. Hierbei können verschiedene Modelle kombiniert und auch je nach Jahresplanung und Saisongeschäft vereinbart werden. Plus- und Minusstunden gleichen sich dabei im Normalfall von alleine aus. Es bedarf jedoch auch hierbei einer guten langfristigen Planung und einer Analyse des Jahresgeschäftsverlaufes. Die zu leistende Arbeit wird von Woche zu Woche, Monat oder pro Jahr mit den Mitarbeiter*innen abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Jahresarbeitszeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im Hinblick auf saisonal bedingte Auftragslagen bietet die Jahresarbeitszeit die Möglichkeit, die vereinbarten Jahresarbeitsstunden auf die tatsächlich anfallende Arbeit aufzuteilen. Das Gehalt wird trotz schwankender Beschäftigungszeit kontinuierliche über das Jahr ausgezahlt. Dieses Modell funktioniert besonders gut in der Tourismus- und Baubranche. Einnahmen und Arbeitsaufwand werden hier strategisch über das Jahr verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Sabbatical-Strategie'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Sabbatical-Strategie wird häufig auch als Sabbatjahr bezeichnete. Arbeitnehmer*innen leisten hier eine gewisse „Vorarbeitet“, um die Möglichkeit zu erhalten, sich ein Jahr freizunehmen. Der Lohn wird über die freie Zeit hinweg weiter gezahlt und ermöglicht eine Auszeit, um sich persönlich weiterzuentwickeln oder neue Perspektiven einzunehmen. Für Eltern entsteht hier die Möglichkeit eine Kinderpause zusätzlich zur Elternzeit zu machen. Das Unternehmen muss jedoch einen befristeten Ersatz organisieren und dem Arbeitnehmer nach dem Jahr den Wiedereinstieg ermöglichen. Dieses Modell stellt die persönliche Entfaltung in den Fokus, von der auch Arbeitgeber*innen in den meisten Fällen nur profitieren können. Auch aus Sicht der mentalen Gesundheit sind solche Auszeiten zu empfehlen, um sich selbst zu regenerieren. &amp;lt;ref&amp;gt;https://https://www.arbeitszeit-klug-gestalten.de/alles-zu-arbeitszeitgestaltung/arbeitszeitmodelle-im-ueberblick/sabbatical, letzter Zugriff: 27.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Job-Sharing'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Job-Sharing ist ein Modell, dessen Prinzip es ist, dass sich zwei Arbeitnehmer*innen eine Arbeitsstelle teilen. Diese Art der Arbeitsteilung bietet dem Unternehmen eine geringere Ausfallquote. Für Arbeitnehmer*innen besteht hier ein hoher Grad an Flexibilität und Eigenverantwortung. Für ein funktionierendes Job-Sharing sind allerdings gute Absprachen zwischen den Beschäftigten und eine kontinuierliche Reflexion mit dem Unternehmen notwendig, um zu vermeiden, dass eine Person mehr leistet als die andere und eine ungleiche Auslastung entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vertrauensarbeitszeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Modell basiert auf einem Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber*innen und Beschäftigten. In Absprache mit dem Unternehmen werden Zielvereinbarungen zur Erfüllung der Aufgabenbereiche vereinbart. Dies bietet Arbeitnehmer*innen sich die Arbeitszeiten autonom einzuteilen. Vertrauensarbeitszeit bietet nicht nur eine Möglichkeit nach den eigenen Vorlieben und Tagesphasen zu arbeiten, es birgt auch die Gefahr eines Vertrauensmissbrauchs oder einer Selbstausbeutung. Damit das Vertrauensverhältnis für beide Seiten gut funktioniert, sollte eine gute Absprache und eine kontinuierliche Beobachtung des Modells die Basis bieten, das Arbeitsverhältnis zu reflektieren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Theresa Deeg</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Soziale_Nachhaltigkeit:_Welche_Gestaltungsm%C3%B6glichkeiten_bieten_sich_f%C3%BCr_Unternehmen%3F&amp;diff=892</id>
		<title>Soziale Nachhaltigkeit: Welche Gestaltungsmöglichkeiten bieten sich für Unternehmen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Soziale_Nachhaltigkeit:_Welche_Gestaltungsm%C3%B6glichkeiten_bieten_sich_f%C3%BCr_Unternehmen%3F&amp;diff=892"/>
		<updated>2021-09-13T14:01:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Theresa Deeg: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle|TODO: Beitrag umbenennen nach Klärung Kategorisierung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmenskultur: Wie gestalte ich soziale Nachhaltigkeit im Unternehmen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Beitragsbild einfügen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Nachhaltigkeit ist eine der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit. Die anderen beiden sind Ökologie und Ökonomie. Sie bezieht sich auf die Organisation von kulturellen und sozialen Systemen. Das Ziel der sozialen Nachhaltigkeit ist die Chancengleichheit für alle, sowie die Existenzsicherung einer langfristig nachhaltig strukturierten Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein entscheidender Faktor sozialer Nachhaltigkeit ist der Gesundheitszustand und die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens oder einer Organisation. Anhand verschiedener Maßnahmen lässt sich die soziale Stabilität gewährleisten und verbessern. Für Unternehmen bezieht sich die soziale Komponente vor allem auf die Auswirkungen sozialen Handelns im Umgang mit Mitarbeiter*innen, den Beziehungen zu Interessensgruppen oder der allgemeinen Verantwortung des Unternehmens gegenüber der Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/soziale-nachhaltigkeit-53451, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in unserer digital geprägten Arbeitswelt ist es für Unternehmen wichtig, wie bestehende aber auch ehemalige Mitarbeiter*innen das Unternehmen nach außen bewerten. Ein human gestalteter Arbeitsplatz ist nicht mehr nur eine arbeitsrechtliche Frage, sondern vor allem eine Frage der Ressourcennutzung.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/soziale_nachhaltigkeit_1935.htm, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Arbeitskraft und Humankapital sollten nicht nur gefordert, sondern vor allem gefördert und wahrgenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im Zuge der globalen Pandemie hat der Begriff der „Work-Life-Balance“ in Bezug auf das Arbeiten von zuhause (oder generell Remote Working) hier eine neue Diskussion eröffnet. Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Wo setzen Unternehmen an und mit welchen Mitteln lassen sich Organisationen in ihrer Vielfalt und sozialen Sicherheit langfristig und ganzheitlich bestärken? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst gibt es hierfür Ansätze der internen und externen Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensinterne soziale Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angemessene Arbeitszeiten und flexible Arbeitsmodelle'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um die Vermeidung, Verringerung bzw. den Ausgleich von Überstunden und um flexible Arbeitszeiten zur Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf. Ein Arbeitsmodell sollte nicht in erster Linie nur auf Effizienz, sondern auch auf einer fairen und ausgeglichenen Nutzung der Kräfte ausgerichtet sein. Besonders in Bezug auf die mentale Gesundheit und eine langfristig sinnvolle Nutzung der Energie und des Humankapitals, ist ein ausgeglichenes Arbeit-Freizeit-Modell sinnvoll. Auch die individuellen Bedürfnisse von Mitarbeiter*innen sollten hierbei mit einbezogen und stetig reflektiert werden. Verschiedene Arbeitszeitmodelle sind z.B. Teilzeit, Gleitzeit, Funktionszeit, Home-Office, Arbeitszeitkonten, Baukastensystem, Jahresarbeitszeit, Sabbatical-Strategien, Job-Sharing und Vertrauensarbeitszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angemessene Entlohnung und Lohngleichheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorgen Sie für ein leistungsgerechtes Einkommen sowie für tarifliche Löhne und Lohnzuschläge. Auch eine transparente Kommunikation des Gehaltsmodells sowie eine gerechte und einheitliche Bezahlung ist Teil eines sozialen Umgangs mit Mitarbeitenden. Hierzu gehört auch eine stetige Kommunikation und Zielsetzungen zur Skalierung des Gehaltes. Diese Maßnahme dient sowohl der Vertrauensbildung als auch der Motivation und Wertschätzung der Mitarbeiter*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen und sensibilisieren Sie regelmäßig Ihre Mitarbeiter*innen. Bieten Sie Sportkurse und Veranstaltungen zur Gesundheitsförderung an. Sowohl die geistige als auch die körperliche Gesundheit und Sicherheit ihrer Mitarbeiter*innen ist ein wichtiger Faktor der Wertschätzung. Besonders wichtig ist ein körperlicher Ausgleich vor allem dann, wenn die Arbeit hauptsächlich am Computer stattfindet. Daher bietet es sich an, Mitarbeiter*innen zu sportlicher Betätigung innerhalb des Unternehmens zu animieren – z.B. mit gemeinsamen Radtouren oder mit der Teilnahme an einer gemeinnützigen Radtour-Veranstaltung. Auch außerhalb des Unternehmens bieten sich sportliche Aktivitäten an – z.B. durch die Bezuschussung von Fitnesskursen oder Fitnessstudio-Abos. Langfristig dient das dem generellen Wohlbefinden der Mitarbeitenden, sowie auch eines verringerten Krankheitsausfalls. Auch die Ausstattung der Bürofläche sollte zum einen am besten barrierefrei sein, zum anderen aber auch ergonomisch gestaltet sein. Hierzu sind verschiedene Ausstattungsoptionen möglich und diese sollten bestenfalls auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen abgestimmt sein. Auch ein Angebot von gesunden