Nachhaltige Veranstaltungen: Wissenswertes: Unterschied zwischen den Versionen

Aus ErWiN
(Habe Vorschläge zur Weiterentwicklung des Artikels hinzugefügt, Sobald diese umgesetzt sind kann der Artikel online gehen :))
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* Bereitstellung von Broschüren über QR-Codes  
 
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* Falls Ausdruck von Unterlagen nicht vermeidbar:  
 
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  * Verwendung von Recyclingpapier, das den „Blauen Engel“ trägt bzw. dessen Kriterien erfüllt
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* Verwendung von Recyclingpapier, das den „Blauen Engel“ trägt bzw. dessen Kriterien erfüllt
  * Verkleinerung von Formaten (mehrere Seiten pro Blatt)  
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  * Verwendung von doppelseitig bedruckten Unterlagen und Handouts  
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* Verwendung von doppelseitig bedruckten Unterlagen und Handouts  
  * Minimierung der Anzahl der verteilten Handouts (genaue Recherche der Anzahl der Teilnehmenden)
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* Minimierung der Anzahl der verteilten Handouts (genaue Recherche der Anzahl der Teilnehmenden)
  
 
Catering
 
Catering
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Besondere Beachtung bei der Auswahl von Speisen und Getränken sollten hier saisonale, ökologisch angebaute und fair gehandelte Produkte.
 
Besondere Beachtung bei der Auswahl von Speisen und Getränken sollten hier saisonale, ökologisch angebaute und fair gehandelte Produkte.
  
Etwa ein Drittel aller im Außer-Haus-Verzehr hergestellten Speisen landet im Abfall.<ref>Umweltbundesamt, 2016: Entwicklung von Instrumenten zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen, UBA-Texte 85/2016, S. 65, https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/entwicklung-von-instrumenten-zur-vermeidung-von</ref> Eine gute Vorplanung einer Veranstaltung und Kalkulation des benötigten Essens ist die Voraussetzung, um Essensabfälle bzw. das nach der Veranstaltung weggeworfene Essen zu verringern. In der Regel sind selbst gute Kalkulationen jedoch recht großzügig ausgelegt, damit am Ende auch jeder Teilnehmer satt wird. Dementsprechend gibt es oftmals auch bei guter Vorplanung zu viel Essen. Damit dieses übriggebliebene Essen nicht weggeworfen werde muss, kann man den Veranstaltungsmitarbeitern die Möglichkeit bieten dieses Essen, in selbst mitgebrachten Behältnissen mit nach Hause zu nehmen. Diese Möglichkeit kann auch mit einer kleinen Spende in freiwilligem Umfang für das mit genommen essen Kombiniert werden. Am Ende des Jahres können die Spendengelder dann einer gemeinnützigen Organisation gespendet werden.  
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Etwa ein Drittel aller im Außer-Haus-Verzehr hergestellten Speisen landet im Abfall.<ref>Umweltbundesamt, 2016: Entwicklung von Instrumenten zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen, UBA-Texte 85/2016, S. 65, https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/entwicklung-von-instrumenten-zur-vermeidung-von</ref> Eine gute Vorplanung einer Veranstaltung und Kalkulation des benötigten Essens ist die Voraussetzung, um Essensabfälle bzw. das nach der Veranstaltung weggeworfene Essen zu verringern. In der Regel sind selbst gute Kalkulationen jedoch recht großzügig ausgelegt, damit am Ende auch jeder Teilnehmer satt wird. Dementsprechend gibt es oftmals auch bei guter Vorplanung zu viel Essen. Damit dieses übriggebliebene Essen nicht weggeworfen werde muss, kann man den Veranstaltungsmitarbeitern die Möglichkeit bieten dieses Essen, in selbst mitgebrachten oder wenigstens kompostierbaren Behältnissen mit nach Hause zu nehmen. Diese Möglichkeit kann auch mit einer kleinen Spende in freiwilligem Umfang für das mitgenommene Essen Kombiniert werden. Am Ende des Jahres kann das gesammelte Geld dann einer gemeinnützigen Organisation gespendet werden.  
  
 
Weitere Maßnahmen:<br>
 
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Fazit
 
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An vielen Stellen einer Veranstaltung bieten sich Möglichkeiten zur nachhaltigen Optimierung. Einige Schritte sind dabei einfacher Umzusetzen aus unterschiedlichen Gründen einfacher Umzusetzen als andere, deshalb mein Tipp: Fangt dort an wo es für euch und eure Veranstaltung am einfachsten umzusetzen ist!
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An vielen Stellen einer Veranstaltung bieten sich Möglichkeiten zur nachhaltigen Optimierung. Einige Schritte sind dabei aus unterschiedlichen Gründen einfacher Umzusetzen als andere, deshalb unser Tipp: Beginnt dort, wo es für euch und eure Veranstaltung am einfachsten umzusetzen ist!

