Was lehrt uns die Corona-Krise?

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Version vom 1. Dezember 2020, 22:46 Uhr von David (Diskussion | Beiträge)

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Die Corona-Krise ist allgegenwärtig und verlangt viel von uns ab. Der Impfstoff zum Beispiel des Mainzer Unternehmens Biontech, stellt nun einen Hoffnungsschimmer dar.[1] Die Zeit „nach Corona“ scheint nun nicht mal allzu weit entfernt.

Doch wie wird es nach Corona weitergehen? Viele Personen aus dem Bereichen Klimaschutz, der Industrie und der Politik sind der Meinung: vor allem nachhaltig![2]

Doch was können Arbeitnehmer*innen im Bezug auf Nachhaltigkeit aus dieser Krise lernen?

Ein WIR-Gefühl schaffen

Die Corona-Krise verlangt viel von uns allen ab. Unsicherheit und Angst überwiegt bei den meisten nicht nur während der Krise selbst, sondern wird auch danach noch anhalten. Wichtig ist es daher, weiterhin ein WIR-Gefühl zu schaffen. Über seine Ängste und Emotionen zu sprechen, ist in solch einer Krisenzeit essentiell.

Regelmäßige Meetings im Team, auch gerne zu privaten Themen, können helfen. Auch gemeinsame virtuelle Trainingseinheiten machen den Kopf frei. Kurze tägliche Catch-Ups zu momentanen Situationen sind ebenfalls hilfreich, um sich gegenseitig aufzubauen und abzuholen. Krisen, ob Corona oder Klimawandel, können nur gemeinsam überwunden werden.


Home-Office als Chance

Die Corona-Krise hat uns ganz besonders gezeigt, dass Home-Office funktionieren kann – zumindest in den Branchen, in denen es möglich ist. Nicht nur ab und zu als Ausnahmeregelung, sondern so gut wie täglich. Praktisch ist Home Office auf jeden Fall. Doch auch aus Nachhaltigkeitsaspekten kann es eine große Chance sein.

Der Arbeitsweg besteht im Home-Office nur noch aus dem Weg vom Schlafzimmer an den Schreibtisch. Somit entfallen die Fahrten zur Arbeit, z.B. mit dem Auto. Das zeigt auch eine Studie von Greenpeace vom August 2020 – über 5,4 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr können durch den Wegfall des Arbeitsweges eingespart werden, arbeiten Menschen dauerhaft an nur zwei Tagen pro Woche von zu Hause.[3]

Was Home-Office uns auch zeigt: Meetings gehen ganz bequem virtuell und Dienstreisen, vielleicht sogar über Ländergrenzen hinweg, sind kaum noch notwendig. Das spart viele Flugreisen ein. Und das Beste: Laut einer Umfrage des ifo Instituts halten es 57% der deutschen Unternehmen für wahrscheinlich, auch nach der Corona-Krise ihre Geschäftsreisen dauerhaft einzuschränken.[4] Die Umwelt freut sich.

Auch die Bäume freuen sich – durch das virtuelle Arbeiten kann viel Papier eingespart werden. Und es sollten nach der Krise digitale Unterschriften zum Standard werden, denn dadurch wird nicht nur Papier, sondern auch viel Zeit gespart.


Aus der Krise lernen

Was wir also aus der Krise lernen können: Home-Office ist eine tolle Möglichkeit, um die Fahrt zur Arbeit zu meiden und virtuelle Meetings ersetzen Dienstreisen. Auch haben wir gelernt, unseren Alltag zu Hause so schön wie möglich zu machen. Wir mussten auf Urlaube und Unternehmungen verzichten, hatten aber dadurch die Chance, uns auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren. Und vor allem in Zeiten, in denen jeder in seinem eigenen zu Hause sitzt und die Kolleg*innen meist nur durch einen Bildschirm sieht, ist der Zusammenhalt und die Teamarbeit besonders wichtig. Gemeinsam schaffen wir das!

Quellen