Getränken (wie Wasser und Tee), sowie die Bereitstellung von Obst ist ein guter Weg, Mitarbeiter*innen in einem gesunden Lebenswandel zu bestärken. Auch das Bemühen um eine regelmäßige geistige Weiterbildung ist sinnvoll, um Mitarbeiter*innen in ihren Interessen zu fördern und somit Zugriff auf erweiterte Kompetenzen zu erlangen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://partner.mvv.de/magazin/1902/nachhaltigkeit-im-unternehmen, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschäftigung und Jobsicherheit''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in unbeständigen und sich rasch wandelnden Zeiten ist es wichtig, den Mitarbeiter*innen ein Gefühl der Sicherheit zu gewährleisten. Hierzu zählen unter anderem das Angebot von unbefristeten Arbeitsverhältnissen sowie Rücksichtnahme bei privaten und gesellschaftlichen Sondersituationen. Auch ein firmeninternes Problem sollte stets offen kommuniziert und die Perspektive der Mitarbeitenden mit einbezogen werden. Instabile Arbeitssituationen führen zu vermehrtem Stress und Unsicherheit. Dies schlägt sich oftmals auf die mentale Einstellung, Motivation und Gesundheit von Arbeitnehmer*innen nieder. Der offene Austausch oder ein Angebot von Reflexions- und Feedbackrunden zeigt den Mitarbeiter*innen, dass sie gesehen und gehört werden. &amp;lt;ref&amp;gt;https://sdgs.un.org/goals/goal8, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beteiligung Ihrer Beschäftigten''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einbeziehen innovativer Vorschläge und Ideen zur Optimierung von Arbeitsprozessen ermöglicht es, Beschäftigte in die langfristige Gestaltung der Organisation zu integrieren. Dies dient auch der Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen und motivieren diese, die Qualität der eigenen Leistung stets zu optimieren. Auch eine finanzielle Beteiligung am Unternehmen, wie z.B. ein Genossenschaftsmodell, integrieren und motivieren die Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Betriebsklima''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgangston von Unternehmen sollte nicht nur nach außen hin stets freundlich sein. Auch die Art und Weise wie mit Mitarbeiter*innen intern kommuniziert und umgegangen wird, ist wichtig für ein gesundes Arbeitsklima. Die Tonalität sowie die (Mit-)Gestaltung des Arbeitsraumes schaffen eine positive und produktive Arbeitsatmosphäre. Durch die Gestaltung von gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsräumen oder Flächen bietet sich die Möglichkeit, das Wir-Gefühl zu stärken und den Austausch mit den Mitarbeitenden zu fördern. Auch regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen können für ein besseres Betriebsklima sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mobile Maßnahmen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Arbeitsweg sollte für soziale Nachhaltigkeitsmaßnahmen genutzt werden. Dazu gehört der Zugang zu sicheren Parkplätzen für Auto und Fahrrad sowie verfügbare E-Ladesäulen für Mitarbeitende oder z.B. reservierte Parkplätze für Fahrgemeinschaften – all diese Maßnahmen bieten Möglichkeiten, ihren Mitarbeiter*innen den Weg zur Arbeit so komfortabel wie möglich zu gestalten. [[Firmenräder|Jobräder]] oder [[Car-Sharing|Carsharing]] sind weitere Maßnahmen, die Mobilität flexibel zu halten. Vergünstigte oder sogar kostenlose Tickets für den öffentlichen Nahverkehr sind besonders sinnvolle Methoden, eine nachhaltige Mobilität zu fördern. Ein internes Mietsystem von Transportern (z. B. für Umzüge) oder [[Lastenräder]] können Ausdruck von Wertschätzung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Soziale Sicherheit und Sozialleistungen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den üblichen Sozialleistungen wie der betrieblichen Altersvorsorge und einer Bezuschussung der Kinderbetreuung zählen hier auch Boni oder finanzielle Förderungen und Anreize für Mitarbeitende. Besonders wenn sich Lebenssituationen ändern, ist es gut für Arbeitnehmer*innen zu wissen, dass das Unternehmen einem bei Bedarf auch finanziell den Rücken stärkt. Auch hier ist eine offene und gemeinsame Diskussion der beste Weg, das Gefühl von Gerechtigkeit zu erhalten. &amp;lt;ref&amp;gt;https://utopia.de/ratgeber/soziale-nachhaltigkeit-was-bedeutet-das/, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Interne Feedbackkultur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine gut funktionierende interne Feedbackkultur sollte es allen Mitarbeitenden möglich sein, auch über inoffizielle Methoden Probleme und Bedürfnisse zu äußern. Besonders für sensible und persönliche Anliegen sollte es eine oder mehrere vertrauenswürdige Personen im Unternehmen geben, die bei Bedarf als Ansprechpartner*innen dienen. Vor allem bei internen Vorfällen wie Ungerechtigkeiten oder übergriffige Situationen sollte eine verlässliche Kommunikationsmethode entwickelt werden. Falls die Mitarbeitenden jedoch externe Lösungen bevorzugen, braucht es auch hier eine gute Aufklärung wie mit Feedback und Anliegen umgegangen werden kann. [https://talktospot.com/ Talk to Spot (en)] bietet zum Beispiel eine externe Lösung für Arbeitnehmer*innen, interne Vorfälle zu dokumentieren und auszuwerten, um sie bei Bedarf an die Personalabteilung weiterzuleiten. Ein sensibler Umgang mit Wünschen und Bedürfnissen von Angestellten ist ein Kernanliegen sozialer Nachhaltigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vielfalt und Chancengleichheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diversität in der Unternehmenskultur erstreckt sich nicht nur auf eine ausgewogene Beschäftigung verschiedener Geschlechter, sondern auch auf die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Beeinträchtigung, sowie Menschen verschiedenster Altersgruppen. Hierzu können Teilzeitausbildung oder die Ausbildung und Beschäftigung älterer Menschen angeboten werden. Generell ist es für einen nachhaltigen Anspruch sinnvoll, auch intern verschiedenen Perspektiven Raum zu geben. Dazu trägt eine diverse Belegschaft mit verschiedenen kulturellen Sichtweisen bei. Sie fördert mehr Verständnis und eine vielfältigere Problemlösung auch in Bezug auf angebotene Dienstleistungen bzw. Produkte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.genderleicht.de/, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensexterne soziale Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Datenschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl zum Schutz des Unternehmens als auch zum Schutz der Beschäftigten ist es wichtig, Arbeitgeber*innen sowie Arbeitnehmer*innen für Datensicherheit zu sensibilisieren. Hierzu ist es sinnvoll, Schulungen und regelmäßige Updates zum Umgang mit sensiblen Daten anzubieten und auch selbst daran teilzunehmen. Auch die Ausweitung des Angebots auf den Umgang mit privaten Daten ist relevant, um ein Bewusstsein für Datenschutz zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Energiesolidarität als Instrument der Versorgungssicherheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ist es für die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens wichtig, Ressourcen sowie eingesparte Energie zu verteilen. Hierfür ist es gut, sich mit regional ansässigen Instituten und sozialen Vereinen abzusprechen, um hier überschüssige Energie oder Ressourcen sinnvoll zu teilen oder zu spenden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bpb.de/izpb/8983/leitbild-der-nachhaltigen-entwicklung?p=all, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ethische Geschäftspraktiken'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sozialen Komponente der Arbeitswelt liegt ein ethisch vertretbares Arbeitsmodell zugrunde. Hierzu zählen die Einrichtung einer Compliance-Beschwerdestelle und das Unterlassen von Steuertricks, genauso wie die stetige Reflexion des ethischen Standpunktes eines Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesellschaftliches Engagement'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse des Gemeinwohls sollte für ein Unternehmen ebenso wichtig sein wie die Wirtschaftlichkeit selbst. Kooperieren Sie mit Bildungs- und sozialen Einrichtungen, sponsern Sie Kultur- und Sportveranstaltungen, geben Sie Geld-, Zeit- und Sachspenden. Sowohl internationale Wohltätigkeitsvereine als auch regionale soziale Hilfeleistung sollten hier in Betracht gezogen werden. Oftmals ist es sinnvoll, hier ebenfalls einen Ideenpool für soziales Engagement einzurichten. So wird allen Mitarbeitenden eine Chance gegeben, ihre Anliegen mitzuteilen und Vorschläge für ein Engagement zu unterbreiten. Besonders wenn Mitarbeiter*innen einen persönlichen Bezug zu einem Verein oder einer sozialen Institution haben, besteht eine hohe Bereitschaft hierfür Zeit und Muße aufzubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesundheit und Sicherheit Ihrer Kund*innen und Klient*innen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Endverbraucher*innen sowie Kund*innen bzw. Klient*innen eines Unternehmens sollten in eine ganzheitliche soziale Betrachtung integriert werden. Daher ist ein Verzicht auf den Einsatz gesundheitsschädlicher Chemikalien bzw. Produkte wichtig. Aber auch die Infrastruktur und die Dienstleitung sollten im Interesse der Verbraucher gestaltet sein. Eine gesunde Umwelt dient letztlich allen Parteien, nicht nur der Ökobilanz eines Unternehmens. Hier ist eine gewisse vorausschauende ökologische Gesamthaltung von Vorteil. Auch für den langfristigen Ruf und das Ansehen eines Unternehmens sind Maßnahmen in diesem Sektor sinnvoll. Daher bietet es sich an, auch den Kund*innen eine kontinuierliche Möglichkeit des Feedbacks zu geben. Auch öffentliche Angebote wie ein “Tag der offenen Tür” dienen dazu, allen Außenstehenden einen Einblick in Prozesse und Zielsetzungen eines Unternehmens zu geben und sie können sowohl dem Unternehmen als auch den Verbraucher*innen Inspirationen und Impulse geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lebensverhältnisse umliegender Gemeinden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Unternehmen ist mit seinem Standort Teil einer Gemeinde und der dort herrschenden Infrastruktur. Daher ist es wichtig, auch den Faktor des regionalen Gemeinwohls in den Umgang mit Ressourcen einzubeziehen. Achten Sie auf eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Infrastruktur sowie auf eine Verminderung der Lärmbelästigung. Auch der Austausch mit den Menschen vor Ort und den ortsansässigen Einrichtungen dient einem gesunden sozialen Netzwerk. Auch die regionale Akzeptanz des Unternehmens ist entscheidend für sein langfristiges Bestehen. Es lohnt sich daher, sich als Unternehmen an der Gestaltung einer Gemeinde zu beteiligen und die regionalen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu unterstützen.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