Version vom 29. Dezember 2020, 14:37 Uhr

Fakten Check (Jason): Layout anpassen (Gliederung hinzufügen, Quellen separieren), nach weiteren Alternativen zu Eventmobi suchen (im Idealfall open source um keine Mehrkosten zu erzeugen) und direkt verlinken.


Einführung

Veranstaltungen, größere Meetings und Workshops zählen zu den größeren Müllverursachern im Büroalltag. Sein es das übriggebliebene Essen vom Catering, ausgedruckte Veranstaltungsprogramme oder Unterlagen wie Feedbackbögen, die jedem Teilnehmer zu Verfügung gestellt werden.

Die papierlose Veranstaltung

Vor allem für letzteres bietet die vorschreitende Digitalisierung viele Möglichkeiten um Müll zu vermeiden oder wenigstens zu reduzieren. Veranstaltungsprogramme und besonders Feedbackbögen können rein digital zur Verfügung gestellt werden. Dies erleichtert zudem die Auswertung der Bögen und spart damit nicht nur Papier sondern auch Zeit. Bei größeren Veranstaltungen und besonders bei Veranstaltungsreihen kann es sich lohnen in eine Veranstaltungs-App zu investieren. Die Plattform Eventmobi bietet dort eine wunderbare Möglichkeit. In dieser Anwendung lassen sich auch Veranstaltungssponsoren integrieren und Push-Nachrichten für Programpunkte oder Sponsorenwerbungen versenden. Diese Funktion bietet zusätzlich die Möglichkeit Müll durch Werbeflyer zu reduzieren.

Weitere Maßnahmen:

  • Bereitstellung von Broschüren über QR-Codes
  • Falls Ausdruck von Unterlagen nicht vermeidbar:
  • Verwendung von Recyclingpapier, das den „Blauen Engel“ trägt bzw. dessen Kriterien erfüllt
  • Verkleinerung von Formaten (mehrere Seiten pro Blatt)
  • Verwendung von doppelseitig bedruckten Unterlagen und Handouts
  • Minimierung der Anzahl der verteilten Handouts (genaue Recherche der Anzahl der Teilnehmenden)

Catering

Das Anbieten von Getränken und / oder Speisen gehört zu nahezu jeder Veranstaltung. Besondere Beachtung bei der Auswahl von Speisen und Getränken sollten hier saisonale, ökologisch angebaute und fair gehandelte Produkte.

Etwa ein Drittel aller im Außer-Haus-Verzehr hergestellten Speisen landet im Abfall.[1] Eine gute Vorplanung einer Veranstaltung und Kalkulation des benötigten Essens ist die Voraussetzung, um Essensabfälle bzw. das nach der Veranstaltung weggeworfene Essen zu verringern. In der Regel sind selbst gute Kalkulationen jedoch recht großzügig ausgelegt, damit am Ende auch jeder Teilnehmer satt wird. Dementsprechend gibt es oftmals auch bei guter Vorplanung zu viel Essen. Damit dieses übriggebliebene Essen nicht weggeworfen werde muss, kann man den Veranstaltungsmitarbeitern die Möglichkeit bieten dieses Essen, in selbst mitgebrachten oder wenigstens kompostierbaren Behältnissen mit nach Hause zu nehmen. Diese Möglichkeit kann auch mit einer kleinen Spende in freiwilligem Umfang für das mitgenommene Essen Kombiniert werden. Am Ende des Jahres kann das gesammelte Geld dann einer gemeinnützigen Organisation gespendet werden.

Weitere Maßnahmen:

  • Bereitstellung von leitungsgebundenem Trinkwasser in Karaffen
  • Einsatz umweltfreundlicher Papierprodukte
  • Beschriftung von Gerichten, damit Allergien oder Unverträglichkeiten auslösende Speisen klar erkennbar sind
  • Verwendung von Mehrweggeschirr, Mehrwegbesteck und Gläsern
  • Einsatz von Verpackungen, durch die Abfälle vermieden oder verringert werden
  • Beschriftung der Speisen am Buffet (Vermeidung von „Fehlgriffen“)
  • Sensibilisierung des Ausgabepersonals, z. B. Ausgabe kleinerer Mengen, gezieltes Nachlegen von Speisen
  • Verteilung von übrig gebliebenen Speisen an gemeinnützige Organisationen, z. B. an Tafeln, soweit die geltenden Hygienevorschriften das zulassen
  • Getrennte Sammlung von Küchenabfällen
  • Getrennte Sammlung von altem Speiseöl aus Fritteusen

Fazit

An vielen Stellen einer Veranstaltung bieten sich Möglichkeiten zur nachhaltigen Optimierung. Einige Schritte sind dabei aus unterschiedlichen Gründen einfacher Umzusetzen als andere, deshalb unser Tipp: Beginnt dort, wo es für euch und eure Veranstaltung am einfachsten umzusetzen ist!

  1. Umweltbundesamt, 2016: Entwicklung von Instrumenten zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen, UBA-Texte 85/2016, S. 65, https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/entwicklung-von-instrumenten-zur-vermeidung-von