Wie schaffe ich Interesse und Aufmerksamkeit?

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Version vom 1. Februar 2021, 16:11 Uhr von Peter Hasenbein (Diskussion | Beiträge)

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Hat sich das Nachhaltigkeitsteam erfolgreich gegründet und wurden die ersten Themen festgelegt, ist es von Vorteil, weiterhin im Unternehmen auch unter den Kolleg*innen Aufmerksamkeit für das Thema Nachhaltigkeit zu schaffen. Dieser Artikel soll Ideen und Tipps liefern, mit denen ihr unter den Mitarbeitenden weiterhin Interesse erzeugen und euer Nachhaltigkeitsteam langfristig in eurem Unternehmen etablieren könnt.

Nachhaltige Feier- und Aktionstage

Neben den klassischen Feiertagen gibt es auch besondere Tage, an denen Nachhaltigkeit „gefeiert“ werden kann. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Earth Day am 22. April? Diese Feiertage können mit internen Veranstaltungen oder Aktionen verbunden werden, wie mit einem Infotag zum Weltbienentag am 20. Mai oder einer gemeinsamen Baumpflanz- bzw. -spendenaktion am Tag des Baumes, dem 25. April. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Die Feiertage sind eine schöne Ablenkung zum Arbeitsalltag und schaffen Aufmerksamkeit für Umwelt und Natur.

Ihr könnt selbstverständlich auch bereits bestehende Feiertage zum Anlass nehmen, um Interesse und Aufmerksamkeit für das Thema Nachhaltigkeit zu schaffen. Im Dezember kann man zum Beispiel Ideen für nachhaltige Geschenkideen oder einem vegetarischen Weihnachtsmenü mit seinen Kolleg*innen teilen. Auch der gemeinsame Besuch eines alternativen Weihnachtsmarktes ist nicht nur ein toller Anlass, um dem Arbeitsstress zu entfliehen, sondern auch kleinen Ständen und Manufakturen während der Weihnachtszeit seine Aufmerksamkeit zu schenken.

Challenges & Wettbewerbe

Gamification ist eine tolle Art, um bei den Kolleg*innen Interesse und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Durch Challenges oder kleine Wettbewerbe entsteht Lust, sich am Thema zu beteiligen. Für eine „Challenge of the month“ gibt es viele Ideen, bspw. Schritte sammeln auf dem Weg zur Arbeit (ohne Auto) oder so viel Plastik wie möglich während eines Clean-ups aufsammeln. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Wettbewerbe können auch wunderbar genutzt werden, um hilfreichen Input und Ideen von den Kolleg*innen zu bekommen - mit Fragen wie: "Welche Nachhaltigkeitsthemen können wir noch umsetzen?" Für die eingereichten Ideen können dann schließlich Stimmen gesammelt werden. So wird direkt deutlich, welche Themen die Kolleg*innen als besonders wichtig erachten.

Interne Events

Auch intern organisierte Veranstaltungen können den Kolleg*innen das Thema Nachhaltigkeit näher bringen. „Social Days“, bei denen man gemeinsamen Aktionen nachgeht und z.B. Bäume pflanzt oder Müll sammelt, stärken den Teamgeist und tun gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes. Aber auch Thementage, Vorträge oder Workshops sind hilfreich und geben den Mitarbeitenden die Möglichkeit, Einblicke in neue Themenbereiche zu erhalten. Zudem bieten interne Events die Chance, regionale Firmen und Dienstleister*innen zu unterstützen, indem diese ihre (nachhaltigen) Produkte vorstellen oder Do-it-yourself-Ideen für einen grüneren Alltag präsentieren.

Erfolge teilen

Wer Erfolge sieht, bleibt motiviert - das gilt auch bei dem Thema Nachhaltigkeit im Unternehmen. Werden die Erfolge des Nachhaltigkeitsteams oder der Firma selbst sichtbar gemacht, bleiben auch die Kolleg*innen interessiert und die Arbeit des Nachhaltigkeitsteams rückt zudem immer mehr in den Vordergrund. Die Erfolge können dabei auf ganz unterschiedliche Art geteilt werden - beispielsweise durch Infomails oder Postings im Intranet, aber auch interne Barcamps oder Lunch-and-Learns halten die Kolleg*innen und Führungskräfte auf dem Laufenden. Schwarze Bretter, sowohl physisch als auch virtuell, bieten die Möglichkeit, Ideen zu sammeln und Infos zu teilen. Auch Strichlisten oder Rechner, z.B. wie viel CO2 durch eine bestimmte Umstellung im Unternehmen bereits eingespart wurde, machen das Thema Nachhaltigkeit greifbarer und die eigenen Erfolge sichtbarer.

Nachhaltigkeitsbericht

Um den Prozess zu mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen verfolgen zu können, braucht es vor allem eins: Fakten, Fakten, Fakten. Ein Nachhaltigkeitsbericht sorgt dafür, dass der Prozess des Unternehmens auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit sichtbar wird - intern, aber auch extern, bspw. durch einen separaten Nachhaltigkeitsbericht im Geschäftsbericht. Wie so ein Nachhaltigkeitsbericht aussehen kann, zeigen verschiedene Firmen schon seit vielen Jahren - beispielweise Weleda.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen: Mit regelmäßigem Input, internen Events und der Messung bzw. dem Teilen von Erfolgen fällt es den Kolleg*innen leichter, interessiert und aufmerksam zu bleiben. So wird das Thema "Nachhaltigkeit" auch genau dort bleiben, wo es hingehört - in den Vordergrund.