'''Nachhaltiger Einkauf'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Aspekte sollten nicht nur auf die eigenen Arbeitsprozesse hin definiert werden. Auch externe Lieferanten und Produkte sollten hinsichtlich sozialer und nachhaltiger Kriterien betrachtet werden. Je nach Möglichkeit ist es sinnvoll, mit regionalen Lieferanten und Anbietern zu kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vermarktung und Transparenz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sozialer Nachhaltigkeit gehört letztendlich auch immer, dass wir alle in unserer stetigen Entwicklung in sozialen und ökologischen Ansprüchen von und miteinander lernen. Daher ist es wichtig, Informationen, Prozesse und Erfahrungen zu teilen. Unternehmen und Organisationen sollten daher ihre Konzeptionen transparent zur Verfügung stellen. Dies dient nicht nur der Vermarktung und Positionierung des eigenen Unternehmens, sondern auch dem Erhalt des sozialen und nachhaltigen Anspruchs an das Unternehmen selbst. Daher ist es wichtig, sich auch vor, nach und während der Bereitstellung stets zu überprüfen, ob die Maßnahmen eingehalten und weiterentwickelt werden. Ein beliebtes Tool zur transparenten Veröffentlichung der Unternehmensmaßnahmen ist der sogenannte CSR-Report (Corporate Social Responsibility Report).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Kategorisierung noch festlegen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Theresa Deeg</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Soziale_Nachhaltigkeit:_Welche_Gestaltungsm%C3%B6glichkeiten_bieten_sich_f%C3%BCr_Unternehmen%3F&amp;diff=891</id>
		<title>Soziale Nachhaltigkeit: Welche Gestaltungsmöglichkeiten bieten sich für Unternehmen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Soziale_Nachhaltigkeit:_Welche_Gestaltungsm%C3%B6glichkeiten_bieten_sich_f%C3%BCr_Unternehmen%3F&amp;diff=891"/>
		<updated>2021-09-13T14:01:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Theresa Deeg: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle|TODO: Beitrag umbenennen nach Klärung Kategorisierung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Normalweise duzen wir glaube im ErWiN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmenskultur: Wie gestalte ich soziale Nachhaltigkeit im Unternehmen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Beitragsbild einfügen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Nachhaltigkeit ist eine der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit. Die anderen beiden sind Ökologie und Ökonomie. Sie bezieht sich auf die Organisation von kulturellen und sozialen Systemen. Das Ziel der sozialen Nachhaltigkeit ist die Chancengleichheit für alle, sowie die Existenzsicherung einer langfristig nachhaltig strukturierten Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein entscheidender Faktor sozialer Nachhaltigkeit ist der Gesundheitszustand und die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens oder einer Organisation. Anhand verschiedener Maßnahmen lässt sich die soziale Stabilität gewährleisten und verbessern. Für Unternehmen bezieht sich die soziale Komponente vor allem auf die Auswirkungen sozialen Handelns im Umgang mit Mitarbeiter*innen, den Beziehungen zu Interessensgruppen oder der allgemeinen Verantwortung des Unternehmens gegenüber der Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/soziale-nachhaltigkeit-53451, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in unserer digital geprägten Arbeitswelt ist es für Unternehmen wichtig, wie bestehende aber auch ehemalige Mitarbeiter*innen das Unternehmen nach außen bewerten. Ein human gestalteter Arbeitsplatz ist nicht mehr nur eine arbeitsrechtliche Frage, sondern vor allem eine Frage der Ressourcennutzung.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/soziale_nachhaltigkeit_1935.htm, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Arbeitskraft und Humankapital sollten nicht nur gefordert, sondern vor allem gefördert und wahrgenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im Zuge der globalen Pandemie hat der Begriff der „Work-Life-Balance“ in Bezug auf das Arbeiten von zuhause (oder generell Remote Working) hier eine neue Diskussion eröffnet. Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Wo setzen Unternehmen an und mit welchen Mitteln lassen sich Organisationen in ihrer Vielfalt und sozialen Sicherheit langfristig und ganzheitlich bestärken? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst gibt es hierfür Ansätze der internen und externen Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensinterne soziale Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angemessene Arbeitszeiten und flexible Arbeitsmodelle'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um die Vermeidung, Verringerung bzw. den Ausgleich von Überstunden und um flexible Arbeitszeiten zur Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf. Ein Arbeitsmodell sollte nicht in erster Linie nur auf Effizienz, sondern auch auf einer fairen und ausgeglichenen Nutzung der Kräfte ausgerichtet sein. Besonders in Bezug auf die mentale Gesundheit und eine langfristig sinnvolle Nutzung der Energie und des Humankapitals, ist ein ausgeglichenes Arbeit-Freizeit-Modell sinnvoll. Auch die individuellen Bedürfnisse von Mitarbeiter*innen sollten hierbei mit einbezogen und stetig reflektiert werden. Verschiedene Arbeitszeitmodelle sind z.B. Teilzeit, Gleitzeit, Funktionszeit, Home-Office, Arbeitszeitkonten, Baukastensystem, Jahresarbeitszeit, Sabbatical-Strategien, Job-Sharing und Vertrauensarbeitszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angemessene Entlohnung und Lohngleichheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorgen Sie für ein leistungsgerechtes Einkommen sowie für tarifliche Löhne und Lohnzuschläge. Auch eine transparente Kommunikation des Gehaltsmodells sowie eine gerechte und einheitliche Bezahlung ist Teil eines sozialen Umgangs mit Mitarbeitenden. Hierzu gehört auch eine stetige Kommunikation und Zielsetzungen zur Skalierung des Gehaltes. Diese Maßnahme dient sowohl der Vertrauensbildung als auch der Motivation und Wertschätzung der Mitarbeiter*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen und sensibilisieren Sie regelmäßig Ihre Mitarbeiter*innen. Bieten Sie Sportkurse und Veranstaltungen zur Gesundheitsförderung an. Sowohl die geistige als auch die körperliche Gesundheit und Sicherheit ihrer Mitarbeiter*innen ist ein wichtiger Faktor der Wertschätzung. Besonders wichtig ist ein körperlicher Ausgleich vor allem dann, wenn die Arbeit hauptsächlich am Computer stattfindet. Daher bietet es sich an, Mitarbeiter*innen zu sportlicher Betätigung innerhalb des Unternehmens zu animieren – z.B. mit gemeinsamen Radtouren oder mit der Teilnahme an einer gemeinnützigen Radtour-Veranstaltung. Auch außerhalb des Unternehmens bieten sich sportliche Aktivitäten an – z.B. durch die Bezuschussung von Fitnesskursen oder Fitnessstudio-Abos. Langfristig dient das dem generellen Wohlbefinden der Mitarbeitenden, sowie auch eines verringerten Krankheitsausfalls. Auch die Ausstattung der Bürofläche sollte zum einen am besten barrierefrei sein, zum anderen aber auch ergonomisch gestaltet sein. Hierzu sind verschiedene Ausstattungsoptionen möglich und diese sollten bestenfalls auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen abgestimmt sein. Auch ein Angebot von gesunden Getränken (wie Wasser und Tee), sowie die Bereitstellung von Obst ist ein guter Weg, Mitarbeiter*innen in einem gesunden Lebenswandel zu bestärken. Auch das Bemühen um eine regelmäßige geistige Weiterbildung ist sinnvoll, um Mitarbeiter*innen in ihren Interessen zu fördern und somit Zugriff auf erweiterte Kompetenzen zu erlangen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://partner.mvv.de/magazin/1902/nachhaltigkeit-im-unternehmen, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschäftigung und Jobsicherheit''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in unbeständigen und sich rasch wandelnden Zeiten ist es wichtig, den Mitarbeiter*innen ein Gefühl der Sicherheit zu gewährleisten. Hierzu zählen unter anderem das Angebot von unbefristeten Arbeitsverhältnissen sowie Rücksichtnahme bei privaten und gesellschaftlichen Sondersituationen. Auch ein firmeninternes Problem sollte stets offen kommuniziert und die Perspektive der Mitarbeitenden mit einbezogen werden. Instabile Arbeitssituationen führen zu vermehrtem Stress und Unsicherheit. Dies schlägt sich oftmals auf die mentale Einstellung, Motivation und Gesundheit von Arbeitnehmer*innen nieder. Der offene Austausch oder ein Angebot von Reflexions- und Feedbackrunden zeigt den Mitarbeiter*innen, dass sie gesehen und gehört werden. &amp;lt;ref&amp;gt;https://sdgs.un.org/goals/goal8, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beteiligung Ihrer Beschäftigten''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einbeziehen innovativer Vorschläge und Ideen zur Optimierung von Arbeitsprozessen ermöglicht es, Beschäftigte in die langfristige Gestaltung der Organisation zu integrieren. Dies dient auch der Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen und motivieren diese, die Qualität der eigenen Leistung stets zu optimieren. Auch eine finanzielle Beteiligung am Unternehmen, wie z.B. ein Genossenschaftsmodell, integrieren und motivieren die Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Betriebsklima''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgangston von Unternehmen sollte nicht nur nach außen hin stets freundlich sein. Auch die Art und Weise wie mit Mitarbeiter*innen intern kommuniziert und umgegangen wird, ist wichtig für ein gesundes Arbeitsklima. Die Tonalität sowie die (Mit-)Gestaltung des Arbeitsraumes schaffen eine positive und produktive Arbeitsatmosphäre. Durch die Gestaltung von gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsräumen oder Flächen bietet sich die Möglichkeit, das Wir-Gefühl zu stärken und den Austausch mit den Mitarbeitenden zu fördern. Auch regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen können für ein besseres Betriebsklima sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mobile Maßnahmen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Arbeitsweg sollte für soziale Nachhaltigkeitsmaßnahmen genutzt werden. Dazu gehört der Zugang zu sicheren Parkplätzen für Auto und Fahrrad sowie verfügbare E-Ladesäulen für Mitarbeitende oder z.B. reservierte Parkplätze für Fahrgemeinschaften – all diese Maßnahmen bieten Möglichkeiten, ihren Mitarbeiter*innen den Weg zur Arbeit so komfortabel wie möglich zu gestalten. [[Firmenräder|Jobräder]] oder [[Car-Sharing|Carsharing]] sind weitere Maßnahmen, die Mobilität flexibel zu halten. Vergünstigte oder sogar kostenlose Tickets für den öffentlichen Nahverkehr sind besonders sinnvolle Methoden, eine nachhaltige Mobilität zu fördern. Ein internes Mietsystem von Transportern (z. B. für Umzüge) oder [[Lastenräder]] können Ausdruck von Wertschätzung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Soziale Sicherheit und Sozialleistungen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den üblichen Sozialleistungen wie der betrieblichen Altersvorsorge und einer Bezuschussung der Kinderbetreuung zählen hier auch Boni oder finanzielle Förderungen und Anreize für Mitarbeitende. Besonders wenn sich Lebenssituationen ändern, ist es gut für Arbeitnehmer*innen zu wissen, dass das Unternehmen einem bei Bedarf auch finanziell den Rücken stärkt. Auch hier ist eine offene und gemeinsame Diskussion der beste Weg, das Gefühl von Gerechtigkeit zu erhalten. &amp;lt;ref&amp;gt;https://utopia.de/ratgeber/soziale-nachhaltigkeit-was-bedeutet-das/, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Interne Feedbackkultur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine gut funktionierende interne Feedbackkultur sollte es allen Mitarbeitenden möglich sein, auch über inoffizielle Methoden Probleme und Bedürfnisse zu äußern. Besonders für sensible und persönliche Anliegen sollte es eine oder mehrere vertrauenswürdige Personen im Unternehmen geben, die bei Bedarf als Ansprechpartner*innen dienen. Vor allem bei internen Vorfällen wie Ungerechtigkeiten oder übergriffige Situationen sollte eine verlässliche Kommunikationsmethode entwickelt werden. Falls die Mitarbeitenden jedoch externe Lösungen bevorzugen, braucht es auch hier eine gute Aufklärung wie mit Feedback und Anliegen umgegangen werden kann. [https://talktospot.com/ Talk to Spot (en)] bietet zum Beispiel eine externe Lösung für Arbeitnehmer*innen, interne Vorfälle zu dokumentieren und auszuwerten, um sie bei Bedarf an die Personalabteilung weiterzuleiten. Ein sensibler Umgang mit Wünschen und Bedürfnissen von Angestellten ist ein Kernanliegen sozialer Nachhaltigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vielfalt und Chancengleichheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diversität in der Unternehmenskultur erstreckt sich nicht nur auf eine ausgewogene Beschäftigung verschiedener Geschlechter, sondern auch auf die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Beeinträchtigung, sowie Menschen verschiedenster Altersgruppen. Hierzu können Teilzeitausbildung oder die Ausbildung und Beschäftigung älterer Menschen angeboten werden. Generell ist es für einen nachhaltigen Anspruch sinnvoll, auch intern verschiedenen Perspektiven Raum zu geben. Dazu trägt eine diverse Belegschaft mit verschiedenen kulturellen Sichtweisen bei. Sie fördert mehr Verständnis und eine vielfältigere Problemlösung auch in Bezug auf angebotene Dienstleistungen bzw. Produkte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.genderleicht.de/, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensexterne soziale Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Datenschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl zum Schutz des Unternehmens als auch zum Schutz der Beschäftigten ist es wichtig, Arbeitgeber*innen sowie Arbeitnehmer*innen für Datensicherheit zu sensibilisieren. Hierzu ist es sinnvoll, Schulungen und regelmäßige Updates zum Umgang mit sensiblen Daten anzubieten und auch selbst daran teilzunehmen. Auch die Ausweitung des Angebots auf den Umgang mit privaten Daten ist relevant, um ein Bewusstsein für Datenschutz zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Energiesolidarität als Instrument der Versorgungssicherheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ist es für die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens wichtig, Ressourcen sowie eingesparte Energie zu verteilen. Hierfür ist es gut, sich mit regional ansässigen Instituten und sozialen Vereinen abzusprechen, um hier überschüssige Energie oder Ressourcen sinnvoll zu teilen oder zu spenden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bpb.de/izpb/8983/leitbild-der-nachhaltigen-entwicklung?p=all, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ethische Geschäftspraktiken'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sozialen Komponente der Arbeitswelt liegt ein ethisch vertretbares Arbeitsmodell zugrunde. Hierzu zählen die Einrichtung einer Compliance-Beschwerdestelle und das Unterlassen von Steuertricks, genauso wie die stetige Reflexion des ethischen Standpunktes eines Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesellschaftliches Engagement'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse des Gemeinwohls sollte für ein Unternehmen ebenso wichtig sein wie die Wirtschaftlichkeit selbst. Kooperieren Sie mit Bildungs- und sozialen Einrichtungen, sponsern Sie Kultur- und Sportveranstaltungen, geben Sie Geld-, Zeit- und Sachspenden. Sowohl internationale Wohltätigkeitsvereine als auch regionale soziale Hilfeleistung sollten hier in Betracht gezogen werden. Oftmals ist es sinnvoll, hier ebenfalls einen Ideenpool für soziales Engagement einzurichten. So wird allen Mitarbeitenden eine Chance gegeben, ihre Anliegen mitzuteilen und Vorschläge für ein Engagement zu unterbreiten. Besonders wenn Mitarbeiter*innen einen persönlichen Bezug zu einem Verein oder einer sozialen Institution haben, besteht eine hohe Bereitschaft hierfür Zeit und Muße aufzubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesundheit und Sicherheit Ihrer Kund*innen und Klient*innen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Endverbraucher*innen sowie Kund*innen bzw. Klient*innen eines Unternehmens sollten in eine ganzheitliche soziale Betrachtung integriert werden. Daher ist ein Verzicht auf den Einsatz gesundheitsschädlicher Chemikalien bzw. Produkte wichtig. Aber auch die Infrastruktur und die Dienstleitung sollten im Interesse der Verbraucher gestaltet sein. Eine gesunde Umwelt dient letztlich allen Parteien, nicht nur der Ökobilanz eines Unternehmens. Hier ist eine gewisse vorausschauende ökologische Gesamthaltung von Vorteil. Auch für den langfristigen Ruf und das Ansehen eines Unternehmens sind Maßnahmen in diesem Sektor sinnvoll. Daher bietet es sich an, auch den Kund*innen eine kontinuierliche Möglichkeit des Feedbacks zu geben. Auch öffentliche Angebote wie ein “Tag der offenen Tür” dienen dazu, allen Außenstehenden einen Einblick in Prozesse und Zielsetzungen eines Unternehmens zu geben und sie können sowohl dem Unternehmen als auch den Verbraucher*innen Inspirationen und Impulse geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lebensverhältnisse umliegender Gemeinden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Unternehmen ist mit seinem Standort Teil einer Gemeinde und der dort herrschenden Infrastruktur. Daher ist es wichtig, auch den Faktor des regionalen Gemeinwohls in den Umgang mit Ressourcen einzubeziehen. Achten Sie auf eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Infrastruktur sowie auf eine Verminderung der Lärmbelästigung. Auch der Austausch mit den Menschen vor Ort und den ortsansässigen Einrichtungen dient einem gesunden sozialen Netzwerk. Auch die regionale Akzeptanz des Unternehmens ist entscheidend für sein langfristiges Bestehen. Es lohnt sich daher, sich als Unternehmen an der Gestaltung einer Gemeinde zu beteiligen und die regionalen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu unterstützen.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
'''Nachhaltiger Einkauf'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Aspekte sollten nicht nur auf die eigenen Arbeitsprozesse hin definiert werden. Auch externe Lieferanten und Produkte sollten hinsichtlich sozialer und nachhaltiger Kriterien betrachtet werden. Je nach Möglichkeit ist es sinnvoll, mit regionalen Lieferanten und Anbietern zu kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vermarktung und Transparenz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sozialer Nachhaltigkeit gehört letztendlich auch immer, dass wir alle in unserer stetigen Entwicklung in sozialen und ökologischen Ansprüchen von und miteinander lernen. Daher ist es wichtig, Informationen, Prozesse und Erfahrungen zu teilen. Unternehmen und Organisationen sollten daher ihre Konzeptionen transparent zur Verfügung stellen. Dies dient nicht nur der Vermarktung und Positionierung des eigenen Unternehmens, sondern auch dem Erhalt des sozialen und nachhaltigen Anspruchs an das Unternehmen selbst. Daher ist es wichtig, sich auch vor, nach und während der Bereitstellung stets zu überprüfen, ob die Maßnahmen eingehalten und weiterentwickelt werden. Ein beliebtes Tool zur transparenten Veröffentlichung der Unternehmensmaßnahmen ist der sogenannte CSR-Report (Corporate Social Responsibility Report).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Kategorisierung noch festlegen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Theresa Deeg</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Soziale_Nachhaltigkeit:_Welche_Gestaltungsm%C3%B6glichkeiten_bieten_sich_f%C3%BCr_Unternehmen%3F&amp;diff=890</id>
		<title>Soziale Nachhaltigkeit: Welche Gestaltungsmöglichkeiten bieten sich für Unternehmen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Soziale_Nachhaltigkeit:_Welche_Gestaltungsm%C3%B6glichkeiten_bieten_sich_f%C3%BCr_Unternehmen%3F&amp;diff=890"/>
		<updated>2021-09-13T14:00:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Theresa Deeg: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle|TODO: Beitrag umbenennen nach Klärung Kategorisierung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Normalweise duzen wir glaube im ErWiN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmenskultur: Wie gestalte ich soziale Nachhaltigkeit im Unternehmen? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Beitragsbild einfügen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Nachhaltigkeit ist eine der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit. Die anderen beiden sind Ökologie und Ökonomie. Sie bezieht sich auf die Organisation von kulturellen und sozialen Systemen. Das Ziel der sozialen Nachhaltigkeit ist die Chancengleichheit für alle, sowie die Existenzsicherung einer langfristig nachhaltig strukturierten Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein entscheidender Faktor sozialer Nachhaltigkeit ist der Gesundheitszustand und die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens oder einer Organisation. Anhand verschiedener Maßnahmen lässt sich die soziale Stabilität gewährleisten und verbessern. Für Unternehmen bezieht sich die soziale Komponente vor allem auf die Auswirkungen sozialen Handelns im Umgang mit Mitarbeiter*innen, den Beziehungen zu Interessensgruppen oder der allgemeinen Verantwortung des Unternehmens gegenüber der Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/soziale-nachhaltigkeit-53451, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in unserer digital geprägten Arbeitswelt ist es für Unternehmen wichtig, wie bestehende aber auch ehemalige Mitarbeiter*innen das Unternehmen nach außen bewerten. Ein human gestalteter Arbeitsplatz ist nicht mehr nur eine arbeitsrechtliche Frage, sondern vor allem eine Frage der Ressourcennutzung.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/soziale_nachhaltigkeit_1935.htm, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Arbeitskraft und Humankapital sollten nicht nur gefordert, sondern vor allem gefördert und wahrgenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im Zuge der globalen Pandemie hat der Begriff der „Work-Life-Balance“ in Bezug auf das Arbeiten von zuhause (oder generell Remote Working) hier eine neue Diskussion eröffnet. Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Wo setzen Unternehmen an und mit welchen Mitteln lassen sich Organisationen in ihrer Vielfalt und sozialen Sicherheit langfristig und ganzheitlich bestärken? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst gibt es hierfür Ansätze der internen und externen Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensinterne soziale Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angemessene Arbeitszeiten und flexible Arbeitsmodelle'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um die Vermeidung, Verringerung bzw. den Ausgleich von Überstunden und um flexible Arbeitszeiten zur Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf. Ein Arbeitsmodell sollte nicht in erster Linie nur auf Effizienz, sondern auch auf einer fairen und ausgeglichenen Nutzung der Kräfte ausgerichtet sein. Besonders in Bezug auf die mentale Gesundheit und eine langfristig sinnvolle Nutzung der Energie und des Humankapitals, ist ein ausgeglichenes Arbeit-Freizeit-Modell sinnvoll. Auch die individuellen Bedürfnisse von Mitarbeiter*innen sollten hierbei mit einbezogen und stetig reflektiert werden. Verschiedene Arbeitszeitmodelle sind z.B. Teilzeit, Gleitzeit, Funktionszeit, Home-Office, Arbeitszeitkonten, Baukastensystem, Jahresarbeitszeit, Sabbatical-Strategien, Job-Sharing und Vertrauensarbeitszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angemessene Entlohnung und Lohngleichheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorgen Sie für ein leistungsgerechtes Einkommen sowie für tarifliche Löhne und Lohnzuschläge. Auch eine transparente Kommunikation des Gehaltsmodells sowie eine gerechte und einheitliche Bezahlung ist Teil eines sozialen Umgangs mit Mitarbeitenden. Hierzu gehört auch eine stetige Kommunikation und Zielsetzungen zur Skalierung des Gehaltes. Diese Maßnahme dient sowohl der Vertrauensbildung als auch der Motivation und Wertschätzung der Mitarbeiter*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen und sensibilisieren Sie regelmäßig Ihre Mitarbeiter*innen. Bieten Sie Sportkurse und Veranstaltungen zur Gesundheitsförderung an. Sowohl die geistige als auch die körperliche Gesundheit und Sicherheit ihrer Mitarbeiter*innen ist ein wichtiger Faktor der Wertschätzung. Besonders wichtig ist ein körperlicher Ausgleich vor allem dann, wenn die Arbeit hauptsächlich am Computer stattfindet. Daher bietet es sich an, Mitarbeiter*innen zu sportlicher Betätigung innerhalb des Unternehmens zu animieren – z.B. mit gemeinsamen Radtouren oder mit der Teilnahme an einer gemeinnützigen Radtour-Veranstaltung. Auch außerhalb des Unternehmens bieten sich sportliche Aktivitäten an – z.B. durch die Bezuschussung von Fitnesskursen oder Fitnessstudio-Abos. Langfristig dient das dem generellen Wohlbefinden der Mitarbeitenden, sowie auch eines verringerten Krankheitsausfalls. Auch die Ausstattung der Bürofläche sollte zum einen am besten barrierefrei sein, zum anderen aber auch ergonomisch gestaltet sein. Hierzu sind verschiedene Ausstattungsoptionen möglich und diese sollten bestenfalls auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen abgestimmt sein. Auch ein Angebot von gesunden Getränken (wie Wasser und Tee), sowie die Bereitstellung von Obst ist ein guter Weg, Mitarbeiter*innen in einem gesunden Lebenswandel zu bestärken. Auch das Bemühen um eine regelmäßige geistige Weiterbildung ist sinnvoll, um Mitarbeiter*innen in ihren Interessen zu fördern und somit Zugriff auf erweiterte Kompetenzen zu erlangen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://partner.mvv.de/magazin/1902/nachhaltigkeit-im-unternehmen, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschäftigung und Jobsicherheit''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in unbeständigen und sich rasch wandelnden Zeiten ist es wichtig, den Mitarbeiter*innen ein Gefühl der Sicherheit zu gewährleisten. Hierzu zählen unter anderem das Angebot von unbefristeten Arbeitsverhältnissen sowie Rücksichtnahme bei privaten und gesellschaftlichen Sondersituationen. Auch ein firmeninternes Problem sollte stets offen kommuniziert und die Perspektive der Mitarbeitenden mit einbezogen werden. Instabile Arbeitssituationen führen zu vermehrtem Stress und Unsicherheit. Dies schlägt sich oftmals auf die mentale Einstellung, Motivation und Gesundheit von Arbeitnehmer*innen nieder. Der offene Austausch oder ein Angebot von Reflexions- und Feedbackrunden zeigt den Mitarbeiter*innen, dass sie gesehen und gehört werden. &amp;lt;ref&amp;gt;https://sdgs.un.org/goals/goal8, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beteiligung Ihrer Beschäftigten''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einbeziehen innovativer Vorschläge und Ideen zur Optimierung von Arbeitsprozessen ermöglicht es, Beschäftigte in die langfristige Gestaltung der Organisation zu integrieren. Dies dient auch der Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen und motivieren diese, die Qualität der eigenen Leistung stets zu optimieren. Auch eine finanzielle Beteiligung am Unternehmen, wie z.B. ein Genossenschaftsmodell, integrieren und motivieren die Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Betriebsklima''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgangston von Unternehmen sollte nicht nur nach außen hin stets freundlich sein. Auch die Art und Weise wie mit Mitarbeiter*innen intern kommuniziert und umgegangen wird, ist wichtig für ein gesundes Arbeitsklima. Die Tonalität sowie die (Mit-)Gestaltung des Arbeitsraumes schaffen eine positive und produktive Arbeitsatmosphäre. Durch die Gestaltung von gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsräumen oder Flächen bietet sich die Möglichkeit, das Wir-Gefühl zu stärken und den Austausch mit den Mitarbeitenden zu fördern. Auch regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen können für ein besseres Betriebsklima sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mobile Maßnahmen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Arbeitsweg sollte für soziale Nachhaltigkeitsmaßnahmen genutzt werden. Dazu gehört der Zugang zu sicheren Parkplätzen für Auto und Fahrrad sowie verfügbare E-Ladesäulen für Mitarbeitende oder z.B. reservierte Parkplätze für Fahrgemeinschaften – all diese Maßnahmen bieten Möglichkeiten, ihren Mitarbeiter*innen den Weg zur Arbeit so komfortabel wie möglich zu gestalten. [[Firmenräder|Jobräder]] oder [[Car-Sharing|Carsharing]] sind weitere Maßnahmen, die Mobilität flexibel zu halten. Vergünstigte oder sogar kostenlose Tickets für den öffentlichen Nahverkehr sind besonders sinnvolle Methoden, eine nachhaltige Mobilität zu fördern. Ein internes Mietsystem von Transportern (z. B. für Umzüge) oder [[Lastenräder]] können Ausdruck von Wertschätzung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Soziale Sicherheit und Sozialleistungen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den üblichen Sozialleistungen wie der betrieblichen Altersvorsorge und einer Bezuschussung der Kinderbetreuung zählen hier auch Boni oder finanzielle Förderungen und Anreize für Mitarbeitende. Besonders wenn sich Lebenssituationen ändern, ist es gut für Arbeitnehmer*innen zu wissen, dass das Unternehmen einem bei Bedarf auch finanziell den Rücken stärkt. Auch hier ist eine offene und gemeinsame Diskussion der beste Weg, das Gefühl von Gerechtigkeit zu erhalten. &amp;lt;ref&amp;gt;https://utopia.de/ratgeber/soziale-nachhaltigkeit-was-bedeutet-das/, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Interne Feedbackkultur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine gut funktionierende interne Feedbackkultur sollte es allen Mitarbeitenden möglich sein, auch über inoffizielle Methoden Probleme und Bedürfnisse zu äußern. Besonders für sensible und persönliche Anliegen sollte es eine oder mehrere vertrauenswürdige Personen im Unternehmen geben, die bei Bedarf als Ansprechpartner*innen dienen. Vor allem bei internen Vorfällen wie Ungerechtigkeiten oder übergriffige Situationen sollte eine verlässliche Kommunikationsmethode entwickelt werden. Falls die Mitarbeitenden jedoch externe Lösungen bevorzugen, braucht es auch hier eine gute Aufklärung wie mit Feedback und Anliegen umgegangen werden kann. [https://talktospot.com/ Talk to Spot (en)] bietet zum Beispiel eine externe Lösung für Arbeitnehmer*innen, interne Vorfälle zu dokumentieren und auszuwerten, um sie bei Bedarf an die Personalabteilung weiterzuleiten. Ein sensibler Umgang mit Wünschen und Bedürfnissen von Angestellten ist ein Kernanliegen sozialer Nachhaltigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vielfalt und Chancengleichheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diversität in der Unternehmenskultur erstreckt sich nicht nur auf eine ausgewogene Beschäftigung verschiedener Geschlechter, sondern auch auf die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Beeinträchtigung, sowie Menschen verschiedenster Altersgruppen. Hierzu können Teilzeitausbildung oder die Ausbildung und Beschäftigung älterer Menschen angeboten werden. Generell ist es für einen nachhaltigen Anspruch sinnvoll, auch intern verschiedenen Perspektiven Raum zu geben. Dazu trägt eine diverse Belegschaft mit verschiedenen kulturellen Sichtweisen bei. Sie fördert mehr Verständnis und eine vielfältigere Problemlösung auch in Bezug auf angebotene Dienstleistungen bzw. Produkte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.genderleicht.de/, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensexterne soziale Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Datenschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl zum Schutz des Unternehmens als auch zum Schutz der Beschäftigten ist es wichtig, Arbeitgeber*innen sowie Arbeitnehmer*innen für Datensicherheit zu sensibilisieren. Hierzu ist es sinnvoll, Schulungen und regelmäßige Updates zum Umgang mit sensiblen Daten anzubieten und auch selbst daran teilzunehmen. Auch die Ausweitung des Angebots auf den Umgang mit privaten Daten ist relevant, um ein Bewusstsein für Datenschutz zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Energiesolidarität als Instrument der Versorgungssicherheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ist es für die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens wichtig, Ressourcen sowie eingesparte Energie zu verteilen. Hierfür ist es gut, sich mit regional ansässigen Instituten und sozialen Vereinen abzusprechen, um hier überschüssige Energie oder Ressourcen sinnvoll zu teilen oder zu spenden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bpb.de/izpb/8983/leitbild-der-nachhaltigen-entwicklung?p=all, letzter Zugriff: 13.09.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ethische Geschäftspraktiken'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sozialen Komponente der Arbeitswelt liegt ein ethisch vertretbares Arbeitsmodell zugrunde. Hierzu zählen die Einrichtung einer Compliance-Beschwerdestelle und das Unterlassen von Steuertricks, genauso wie die stetige Reflexion des ethischen Standpunktes eines Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesellschaftliches Engagement'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse des Gemeinwohls sollte für ein Unternehmen ebenso wichtig sein wie die Wirtschaftlichkeit selbst. Kooperieren Sie mit Bildungs- und sozialen Einrichtungen, sponsern Sie Kultur- und Sportveranstaltungen, geben Sie Geld-, Zeit- und Sachspenden. Sowohl internationale Wohltätigkeitsvereine als auch regionale soziale Hilfeleistung sollten hier in Betracht gezogen werden. Oftmals ist es sinnvoll, hier ebenfalls einen Ideenpool für soziales Engagement einzurichten. So wird allen Mitarbeitenden eine Chance gegeben, ihre Anliegen mitzuteilen und Vorschläge für ein Engagement zu unterbreiten. Besonders wenn Mitarbeiter*innen einen persönlichen Bezug zu einem Verein oder einer sozialen Institution haben, besteht eine hohe Bereitschaft hierfür Zeit und Muße aufzubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesundheit und Sicherheit Ihrer Kund*innen und Klient*innen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Endverbraucher*innen sowie Kund*innen bzw. Klient*innen eines Unternehmens sollten in eine ganzheitliche soziale Betrachtung integriert werden. Daher ist ein Verzicht auf den Einsatz gesundheitsschädlicher Chemikalien bzw. Produkte wichtig. Aber auch die Infrastruktur und die Dienstleitung sollten im Interesse der Verbraucher gestaltet sein. Eine gesunde Umwelt dient letztlich allen Parteien, nicht nur der Ökobilanz eines Unternehmens. Hier ist eine gewisse vorausschauende ökologische Gesamthaltung von Vorteil. Auch für den langfristigen Ruf und das Ansehen eines Unternehmens sind Maßnahmen in diesem Sektor sinnvoll. Daher bietet es sich an, auch den Kund*innen eine kontinuierliche Möglichkeit des Feedbacks zu geben. Auch öffentliche Angebote wie ein “Tag der offenen Tür” dienen dazu, allen Außenstehenden einen Einblick in Prozesse und Zielsetzungen eines Unternehmens zu geben und sie können sowohl dem Unternehmen als auch den Verbraucher*innen Inspirationen und Impulse geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lebensverhältnisse umliegender Gemeinden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Unternehmen ist mit seinem Standort Teil einer Gemeinde und der dort herrschenden Infrastruktur. Daher ist es wichtig, auch den Faktor des regionalen Gemeinwohls in den Umgang mit Ressourcen einzubeziehen. Achten Sie auf eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Infrastruktur sowie auf eine Verminderung der Lärmbelästigung. Auch der Austausch mit den Menschen vor Ort und den ortsansässigen Einrichtungen dient einem gesunden sozialen Netzwerk. Auch die regionale Akzeptanz des Unternehmens ist entscheidend für sein langfristiges Bestehen. Es lohnt sich daher, sich als Unternehmen an der Gestaltung einer Gemeinde zu beteiligen und die regionalen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu unterstützen.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
'''Nachhaltiger Einkauf'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Aspekte sollten nicht nur auf die eigenen Arbeitsprozesse hin definiert werden. Auch externe Lieferanten und Produkte sollten hinsichtlich sozialer und nachhaltiger Kriterien betrachtet werden. Je nach Möglichkeit ist es sinnvoll, mit regionalen Lieferanten und Anbietern zu kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vermarktung und Transparenz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sozialer Nachhaltigkeit gehört letztendlich auch immer, dass wir alle in unserer stetigen Entwicklung in sozialen und ökologischen Ansprüchen von und miteinander lernen. Daher ist es wichtig, Informationen, Prozesse und Erfahrungen zu teilen. Unternehmen und Organisationen sollten daher ihre Konzeptionen transparent zur Verfügung stellen. Dies dient nicht nur der Vermarktung und Positionierung des eigenen Unternehmens, sondern auch dem Erhalt des sozialen und nachhaltigen Anspruchs an das Unternehmen selbst. Daher ist es wichtig, sich auch vor, nach und während der Bereitstellung stets zu überprüfen, ob die Maßnahmen eingehalten und weiterentwickelt werden. Ein beliebtes Tool zur transparenten Veröffentlichung der Unternehmensmaßnahmen ist der sogenannte CSR-Report (Corporate Social Responsibility Report).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Referenzen noch oben einfügen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baustelle|TODO: Kategorisierung noch festlegen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Theresa Deeg</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Soziale_Nachhaltigkeit:_Welche_Gestaltungsm%C3%B6glichkeiten_bieten_sich_f%C3%BCr_Unternehmen%3F&amp;diff=855</id>
		<title>Soziale Nachhaltigkeit: Welche Gestaltungsmöglichkeiten bieten sich für Unternehmen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erwin.employeesforfuture.org/index.php?title=Soziale_Nachhaltigkeit:_Welche_Gestaltungsm%C3%B6glichkeiten_bieten_sich_f%C3%BCr_Unternehmen%3F&amp;diff=855"/>
		<updated>2021-08-30T16:41:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Theresa Deeg: Die Seite wurde neu angelegt: „Kategorie:Soziales  '''Soziale Nachhaltigkeit:'''  Soziale Nachhaltigkeit ist eine der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit. Die anderen beiden sind Ökolog…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Soziales]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Soziale Nachhaltigkeit:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Nachhaltigkeit ist eine der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit. Die anderen beiden sind Ökologie und Ökonomie. Sie bezieht sich auf die Organisation von kulturellen und sozialen Systemen.  Das Ziel der sozialen Nachhaltigkeit ist die Chancengleichheit für alle, sowie die Existenzsicherung einer langfristig nachhaltig strukturierten Gesellschaft. &lt;br /&gt;
Ein entscheidender Faktor sozialer Nachhaltigkeit ist der Gesundheitszustand und die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens oder einer Organisation. Anhand verschiedener Maßnahmen lässt sich die soziale Stabilität gewährleisten und oder verbessern. Für Unternehmen bezieht sich die soziale Komponente vor allem auf die Auswirkungen sozialen Handelns im Umgang mit Mitarbeiter:innen, den Beziehungen zu Interessensgruppen oder der allgemeinen Verantwortung des Unternehmens gegenüber der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in unserer digital geprägten Arbeitswelt ist es für Unternehmen wichtig, wie bestehende aber auch ehemalige Mitarbeiter:innen das Unternehmen nach außen Bewerten. Ein human gestalteter Arbeitsplatz ist nicht mehr nur eine Arbeitsrechtliche, sondern vor allem eine Frage der Ressourcennutzung. Arbeitskraft und Humankapital sollten nicht nur gefordert, sondern vor allem gefördert und wahrgenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im Zuge der globalen Pandemie hat der Begriff der „Work-Life-Balance“ in Bezug auf das Arbeiten von Zuhause (oder generell Remote working), hier eine neue Diskussion eröffnet. Wie wollen wir in Zukunft Arbeiten, wo setzen Unternehmen an und mit welchen Mitteln lassen sich Organisationen in ihrer Vielfalt und sozialen Sicherheit langfristig und ganzheitlich bestärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst gibt es hierfür Ansätze der internen und externen Maßnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schritt:Unternehmensinterne soziale Maßnahmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_Angemessene Arbeitszeiten und flexible Arbeitsmodelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um die Vermeidung, Verringerung bzw. den Ausgleich von Überstunden und um flexible Arbeitszeiten zur Vereinbarkeit von Familie/Freizeit und Beruf. Ein Arbeitsmodell sollte nicht in erster Linie nur auf Effizienz, sondern auch auf einem fairen und ausgeglichene Nutzung der Kräfte ausgerichtet sein. Besonders in Bezug auf die mentale Gesundheit und eine langfristig sinnvolle Nutzung der Energie und des Humankapitals, ist ein ausgeglichenes Arbeit-Freizeit-Modell sinnvoll. Auch die individuellen Bedürfnisse von Mitarbeiter:innen sollten hierbei mit einbezogen und stetig reflektiert werden. Verschiedene Arbeitsstelle sind z.B. Teilzeit, Gleitzeit, Funktionszeit, Homeoffice, Arbeitszeitkonten, Baukastensystem, Jahresarbeitszeit, Sabbatical-Strategien, Job-Sharing und Vertrauensarbeitszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_Angemessene Entlohnung und Lohngleichheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorgen Sie für ein leistungsgerechtes Einkommen sowie für tarifliche Löhne und Lohnzuschläge. Auch eine transparente Kommunikation des Gehaltsmodells sowie eine gerechten und einheitlichen Bezahlung ist Teil eines sozialen Umgangs mit Mitarbeitenden. Hierzu gehört auch eine stetige Kommunikation und Zielsetzungen zur Skalierung des Gehaltes. Diese Maßnahme dient sowohl der Vertrauensbildung als auch der Motivation und Wertschätzung der Mitarbeiter:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen und sensibilisieren Sie regelmäßig Ihre Mitarbeiter:innen. Bieten Sie Sportkurse und Veranstaltungen zur Gesundheitsförderung an. Sowohl die geistige als auch die körperliche Gesundheit und Sicherheit Ihrer Mitarbeiter:innen ist ein wichtiger Faktor der Wertschätzung. Besonders wichtig ist ein körperlicher ausgleich vor allem dann, wenn die Arbeit hauptsächlich am Computer stattfindet. Daher bietet es sich an, Mitarbeiter:innen zu sportlicher Betätigung innerhalb des Unternehmens (z.b. gemeinsame Radtouren mit dem Ziel der Teilnahme an einer gemeinnützigen Radtour-Veranstaltung) oder auch außerhalb des Unternehmens durch Bezuschussung von Fitnesskursen oder Fitnessstudio-Abos. Langfristig dient das dem generellen Wohlbefinden der Mitarbeitenden, sowie auch eines verringerten Krankheitsausfalls. Auch die Ausstattung der Bürofläche sollte zum einen am besten barrierefrei sein, zum andern aber auch ergonomisch. Hierzu sind verschiedene Ausstattungsoptionen möglich und sollten bestenfalls auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen Bezug nehmen. Auch ein Angebot von gesunden Getränken (Wasser, Tee), sowie die Bereitstellung von Obst ist ein guter Weg Mitarbeiter:innen in einem gesunden Lebenswandel zu bestärken. Für eine geistige Weiterbildung zu sorgen ist besonders sinnvoll um Mitarbeiter:innen in Ihren Interessen zu fördern und somit Zugriff auf erweiterte Kompetenzen zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_Beschäftigung und Jobsicherheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in unbeständigen und sich rasch wandelnden Zeiten ist es wichtig Mitarbeiter:innen ein Gefühl der Sicherheit zu gewährleisten. Hierzu zählen unter anderem das Angebot von unbefristeten Arbeitsverhältnissen, sowie die Rücksichtnahmen bei privaten und gesellschaftliche  Sondersituationen. Auch im Falle eines internen Problems, sollte hier stets offen kommuniziert und die Perspektive der Mitarbeitenden mit einbezogen werden. Instabile Arbeitssituationen führen zu einem vermehrtem Stress und Unsicherheit. Dies schlägt sich oftmals auf die mentale Einstellung, Motivation und Gesundheit von Arbeitnehmer:innen nieder. Der offene Austausch oder ein Angebot von Reflexions- und Feedbackrunden suggeriert den Mitarbeiter:innen, dass sie gesehen und gehört werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_Beteiligung Ihrer Beschäftigten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einbeziehen von innovativen Vorschlägen zur Sammlung von Ideen zur Optimierung von Arbeitsprozessen integrieren Beschäftigte in die langfristige Gestaltung der Organisation. Dies dient auch der Identifikation der Mitarbeiter:innen mit dem Unternehmen und motivieren diese Ihre eigene Leistung auf ihre Qualität hin stets zu optimieren. Auch eine finanzielle Beteiligung am Unternehmen, wie z.B. ein Genossenschaftsmodell, integrieren und motivieren Ihre Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_Betriebsklima. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgangston von Unternehmen sollte nicht nur nach Außen hin stets freundlich sein. Auch die Art und Weise wie mit Mitarbeiter:innen intern kommuniziert und umgegangen wird ist wichtig für ein gesundes Arbeitsklima. Die Tonalität sowie die (Mit-) Gestaltung des Arbeitsraumes schaffen eine positive und produktive Arbeitsatmosphäre.  Durch die Gestaltung von gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsräumen oder Flächen bietet sich die Möglichkeit das Wir-Gefühl zu stärken und den Austausch mit den Mitarbeitenden zu fördern. Auch regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen können hier veranstaltet und wahrgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_Mobile Maßnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitsweg ist ebenfalls ein Punkt sozialer Nachhaltigkeitsmaßnahmen für Beschäftigte. Zugang zu sicheren Parkplätzen für Auto und Fahrrad, sowie verfügbare E-Ladesäulen für Mitarbeiter oder z.B. reservierte Parkplätze für Fahrgemeinschaften bieten Möglichkeiten ihren Mitarbeiter:innen den Weg zur Arbeit so komfortabel wie möglich zu gestalten. Jobräder oder Carsharing sind weitere Maßnahmen die Mobilität flexibel zu halten. Auch Profitickets für den öffentlichen Nahverkehr sind sinnvolle Methoden eine nachhaltige Mobilität zu fördern. Ein internes Mietsystem von Transportern (z. B. für Umzüge) oder Lastenräder können Ausdruck von Wertschätzung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_Soziale Sicherheit und Sozialleistungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den üblichen Sozialleistungen wie der betrieblichen Altersvorsorge und einer Bezuschussung der Kinderbetreuung, zählen hier auch Boni oder finanzielle Förderungen und Anreize für Mitarbeiter:innen. Besonders in sich ändernde Lebenssituationen ist es gut für Arbeitnehmer:innen zu wissen, dass das Unternehmen einem auch finanziell den Rücken stärkt bei Bedarf. Auch hier ist eine offene und gemeinsame Diskussion der beste Weg das Gefühl von Gerechtigkeit zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine gut funktionierende interne Feedbackkultur, sollte es allen Mitarbeitenden möglich sein auch über inoffizielle Methoden Probleme und Bedürfnisse zu äußern. Besonders für sensible und persönliche Anliegen sollte es eine oder mehrere vertrauenswürdige Personen im Unternehmen geben, die bei Bedarf als Ansprechpartner:innen dienen. Vor allem bei Vorfällen interner Natur im Hinblick auf Ungerechtigkeiten oder Übergriffigen sollte eine verlässliche Kommunikationsmethode entwickelt werden. Falls Ire Mitarbeiter:innen jedoch externe Lösungen bevorzugen braucht es auch hier eine gute Aufklärung wie mit Feedback und Anliegen umgegangen werden kann. Talk to Spot (https://talktospot.com/index) bietet zum Beispiel eine externe Lösung für Arbeitnehmer:innen interne Vorfälle zu dokumentieren und auszuwerten, um sie bei Bedarf an die Personalabteilung weiterzuleiten. Ein sensibler Umgang mit Wünschen und Bedürfnissen von Angestellten ist ein Kernanliegen sozialer Nachhaltigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_Vielfalt und Chancengleichheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diversität in der Unternehmenskultur erstreckt sich nicht nur auf eine ausgewogene Beschäftigung verschiedener Geschlechter, sondern auch auf die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Beeinträchtigung, sowie Menschen verschiedenster Altersgruppen. Hierzu können Teilzeitausbildung, oder die Ausbildung und Beschäftigung älterer Menschen angeboten werden. Generell ist es für einen nachhaltigen Anspruch sinnvoll auch intern verschiedene Perspektiven vertreten zu haben. Dazu trägt eine diverse Belegschaft mit verschiedener kultureller Sichtweise bei und fördert mehr Verständnis und eine vielfältigere Problemlösung auch in Bezug auf angebotene Dienstleistungen bzw. Produkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schritt:Unternehmensexterne soziale Maßnahmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_Datenschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl zum Schutz er Organisation als auch zum Schutz der Beschäftigten ist es wichtig Arbeitgeber:innen, sowie Arbeitnehmer:innen für Datensicherheit zu sensibilisieren. Hierzu ist es sinnvoll Schulungen und regelmäßige Updates zum  Umgang mit sensiblen Daten zu geben und auch selbst daran teilzunehmen. Auch die Ausweitung des Angebots auf den Umgang mit privaten Daten ist relevant, um ein Bewusstsein für Datenschutz zu schaffen.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_Energiesolidarität als Instrument der Versorgungssicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Versorgungssicherheit zu gewährleisten ist es für die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens wichtig Ressourcen sowie eingesparte Energie zu verteilen. Hierfür ist es gut, sich mit regional ansässigen Instituten und sozialen Vereinen abzusprechen, um hier überschüssige Energie oder Ressourcen sinnvoll zu teilen oder zu spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_Ethische Geschäftspraktiken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sozialen Komponente der Arbeitswelt liegt eine ethisch vertretbares Arbeitsmodell zugrunde. Hierzu zählen die Einrichtung einer Compliance-Beschwerdestelle und das Unterlassen von Steuervermeidung, genauso wie die stetige Reflexion des ethischen Standpunktes eines Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_Gesellschaftliches Engagement. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse des Gemeinwohls sollte für ein Unternehmen ebenso wichtig sein wie die Wirtschaftlichkeit selbst. Kooperieren Sie mit Bildungs- und sozialen Einrichtungen, sponsern Sie Kultur- und Sportveranstaltungen,  geben Sie Geld-, Zeit- und Sachspenden. Sowohl international Wohltätigkeitsvereine als auch regionale soziale Hilfeleistung sollten hier in Betracht gezogen werden. Oftmals ist es sinnvoll hier ebenfalls einen Ideenpool für soziales Engagement einzurichten, um Mitarbeiter:innen eine Change zu geben Ihre Anliegen mitzuteilen und Vorschläge für Engagement zu unterbreiten. Insbesondere, wenn Mitarbeiter:innen einen persönlichen Bezug zu einem Verein oder einer sozialen Sachlage haben, besteht eine hohe Bereitschaft hierfür Zeit und Muße aufzubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_Gesundheit und Sicherheit Ihrer Kund:innen/Klient:innen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Endverbraucher:innen, sowie Kund:innen bzw. Klient:innen eines Unternehmens sollten in eine ganzheitliche soziale Betrachtung mit integriert werden. Daher ist ein Verzicht auf den Einsatz gesundheitsschädlicher Chemikalien bzw. Produkte wichtig. Aber auch Infrastruktur und Dienstleitung sollten im Interesse der Verbraucher gestaltet sein. Eine gesunde Umwelt dient letztlich allen Parteien, nicht nur der Ökobilanz eines Unternehmens. Hier ist eine gewisse Vorausschauende ökologische Gesamthaltung von Vorteil. Auch für den langfristigen Ruf und das Ansehen eines Unternehmens sind Maßnahmen in diesem Sektor sinnvoll. Daher bietet es sich an, auch den Klient:innen eine kontinuierliche Möglichkeit des Feedbacks zu geben. Auch öffentliche Angebote wie ein “Tag der offenen Tür” dient dazu, allen Außenstehenden einen einblick in Prozesse und Zielsetzungen eines Unternehmens zu geben und kann sowohl dem Unternehmen als auch den Verbraucher:innen Inspiration und Impuls geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_Lebensverhältnisse umliegender Gemeinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Unternehmen ist Teil seines eigenen Standortes und gehört zu Gemeinde, Kommune und der dort herrschenden Infrastruktur. Daher ist es wichtig auch den Faktor des regionalen Gemeinwohls in den Umgang mit Ressourcen mit einzubeziehen. Achten Sie auf eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Infrastruktur sowie auf eine Verminderung der Lärmbelästigung, auch der Austausch mit ortsansässigen Menschen und Einrichtungen dient einem gesunden sozial Netzwerk. Die regionale Akzeptanz des Unternehmens ist entscheidend für ein langfristiges Bestehen. Es lohnt sich daher, sich als Organisation an der Gestaltung einer Gemeinde zu beteiligen und die regionalen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu unterstützen.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
_Nachhaltiger Einkauf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Aspekte sollten nicht nur auf die eigenen Arbeitsprozesse hin definiert werden. Auch externe Lieferanten und Produkte sollten hinsichtlich sozialer und nachhaltiger Kriterien betrachtet werden. Je nach Möglichkeit ist es sinnvoll mit regionalen Lieferanten und Anbietern zu kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_Vermarktung und Transparenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sozialer Nachhaltigkeit gehört im letzten Schluss auch immer, dass wir alle in unserer stetigen Entwicklung in sozialen und ökologischen Ansprüchen von und miteinander lernen. Daher ist es wichtig Informationen, Prozesse und Erfahrungen zu teilen. Organisationen sollten daher Ihre Konzeptionen transparent zur Verfügung stellen. Dies dient nicht nur der Vermarktung und Positionierung des eigenen Unternehmens, sondern auch dem Erhalt des sozialen und nachhaltigen Anspruchs an das Unternehmen selbst. Daher ist es wichtig sich auch vor, nach und während der Bereitstellung stets zu überprüfen, ob die Maßnahmen eingehalten und weiterentwickelt werden. Ein beliebtes Tool zur transparenten Veröffentlichung der Unternehmensmaßnahmen ist der sogenannte CSR-Report (Corporate Social Responsibility Report).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Theresa Deeg</name></author>
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